Alles anzeigenIch muss ehrlich sagen, dass ich manche Kommentare als deutlich zu überbesorgt finde.
Ja es kann stressig werden, ja der Hund kann das scheiße finden, ja es gibt sicherlich optimalere bzw. geschütztere Rahmenbedingungen, aber das Leben und auch das Hundeleben ist nunmal nicht immer ideal, stressfrei und 100% hundgerecht.
Mei dann hat der Welpe eben Stress, weil er gerade aus der Box möchte, aber nicht kann. Wird er überleben, auch wenn er mal länger als seine 5Min pro Lebensmonat Gassi geht.
Solange man sich der Herausforderungen bewusst ist und versucht seinem Hund trotzdem ein gutes Leben zu ermöglichen, sehe ich an diesem Plan nichts verkehrtes. Es gibt einige Sachen zu beachten und klar easy wird das nicht immer, aber wenn man das will, wird man es hinbekommen ohne das der Hund einen bleibenden Schaden behält.
Ich bin außerdem der Meinung, dass ein Welpe der damit aufwächst deutlich besser mit so einem Arbeitsalltag umgehen kann, als ein Hund, der bisher immer einen anderen Alltag hatte.
Es gibt allerdings noch die Klientenseite auch, die haben Anspruch auf die bezahlte Leistung, nicht auf Junghundetraining.
Davon habe ich nicht geredet
Hier ist ein Hundeforum und deswegen habe ich das Thema Hund betrachtet und nicht das Thema Klient.
Ich weiß aber auch nicht was man groß beim Klienten trainieren sollte
Fände ich auch unpassend. Ich würde den Hund wie gesagt in einen Rucksack tun, was zum Knabbern geben und gut. Gibt ja anscheinend genug Pausen.
Ich bin auch in einem psychosozialen Beruf tätig und nehme Lili mit zur Arbeit. Allerdings nur, wenn ein Bürotag ansteht, und mit Genehmigung des Arbeitgebers und, nicht zu vergessen, der Kollegen*innen.
Fachlich habe ich eine ziemlich eindeutige Meinung dazu, ob man Hunde mit zu Klienten*innen nehmen sollte. In einer Beratungssituation kann die Anwesenheit eines Hundes vom Thema ablenken, denn der niedliche Hund möchte ja auch beachtet werden... das ist kontraproduktiv. Habe ich mehrfach ausprobiert und für mich als nicht passend empfunden.
Es gibt aber auch Leute, die ich nur auf ein kurzes Gespräch besuche, ohne therapeutischen Hintergrund. Wenn es passt, nehme ich Lili dann mit.
Insofern sollte man in jedem Fall die Möglichkeit haben, seinen Hund auch anderweitig betreuen zu lassen, wenn das berufliche Setting es nicht zulässt, ihn mitzunehmen. Im Winter möchte auch kein Hund einige Stunden wartend im Auto verbringen, und man hat dann den Stress, Termine möglichst schnell "hinter sich zu bringen". Das ist den Klienten*innen gegenüber auch nicht fair.
Ich hab eine gegenteilige Erfahrung gemacht. Es kommt schon auf das Wie an.
Aber ohne genau zu wissen wie die TS arbeitet, ist es recht müßig wenn jeder von seinem Hund und seinem Alltag ausgeht.
Ich würde es aber auch nicht empfehlen hier alles haarklein darzustellen.