Beiträge von Biomais

    Ich weiß nicht was du hast. Mein Hund wurde auch schon mehrmals übel verletzt und wenigstens einmal stand er schwer unter Schock, was auch einige Tage lang anhielt. Ich habe für die Situation erstmal Verständnis.

    Ich habe lediglich gesagt ich würde nicht direkt zum Ordnungsamt rennen, wenn die Hundehalterin nicht völlig unbelehrbar ist.

    Für mich hörten sich deine Schilderungen an, als ob die Hundehalterin einfach unaufmerksam war, es ihr leid tut, sie ihre Schuld einsieht und den Schaden begleichen will. Und mehr geht halt einfach nicht an Wiedergutmachung.

    Wenn dem nicht so ist, sie ihren Hund weiterhin nicht unter Kontrolle hat und nicht für den Schaden aufkommt DANN würde ich auch zum Ordnungsamt gehen. Aber nur dann.

    Aber was schreib ich, von mir willst du ja sowieso nichts mehr wissen. Ich hab immerhin einen spitzohrigen grauen Mischling - könnte ja ein Schäferhund drin sein :p

    Zitat

    Jau
    Hat schon immer wunderbar funktioniert... Frei nach: Aber DEEEEEEEEER da is ja viel schlimmer


    :gut:

    Jep und wenn man dann für so gut wie jeden Hund Maulkorb- und Leinenzwang erreicht hat sinds die bösen Katzen. Hauptsache man kann schlechte Stimmung verbreiten.

    Zitat

    Wenn du innere Sickerblutungen, massive Quetschungen und einen Bluterguss KEINE Verletzung nennst, ne dann hat sie keine. :roll:


    Okay, sie hat ein Aua :headbash:

    Müssen wir uns jetzt darum streiten dass es anders ausgegangen wäre wenn der Schäferhund sie töten hätte wollen?

    Klar war das total blöd für Lilo und auch völlig unnötig. Aber solang die andere Halterin nur einen einmaligen Fehler gemacht hat und nicht ständig fahrlässig handelt besteht aus meiner Sicht kein Grund eine riesen Welle zu machen.

    Ich weiß nicht genau was du hören willst. Soll ich dir raten sofort zum Ordnungsamt zu rennen? Tu das doch wenn du dich besser fühlst. Ich persönlich sehe keine Notwendigkeit einen einsichtigen Hundehalter an den Pranger zu stellen.

    Zitat

    Biomais
    dass Lilo keine Verletzungen hat, ist aber sicher nur dem schnellen Eingreifen der beiden Hundebesitzer zu verdanken - und ob der Schäfer Tötungsabsicht hatte oder nicht, kann man so nicht beurteilen, da eingegriffen wurde. Generell gilt jedoch: bösartiger Angriff mit Schütteln im Nacken --> Tötungsabsicht!! Und dann ist definitiv ein Maulkorb angebracht.

    Ne, sry. Bei dem Gewichtsunterschied braucht der Hund genau eine Sekunde um den anderen zu töten wenn er will. Meine Vermutung: Die Halterin und der Hund haben Lilo nicht gesehen, der unverträgliche Schäferhund ist erschrocken und hat im ersten Reflex attackiert, aber aus meiner Sicht nicht in Tötungsabsicht. Wenn er richtig geschüttelt hätte wäre Lilo ebenfalls tot. Der Dackel meiner Oma hat regelmäßig Katzenwelpen getötet. Zweimal geschüttelt und das Genick war gebrochen. Das geht schneller als irgendwer eingreifen kann.

    Also aus meiner Sicht ist das besonders für den Hund (Lilohund ist gemeint) aber auch für die Halter ein ganz blödes unschönes Erlebnis, aber der Schäferhund ist nicht zwangsläufig eine gemeingefährliche Bestie.

    Ich würde mit der Halterin sprechen und versuchen einzuschätzen ob sie der Lage Herr ist. Ist der zweite Hund ganz ein Braver oder braucht sie für den auch noch eine Hand? Dann würde ich z.B. anregen dass sie einzeln geht. Oder ihr raten im Dorf einen Maulkorb anzulegen etc. Wenn sie sich völlig unkooperativ zeigt, DANN würde ich das Ordnungsamt einschalten. Aber nach den Beiträgen klingt es eher so als wäre sie einsichtig und würde sich selbst Gedanken machen.

    Pluto wurde oft gebissen. Richtig gebissen, mit gerissenen Wunden und ich hab nie eine Entschuldigung bekommen oder auch nur die Daten der anderen Hundehalter.... Von daher würde ich mich über eine Entschuldigung und Kostenübernahme schon freuen ;-)

    Hm....

    Dass ein Junghund übermütig über einen Spielplatz springt und mitmischen will finde ich noch nachvollziehbar, aber auch im Übermut würden da keine Bissverletzungen entstehen...

    Anbellen und anspringen kann ich noch als Übermut verbuchen, aber beissen? Wobei manche Eltern heutzutage so abnormal hysterisch sind dass eine unangenehme Begegnung mit einem Hund erst durch die elterliche Reaktion gefährlich wird.

    Hallo,

    die Halterin hat sich entschuldigt, ist einsichtig und übernimmt die Kosten. Ich würde es dabei belassen und das Ordnungsamt nicht einschalten. Ordnungsamt bedeutet für den anderen Hund unter Umständen lebenslangen Maulkorbzwang, was ich nicht für gerechtfertigt halte wenn die Halterin verantwortungsvoll mit dem Hund umgeht. Tötungsabsichten hatte der Schäferhund nicht, sonst wäre dein Hund jetzt tot.

    Was deinen Hund angeht: versuch ihr Sicherheit zu vermitteln. Mein Beagle wurde auch mehrmals gebissen und es dauerte einige Monate bis er sich vollständig erholt hat. Nimm sie bei Hundebegegnungen erstmal hinter dich, beschütze sie und lasse nur entspannte Kontakte zu. Sie wird es überwinden. Solche Erlebnisse sind für Hund und Halter immer blöd, aber es kommt vor.

    Gute Besserung an Hund und Mann.

    Wenn ich einen Minihund hätte und sich ein größerer Hund in böser Absicht nähern würde würde ich meinen Hund auf den Arm nehmen.

    Meine Hunde sind zu groß um sie entspannt an Angreifern vorbei tragen zu können :lol: Aber ich kommandier sie im Ernstfall hinter mich und übernehme die Verteidigung, was in meinen Augen das Selbe ist.