Wir machen es uns heute gemütlich
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Wir machen es uns heute gemütlich
Alles anzeigenHalloooo :)
Ich habe hier 3 kurze videos gemacht, und ich hoffe der ein oder andere hat Zeit und Lust sie anzuschauen und eventuell konstruktive Kritik einzubringen, wir sind über Inputs sehr dankbar.
Das erste: im Waldwegchen, schön im Radius ansprechbar, soweit so gut
Das zweite: für den Hund sehr sehr interessante Stelle (waren hier noch nie), er hätte nichts lieber getan als dieses Gebiet eigenständig zu erkunden, ließ sich aber durch den Abruf (ich rufe maximal 2x!) abbrechen. Ich habe nicht belohnt weils mir zu lang gedauert hat, war das falsch ?
Das dritte: nur ein verbaler Abbruch konnte ihn hier zurück holen. wieder nicht belohnt (falsch?)
Ich denke, da oben war eine frische Wildspur oder sogar Wild, so interessiert gafft und riecht er sonst nicht.
Danke für alle die sich die Zeit nehmen und die Videos anschauen.
Lg
Ich persönlich würde wohl das stehen bleiben an sich verbal belohnen und ihn nicht immer herrufen. Allerdings auch keinen Schritt in die Richtung gehen lassen. Also er steht "fein" -> warten und ihm Zeit lassen -> dann ein "weiter" (auf dem Weg, nicht der Nase nach) oder ein "hier". Ich mag es sehr gern, wenn Hunde mir zeigen, dass sie was in die Nase bekommen und dabei ansprechbar bleiben. Ich verstärke dieses stehen also indem ich den Hund dabei ernst nehme (ich stelle mich teilweise neben meinen Hund und frage was da ist) und das mit ihm gemeinsam "erforsche", aber nur im stehen, ich gehe keine Fährten nach mit ihm, selbstständiges Verfolgen wird aber verhindert.
Was ist dein normales Rückrufsignal? Auf die Pfiffe im ersten Video hört er sehr gut, auf das eher strenge "hier" nicht so.
Fiel mir gerade auf - nehmen wir mal an, ich mache das, um aufzufallen. Meinen Hund stört’s aber nicht.
Vielleicht liebe ich es, wenn Leute mich drauf ansprechen, vielleicht sonne ich mich in den bewundernden (oder giftigen) Blicken, und meinem Hund ist es egal - was spricht denn dagegen? Was wäre schlimm daran, auffallen zu wollen - und wie gesagt, angenommen, den Hund juckt’s nicht.
Ich glaube jemandem dem das so wichtig ist, der wird dann irgendwann eins drauf setzen, weil sich die Leute dann eben dran gewöhnt haben. Es gibt nicht mehr die gewollten Rückmeldungen, die Nachbarn kennen es schon, die Familie sagt nix mehr dazu und auf Insta, Facebook und co. sinken die Reaktionen. Also muss man noch eins drauf setzen, die Bedürfnisse des Hundes rücken in den Hintergrund. Wenn man erstmal einen Schritt in die Richtung gemacht hat, dann fällt es glaub ich deutlich leichter immer extremer zu werden und man verliert den "objektiven" Blick auf das Ganze, man gewöhnt sich an das optische Umgestalten der eigenen Hunde. Da dann für sich eine Grenze zu finden, wird wahrscheinlich schwer.
Würde mich mal interessieren ob sich diese Ablehnung nur auf bunt gefärbte Hunde bezieht?
Wenn der kleine weiße von nebenan immer schwarze Schuhe hat und dann plötzlich nicht mehr und man dann vom Halter erfährt das diese Schuhe immerschon gefärbt waren .. Wie reagiert man dann wohl darauf? Immerhin fiel es einem vorher ja auch nicht auf.
Oder wenn man die schwarze Schwanzspitze vom Nachbarshund so niedlich findet und dann erfährt das die so eingefärbt ist
Warum sollte es nur auf bunte Farbe bezogen sein?
Ich fände es extrem komisch wenn Leute tatsächlich auf solche Ideen kämen und fände es gut, wenn sie es dann irgendwann wieder lassen.
Ich denke es wäre super schwierig dieser Hündin zu einem stärkeren Charakter zu verhelfen, aber ganz unmöglich finde ich es nicht.
Sie müsste positive Erfahrungen machen in denen sie merkt, dass sie andere Hunde steuern kann und sich auch wehren kann. Gleichzeitig braucht sie da die Unterstützung des Menschen, aber auch die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren. Dafür sind Hunde mit einem astreinen Sozialverhalten als Übungspartner nötig.
Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass man kleinste Signale kennen lernt und dementsprechend den anderen Hund weg nimmt.
Schwieriger ist dann, dass es natürlich keine negativen Situationen mit anderen Hunden mehr geben sollte. Unkontrollierte Begegnungen müssten verhindert werden, damit sich diese schlechten Erlebnisse nicht noch weiter auf die Hündin auswirken.
