Beiträge von AnjaNeleTeam

    Zitat

    Ernstgemeinte und bitte nicht als ironisch zu verstehende Frage: Was spricht gegen einen geimpften, gechipten Welpen mit HD/ED freien Eltern aus privatem Haushalt, der häufig sehr viel günstiger ist als ein Exemplar vom Züchter? Ich habe teilweise das Gefühl, dass man bei einigen Züchtern für einen Urkunde und den alleinigen Fakt, dass sie Züchter sind kräftig draufbezahlt.

    Dagegen sprechen sehr viele Gründe. Züchter die dem VDH angehören haben strenge Auflagen um in dem Rahmen züchten zu dürfen. Das ist halt nicht nur einmal die Eltern auf ED und HD zu untersuchen, sondern die Ahnen müssen klar aufgezeichnet und nachvollziehbar sein. Du weißt doch bestimmt, dass einige Merkmale eine Generation überspringen. Sprich, die Eltern können super gesund sein, aber der Welpe bekommt dann die Krankheiten von Oma und Opa.
    Außerdem kann man sich bei Privatleuten nie ganz sicher sein, ob es nicht doch Vermehrer sind, die die Hunde von sonstwo haben. Die Mutter die gezeigt wird, ist vielleicht nichtmal die echte.
    Auch beim VDH gibts schwarze Schafe, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer und dafür ist es wahrscheinlicher wirklich den Hund zu bekommen den man möchte.

    Labbi und Aussie sind zudem Moderassen, bei denen man umso mehr aufpassen muss an den richtigen Züchter zu kommen, der die typischen Wesensmerkmale kennt und fördert. Professionelle Zucht ist mehr als nur zwei Hunde der gleichen Rasse miteinander verpaaren, wie es Privatleut halt gern machen.

    Es gibt hier im Forum einige Themen zu dieser Frage und andere Foris wissen bestimmt nochmal Genaueres.

    Hallo Foris,

    ein Ernährungsthema in dem es mal nicht um Nele geht, hätt ich mir auch nie erträumen lassen ;)

    Janosch ist diesmal der, der immer wieder Probleme mit Durchfall hat und das seit ich ihn habe. Würmer und Giardien können ausgeschlossen werden. Ich lasse regelmäßig Kotproben von 3 Tagen untersuchen und nie wurde was gefunden.

    Einerseits ist es so, dass er draußen häufig seinen Markierwahn hat und dann nach seinem normalen Haufen noch 2-3x einen matschigen oder wässrigen "Haufen" an besonders wichtigen Punkten hinsetzt :roll:
    Andererseits spielt auch das Futter eine Rolle. Als er zu mir kam hab ich ihm Platinum morgens gefüttert und Terra Canis Abends. Das hat ganz gut funktioniert. Aus verschiedenen Gründen hab ich dann statt Platinum ein anderes Halbfeuchtfutter gegeben, das er nicht so gut vertragen hat, d.h. Erstes Würstchen geformt, das nächste matschig. Dünnpfiff auch manchmal. Abends gabs dann auch mal anderes Nassfutter, z.B. Animonda.

    Selbstgekochtes gabs auch ab und zu, das hat er gut vertragen, ebenso rohe Beinscheiben und Entenhälse.
    Leider ist es mir aufgrund mangelnder Kühlmöglichkeit (und Unsicherheit) nicht möglich ihn nur zu barfen.

    Extruderfutter und kaltgepresstes Trofu geht gar nicht, selbst eingeweicht. Wir haben durch: Markus Mühle, Bozita, Josera, Granatapet.
    Nudeln und Kartoffelflocken verträgt er auch nicht. Zurzeit gibts Reinfleischdosen mit Flocken, das mag er ganz gern, aber Output ist auch nicht ideal.
    Ich möchte aber gern eine zeitlang bei einem Futter bleiben, da ich denke, dass ihn dieses ständige Wechseln belastet. Bin mir mit den Flocken nur nicht sicher wegen Zusätzen und der Menge, auch vom Fleisch.

    Habt ihr Tipps, was ich vielleicht weiter füttern sollte und was lieber lassen?
    Sollte ich vielleicht doch das Barfen versuchen? Stellt sich halt die Frage wie ich die Ausgewogenheit hin bekomme und wenn nur Teilbarf, dann ist es wieder ein ständiger Wechsel.

    Vielleicht habt ihr auch Ideen wie ich ihm draußen den Stress nehmen kann, obwohl mir da absolut nix einfällt.

    Oder habt ihr sowas auch schon mal durchgemacht?

    Als gerade fertiger Student stellt sich mir die Frage: habt ihr so viel Geld übrig für einen Rassewelpen? Mit den Anfangskosten (Züchter, Körbchen, Futter, Halsband, Geschirr usw.) kommt ihr bestimmt auf 1500€. Wär für mich undenkbar gewesen während des Studiums.

    Labradore hab ich auch schon ganz anders als nur schwanzwedelnd erlebt. Die Grundtendenz ist aber friedlich, was euch gerade in der Stadt zugute kommen wird. Ein Rottweiler der euch beschützt, den seid ihr schnell los oder bekommt zumindest schnell Auflagen, egal ob euch der Angreifer zuerst belästigt hat.

    Hier bei uns muss man mit einem Rotti auf jeden Fall mit dummen Kommentaren, hysterischen Eltern und Hundehaltern rechnen. Ist leider so :/

    Zum Aussie kann ich nicht viel sagen.

