Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ansonsten erinnert mich deine Erzählung sehr an meinen kleinen Terrier-Mix :D

    Der wollte früher immer nur Beute sichern und apportieren war ein Fremdwort. Bei ihm hat vor allem geholfen ihn nicht mitmachen zu lassen, sondern nur zusehen zu lassen wie ich mit Leo arbeite :lol: Auf einmal hat er mir die Sachen gebracht und zwar in die Hand!

    Ich hab mit ihm allerdings nie viel geübt was das anging. Erst später habe ich ihm das halten beigebracht, hatte er sehr schnell raus, weil er da schon kapiert hatte, dass Dummies an sich eher uninteressant sind, sondern das hinrennen, suchen und zurück bringen das lustige dabei ist.

    Wie gesagt ich würde es größtenteils ignorieren wenn er für sich spielt, mit Spielzeug. Mit Dummy läuft man nicht weg. Dafür muss er das apportieren aber erstmal kapieren und dann kann man auch mit einem höherwertigen (nicht gleichwertigen) Spielzeug tauschen.

    Das Problem ist, dass er sich eben ganz wunderbar alleine mit Spielzeug beschäftigen kann, er braucht mich dazu nicht, das ist für ihn nicht langweilig mit sich alleine zu spielen. Klar, es ist mit mir cooler, aber ohne mich auch sehr cool. Und da er das Kauen auf Spielzeug auch oft nutzt um nach dem Gassi gehen Stress abzulassen, will ich ihm das auch erstmal nicht nehmen.

    Weg versperren find ich auch ungünstig, du willst doch, dass es zu einem schönen gemeinsamen "Spiel" für ihn wird... wie reagiert er denn auf verbales Loben/Party machen, sobald er das Dummy/Spielzeug aufnimmt?

    Er rennt trotzdem weg damit und sucht sich irgendeinen Ort wo er nach Herzenslust das Ding versuchen kann zu zerlegen und reinzubeißen. Ich mach mich echt zum Hampelmann und quietsche und animiere und renne selber weg (wobei das in der Wohnung platztechnisch nicht so viel Raum bietet), aber alleine spielen findet er trotzdem sehr cool. Manchmal rennt er mir hinterher, aber ganz oft auch nicht.


    Sorry für die Frage, aber hast du ihm überhaupt schon beigebracht was du von ihm möchtest? Stichwort Apport von hinten aufbauen?

    Ich würde da in zwei Schritten vorgehen. Einerseits das halten üben und andererseits das zurück kommen belohnen ohne das dummy sofort abzunehmen. Erstmal über den hund freuen und ihn stolz seine beute präsentieren lassen. Spielzeug dürfen meine hunde i.d.r. solange rumtragen wie sie wollen und dürfen damit auch fast alles machen.

    Bald zieht bei mir endlich ein neues (gebrauchtes) Auto ein! Ich freu mich schon sehr drauf, werde mich allerdings etwas umstellen müssen. Bisher hatte ich die Hunde auf den Rücksitzen, jetzt werden sie den Kofferraum belegen. Deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, wie ich mein Equipment möglichst geordnet im restlichen Auto unterbringe. Leider finde ich vor allem Taschen, Organizer usw. für den Kofferraum.

    Wie habt ihr das bei euch gelöst? Habt ihr einen Geheimtipp wie ich Trainingsutensilien, Handtücher, Wasser usw. halbwegs geordnet unterbringen kann?

    Achja und ich möchte ein Heckgitter kaufen. Habe natürlich bei Kleinmetall was gefunden, aber kennt ihr noch andere gute Anlaufstellen? Die meisten Seiten die ich gefunden habe, sind sehr undurchsichtig, teils steht kein Preis da, teils kann man nicht nach Auto auswählen.

    Janosch ist kein Tibet Terrier, sondern maximal ein Mix davon. Er sieht so aus, aber charakterlich und auch was das Zittern angeht ist er ein Terrier.

    Mich stört daran, dass es inzwischen schon sehr gehäuft und stark auftritt und ich mir nicht vorstellen kann, dass das gut ist. Er hat das auch schon von anfang an, da hat man das aber nur ab und zu gemerkt.

    Kennt sich von euch wer mit Terrier-Zittern aus?

    Janosch zeigt das inzwischen vermehrt und ich schätze, dass das auch durch Muskelabbau kommt.

    Logische Konsequenz: am Muskelaufbau arbeiten. Aber kann man noch mehr tun?

    Terrierzittern ist eigentlich altersunabhängig und hat nichts mit der Bemuskelung zu tun. Da würde ich auf was anderes tippen und ihn Mal einer guten Physio/Osteo vorstellen.

    Ich habe gelesen, dass es mit den Nerven zu tun hat, aber bei Muskelabbau stärker auftritt. Da er dieses Zittern schon lang hat und inzwischen einfach stärker auftritt, tippe ich nicht auf was anderes. Aber zur Physio wollten wir eh demnächst gehen.

    Vielleicht macht er keine offensichtlichen Anzeichen und du musst ihn einfach besser kennen lernen um ihn da richtig einzuschätzen. Fakt ist, dass es kaum Hunde gibt, die nicht warnen, sondern meistens die Zeichen nicht erkannt werden.

    Meiner hat anfangs mit dem Bart gewackelt und geguckt, da stand ich noch da und dachte "ach schau, geht doch". Kurz drauf durfte ich das kläffende Wollknäul vom anderen Hund pflücken. Inzwischen kenne ich die Anzeichen auch schon 10m vor der Begegnung.

    Auch wenn du vorher schon Hunde hattest, rate ich dir zu einem Trainer der dich da unterstützen kann und bei dem du auch kontrolliert Hundebegegnungen üben kannst. Außerdem würde ich mich an deiner Stelle von dem Bild eines netten Hundes der sich mit allem und jedem versteht und den du laufen lassen kannst während du mit anderen Leuten ratscht verabschieden. Akzeptiere am besten, dass du einen nicht so verträglichen Hund hast, der nicht spielen möchte (eh nicht in dem Alter) und der wahrscheinlich nur ein paar ausgewählte Hundekontakte brauchen kann. Den restlichen Hunden würde ich aus dem Weg gehen. Zusätzlich kannst du am Gehorsam arbeiten, damit du ihn trotz Unverträglichkeit laufen lassen kannst.

    Falls er sich doch mal mit anderen Hunden versteht, z.B. Hündinnen, dann nimm das einfach als willkommene Ausnahme und nicht als normal. Das wird dir sehr helfen in der Art wie du mit deinem Hund umgehst.