Beiträge von bad_angel

    Ich denke so weit sind wir nicht auseinander.

    Das Klientel ist vielleicht anders, ja. Aber unsere Denke empfinde ich als sehr ähnlich, nicht deckungsgleich aber nah beieinander.

    Ich dachte nur, es gäbe vielleicht eine deutschsprachige Alternative und war eher darauf aus meine Wissenslücke zu schliessen.

    Und so sehr wie ich Internationalität und Weltoffenheit mag, mag ich halt auch deutsche Begriffe.

    Ganz unabhängig von meiner Frage, find ich es halt blöd wenn man englische Begriffe in den Sprachalltag übernimmt. Damit meine ich aber eher so Sachen wie "fancy" und "cringe" und sowas. Wobei ich gar nicht mehr auf dem Laufenden bin, was das angeht.

    Also ich sehe es wie du, muss mich aber noch umerziehen, weil es mir manchmal doch raus rutscht und ich im zweiten Denken aber der Meinung bin das es völlig egal ist welche Hautfarbe ein Mensch hat.

    Aber wenn mir beispielsweise jemand sagt das ein Mensch eine bestimmte Hautfarbe hat und deswegen häufiger niest als Andere, dann würde ich gern sagen "Aber nur weil derjenige 'farbig' ist, heißt das doch nicht das er wirklich häufiger niest." oder "Ist doch total egal ,dass der Mensch farbig ist, wenn er niesen muss, muss er niesen."

    Ist jetzt ein doofes Beispiel, aber ich denk du verstehst was ich meine.

    PoC hab ich jetzt einfach ganz stumpf für mich als "farbig" übersetzt und wollte wissen ob das ok ist. Ich mag nicht alles anglizieren (heißt das so). Weil das z.B. mit älteren Personen blöd ist oder mit Leuten die mit der Begrifflichkeit einfach nichts anfangen können weil sie da im Alltag keinen Bezug zu haben.

    mhm, vielleicht fällt es dir einfacher PoC oder People, person, woman of color zu verwenden, wenn du dir vergegenwärtigst, dass die älteren Leute nun auch so Worte wie Handy, Smartphone, SUV oder Computer benutzen und kennen.

    Hmm ja, aber ich schwöre meine Großeltern bspw. können damit nichts anfangen. Auch meine Mama könnte damit im ersten Moment nichts anfangen.

    Versteh mich nicht falsch. Ich habe kein Problem mit der Begrifflichkeit an sich, aber ich dachte es gäbe eine Alternative die man nicht erst erklären muss.

    Manchmal bin ich sprachlos.

    Die stallfreundin mit dem neuen Pferd (das übrigens viel besser ist als das alte) schickt mir das

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    Und meint das erinnere sie ja voll an Picasso.

    Ja. Ist auch schwarz.

    Hat aber nicht drei Zehen oder?

    Ich hatte das Gespräch heute mit meinem Freund auch schon… verrückt irgendwie.

    Der Begriff ‚farbig‘ kommt aus der Kolonialgeschichte und ist somit rassistisches ‚Erbgut‘, PoC oder BPoC ist eine Selbstbezeichnung, grundsätzlich auch die Wiedereroberung eines Wortes, das aber eigentlich auch aus der Kolonialgeschichte kommt. Es bezeichnet freie Menschen, deren Hautfarbe nicht weiß ist.

    Alle (B)PoC in meinem Bekanntenkreis nennen sich PoC und als Adjektiv aber auch schwarz.

    Aber ehrlich gesagt braucht man das ja recht selten, also die Information über die Hauptfarbe einer Person ist ja in den meisten Fällen völlig egal.

    Für welche Situation suchst du denn eine sprachliche Möglichkeit? Vielleicht ist das einfacher zu beantworten.

    Also ich sehe es wie du, muss mich aber noch umerziehen, weil es mir manchmal doch raus rutscht und ich im zweiten Denken aber der Meinung bin das es völlig egal ist welche Hautfarbe ein Mensch hat.

    Aber wenn mir beispielsweise jemand sagt das ein Mensch eine bestimmte Hautfarbe hat und deswegen häufiger niest als Andere, dann würde ich gern sagen "Aber nur weil derjenige 'farbig' ist, heißt das doch nicht das er wirklich häufiger niest." oder "Ist doch total egal ,dass der Mensch farbig ist, wenn er niesen muss, muss er niesen."

    Ist jetzt ein doofes Beispiel, aber ich denk du verstehst was ich meine.

    PoC hab ich jetzt einfach ganz stumpf für mich als "farbig" übersetzt und wollte wissen ob das ok ist. Ich mag nicht alles anglizieren (heißt das so). Weil das z.B. mit älteren Personen blöd ist oder mit Leuten die mit der Begrifflichkeit einfach nichts anfangen können weil sie da im Alltag keinen Bezug zu haben.

