Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hallo Foris,

    ich hab mit Janosch schon immer das Problem, dass er zu Durchfall neigt.
    Einerseits hat er Durchfall wenn er Stress hat und sei es nur der Stress sein Revier zu markieren. Bei Ortswechseln kann ich mich eigentlich drauf verlassen.
    Das mit dem Aufgeregtsein ist inzwischen besser geworden durch Training und Bachblüten/Homöopathie, aber nicht ganz weg. Ca. jeden dritten Tag manchmal auch häufiger kommt es zum Stressdurchfall. Das sieht dann so aus, dass er nach seinem normalen Haufen einen weiteren sehr matschigen bis flüssigen Haufen macht.

    Andererseits ist er aber auch futtersensibel und ich hab noch nicht wirklich herausgefunden was er am besten verträgt. Mit absolut nur Platinum Iberico & Greens gehts am besten, trotzdem gefällt mir der Output nicht so gut. Zu viel, zu weich und nicht selten kommt noch ein weicher Klecks hinterher. Zähne haben Zahnstein und er nimmt damit sehr zu.
    Dosenfutter bekommt er ab und zu mal, aber das merkt man dann einen Tag später sofort. Die getreidefreien Sorten von TC gingen bis jetzt gut, habe die aber noch nicht über einen längeren Zeitraum gegeben.
    So, jetzt dachte ich mir, barf ich ihn halt (hab noch nicht damit angefangen nur die Idee). Hühnerhälse, Entenhälse, Schafsrippe, Gulasch, Hackfleisch und Beinscheibe hat er bis jetzt gut vertragen, also vielleicht die Lösung?
    Aber auch das geht zurzeit nicht. Einen Hühnerschenkel hat er nicht vertragen und von der Schafsrippe gestern hat er fontänenartigen Durchfall. Hat mich nachts einige Male aus dem Bett geschmissen.

    Ich bin echt ratlos was ich mit ihm machen soll, obwohl ich fast das gleiche ja mit Nelchen schon hatte :sad2:

    Zum Darmaufbau würde ich gerne etwas geben, was vielleicht auch entgiftet. Wisst ihr da was?

    Dann weiß ich nicht ob er vielleicht eine Ausschlussdiät machen sollte? Und mit was dann am besten? Einfrieren ist bei mir schwer, ich hab nur ein kleines TK-Fach, deswegen kann ich keine größeren Mengen im Internet bestellen. Reinfleischdosen von Herrmanns hätte ich noch hier. Oder einfach das Platinum weitergeben und Darmsanierung parallel machen? Dann müsste er sich zumindest nicht umstellen.

    Es würde mich sehr freuen wenn ihr mir noch Tipps geben könntet!
    Wenn noch Fragen offen geblieben sind, dann fragt :smile:

    Danke Chris! So letzte Selbstzweifel bleiben ja doch immer und der Gedanke, dass man nicht alles tut, damit es dem Hund besser geht. Aber mit diesem Gedanken macht man sich auch selbst so viel Druck und Nele ist ja ein absolutes Sensibelchen. Wenn die spürt, dass ich mir Sorgen mache, gehts ihr gleich schlecht.

    Schmerzmittel brauch ich bei ihr keine weglassen, weil sie keine bekommt. Irgendwie macht sie nicht den Eindruck, dass sie dringend Schmerzmittel bräuchte. Auch wenn sie sich häufig schwer tut mit Treppen oder irgendwann einfach sehr langsam läuft. Ich bin mir sicher, dass sie Schmerzen hat, aber wahrscheinlich hat sie sich an die inzwischen gewöhnt.
    Vielleicht würde es ihr mit Schmerzmedis besser gehen, aber dafür müssten wir erstmal rumprobieren welche sie denn überhaupt verträgt. Dann immer das reinzwingen, weil sie inzwischen schon bei Leberwurst stutzig wird.
    Ich schließe absolut nicht aus ihr mal Schmerzmedis zu geben, aber zum aktuellen Zeitpunkt glaube ich kommt sie noch gut ohne aus.

    Vor lauter antworten vergessen, dass ich ja selbst auch berichten wollte von Nelchen.

    Von dem Problem mit dem Mäkeln hab ich euch erzählt oder?