    Das Problem was ich beim Sprühhalsband sehe, ist, dass der Hund lernt "in meinem Zuhause gibt es Sachen die unberechenbar sind". Ein Hund sollte meiner Meinung nach eben nicht lernen, dass Stühle gefährlich sind oder "spucken". Bei brenzlichen Situationen, die wirklich gefährlich werden können, find ich das nicht so tragisch. Zum Beispiel bevor der Hund von einem Pferd getreten wird, oder auf die Straße läuft, aber auch da kann man anders für seine Sicherheit sorgen.

    Ich versteh auch nicht, was so schlimm daran ist selber zu bestrafen? Warum soll das aus heiterem Himmel kommen? Das ist doch für einen Hund viel verunsichernder.
    Da lass ich lieber mal nen Brüller los und bin nachher wieder nett, das lernt Hundi auch schnell was jetzt der Auslöser war.


    Zum Thema:
    Die Idee mit einem Stock oder Wurzel find ich gar nicht schlecht. Allerdings sollte man drauf achten, dass der Stock nicht splittert, Wurzeln mit Dreck dran sind da bestimmt besser oder wenn man ganz auf Nummer sicher gehen will, kann ich auch das empfehlen: http://www.futterfreund.de/futterfreund-t…c-31_619-1.html

    Ich find das ne gute Idee :smile:

    Musst halt schaun, ob die Pflegestelle da mitspielt. Du kannst da schon mal gucken ob ihr zueinander passt.

    Achte aber drauf was das für ein Verein ist woher der Hund kommt. Manchmal sind die recht dubios.
    Hast du einen Link zu der Maus?

    Janosch hab ich übrigens auch von Quoka ;) Ich finds nur blöd von da (Nicht-Tierschutz-)Welpen zu holen.

    Hallo und willkommen im Forum :hallo:

    ich bin immer der Meinung, dass es zu jedem Mensch und zu jeder Situation den passenden Hund gibt. :smile:
    Du bist ja anscheinend auch bereit dich in deiner Freizeit viel dem Hund zu widmen.

    Von dem was du so erzählst würde ich dir auf jeden Fall von einem Welpen abraten und stattdessen empfehlen dich im Tierheim nach Hunden umzugucken. Am besten zusammen mit deinem Freund, weil wenn ihr zusammen wohnt, sollte er da auch mitziehen, sonst kanns schnell Probleme geben wenn es mal nicht so rund läuft.

    Der Vorteil von einem Hund aus dem Tierheim ist, dass du ihn vorher kennen lernen kannst. Beim Gassigehen kannst du gucken, ob du ihn gehändelt kriegst. Obwohl ich dazu sagen muss, dass sich das Verhalten der Hunde, wenn sie dann mal eingezogen sind, nochmal ändern kann.
    Du kannst erfragen, ob der Hund alleine bleiben kann. Einige sind das schon gewohnt und haben keine Probleme damit, anderen musst du es erst neu beibringen, weil sie ortsgebunden lernen.
    Eine Alternative wäre also auf jeden Fall wichtig. Schau doch mal ob du auch für den zweiten Tag jemanden finden würdest. In Hamburg gibts doch bestimmt einige Hundetagesstätten.

    Klar machen solltest du dir, dass du freie Zeit brauchst wenn der Hund einzieht. Ich finde bei einem erwachsenen Hund sollten es min. 2 Wochen sein. Da musst du nicht durchgehend zuhause sein, aber kannst schon mal gewisse Sachen testen und üben.

    Die laufenden Kosten für Hunde sind ganz unterschiedlich. Das kommt darauf an wie viel Wert du zum Beispiel auf hochwertiges Futter legst. Soll es Fertigfutter sein, musst du wahrscheinlich so mit 100 € im Monat rechnen. Mit Barf kommst du zum Beispiel billiger, aber da muss man sich reinlesen und wenn es auch mittlere Qualität und ab und an geeignete Reste vom Tisch sein solln, dann reicht wahrscheinlich ein Budget von 50 €.
    Kausnacks kosten auch nochmal was.

    Danke für eure Beiträge!

    Das was ich jetzt bei den Beiden gesehen habe, sah mir jetzt nicht viel anders aus, als bei meinen Meerschweinchen die ich früher hatte.
    Ich hab sie jetzt kurz getrennt als ich einkaufen war, aber da haben beide gepennt, ich denke da ist das nicht so relevant für die Rangordnungsgeschichte, oder?

    Danke für den Link, der ist echt super! :gut:

    Meine zwei Pflegis habe ich jetzt heute mal zusammengelassen. Die eine hat an dem Trenngitter rumgeknabbert, das konnte ich mir nicht mehr ansehen. Ich saß dann eine Zeit daneben um nötigenfalls trennen zu können.

    Erst gings eher ruhig zu. Geschnüffel, Gebrummel, aber kein Jagen. Etwas später dann hat die eine die andere gejagt über kurze Strecken und die Gejagte hat auch kurz arg gequietscht, aber eher aus Angst schätze ich mal. Verletzt oder stark gebissen wurde sie nicht.
    Jetzt gerade herrscht Ruhe.

    Auf der Homepage liest man, dass sowas eher normale Rangkämpfe sind und man da nicht eingreifen sollte. Ich möchte sie aber so nicht unbeaufsichtigt lassen und würde sie dann wieder trennen. Sind ja schließlich nicht meine, da möchte ich nicht, dass es zu Verletzungen kommt, aber zuschaun wie die da nur die Hälfte von 140x65cm Platz haben und sich nur am Gitter begegnen können möchte ich auch nicht. Der Zustand ist bestimmt schon seit über einem Jahr so :/