Meinem Reitlehrer muss man dann auch sehr deutlich sagen, dass man nicht mehr kann. Der fragt dann noch spitzbübisch ob man denn immernoch keinen Sport mache und schickt einen dann mit v/a und großen Bögen in die Entspannung.
Macht ihr immer eine volle Stunde? Das macht mein RL zum Beispiel gar nicht, ich würde das auch kognitiv einfach nicht können. Und man braucht zum reiten halt viel Haltemuskulatur, das ist sehr anstrengend. Insbesondere wenn es dann eben nur 1x pro Woche ist.
Was ist denn für dich besonders fordernd? Du bist ja noch recht frisch dabei, oder?
Also ich buche immer eine ganze Stunde weil ich halt auch Weg habe. Das lohnt sonst nicht. Heißt aber nicht das es immer volle Düse Training gibt. In letzter Zeit war es mehr Sitzgefühl. Reiten ohne Zügel, im Roundpen halt, beschleunigen und abbremsen nur Anspannung und Entspannung. Atmen nicht vergessen.
Klingt jetzt voll doof aber ich bin eher so alle 14 Tage auf dem Pferd und halt wieder eingestiegen seit Juli.
Was mir schwer fällt ist die linke Hand. Oft bricht er mit nach aussen weg oder läuft kein und schief und mit Ach und Krach links rum würde aber eher nach rechts weg.
Ist ja auch keine Vollkatastrophe. Ich fühl mich sicher in allen Gangarten und hab auch keine Angst wenn er doch mal los hüpft.
Leichttraben auf dem richtigen Fuss nach Gefühl klappt auch immer besser.
Und ich hab das Gefühl sie vertrauen mir wenn es heißt Pferd holen und fertig machen. Oder wenn ich mal fremde Pferde von der Koppel holen soll.
Edit: Wenn ich total am Ende bin werde ich auch nicht rot oder irgendwie. Ich merke einfach nur körperlich wie da nix effektiv mehr raus kommt und fange dann an innerlich zu frusten. Deswegen denkt einen Umwelt immer ich hab noch Kapazitäten, während ich eigentlich nur noch in der Ecke sitzen und leise sterben will 