    Derzeitiger Stand ist so, dass sie eigentlich kaum noch richtig frisst. Sie bleibt fast immer unter der Hälfte ihres Tagesbedarfs, trinkt aber gut. Morgens verweigert sie am häufigsten. Nachmittags oft auch und Abends gehts manchmal. Sie bekommt Billigfutter, Mittelklassefutter und Hochwertiges abwechselnd. Immer das gleiche geht gar nicht mehr. Vertragen tut sie das Gemisch erstaunlich gut.
    Ihre Nierendiät, wofür ich mir den Plan bei Futtermedicus erstellen ließ kann ich vergessen. Sie frisst einfach nicht nach Plan. Die Futterzusätze verweigert sie teilweise und nimmt eh nicht genug zu sich davon. Die homöopathischen Mittelchen frisst sie manchmal wenn sie im Futter sind, oder lässt sie übrig.
    Das einzige auf das ich bestehe ist ihre Schilddrüsentablette.

    Obwohl das für ihre Nieren sicher alles andere als ideal ist, habe ich beschlossen da nichts mehr zu machen. Keine Nierendiät, kein Spezialfutter und auch keine Schmerzmittel. Wenn sie etwas frisst bin ich sehr zufrieden, wenn nicht muss ich halt wegschmeißen, aber ich mach mir da keinen Kopf drum.
    Ich guck halt, dass ich ihr durch abwechslungsreiches Futter oder mal Gekochtes einen Anreiz gebe und gebe ihr Sachen die sie gut verträgt.

    Ich überlege auch ob ich das Blutbild einfach sein lasse, welches ich jetzt im Januar machen lassen wollte...

    Könnt ihr das halbwegs verstehen oder würdet ihr noch machen und tun um das alles herauszuzögern?

    Wünsche euren Oldies alles gute =)

    Caro
    Ich kann dir da leider nicht weiterhelfen. Ich finde mich im Schmerzmitteldschungel nicht wirklich zurecht...
    Ich drück die Daumen, dass es besser wird!

    @Annchen
    Hallo und willkommen hier :hallo:
    Ich drück auch schon mal die Daumen für Darth morgen, dass er es gut übersteht!

    Buddy hört sich in vielen Sachen an wie Nele. Wir waren jetzt 10 Tage bei meiner Mutter wo wir aufgewachsen sind und sie kennt das Gelände, weiß genau, dass nicht viel passiert auf dem Spaziergang. Meistens: Feldweg runter und wieder rauf. Da latscht sie so mega langsam, dass man denkt sie fällt gleich um.
    Gehen wir dann in unbekanntem Gebiet wird vorweg getrabt.
    Vielleicht hilft es bei euch ja öfter mal wohin zu fahren, wenn ihr die Möglichkeit habt, in Gebiete die neu und spannend sind. Dann könnt ihr evtl den Teufelskreis durchbrechen wenn er sich mehr bewegt. Die Gelenke sind dann besser geschmiert, die Muskeln etwas mehr trainiert und vielleicht mag er sich dann generell mehr bewegen.
    Mit 12 ist er ja noch nicht so alt, dass man nichts mehr machen könnte. Ich denk mir auch man kann den Oldies ruhig noch was abverlangen :smile:

    Das mit dem Haufen mitten auf der Straße verlieren kenn ich übrigens auch ;)

    Wegen der Treppe: es gibt Tragehilfen für die Vor- und Hinterhand der Hunde wie so Tragetüten. Z.B. sowas http://www.hundeversand.de/hilfsmittel/hi…lfsgeschirr.php
    Vielleicht akzeptiert er das eher.
    Bei Nele hab ich festgestellt, dass sie sich eher tragen lässt wenn ich vorne und hinten mit den Händen zwischen die Beine gehe. Vorher habe ich sie quasi umrahmt und vor den Vorderbeinen und hinter den Hinterbeinen rumgefasst. Kann mir vorstellen, dass ihr das vielleicht Schmerzen bereitet hat.

    Ich weiß, dass es schwierig ist zu akzeptieren, dass der Hund jetzt alt ist und einfach nicht mehr so kann. Aber deshalb mit dem Schicksal hadern, oder traurig sein bringt nix ;) Trotzdem was fordern von den Hunden, damit sie nicht aus der Übung kommen und die schrulligen Eigenheiten mit Humor nehmen. Dann gehts einem selber besser und dem Hund auch =)

    Ich bin auch nicht dazu gekommen euch frohe Weihnachten zu wünschen, dafür jetzt ein schönes neues Jahr und gesunde Oldies :smile:

    Wir verbringen Silvester wieder auf dem Land. Da wird genau eine halbe Stunde geballert und dann ist es wieder ruhig. Letztes Jahr hat Nele es verschlafen. Dieses wirds wahrscheinlich ähnlich.

    Nele ist wieder in ihren Mäkel/Futterstreik getreten und frisst gar nicht bis wenig. Leckerli gehen aber natürlich :roll: Naja, ich mach mir da keinen Stress mehr. Entweder sie will fressen oder nicht.
    Wegen dem Wegschmeißen ist es zwar ärgerlich, aber was will ich machen?!

    Zitat

    Rhian tötet Quietschies konsequent. Erst wenn sie ausgeweidet und stumm sind, lässt sie davon ab.

    Sowas kann ich ja noch verstehen, aber Janosch macht das überhaupt nicht. Alle seine Quietschis und sonstige Spielzeuge erfreuen sich bester Gesundheit ;)

    Er fing auch schon mal ne Maus und hat die dann fallen gelassen - halb lebendig :verzweifelt:
    Auf Küken und deren piepsen steht er total, da muss ich tatsächlich aufpassen, die hören sich aber wirklich sehr wie sein Quietscheball an (den er sowieso nicht mehr bekommt). Da frag ich mich dann, was war als erstes da? Das Küken oder der Ball? :D

    Jagen tut er so überhaupt nicht. Meerschweinchen und Kaninchen im Stall findet er aber sehr spannend, ich weiß aber nicht ob er sie wirklich packen und töten würde oder nur ein bisschen reinknabbern :hust: Ich trau ihm eher letzteres zu.

    Ok, also Jagdverhalten. Weil der Hund aber nicht jagt und auch so seine Mahlzeiten bekommt leitet er diesen Trieb woanders hin um? Vielleicht kommt auch noch dazu, dass Spielis zur Verfügung stehen und der Hund sie eher kennt als ein echtes Lebewesen? Vielleicht wärs anders wenn er schon Jagd+Töten-Erfahrung hätte?

    Janosch hat gerade mit seinem Grunzeschwein gespielt und sich mal wieder total reingesteigert. Er bekommt dann einen recht abgedrehten aber glücklichen Gesichtsausdruck. Beißt immer wieder ins Schwein, fängt teilweise an selbst zu knurren, schmeißt das Schwein rum, hüpft hinterher usw.
    Eigentlich ist er echt süß wenn er das alles macht, aber mir gefällt eben dieses reinsteigern nicht. Er hört erst auf wenn er müde ist und das dauert.

    Er hat generell einen Hang zum Junkietum und mich würde interessieren was genau Hunde so toll dran finden wenn etwas quietscht oder grunzt? Bei Janosch ist es allerdings so, dass egal welches Spielzeug und mit oder ohne Quietscher er sich reinsteigern kann. Aber warum? Was ist für manche Hunde so toll daran in so ein totes Plastik- oder Stoffding zu beißen?

    Wie wärs denn wenn du das Spiel etwas veränderst? Dein Hund scheint es ja gut zu kennen, deswegen wird es einfach für ihn sein zu dem Leckerchen zu finden.

    Was z.B. gar nicht so leicht ist wie man denkt: Auf eine Wiese gehen; Hund absitzen lassen; paar Schritte gehen und Futterdummy o.Ä. werfen soweit es möglich ist; sollte der Hund das genau verfolgt haben kann man ihn kurz ablenken (einmal Rolle machen oder so :lol: ) und dann suchen schicken.

    Ich find das wahnsinnig spannend wie der, bzw. mein Hund dann suchen geht. Megaweite Kreise und im schnellen Galopp. Wenn er es gefunden hat ist er immer total fertig und glücklich :D

    Weitere Variante: Schleppfährte mit Futterdummy legen. Etwas schwieriger, weil der Hund länger sitzen bleiben muss, geht aber besser in bewachsenen Gebieten. Obwohl man das oben beschriebene natürlich auch im Wald machen kann.
    Für die Schleppfährte mach ich das immer so, dass ich den Futterbeutel an meine Leine hänge und eine Strecke mit ein paar Abbiegungen gehe und drauf achte einen anderen Weg zurück zu gehen. Das kann man theoretisch mit dem Hund an der Leine machen.

    Wie alt und wie groß ist dein Hund denn?

    Gegen schlingen hilft eigentlich nur: Je größer desto besser :D

    Gut verträgliche Knochen weil weicher und fleischig sind: Hühner/Enten/Putenhälse, Kalbsbrustbein, Kalb/Lamm/Schafrippen, Karkassen.

    Vielleicht hab ich was vergessen. Ich barfe meinen Hund nicht, aber ab und an bekommt er Knochen, die liebt er und verträgt sie immer gut obwohl er es nicht gewohnt ist.