Eine zu große Prostata wäre bei einem alten Rüden nichts ungewöhnliches. Würde die gesteigerte Reaktion auf die Hündin erklären.
Aber das ist nur reine Spekulation. Ich find gut, dass ihr nicht lügen wollt. Würde ich auch nicht.
Eine zu große Prostata wäre bei einem alten Rüden nichts ungewöhnliches. Würde die gesteigerte Reaktion auf die Hündin erklären.
Aber das ist nur reine Spekulation. Ich find gut, dass ihr nicht lügen wollt. Würde ich auch nicht.
Wir haben keine Kinder daher kann ich nur bedingt Ratschläge geben, aber wäre vielleicht eine Art Probezeit eine Möglichkeit? Das klingt total bescheuert, weiß ich.
Aber wenn der Züchter nicht so weit weg ist, könntet ihr vielleicht noch ein paar Treffen oder gemeinsame Zeit vereinbaren? Kaffee trinken beispielsweise und du nimmst deine Kleine und den Opi mit? Oder sie kommen man mit dem Hund vorbei?
Oder ihr nehmt sie nur mal übers Wochenende?
Letztendlich kann dir keiner die Entscheidung abnehmen, aber ich kann deine Zerissenheit nachvollziehen.
Beim Rüden waren es rund 52€.
Seid ihr sicher, dass eure Hündin nicht eh schon kastriert ist? Problem gelöst…
Du schlägst also vor, dass man die Nachbarin anlügt?
Sorry, aber das finde ich ganz mies.
Nein, da sie aus dem Tierschutz kommt ist es naheliegend, dass sie vielleicht schon kastriert ist oder zumindest sterilisiert.
Das habe ich mich auch gefragt.
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Ich würde es sowohl als auch melden. Gerade jetzt wo es stürmt.
Alles anzeigenAlles anzeigenJa ich arbeite in der Medizin.
Es sind zwei paar Schuhe. Grundlegend hab ich ja erstmal den Menschen vor mir. Die Herkunft ist erstmal zweitrangig. Auch wenn ich es erstmal süß finde wenn BPoC mir sagen das eine Blutentnahme sicher schwer wird aufgrund der Hautfarbe. Ist aber Quatsch. Ich muss das fühlen.
Aber anamnestisch muss man immer den Menschen als Ganzes betrachten.
Und niemals würde ich mich auf ein vemutetes Herkunftsland beziehen. Frag mal Kida Kodhr Ramadan wo er herkommt. Der ist durch und durch Kreuzberger Jung.
Eine geografische Wurzel nur zu vermuten kann ein viel größerer Fehltritt sein als die falsche Bezeichnung aufgrund der Hautfarbe zu wählen.
Aber mir ist jetzt klar, das PoC viel mehr ist als Hautfarbe. War mir vorhin noch nicht so klar.
Damit man mich nicht falsch versteht, ich rate auf keinen Fall zu pauschalen "und wo kommst du her" Fragen im medizinischen Bereich, da hast du ganz Recht. Was ich meine ist, dass es im medizinischen Bereich Sinn machen kann, das mit zu bedenken und sich in entsprechende Richtung fortzubilden. Der Prototyp medizinischer Forschung ist der weiße Mann, weshalb zB Herzinfarkte bei Frauen oft nicht oder zu spät erkannt werden. Dh gilt auch mit anderen Beispielen für Menschen schwarzer Haut. Also zu diskriminierungsfreier Medizin gehören richtige Bezeichnungen, aber eben auch im Kopf zu haben, dass BiPoC in der Medizin auch deshalb strukturell benachteiligt sind, weil medizinische Forschung nicht auf sie ausgelegt ist.
Achso.
Ja das läuft so ein wenig unterbewusst mit. Je nach Herkunft hat man das unterbewusst immer auf dem Schirm.
Und du hast völlig recht, es geht schon mit einfachen Sachen los. Das eben alle Medikamente auf den männlichen Stoffwechsel ausgelegt sind. Also Frauen spielen da keine Rolle, bei Kindern gibt man sich noch etwas Mühe aber auch da weiß nich jeder, das Kindermedizin etwas anderes als bei Erwachsenen ist.
