Es wird so interpretiert, ich habe damit nicht gemeint, dass Curlies keinen Arbeitswillen haben
Ging ja um Vorurteile und das Besitzer solche und so ähnliche Sachen auf die Rasse schieben.
Beiträge von AnjaNeleTeam
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Ja beim Toller ist es das laut sein und beim Curly der mangelnde Arbeitswille.
Ein klassisches Beispiel ist, dass die häufig langsamer zurück kommen als raus gehen. Ganz klar fehlende Motivation seitens des Besitzers, aber die Curlyleute und auch Trainer sagen "die sind halt so".
Meinst du das eigentlich anders rum? Denn ich finde es ziemlich normal, dass ein Hund bis zu einem gewissen Grad langsamer zurück kommt als er rausgeht.
Nein ich mein das so rum.
klar ist das normal, aber nichts was man nicht üben kann. Es zeigt einfach, dass der Hund lieber eine Beute holt als sie abzugeben, meist liegt das an mangelndem oder falschem Lob seitens des Besitzers.
Und wie du sagst ein gewisser Grad ist ok. Was ich nicht ok finde, ist, wenn der Hund im schnellen Galopp rausgeht und im langsamen Trab zurück dackelt.
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Darf ich da mal reimgrätschen und fragen was so die Unterschiede sind? Worauf ruhen sich sie Toller-/ Curlyhalter aus? Beim Toller ist es, wenn ich das richtig mitbekommen habe das Fiepen bzw die Steadiness?
Ich steige gerade mit Emil ins Dummytraining ein, wir hatten Samstag unsere erste Trainingsstunde nachdem wir es die letzten Monate selbstständig versucht haben und irgendwann so viele Fragen da waren, dass ich beschlossen habe es jetzt auch "richtig" anzugehen. Und jetzt bin ich total fasziniert

Das größte Kopfzerbrechen bereiten mir gerade die Pfiffe. Emil hat vor ca zwei Jahren mal gelernt, dass egal was und wie ich pfeife, es heißt immer er soll zu mir kommen. Und zwar prompt. Fürs Dummytraining nicht so praktisch wie ich feststelle

So, und jetzt bin ich wieder still und lese wieder heimlich mit und lerne von euch

Ja beim Toller ist es das laut sein und beim Curly der mangelnde Arbeitswille.
Ein klassisches Beispiel ist, dass die häufig langsamer zurück kommen als raus gehen. Ganz klar fehlende Motivation seitens des Besitzers, aber die Curlyleute und auch Trainer sagen "die sind halt so".
Beim Flat gibts das auch, die sind aufgeregt und unkonzentriert. Golden sind stur usw.
Wenn man Pech hat kommt man dann an einen der vielen Trainer, die keine große Lust haben am Grundproblem (z.B. mangelnde Motivation) zu arbeiten, weil es eben auch aufwändig ist. Und viele wissen auch glaub ich nicht was sie da machen können.
Ich bin bei Leo teilweise sehr unkonventionell vorgegangen, da haben so manche Trainer (mit AL-Labbi oder Golden) die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, aber für ihn war das wichtig um so arbeiten zu lernen wie er es jetzt macht. Bin sehr froh, dass er mir das "out of the Box" denken näher gebracht hat

Das mit den Pfiffen wird er schon lernen. Erstmal kannst du das ja in der Nähe machen und dann langsam den Abstand steigern. Beim Suchenpfiff ist die Belohnung eh extern und beim Stoppfiff muss die Belohnung da sein, bevor der Hund auf dich zu geht, dann wird das schon.
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Das kann ich verstehen. Ist beim curly ja das gleiche. Da fehlt dann auch oft der Ehrgeiz seitens der Trainer, was ich sehr schade finde.
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Ich sehe es so, dass es nicht den Retriever gibt. Alle Varietäten haben ihre Eigenheiten und je nach Ausprägung sollte man da dann auch unterschiedlich ansetzen. Es gibt ja innerhalb der Rassen (Labbi zum Beispiel) schon sehr deutliche Unterschiede.
Das heißt aber nicht, dass man von den jeweiligen Hunden/Rassen nicht das gleiche fordern kann, nur der anfängliche Weg dahin kann ein anderer sein.
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Aaaah ich hab ein "nicht" vergessen.
Man soll natürlich NICHT alles machen was Richter sagen


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ist ein Fuß nach der Abgabe dann direkt ne Null, oder Punktabzug, wenn ich es danach aber nicht nochmal geben müsste (z.b. bei nem Walk up) ? Maggie kommt nicht von allein in die Fußposition. Wenn ich es ihr einmal gesagt hab, braucht sie es aber nicht nochmal. Also das funktioniert dann schon. Und ich sag eigentlich immer Aus, sonst müsst sie es behalten, vorher darf sie es nämlich nicht ausspucken. Ich hatte ja bisher nur den einen Trainingsworkingtest, da hat aber niemand etwas dazu gesagt, oder kritisiert.
Man darf das natürlich schon, aber gerade in höheren Klassen kann es für häufige Kommandos Punktabzüge geben. Die Idealvorstellung ist Teamwork ohne viel reden und Kommandos.
Man muss auch folgendes immer bedenken: nur weil Richter was gerne sehen oder einem vielleicht Punkt abziehen, heißt es, dass man es dann genauso machen muss wie die es gerne hätten.
Ich handhabe es so: was ich selbst schön und sinnvoll finde versuche ich zu erreichen. Was ich nicht nachvollziehen kann mach ich auf meine Art und Weise und nehme dafür Punktabzüge in Kauf.
Wegen dem Aus, ich hab das so beigebracht, dass er erst los lassen darf wenn ich meine Hand um das Dummy habe, dann soll er es aber bitte auch hergeben ohne Kommando

Aber eigentlich ergibt sich das mit der Zeit auch einfach.
Würde Maggie wirklich nicht loslassen, wenn sie gerade ein Dummy apportiert hat und du es ihr abnehmen willst wenn du nix sagst? Sie ist ja auch schon sehr erfahren.
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Ich hab bisher kaum Stimmkommandos aufgebaut, das meiste läuft über Handzeichen, Pfiffe und Körpersprache. heißt das ich kann mir die Kommandos eigentlich sparen?
Wenns ohne geht, kannst du es dir sparen. Gewisse Kommandos sind schon ok, wie links, rechts, Voran usw. aber so im normalen Ablauf sollte kaum ein stimmkommando nötig sein. Fuß nach der Abgabe zum Beispiel oder Fuß beim losgehen oder ein Aus.
Ein Trainer den ich gut kenne, schickt auch back mit einem Pfeifkommando
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Im bestfall gar keins. So wenig stimmkommandos wie möglich.
Zumindest so ab f
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Ah ok.
Ja ich denke auch, dass Toller da nochmal etwas spezieller sind