Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich sehe das auch so, nur ist es als Neuling echt schwer das richtig einzuschätzen und die richtigen Leute zu finden, die dann beim guten Aufbau helfen können. Am Anfang muss man oft nehmen was man kriegen kann, gerade aktuell. Deswegen kann ich jeden gut verstehen, der evtl. zu früh Gruppentraining macht, einfach um überhaupt Hilfestellungen zu bekommen oder seinen Hund möglicherweise überfordert, weil man noch nicht weiß wie man sinnvoll eine Übung aufbaut, so dass keine Unterforderung oder Überforderung auftritt.

    Genauso bei Baustellen die sich gerade erst auftun. Als etwas erfahrenerer Hundeführer kann man einfach viel schneller reagieren, dann wird erst gar keine Großbaustelle daraus. Trotzdem bringt einen das weiter. Evtl. auf Umwegen und vielleicht eher mal zurück als vorwärts, aber man lernt dazu.


    Ich freu mich jedenfalls jetzt schon darauf meinem nächsten Hund die Grundlagen beizubringen :D Ich kann da so viel profitieren von Leos Ausbildung (und natürlich auch von unserer Basicgruppe), aber sicher werde ich auch neue Fehler machen. Vor allem da dieser Hund von der Arbeitsweise deutlich anders sein wird - wahrscheinlich :D

    Hundundmehr Kann gut sein, dass ich das mit dem aufs Dummy zugehen irgendwo empfohlen hatte :D Ich finde das auch später noch sehr sinnvoll so 1-2 Schritte in die Richtung zu gehen in die der Hund laufen soll. Wenn die Fußarbeit gut ist, ist der Hund so gleich optimal ausgerichtet und nimmt die Richtung besser an.

    Ich denke mit dem System wie du im Moment trainierst wirst du keine oder nur wenig Fortschritte machen.

    Bei deinem Trainingsstand müsstest du viel öfters alleine mit deinem Hund üben und viel weniger in einer Gruppe.

    Das würde ich jetzt auch befürchten. Ich finde 1-2x die Woche Gruppentraining relativ viel. Alle 2 Wochen Gruppentraining und nebenbei noch Einzeltraining fände ich für den Anfang deutlich besser. Eine Stunde ist auch echt kurz. Ich könnte mir vorstellen, dass dein @Frankyfan Hund sehr aufgeregt auf den Platz kommt und die Aufregung hält während der Stunde. Mir wäre es da lieber, mehr Ruhe reinzubringen. Liegt aber vielleicht auch daran, weil ich das so von unseren Trainings und auch von Seminaren kenne.

    Ihr seid sensationell. Momentan fasst nur jeder seinen eigenen Dummy an und keinen anderen, wurde wegen Corona so beschlossen. Deswegen arbeitet man eigentlich immer alleine und die Trainerin guckt zu. Sie geht natürlich auch auf dem Riesenplatz zu jedem hin, geht leider nicht anders momentan.

    Wegen Corona definitiv logisch, du solltest aber schauen, ob du die Möglichkeit bekommst auch mal mit anderen Dummies zu trainieren. Es ist wichtig, dass der eigene Hund nicht nur die eigenen Dummies bringt, sonst hast du später ein Problem.


    Hach vom vielen Dummy-Geschreibe bekomm ich jetzt auch Lust was mit Leo zu machen. Mal sehen ob mir morgen eine schöne Waldaufgabe für ihn einfällt :D

    Stell dich drauf ein, dass dein Hund noch einige neue Verhaltensweisen auspackt. Das Training geht ja einher mit einer Entwicklung deines Hundes und mit neuem Input gibt es auch neue Verhaltensweisen. Allein durchs zusehen wie andere Hunde arbeiten, kann es sein, dass der Dummy in seiner Wertigkeit steigt und der Hund so etwas wie Stolz entwickelt wenn er ein Dummy hat. Auch das vor den anderen mit Dummy im Maul rumspazieren zeigt so eine Entwicklung.

    Übrigens halte ich es nicht für sinnvoll die Hausaufgabe dann immer wieder gleich zu machen. Zerleg sie lieber in Einzelteile, überlege dir wo die Schwierigkeiten liegen könnten, arbeite das mit ihm dann in verschiedenen Konstellationen (einmal 2 Dummies 90°, einmal 2 Dummies 180°, unterschiedliche Distanzen, Geländeübergänge usw.) und setz es erst wieder zusammen wenn alles soweit passt. Das würde ich dann max. 1x vor der Trainerstunde machen.