Unterbewusst läuft eine Typeinschätzung immer mit. Angefangen beim Habitus über Anamnese bis hin zu Rasse. Wie sagte Fontane so schön: Das ist ein weites Feld.
Sprengt hier den Rahmen, aber ich weiß was du meinst.
ich? nein.
Ist aber schwierig, wenn die Person aus Hintertupfing kommt - man kann ja schlecht jedem dunkelhäutigen Menschen eine Herkunft aus einem "dunkelhäutigen Land" andichten
ich glaube es ist schon zu spät - für mich hat die religiöse Ausrichtung eher nichts mit der Hautfarbe zu tun
aber ich glaube, du wolltest hier auch keinen Zusammenhang herstellen. wie gesagt, ist schon spät - ich geh besser mal Richtung Bett
bad_angel kommt wenn ich mich richtig erinnere aus dem medizinischen Bereich. Und in dem Bereich kann es tatsächlich wichtig sein, die Herkunft und oder Hautfarbe eines Menschen in der Anamnese zu berücksichtigen. Es ist sogar super, wenn Mediziner:innen sich in dem Bereich fortbilden, und das auf dem Schirm haben. Schwarze Haut hat teilweise anderen Eigenschaften (neigt schneller zu Trockenheit zB), man kann Symptome schlechter erkennen die man gewohnt ist auf weißer Haut zu lesen usw. Bestimmte Krankheiten bzw Komplikationen gibts bei Menschen asiatischer Herkunft eher als bei Menschen europäischer (und da ist es auch egal, ob der Mensch aus Hintertupfing kommt), usw.
Zu dem anderen, deshalb meine Erklärung, das PoC ein Konzept ist, keine Farbbezeichnung. Ein gebräunter Deutscher kann dunkler sein als eine Afrodeutsche, trotzdem lesen wir den einen als weiß, und den anderen als PoC. Und anderen sieht man es gar nicht an, wie der blonden Syrerin, die trotzdem nicht mehr oder weniger PoC ist als ihr anders aussehende Schwester. Und ja, auch Jüd:innen verstehen sich oft als PoC.
Ja ich arbeite in der Medizin.
Es sind zwei paar Schuhe. Grundlegend hab ich ja erstmal den Menschen vor mir. Die Herkunft ist erstmal zweitrangig. Auch wenn ich es erstmal süß finde wenn BPoC mir sagen das eine Blutentnahme sicher schwer wird aufgrund der Hautfarbe. Ist aber Quatsch. Ich muss das fühlen.
Aber anamnestisch muss man immer den Menschen als Ganzes betrachten.
Und niemals würde ich mich auf ein vemutetes Herkunftsland beziehen. Frag mal Kida Kodhr Ramadan wo er herkommt. Der ist durch und durch Kreuzberger Jung.
Eine geografische Wurzel nur zu vermuten kann ein viel größerer Fehltritt sein als die falsche Bezeichnung aufgrund der Hautfarbe zu wählen.
Aber mir ist jetzt klar, das PoC viel mehr ist als Hautfarbe. War mir vorhin noch nicht so klar.
Momo und Lotte Danke im doppelten Sinne.
Für Verständnis und Erklärung.
Stinkewily Wenn die Person das selbst über sich sagt, empfinde ich das anders als wenn ich über nicht anwesende Dritte spreche. Wie Momo schon sagte fließt einem manchmal im täglichen Sprachgebrauch eine Äußerlichkeit in die Beschreibung einer Person mit rein, die überhaupt nichts mit dem eigentlichen Sachverhalt zu tun hat.
Ich kann bspw. zur Chefin sagen "Das ist die Patientin mit den langen blonden Haaren im Wartezimmer." wenn sie mich fragt wer Frau Katzenellenbogen ist. Aber die Haarfarbe wird völlig unwichtig wenn ich sage "da ist schon wieder jemand ohne Maske in die Praxis gekommen."
Ich erziehe mich da auch noch um.
Aber meine Frage ist ja beantwortet.
Danke euch für die Denkanstösse.
Am Besten nicht drüber nachdenken. Vielleicht wollte sie witzig sein. Aber ich kann deine Verwirrung nachvollziehen.