    Ich komm mir echt doof vor bei der Frage und möchte auch keine Grundsatzdiskussion auslösen, aber:

    Wenn man "People of Color" sagt, wäre dann auch eingedeutscht "Farbig" in Ordnung? Und wenn es nicht in Ordnung ist, was sagt man dann.

    Grundlegend will ich diese Denke aus meinem Kopf streichen. Aber mich beschäftigt diese Frage seit die Moderatorin im Radio von People of Color gesprochen hat.

    Ach ich bin eher Freizeitreiter als alles andere. Hab natürlich trotzdem den Anspruch das was ich tu, ordentlich zu machen. Deswegen braucht mein Kopf manchmal eine Erklärung, damit der Körper weiß was er tun soll.

    Ansonsten bin ich schon recht sportlich unterwegs, bekomm mich aber manchmal einfach nicht koordiniert.

    Pony setzt ja auch brav um was ich ihm signalisiere, aber manchmal sende ich falsche Signale. :ka:

    bad_angel Ich glaube, das kennt jeder - so ist Reiten nunmal. Zwei Lebewesen, und wenn auch nur eins davon einen schlechten Tag hat, geht das, was vorher noch super funktioniert hat, plötzlich gar nicht mehr.

    Nur alle 14 Tage zu reiten, finde ich aber nicht sonderlich sinnvoll, wenn Du auch Fortschritte machen möchtest. Da würde ich lieber den Weg öfter in Kauf nehmen und zusehen, mindestens zweimal pro Woche aufs Pferd zu kommen, oder wenigstens zwischendurch immer mal ein intensives Wochenende/Kurzurlaub mit 2 Reitstunden pro Tag einzuschieben. Oder vielleicht kannst Du Dir noch eine zweite Reitmöglichkeit in der Nähe organisieren, wo Du zwischen den Unterrichtsstunden etwas alleine üben kannst?

    Gute Idee aber finanziell keine Option und auch zeitlich nicht. Pro Stunde muss ich 40€ einplanen und mindestens 2-3 Stunden Zeit.

    Ein bisschen Trost hilft auf jeden Fall.

    Und ich muss mir halt auch sagen, dass die Mädels dort eigentlich täglich oder zwei mal die Woche auf dem Pferd sitzen. Zum Teil eigene Pferde haben und einfach bisschen jünger sind |)

    Auch wenn ich gestern für maximal 26 gehalten wurde :hust: Die hab ich nur dezent überschritten.

    Und vielleicht war es auch nicht so schlau den Abend vorher beim Pole gewesen zu sein, dazu Frühdienst und naja...ein paar Ausreden hab ich sicher noch.

    Aber Muskelkater in der Tiefenmuskulatur find ich einfach nur ätzend. Du merkst erstmal nix und trotzdem ist man total schnell fix und fertig.

    Meinem Reitlehrer muss man dann auch sehr deutlich sagen, dass man nicht mehr kann. Der fragt dann noch spitzbübisch ob man denn immernoch keinen Sport mache und schickt einen dann mit v/a und großen Bögen in die Entspannung.

    Macht ihr immer eine volle Stunde? Das macht mein RL zum Beispiel gar nicht, ich würde das auch kognitiv einfach nicht können. Und man braucht zum reiten halt viel Haltemuskulatur, das ist sehr anstrengend. Insbesondere wenn es dann eben nur 1x pro Woche ist.

    Was ist denn für dich besonders fordernd? Du bist ja noch recht frisch dabei, oder?

    Also ich buche immer eine ganze Stunde weil ich halt auch Weg habe. Das lohnt sonst nicht. Heißt aber nicht das es immer volle Düse Training gibt. In letzter Zeit war es mehr Sitzgefühl. Reiten ohne Zügel, im Roundpen halt, beschleunigen und abbremsen nur Anspannung und Entspannung. Atmen nicht vergessen.

    Klingt jetzt voll doof aber ich bin eher so alle 14 Tage auf dem Pferd und halt wieder eingestiegen seit Juli.

    Was mir schwer fällt ist die linke Hand. Oft bricht er mit nach aussen weg oder läuft kein und schief und mit Ach und Krach links rum würde aber eher nach rechts weg.

    Ist ja auch keine Vollkatastrophe. Ich fühl mich sicher in allen Gangarten und hab auch keine Angst wenn er doch mal los hüpft.

    Leichttraben auf dem richtigen Fuss nach Gefühl klappt auch immer besser.

    Und ich hab das Gefühl sie vertrauen mir wenn es heißt Pferd holen und fertig machen. Oder wenn ich mal fremde Pferde von der Koppel holen soll.


    Edit: Wenn ich total am Ende bin werde ich auch nicht rot oder irgendwie. Ich merke einfach nur körperlich wie da nix effektiv mehr raus kommt und fange dann an innerlich zu frusten. Deswegen denkt einen Umwelt immer ich hab noch Kapazitäten, während ich eigentlich nur noch in der Ecke sitzen und leise sterben will :tropf: