Beiträge von Biomais

    Chrissy und ich waren heute in Oberhunscheid unterwegs.

    Die hübsche Sammy, die sich seit unserem ersten Treffen echt toll entwickelt hat :smile:

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    Die Chaoten:

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    Hänsel und Gretel:

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    Beim Teletakt finde ich gefährlich, dass es so simpel eingesetzt werden kann. Hund benimmt sich daneben - Knopf - alles feini. Das mag bei Menschen klappen, die sich gut im Griff haben, ein gutes Timing haben und es vielleicht nur in konkreten Trainingssituationen benutzen. Aber die Mehrheit der Menschen würde das zu alltäglich bei jedem Mist gebrauchen und dann wirds für den Hund einerseits total unverständlich warum er gerade gestraft wird und andererseits Tierquälerei. Außerdem sehe ich nicht ein ein Gerät wie das Teletakt für die Verfeinerung der UO und Co zu nutzen... Das ist unverhältnismäßig. Aber bei extremen Fehlverhalten, das zu Gunsten der Umwelt unter Kontrolle gebracht werden MUSS fände ich es okay.

    Wenn man nach dem Ampelsystem etc. vorgeht muss man mehr tun als nur einen Knopf drücken. Man muss den Hund genau lesen lernen, man muss auf die eigene Körpersprache achten und sie gezielt und dosiert einsetzen - meiner Meinung nach ein feinerer Prozess als ein Elektrohalsband und für den 08/15 Familienhund wie meine absolut ausreichend.

    Allerdings gibts natürlich auch beim Ampelsystem Leute die es nicht geregelt kriegen und den Hund nur permanent deckeln weil sie das falsche Timing haben und/oder übertreiben.

    Zitat

    Wie haben wir " älteren " Hundehalter unsere Hunde überhaupt erziehen können?


    Das würde im Umkehrschluss heißen dass die Hunde älterer Hundehalter grundsätzlich gut erzogen sind? Kann ich so allgemein nicht bestätigen ^^

    Zitat

    Warum können es heutige, jüngere Menschen nicht mehr?


    Wieso können wir das nicht mehr? Meine Hunde sind gut erzogen. Nicht perfekt, aber gut genug um nicht negativ aufzufallen. Und wir waren nicht in der Hundeschule. Okay, ich hab im Laufe der letzten vier Jahre je eine Schnupperstunde in zwei Hundeschulen und je eine Schnupperstunde bei zwei Trainern gehabt - beaglebedingt - hat mir aber nichts geholfen (die Trainer waren übrigens alle mittelalt, vielleicht lags daran :D ). Ich lese hier im Forum ein bisschen über Hundehaltung und -erziehung und unterhalte mich mit anderen Hundehaltern. Das wars. Und das war früher auch nicht anders. Da hat man halt statt Forum Bücher gelesen.

    Logisch ist dass man im Laufe des Lebens an Erfahrung dazu gewinnt wenn man es zulässt (manche Mitmenschen weichen der Weisheit auch geschickt aus). Wenn man seit 50 Jahren Hunde hält hat natürlich mehr Erfahrung als jemand, der gerade den ersten Hund erzieht. Wobei es auch da Naturtalente gibt, die schon beim ersten Hund alles richtig machen. Ich bin keins, aber ich hab durch jeden Hund dazu gelernt (das sind meine ersten beiden ganz ureigenen Hunde, es gab aber schon einige Familien- und Sittinghunde) und finde es hilfreich mich hier im Forum oder auch bei Treffen mit Hundehaltern austauschen zu können.

    Ich wollte meinen Sohn auch zuhause bekommen. Bei meiner Tochter hatte ich eine ambulante Krankenhausgeburt geplant und es war grauenvoll. Ich fühlte mich in dem Krankenhaus absolut nicht wohl, hab total verkrampft und dadurch 16 Stunden in den Wehen gelegen ohne dass sich auch nur ein bisschen was getan hätte. Erst mit PDA ging es dann voran. Ich stand aber auch sehr unter Druck weil Tochter schon zwei Wochen über Termin war und mir alle mit Kaiserschnitt drohten und fühlte mich dank Maßnahmen wie Schnitt ohne gefragt zu werden total entmündigt und entwürdigt... Die PDA wurde dann auch noch zu weit punktiert so dass ich einige Tage stationär bleiben musste. Es war wirklich schlimm für mich und ich brauchte einige Monate um diese Behandlung im Krankenhaus zu verarbeiten.
    Achja, die professionelle Betreuung im Krankenhaus führte auch dazu, dass ich nach einigen Tagen das Stillen aufgab, weil mich die Krankenschwestern dermaßen unter Druck setzten, dass ich irgendwann die Notbremse ziehen musste...

    Bei Sohn wollte ich dann zuhause bleiben. Leider starb mein Bruder eine Woche vor seiner Geburt und ich fuhr natürlich zu meiner 600 Kilometer entfernten Familie. Am Tag seiner Beerdigung hatte ich dann den Blasensprung und 11 Stunden später habe ich meinen Sohn im Krankenhaus zur Welt gebracht. Diesmal habe ich aber ein besseres Krankenhaus erwischt und außerdem war ich relativ biestig um mich zu schützen. Zwei Stunden nach seiner Geburt sind wir dann auch wieder "heim" gefahren (zu meinen Eltern nach hause), wo ich mich einige Wochen erholen und nur für mein Baby da sein durfte bevor ich wieder nach hause fuhr. So ein Rundumservice im Kreise der Familie kann ich nur empfehlen :D
    Mit der Beratung meiner Mami hab ich den Kurzen übrigens zweieinhalb Jahre lang gestillt ;-)

    Das dritte Kind lass ich mir frei Haus liefern, nochmal mach ich das nicht mit...

    Ich wünsch allen trächtigen hier eine entspannte Geburt :smile:

    Zitat


    Was mir noch auffällt: die, die am Allermeisten auf Solidarität unter Hundehaltern pochen, sind allermeistens unsolidarisch gegenüber denselben. Und ja, besonders gegenüber Kleinhunden - so scheint mir.


    Das kommt auf die Perspektive an. Ich hab schon alle Größen durch. Mit Yorkie ärgert man sich weil andere Hundehalter keine Rücksicht auf den Kleinen nehmen und ihre Tutnixe ranstürmen lassen...Mit Dogge sucht man verzweifelt nach Sozialpartnern, weil alle hysterisch anleinen. Und ein Schäferhund ist für viele sowieso ein rotes Tuch.

    Ich dachte damals mit Pluto wäre ich gut bedient was Größe und Gewicht angeht und hätte nen robusten Hund vor dem zwar niemand Angst hat, der sich aber gegenüber anderen Hunden behaupten kann. Aber weil er so ne Mimose ist kriegt er ebenfalls oft eins auf den Deckel und ich reihe mich diesbezüglich bei den Kleinhundhaltern ein - jedenfalls wenn er seinen Bodyguard nicht dabei hat.

    Zitat

    Und wo genau ist jetzt das Problem? :???:


    Meine Kapazitäten sind begrenzt. Ich sehs vor meinem inneren Auge: Pluto hängt mit explodierter Prostata an Mias Popo, während Ewok fiepend versucht die Spaziergehgesellschaft zu hüten, Sohn mir tote Regenwürmer in die Hosentasche stopft weil seine schon voll mit Kellerasseln sind, während Baby Aufmerksamkeit will und Tochter mir in hochfrequenter Piepsstimme erzählt was sie vorgestern vor einem Jahr im Kindergarten gemacht hat.

    Da setz ich mich doch lieber bei uns im Garten in die Sonne und lass die Chaoten Chaoten sein ^^

    Zitat

    Jo - so führen sich hier einige Grosshundehalter auf.


    Neeee, jetzt komm. Ich hab zwei mittelgroße Hunde, hatte schon nen Yorkie und nen Jacky hier und hielt früher Doggen. Mir kann man nun wirklich nicht vorwerfen Vorurteile gegen kleine oder große Hunde zu haben.