Beiträge von Biomais

    Zitat

    Ich schieb den Thread nochmal rauf :-)
    Inzwischen haben wir zwei uns auch schon mit Katrin und ihrem goldigen Ewok getroffen :-)
    Der fetzt ja der Kerl :-)

    Anfänglich war meine Nya misstrauisch und wollte nicht mit, ist dann aber aufgetaut und hat gezeigt, dass sie ne Kleene Zicke ist :-D

    Ein kurzes Handyvideo hab ich noch zu bieten.

    http://m.youtube.com/watch?v=8jzBPykQRnQ

    Ich fands auch sehr schön mit euch und Nya ist so ne Süße :fondof:

    Schickes Video von den Beiden, hab den Link mal optimiert: http://www.youtube.com/watch?v=8jzBPykQRnQ

    Meiner spielt am Liebsten mit irgendwelchen Zwerghunden a la Malteser und Yorkie ^^ Aber er ist auch kein ganzer Schäferhund und außerdem kommts wohl auch auf die Sozialisierung an. Er ist mit lauter Minis aufgewachsen. Ansonsten mag er noch gerne Mädels aller Rassen. Was er nicht mag sind Hunde die direkt Unterordnung einfordern und da sind Schäferhundrüden ja schon vorne mit dabei... Das ist Stress für meinen, weil er sich nicht unterordnet und dann kracht es eher. Also meiner hat eigentlich nur mit typischen Sozialhunden und Tutnixen Kontakt :D

    Mein Hund ist diese Woche aus gesundheitlichen Gründen kastriert worden (Kurzfassung: chronische Nierenbeckenentzündung, Zyste an der vergrößerten Prostata, Probleme beim Kotabsatz). Er zeigte neben den körperlichen Symptomen ausserdem ein auffälliges Stressverhalten in Bezug auf seine Sexualität. Er ist nie abgehauen, aber z.B. stöberte er Hündinnen, kastrierte und gechipte Rüden auf und folgte deren Spuren bis ich abbrach, suchte sie am nächsten Tag aber wieder. Dadurch war er beim Spaziergang teilweise schwer ansprechbar. Außerdem schürfte er sich regelmäßig die Schnauze am Asphalt wund wenn er eine Spur verfolgte und hatte ein extremes Markierverhalten, das ich durch Erziehung nicht unter Kontrolle bringen konnte. Wenn er mit einer intakten Hündin, einem kastriertem oder gechiptem Rüden laufen durfte wich er diesen Hunden in der Regel nicht einen Millimeter von der Seite, auch über Stunden hinweg. Trotzdem würde ich dieses Verhalten noch nicht als hypersexuell bezeichnen. Immerhin konnte er klar denken solang keine sexuellen Reize auf ihn wirkten.

    Ich bin kein Freund von unnötigen Operationen, aber ich stelle es mir sehr grausam vor wenn ein Hund seine Sexualität nicht ausleben darf wenn er es zwingend will. Und damit meine ich nicht die Situation wenn man alle paar Wochen mal einer läufigen Hündin begegnet (da würde wohl fast jeder Rüde wollen) sondern Situationen, die den Alltag beherrschen und mit denen der Hund täglich konfrontiert wird. Mein anderer Rüde ist nach wie vor intakt und zeigt kein auffälliges Verhalten und solang das der Fall ist bleibt er natürlich intakt.

    Bei Rindern und Pferden ist das Kastrieren der männlichen Tieren fast schon Standard. Ich weiß nicht warum man sich im Hundebereich soviel Gedanken drüber macht. Wer den Eindruck hat dem Hund gehts nicht gut wenn er seine Sexualität nicht ausleben darf soll ihn kastrieren lassen. Man darf nur nicht den Fehler machen schlechten Gehorsam mit Hypersexualität zu verwechseln...

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    Ich weiß aber auch nicht, was ein Ottnormalhundehalter zwingend mit nem Malinois will...


    Du wolltest doch auch lang genug einen ;-) Und ich hätte einen wenn ich meinen Garten nicht mit den Nachbarn teilen müsste.

    Danke fürs Daumen drücken ;-)

    Tierarzt hat Mittwoch nachmittags leider geschlossen, wir können erst morgen zur Nachsorge. Also hab ich ihm die Braunüle selbst gezogen. Er hielt ganz brav still bis ich alle Klebestreifen samt seinem halben Pelz runtergezogen habe. Es ist echt immer wieder erstaunlich wie sehr mich dieser Hund einerseits in den Wahnsinn treiben und andererseits beeindrucken kann.

    Kragen haben wir übrigens gar nicht gebraucht. Es war immer jemand bei ihm zuhause und nachts hat er neben meinem Bett geschlafen (würde er normal nie machen, aber gestern fand er die Nähe wohl angenehm).

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    Für mich ist es in Ordnung den Hund draußen/im Zwinger zu haben, wenn man eh nicht da ist, aber sobald ich da bin, darf dieses soziale Tier auch bei mir sein!


    So sehe ich das auch. Ich denke für den Hund ist es sogar schöner draussen auf seine Familie warten zu dürfen (solang das Wetter nicht extrem ist jedenfalls). Aber als dauerhaftes Zuhause finde ich einen Zwinger ungeeignet. Auch wenn er ein paar Stunden am Tag rausgeholt wird für Gassi und Training.