    Und wenn er evtl. Probleme hat eine Markierung liegen zu lassen, dann würde ich das auch noch angehen. Ne Markierung werfen und dann ne halbe Stunde was anderes machen. Suchenpfiff festigen, Stopppfiff üben, kleine Einweiseübung usw. und zum Schluss die Markierung einsammeln. Je nachdem wie er sich verhalten hat, würde ich sie tatsächlich einsammeln und gar nicht holen lassen.

    Ja genau das hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Es ist nicht schlecht seinen Hund auch immer wieder heraus zu fordern, aber eben nicht überfordern bevor nicht die Basics (hier: Abgabe) passen. Bis wann sollt ihr denn die Übung "können"? Spricht ja nix dagegen sich Schritt für Schritt anzunähern oder? Vor allem wenn du das eh zuhause übst. Dann könntest du zum Beispiel relativ langweilig werfen und statt Dummy liegt in 180° zur Markierung ein Ball, so dass sich das Voran dorthin lohnt. Am besten noch ein Ball mit Schnur, dann kannst du damit mit ihm spielen. So ist dann auch die Abgabe bei dir lustig und zum Abschluss die Markierung. Und ansonsten kannst du mit ihm ja die Abgabe üben, obwohl noch was draußen liegt und da langsam die Schwierigkeit steigern.

    kann mir die Übung jetzt nicht so ganz vorstellen.

    Man kann dem Hund helfen in dem man die Übung einfacher oder klarer gestaltet. Wenn 3 Dummies zu viel sind, dann eben nur zwei. Ansonsten kann man mit Geländehilfen arbeiten oder gemeinsam die Wegstrecke gehen. Aber wenn der Hund gerade im "Quatschmodus" ist, würde ich eher auf Nummer sicher gehen, bevor die lustigen Ideen überhand nehmen.

    EDIT: Und möglichst die Übung einfacher gestalten bevor der Hund einem zeigt, dass sie zu schwer war. Ich weiß super schwierig wenn man in den Anfängen steckt, aber lieber etwas langsamer machen und sich an der gelungenen Übung freuen, als zu überfordern und dann nachjustieren müssen.

    @Frau Paula Noch eine andere Idee: was ich immer super wichtig finde, ist nicht den Fokus auf dem Dummy zu haben, sondern auf dem Hund. Was du also machen könntest, ist den Dummy gar nicht abzunehmen, sondern deinen Hund zum Beispiel streicheln, dich über ihn freuen und ein Stück Fuß gehen lassen mit Dummy im Maul. Oder ihn körpersprachlich einladen und kurz bei sich "lobend festhalten". Viele Hunde mögen in so einer Situation zwar kein halten, aber ich finde es wichtig, dass der Hund das akzeptieren lernt. Dann kann sich das auch positiv und beruhigend auswirken, ähnlich wie ein Thundershirt :D . Ein rumrennen mit Beute würde ich zwischendrin nicht unbedingt wollen. Vielleicht ist die Action mit rufen und Ball usw. auch gar nicht unbedingt nötig und verstärkt nur eher die Aufregung?

    Gestern das letzte Mal Training für unsere Gruppe. Ich hoffe wir können uns vor Weihnachten nochmal treffen.

    Für die eine Gruppe gab es erstmal Fuß, Stopppfiff, Suchenpfiff und Halten üben und für die anderen Voran mit Geländeübergängen und vom Reiz wegdrehen. Dann noch Stopp und weit nach links einweisen. Kann ich nur empfehlen das möglichst früh zu üben. Nah am Hund stehen und weit nach rechts, links oder back schicken. Und zum Schluss noch eine Markierung aus dem Wald raus über zwei Geländeübergänge ins Matschfeld rein. Jetzt haben sie auf jeden Fall was zu üben für November :)

    Und mit Leo muss ich mal schauen, was ich mit ihm die Zeit über mache. Ich denke ich werd mal mein Waldrevier nutzen und da etwas mehr Einweisen machen, ansonsten Suche in unbequemen Gelände und Tennisbälle verstecken. Habt ihr Ideen für die kommenden Wochen, die ihr alleine umsetzen könnt?

    Wir wohnen in der Nähe von Bern in der Schweiz.

    Lg

    Haha, ich kenne eine Trainerin die wirklich gut ist und bei dir in der Nähe wohnt :D https://ibh-hundeschulen.de/Hundeschulen/h…alpindog-apport

    Sie fährt allerdings die "nur positiv"-Schiene, ist aber wirklich sehr kompetent.


