Beiträge von Testbild

    Kennt sich von Euch jemand mit Futterallergien bei Katzen aus?

    Mein Kater ca. 15 Jahre alt hat sich im letzten Jahr den Hals blutig geleckt bis aufs rohe Fleisch. Das Spiel dauerte inkl. tierärztlicher Behandlung fast ein dreivietel Jahr bis es zugeheilt war.

    Er hatte das über die Jahre immer mal wieder, Tierärzte haben nie was gefunden und bis dato dauerte der Spuk immer max. 14 Tage, dann war alles wieder gut. Deshalb hatten wir es dann auch nicht mehr behandelt oder untersuche lassen, denn es verging ja von selber.

    Nur eben die letzte Geschichte dauerte so lange. Ich muß dazu sagen, daß wir in der Zeit auch eine sehr kranke Katze (nierenkrank und sie hat ÜBERALL hin uriniert) hatten.

    Er bekam letztendlich Cortison und ein Allergikerfutter. Die Stellen sind verheilt. Allerdings ging der Heilungsprozeß auch mit dem Tod der anderen Katze einher.

    Es ist also jetzt nicht sicher, ob er Allergiker ist oder nur wahnsinnig gestresst war.

    Er bekommt jetzt ausschließlich Trockenfutter von Royal Canin https://www.royalcanin.com/de/cats/produc…oallergenic-dry

    Um die Sache in den Griff zu kriegen war das für mich ja okay, aber auf lange Sicht bin ich nicht glücklich damit. Zum einen habe ich Zeit seines Lebens Nassfutter gegeben, trocken gabs nur als Leckerchen, damit er genug Flüssigkeit bekommt. Zum anderen liest sich die Zusammensetzung für mich als reines Kunstprodukt und mögen mag er es jetzt auch kaum mehr. Von der Tierklinik haben wir auch noch Nassfutter von Hills bekommen https://www.hillspet.de/cat-food/pd-fe…gen-free-canned

    Das frisst er aber überhaupt nicht. Würde ich auch nicht, das kommt mir noch chemischer vor. :ugly:

    Da ich ja die Vermutung habe, dass es stressbedingt war, habe ich vereinzelt sein übliches Nassfuter gegeben, aber jetzt leckt er sich die Stellen wieder vermehrt.

    Kann ich vielleicht selber kochen oder zusammenstellen und damit sein Trockenfutter aufpimpen? So daß er z.B. eine halbe Tagesportion Trockenfutter und eine halbe selbst zusammen gestelltes bekommt?

    (Langer wirrer Text, ich hoffe, es war trotzdem verständlich.)

    Nun... mal "von ganz weit außen" und vielleicht ein bisschen naiv betrachtet:

    wenn es tatsächlich so ist, dass man keinerlei Handhabe gegen solche Machenschaften hat, weil anderes Land, andere Gesetze, genug "Gegenzeugen" und was nicht sonst noch so aufgezählt wurde, dann bleibt ja tatsächlich die einzige Möglichkeit, dem ganzen die Grundlage zu entziehen, nämlich den Sport komplett zu verbieten.

    Kreuzunfair all denen gegenüber, die den Sport gescheit aufbauen und ausüben und ich mag sogar glauben, dass das der größte Teil ist.

    Aber so eine Sch§$%§e weiter laufen zu lassen... nee echt nicht. Aus dem Mittelalter sollten wir ja nun wirklich schon ewig raus sein.

    Ich weiß nicht, es war ja nicht Gegenstand der Frage, sondern etwas, was nebenbei erwähnt wurde :/

    Ja, ich erwarte irgendwie, dass man sich vorher informiert. Das Züchtergespräch stand schon vor dem Foreneintrag, dementsprechend ging ich davon aus, dass man sich vorher eben informiert hat.

    Und wie genau informiert man sich, wenn nicht in einem Gespräch mit dem Züchter der Rasse und evtl. noch im Internet? :denker:

    Ich glaube, das Missverständnis ensteht gerade durch die sehr unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen.

    Jemand, der schon lange mit Hunden zu tun hat und evtl. auch noch Trainer ist, WEISS, daß sich beim ersten Mal nichts ändert und es mehrere kontinuierliche Termine braucht, bis sich eine Besserung zeigt.

    Jemand, der zum ersten Mal und unvermittelt mit so einem Kaliber zu tun bekommt, erwartet zumindest den Hauch einer Besserung. Und wenn man eh schon komplett verunsichert ist, fürchtet man, irgendwas falsch gemacht zu haben.

    Ich lese auch nicht raus, daß die TE meint, mit einmal per Schleppleine 10 Minuten durch den Garten watscheln sind alle Probleme gelöst. Sie hat sich nur erhofft, den Weg in die richtige Richtung begonnen zu haben. Danach sah es für sie aber nicht aus und sie fragt ja auch noch konstruktiv nach, was sie hätte besser oder anders machen können (Leine kürzer, nicht so viel Radius geben, etc. ...)

    Ich war selber als Trainer im Verein tätig und habe das letztes Jahr an den Nagel gehängt, unter anderem, weil mir zu viele uneinsichtige und "trainingsfaule" Halter unterkamen und mir meine Zeit zu schade war. Nichtsdesto trotz bekam bis zum letzten Tag jeder, der willig war, meine Unterstützung. Und willig ist die TE meiner Meinung nach, nur eben sehr unerfahren.

    Ich wünsche mir hier auch sehr oft von den erfahrenen Usern, die ja ohne Frage wirklich irre viel Wissen haben, mehr Einfühlungsvermögen in die Ratsuchenden und Situationen. Und wenn man da grad keinen Nerv drauf hat, lieber einmal mehr die Tasten ruhen lassen, fänd ich schön.

    Bei uns im Ruhrpott heißt es wenn du bis nach Corona wartest hast du die freie Auswahl da dann alle Corona Hunde wieder abgegeben werden. Was ist das für eine Aussage?? Ich kann gerne bis nach Corona warten weil mein Homeoffice vor und nach Corona bestand hat aber die Aussage hat mich geschockt!

    Das nennt sich Sarkasmus - das Tierheim wird diese Entwicklung wohl sicher nicht für gut heißen, sondern nur beschreiben, was sehr wahrscheinlich passieren wird.