Beiträge von Bonadea
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Ich bin da zwar auch eher vorsichtig mit Läufigkeit und Baden (wozu was riskieren)... denke aber, ganz nüchtern betrachtet, wenn man in sauberen Fließgewässern ist, ist das kein Problem.
Generell entstehen Gebärmutterentzündungen auch nicht hauptsächlich wegen aufsteigenden Keimen, sondern aufgrund einer Hormonimbalance von Östrogenen und Progesteronen (in Kombination mit Keimen).
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Natürlich kann der Hund auch mal 1-2 Tage nach der Impfung durchhängen - völlig normal, das Immunsystem läuft ja auf Hochtour. Genau wie bei uns Menschen, gibt es auch bei den Tieren Individuen, die mehr oder weniger auf eine Impfung reagieren.
Man sollte es deshalb ruhig 1-2 Tage nach der Impfung etwa ruhiger angehen lassen. Das gilt auch für unsere Hunde.
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Es ist denke ich legitim hier eine Verbindung zwischen dem Verhaltensproblem und der körperlichen Problematik herzustellen, die im schlimmsten Fall den Tod des Hundes bedeuten könnte.
Ja.
Aber wenn (so wirkt es zumindest auf mich) die Beiträge, die auf die Rassenproblematik, überhand nehmen, so dass der neue User abblockt, in Verteidungshaltung geht oder vielleicht gar nicht mehr mitliest, dann ist dem Hund auch nicht geholfen.
Das Problem ist bei solchen Threads über franz. Bulldoggen, Mopse usw. meiner Meinung immer wieder , dass es nicht bei ein paar wirklich sinnvollen Postings über die Rassenproblematik bleibt, sondern man fast schon suchen muss nach Postings, die sich mit dem Verhaltensproblem bzw. der eigentlichen Frage des TE beschäftigen, ohne sich hauptsächlich mit der Rassenproblematik zu beschäftigen.
Wenn jemand fragt, welche Rasse geeignet ist, also in Rassenberatungsthreads, ist das ja wirklich sinnvoll, auch wiederholt.
Aber wenn ein Hund schon mal da ist, dann ist ja quasi das Hundekind schon im Brunnen.
Das stimmt.
Wobei hier schon sehr, sehr gute Beiträge kamen!
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Beneidenswert. Bailey kann keinen klaren Gedanken fassen, wenn er einen Ball sieht. Der könnte hier NIEMALS rumliegen, weil er sich davon so hochpusht, dass es wirkt als würde er beinahe einen Herzinfarkt bekommen, wenn den Ball keiner wirft.
Wieso Hundewiese? Weil die Leute dort offener und freundlicher sind. Dort kommen alle hin, weil sie wollen, dass ihre Hunde Kontakte habe und spielen. Leute die man so beim Gassi trifft sind alle sehr streng mit ihren Hunden und erlauben so gut wie nie Kontakt.
Ich glaube nicht, dass dein Hund "spielt".
Nur so nebenbei. User wie corrier sind Tierärzte. Wenn die auf das Wort Bulldogge alkergisch reagieren ist das kein persönlicher Angriff auf DEINEN Hund sondern Ergebnis von dem was sie täglich sehen
Das ist ja unstrittig, aber Fakt ist, @Bailey001 hat nun einen Hund, und der hat Verhaltensprobleme. Balljunkey und kommt nicht zur Ruhe.
Diese Probleme kann, vermute ich, jeder Hund egal welcher Rasse haben, wenn der vorige Halter das zugelassen/gefördert/nicht in den Griff bekommen hat. Und dass ein neuer User, der nach Hilfe fragt, sich angegriffen fühlt, wenn ihm gleich gesagt wird, dass der neue Hund aufgrund seiner Rasse eine Qualzucht ist, das kann ich schon etwas verstehen.
Der Hund ist nunmal da, bitte helft @Bailey001 bei den Problemen.
Über die Rasseproblematik kann man ja später immer noch sprechen bzw. wurde nun ja auch schon genug geschrieben.
Verständlich.