Abgesehen von den Hundekontakten gibt es auch andere Möglichkeiten das Selbstbewusstsein zu stärken. Z.B. beim Zergeln gewinnen lassen, selbst Lösungen finden zu lassen, um Aufgaben zu meistern usw.
Aber zur Hundezucht allgemein seh ich trotzdem Parallelen - bei Collie zB gehören doch diese umgeklappten Ohrspitzen zum Standard. Aber offenbar werden die gar nicht immer von selber so, sondern werden zT im Welpen-/Junghundalter so gefaltet und dann geklebt.
Bringt dem Hund auch nix, ob‘s wehtut/unangenehm ist, weiß (de facto) auch niemand - und das ist ne Veränderung fürs Leben.
Der Curly Coated Retriever hat Locken, obwohl alle anderen Retriever ohne auskommen... nutzt das dem Hund? Wenn ja, warum haben Labbis glattes Fell?
Ist das nicht auch so ein Ding, bei dem die optischen Wünsche der maßgeblichen Leute dem Hund ‚zugemutet‘ werden?
Ernsthafte Frage, soll keine Provokation sein.
Bei Curly Coated Retriever muss ich mich jetzt natürlich angesprochen fühlen
Ich weiß auch nicht genau worauf du hinaus willst. Menschliche Manipulation an Hunden?
Beim Curly haben die Locken einen Zweck und da die Curlies die älteste Retrieverrasse sind, wurden die Locken nicht an einen Retriever hingezüchtet, sondern von den anderen weg, weil sie ein anderes EInsatzgebiet hatten. Viele Hunderassen erfüllen oder erfüllten einen bestimmten Zweck.
An diesem Punkt der Diskussion "der Mensch manipuliert ja eh am Hund, warum ist dann Färben ein Problem" waren wir jetzt schon ein paar mal. Es geht um die Grenzen die man zieht inwieweit eine Manipulation am Hund notwendig und ok ist. Vor allem eine die man unmittelbar selbst tätigt und nicht eine die vor hunderten von Jahren stattfand.
Ich finde es sehr schade, dass jetzt schon wieder scheinbar mit aller Macht versucht wird, diese bisher doch recht friedliche Diskussion in eine Richtung zu drängen, in der die eine Seite recht und die andere Unrecht hat. Als ob hier irgendjemand irgendjemanden verboten hätte eine Meinung zu haben.
Auf welche Beiträge beziehst du dich? Auf meine?
Hab gerade überlegt, aber sehe hier keine nicht-friedliche Diskussion?
Ist doch die ganzen 71 Seiten recht sachlich
Zumindest sachlicher als im Ursprungsthema ![]()
Ja und wenn man nicht in Freudestränen ausbricht beim Anblick bunter Hunde, dann ist man intolerant, spießig und dem Schubladendenken verfallen.
Den Eindruck hast du von der Diskussion?
Ich glaube hier bricht niemand in Freudentränem aus sobald er bunte Hunde sieht und selbst Rübennase die ich jetzt mal als den größten pro-verfechter hier sehen würde sieht das immer noch sehr differenziert und hat auch ihre eigenen Grenzen bei dem Thema
Nicht generell, aber es haben doch einige Befürworter in die Richtung geschrieben. Dass man evtl. generell eher klassische Farben bevorzugt (Junge blau/Mädchen rosa), dagegen haben viele geschrieben, dass sie selbst ja jegliche Abweichung der Normalität eher gut finden und bunt lieben. "Intolerant" und "Schubladendenken" wurde hier ebenfalls so geschrieben.
Alsl stellen wir fest wenn man das Thema nicht ernst genug nimmt ist das doof weil man sich keine Gedanken macht.
Wenn man sich ernsthaft damit auseinander setzt ist es auch falsch weil dann ist das wohl gar nicht so unbedenklich
Ja und wenn man nicht in Freudestränen ausbricht beim Anblick bunter Hunde, dann ist man intolerant, spießig und dem Schubladendenken verfallen.
Dies ist der 671. Beitrag in diesem Thema. Heftig.
Ich denke, es ist unstrittig, dass gut gemachtes - also fachgerechtes - Färben und Stylen dem Hund nicht schadet und nicht im entferntesten die Würde des Hundes verletzt.
Was mich allerdings regelrecht entsetzt, ist der Wunsch nach Normierung und absurde „Zurück-zur-Natur-Argumentation“ in diesem Zusammenhang.
Ich mag - nein, ich brauche Vielfältigkeit, Offenheit und Neugier auf andere und Neues, für mich (!) Fremdes, wie die Luft zum Atmen. Auf der Basis von Respekt, Verständnis und Neugier. Und das Symbol „bunte Hunde“. passt perfekt dazu.
Danke, @Rübenase, dass Du mir diesbezüglich die Augen geöffnet hast.
Wenn das unstrittig wäre, gäbe es nicht knapp 700 Beiträge.
Wenn du so viel Neues und Fremdes brauchst, wie fändest du denn den Schriftzug "Zicke" ins Fell einrasiert? Oder neon-yeti-Gamaschen? Vielleicht fällt mir noch mehr ein
Für mich hat es einfach nicht viel mit Respekt zu tun mein Tier anzumalen. Ein einmaliger Gag, ok. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ständig?
Ich finde es super cool wenn Leute mal was wagen und versuchen nicht nur das zu tun was die Gesellschaft vorgibt, deswegen lass ich mich ungern in die intolerante Schublade stecken. Aber man sollte dabei bei sich selber bleiben und sich nicht an anderen Lebewesen ausleben, außer es ist deren Wunsch.
Alles anzeigen Alles anzeigenIch habe mir heute noch viele Gedanken zum Färben gemacht.
Ich hatte ja eh schon mehrmals betont, dass es für mich persönlich nicht in Frage kommen würde.
Aber dass ich bei anderen Hunden ein paar Stähnchen nicht schlimm finde.
Aber gestern bei den Bildern mit dem knallbunten Pudel mit Flügel...Ja - das war mir dann doch viel zu viel. Und das finde ich tatsächlich nicht gut.
Ich habe deshalb heute lange darüber nachgedacht, warum ich beides so unterschiedlich einordne - denn auch, wenn es dem knallbunten Flügelhund nicht schadet und ich wüsste, dass er es tatsächlich nicht schlimm findet - in diesem extremen Fall finde ich es dem Hund gegenüber tatsächlich irgendwie unfair... Und ja - ich finde, der Hund wird - aus meiner ganz persönlichen Sicht - mit dieser Frisur und der Färbung irgendwie lächerlich gemacht.
Ich kann nur nicht so recht definieren, wo da genau die Grenze für mich ist...
Bzw. die Grenze definieren geht noch einigermaßen (also zumindest für mich im Kopf) - aber ich weiß nicht, WARUM ich die Grenze da ziehe...
Das ist schon ein recht kompliziertes Thema, finde ich
Dazu möchte ich noch was schreiben - ich packe meine Antwort aber in den Spoiler:
Spoiler anzeigen
Oh oh - mein Mann zieht Lucy ein rosa Geschirr an, wenn er mit ihr rausgeht.
Und die 13 Jahre davor hatte Lexi auch rosa oder pinke Geschirre und Halsbänder.
Und ich trage auch gerne rosa oder pink.
Natürlich nicht von oben bis unten - aber schwarze Jeans, schwarze Pumps und dazu eine Bluse in einem schönen Rose-Ton oder in einem dunklen (also nicht grellen) pink?
Doch - das trage ich durchaus gerne - und da habe ich auch mehr als nur ein pinkes und mehr als nur ein rosafarbenes Oberteil im Kleiderschrank.
Aktuell trage ich einen rosa Hoodie.
Ich hatte glücklicherweise eine schöne Kindheit - und mein Mann steht eindeutig auf Frauen.
Deshalb finde ich das schon etwas einseitig gedacht
Ich finde es nicht OT, was ihr hier besprecht. Mal eine ganz provokante These:
Könnte „Farbe im Hund“ - nicht nur Rosa - tendenziell als etwas Feminines gesehen werden? Wird es von der Gesellschaft vielleicht so betrachtet?
Und... könnte es sein dass damit auch eine negative Sicht darauf einhergeht? Denkt nur daran, was passiert, wenn man ein kleines Mädchen in Dunkelblau anzieht - und was passiert, wenn man einen Jungen Rosa anzieht? Wie reagieren Nachbarn und Familie darauf?
Finde ich nicht OT, die Symbolik der Farbe Rosa hier anzusprechen.
Edit: mein Mann hat unserer Freki nach der OP einen Schutzoverall gekauft. In Pink-Rosanem Flecktarn. ?
Ehrlich gesagt finde ich den Gedanken super komisch
also sind Leute die Färben nicht mögen gleichzeitig Anti-feministisch?
Zumindest in meinem Fall kann ich das nicht bestätigen. Die Farbe an sich ist mir ziemlich wurscht. Ich finde rosa genauso unnötig wie grün oder schwarz.
Verstanden, Du willst die Verantwortung nicht "komplett" abnehmen. Aber bis wohin nimmst Du sie dann in Teilen ab? Und auf welche Weise? Was stellst Du für Dich (per Nachfragen oder anders?) klar, wenn ein Hundehalter mit einem Hund in Deinen Laden läuft, ehe der Hund auf Deinen Frisiertisch zum Pinkeinfärben kommt?
Bisher kannte ich alle Hunde die ich gefärbt habe schon jahrelang vorher. Würde jetzt jemand neues kommen wollen, den ich noch nicht kenne, gäbe es erstmal einen Besprechungstermin, bei dem ich mir den hund anschaue, den Besitzer Fragen stelle und mir etwas unterschreiben lasse, in dem der Besitzer mir garantiert, dass es keine Trächtigkeit, Krankheit oder ähnliches gibt.
Das finde ich jetzt aber doch spannend: warum machst du das beim Färben so ausführlich? Machst du das beim Pudel der einen bestimmten Schnitt bekommen soll auch? Oder einfach bei Neukunden, die normale Fellpflege wollen?