Also wir haben uns den Hund gemeinsam angeschafft, da ich aber die erste Zeit zuhause war hab ich mich logischerweise um alles gekümmert was Erziehung angeht.
Mein Freund ist daran mäßig beteiligt, aber er macht sich manchmal lustig darüber wie ich mit dem Hund umgehe. Fast immer ist es so das ich mit dem Hund unterwegs bin, wenn er mal geht dann nimmt er auch die Flexi. So gewisse Grunddinge habe ich meinem Freund erklärt, ob er sie umsetzt ist seine Sache. In Konsequenz gehen wir kaum zusammen Gassi weil das meißt zu Diskussion führt und eher ich mich zusammen reißen muss, denn er ist der Meinung wenn er Rufus an der Leine hat dann hat er das sagen :) Bitteschön, ich würd mich darüber nie streiten. Wenn mein Partner der Meinung wäre er meidet Hundekontakte weil ihm das zu stressig ist bitteschön, das würde mich aber nie abhalten mit dem Hund zu arbeiten. Letztendlich sind da Hunde doch wie Kinder, die wissen doch was sie bei wem dürfen.
Bei uns ist es z.b. so das Rufus bei mir sehr viel frei laufen darf, einfach weil er hört. Mein Freund hat ihn als Jungspund zwei mal abgeleint und zwei mal die Erfahrung gemacht das Rufus nicht hört. Ich hab ihm vorgeschlagen das er mehr mit dem Hund alleine macht um die Bindung zu fördern, nö will er nicht. Also bleibt der Hund an der Flexi und die beiden rennen halt zusammen über die Wiese (stell ich mir urkomisch vor nen 32 jähriger Mann mit nem Pinscher rennt über die Wiese).
Differenzen in der Erziehung sind für mich kein Trennungsgrund.
P.S. Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschliessen, Männer brauchen klare Anweisungen.