Allerdings ist der Hund aufgrund seiner offensichtlich gestörten Thermoregulation schon einmal kollabiert, sodass der Besitzer in Sorge den Tierarzt aufgesucht hat. Zudem werden Erregungszustände eines "drohenden Herzinfarktes" beschrieben.
Es ist denke ich legitim hier eine Verbindung zwischen dem Verhaltensproblem und der körperlichen Problematik herzustellen, die im schlimmsten Fall den Tod des Hundes bedeuten könnte.
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Wenn das so durchkommt, wie befürchtet, dann seh ich - als behandelnder Tierarzt - für viele meiner (Intensiv)patienten schwarz.
Wir bewegen uns ja aktuell immer schon in rechtlichen Grauzonen, wenn wir Humanmedikamente umwidmen müssen. Wenn wir nun spezielle Wirkstoffgruppen einfach GAR NICHT MEHR verwenden dürfen, dann puh ... da krieg ich echt Angst.
Alleine wenn Fluorchinolone wegfallen ... Otitis media, Prostatitis, Sepsis, Pyometra ... alle Nager und Heimtiere - für die gibt es dann einfach nichts mehr. Nada.
Vielleicht bin ich da wirklich total naiv.
Eigentlich denke ich persönlich jedenfalls nicht, dass zum Beispiel Fluorchinolone per se wegfallen werden. Mir kommt eher Colistin in den Kopf. Zu Fluorchinolen: Es wird eventuell größere Hürden geben. Mehr Kosten für den Tierhalter weil eben nicht "einfach so" verabreicht werden darf und man dann guckt ob es anschlägt. Das ist der ein oder andere Tierhalter eventuell nicht bereit zu zahlen. Man wird als Tierarzt sehr genau dokumentieren und begründen müssen warum der Zustand dieses Tieres lebensbedrohlich ist/war und warum man jetzt nicht auf die Ergebnisse des Antbiogramm warten kann wenn man es aus Dringlichkeit vorher verabreicht. Ein Tierarzt der da dann zu häufig falsch lag weil das Antibiogramm 2 Tage später sagt dass ein Reserveantibiotikum nicht nötig gewesen ist wird dann vermutlich auch vorsichtiger. Bedeutet: Ja, es wird Patienten geben die nicht rechtzeitig das Mittel erhalten. Im schlimmsten Fall mit tödlichen Folgen.
Aber seien wir mal ehrlich? Wie öft wird eine Erkrankung falsch eingeschätzt oder übersehen? Dies ist ein Risiko, was es doch immer gibt.
Es kann doch aber nicht angehen, dass z.B Colistin in der Humanmedizin als Medikament der letzen Hoffnung gilt und dann aber "munter" in der Schweinemast eingesetzt wird. Da gab es doch Studien zu dass in 11 von 15 Gülleproben.....
Bin ich da tatsächlich zu hartherzig wenn ich der Meinung bin dass a)Massentierhaltung sowieso nicht gesund ist für Mensch und Tier (versuche ich auch so gut es eben geht zu boykottieren) und b) ich dann lieber möchte dass das arme Schwein oder Rind nicht behandelt wird. Zumindest nicht auf diese Art. Das Leid muss natürlich genommen werden. Wenn kein Colistin eingesetzt werden darf und der Mäster müsste das Schwein dann bei einer Erkrankung entweder notschlachten lassen (normale Verletzung/keine Infektion mit resistenten Erregern) oder es wäre sogar untauglich für die Lebensmittelgewinnung und müsste dann sogar mit erhöhten Kosten eingeschläfert werden...
Dann würde zwar alles teurer und man würde zwangsläufig sich weniger Fleisch leisten können, aber alles ist doch besser als wenn Reseveantibiotiker da massenweise unters Futter gemischt wird.