    Ansonsten freue ich mich, dass dir mein Beitrag was gebracht hat. Ich finde euer Weg hört sich ganz gut an :gut: Ich bin der Meinung, dass man bei möglichst allem was man tut auf sein Bauchgefühl hören sollte. Wenn du das Gefühl hast, dass maßregeln bei deinem Hund mehr Ruhe reinbringt, dann wird das richtig sein. Wir sehen das ja nicht. Und das sie bei dir etwas schwieriger ist, kann durchaus von deinem Zwiespalt kommen. Gebt euch da wirklich Zeit. Das wird euch lange begleiten, ihr werdet nur besser im Umgang damit. Grenzen geben dabei auch Sicherheit, solange man auch das gute Verhalten belohnt finde ich persönlich da nichts verkehrt dran.

    Das kommt ziemlich darauf an welche Erwartungen ihr an den Hund habt.

    Beim Tierschutzhund ist oft das Problem, dass die Organisationen nicht besonders objektiv sind oder einfach nicht wissen wie der Hund sich in unseren Breitengraden verhält. Du stehst dann da und hast einen Hund der nicht allein bleibt oder nicht mit Artgenossen kann oder stark ängstlich ist etc.

    Mein erster selbst gekaufter Hund kam aus dem Tierschutz und nach der Geschichte mit ihm war mir klar, dass ich als nächstes einen gut sozialisierten Hund brauche, mit dem ich einen unproblematischen Alltag haben kann.

    Also ging ich zum Züchter und bekam genau den Hund den ich wollte und brauchte.

    Die Züchtersuche ist aber auch nicht unbedingt einfach. Es gibt definitiv schwarze Schafe und man sollte sich vorher gut informieren. Ist aber beim Tierschutzhund nix anderes.

    Ja genau so meint ichs. Es wird schon eine kleinere Suche (die ich wohl auch pfeif) aber auch keine wirklich große Suche. Bin mir noch nicht sicher wie weit ich die da ausweiten sollte :ka:

    Werde anfangs wohl ne Minisuche legen und da erst einmal schwereres Gelände nehmen. Weil sie soll ja auch nicht lernen am Ende vom Voran kommt ne große Suche. Sie sucht ja eh schon immer wenn sie meint könnte jetzt passen. Fördern will ichs ja nicht. Also zumindest nicht beim voran. Hoffe man verstehts :tropf:

    Wenn du den Suchenpfiff verwendest, würde ich möglichst nur 3x3m Suchenareal nehmen. Ganz maximal und das eher bei größeren Entfernungen (70m+) 5x5m. Einfach weil ich denke, dass sie kein Problem damit hat groß zu werden, deswegen würde ich versuchen sie doch klein zu halten.
    Wenn du eine Freiverlorensuche willst, sieht das natürlich anders aus.

    Deswegen nimmt man da dann nicht den normalen Suchenpfiff, sondern ein anderes Signal. Bei mir "such such". Für den Hund ist dann klar er soll hier großräumiger suchen.

    Sicherheit bekommt der Hund vor allem über Memories, nicht über Blinds. Die würde ich gerade im Aufbau nicht zu häufig üben. Lieber draußen zu einer bekannten Stelle schicken und dann zügig die Distanz vergrößern. Wenn der Hund mal gelernt hat Voran heißt erstmal rennen und irgendwann später zu fragen, tut man sich deutlich einfacher mit Blinds. Ist aber natürlich auch abhängig vom Hundetyp. Einer der eher mehr denkt tut sich dann trotzdem auch mit kürzeren Distanzen schwer.

    Danke für die Hilfe!

    Mache ich das nicht schon? Im Garten liegen die Dummys ja immer an den selben Stellen und ich dachte so komme ich ein bisschen weg von diesem "Frauchen, ich seh kein Dummy, ich laufe gar nicht erst los". Zumindest hatte ich den Eindruck, dass es dadurch besser geworden ist in den letzten Wochen. Parallel arbeiten wir aber auch an der Distanz bei sichtig oder halb sichtig ausgelegten Dummys.

    Emil ist definitiv mehr Typ Denker.

    Doch du machst das schon, aber Garten ist halt immer gleich und er wird das nicht unbedingt auf Orte da draußen übertragen. Deswegen würde ich eher mehr draußen üben und dort aber anfangs, gerade bei einem Denker auch länger, viel auf Sicherheit gehen. Wenig stoppen, viel rennen mit Spaß und Action.