Klar verbreiten sich multiesistente Erreger besonders schnell im humanmedizinischen Bereich. Aber wenn auf Bushaltefahrplanschildchen einer Bushaltestelle die der Nähe einer gefilterten Hühnermastanlagen multiresistente Erreger gefunden werden die relativ eindeutig dieser Mastanlage zugeornet werden können. Das ist doch keine Kleinigkeit. Genauso dass eben tatsächlich tausende Menschen und auch Tiere jährlich an multiresistenten Erregern sterben. MRSA ist in aller Munde. Die machen mir ja schon überhaupt gar keine Angst mehr. Gibt ja häufig doch noch ein 1 oder 2 Gruppen die helfen. Die grammanegativen Erregern wie Klebsiella pneumoniae 4-MRGN hört doch der Spaß so langsam auf. Wenn keine Antibiotikergruppe mehr hilft
Ich habe absolut keine Ahnung was in der Schweinemast was und wie eingesetzt wird. Ich bin kein Freund der Massentierhaltung. Ich bin seit etlichen Jahren Vegetarier und versuche nachhaltig und bewusst einzukaufen. Ob man in der Mast die Mengen an AB benötigt kann ich nicht beurteilen und finde jeden Schritt zu einer Verbesserung bzgl. der Gesundheit und Haltung dieser armen Geschöpfe mehr als unterstützenswert! Ganz klar dafür, dass hier strenger reglementiert wird und AB nicht wie Bonbons in die Viecher gesemmelt wird.
ICH behandele jedoch Kleintiere. Hunde, Katzen ... die Viecher, die man auf dem Sofa hat. Familienmitglieder. Indivudelle Fälle.
Und die Aussicht darauf, dass man irgendwann vor der Situation steht, wo ein wirklich krankes Tier ein Medikament benötigt, dass man theoretisch einsetzen könnte und das dem Tier das Leben rettet, es aber jetzt aufgrund dieser Verordnung komplett untersagt ist, find ich gelinde gesagt katastrophal!
Soll ich den Besitzern dann sagen "ja sorry, vor 6 Monaten hätten wir eine Therapie gehabt, aber jetzt schauen wir mal beim Sterben zu." Unvorstellbar.
Den Zustand, den du oben mit dem Antibiogramm beschreibst, ist doch ohnehin schon der Ist-Zustand. Fluorchinoline NUR mit Antibiogramm. Ebenso Cephalosporine der neuen Generation.
Es ist ja nicht so, als ob in der (Kleintier)Tiermedizin aktuell völlig unreflektiert Reserve-AB im Tier landet.
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Nun bitte nicht noch verunsichern, der Arzt wird wissen was das beste ist.
Nein, er richtet sich nach dem was sich der Hundehalter erwünscht und was noch machbar ist. Davon lebt er!
Mit dieser Argumentation könnte er ja gleich zwei OPs draus machen und doppelt verdienen.
Was soll sowas?!
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Es ist vollkommen normal und gängige Praxis eine OHE und die Mammatumorentfernung in EINER Narkose zu machen.
Da die Gebärmutter eh schon verändert ist, muss sie ohnehin dringend raus. Das wäre eine absolut unnötige Belastung einen so alten Hund deswegen doppelt in Narkose zu legen. Um ihr nicht zuviel zuzumuten, haben sie sich vermutlich auch nur für eine Tumorentfernung und nicht für die ganze Entfernung der Mammaleiste entschieden. Damit kann man die Narkosedauer schon mal deutlich reduzieren.
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Wenn das so durchkommt, wie befürchtet, dann seh ich - als behandelnder Tierarzt - für viele meiner (Intensiv)patienten schwarz.
Wir bewegen uns ja aktuell immer schon in rechtlichen Grauzonen, wenn wir Humanmedikamente umwidmen müssen. Wenn wir nun spezielle Wirkstoffgruppen einfach GAR NICHT MEHR verwenden dürfen, dann puh ... da krieg ich echt Angst.
Alleine wenn Fluorchinolone wegfallen ... Otitis media, Prostatitis, Sepsis, Pyometra ... alle Nager und Heimtiere - für die gibt es dann einfach nichts mehr. Nada.
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Für sowas müsste der Jagdschein sofort und für immer weg sein!
Wer mit einer Waffe rumläuft, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein.