Beiträge von AnjaNeleTeam

    Was ich mich gerade frage ist, warum der Hund so schnell losgelassen hat. Die Bisswunden sind ja nicht ohne und er schüttelt sogar. Normalerweise wird gesagt, dass bei sowas der Kiefer geöffnet werden muss o.Ä. oder das nix beim Hund ankommt. Warum hat die Katze also so einen Erfolg?
    War es doch nicht so ernsthaft vom Hund, so dass der Schreck schon gereicht hat?
    Oder hat die Katze mit ihren Krallen empfindliche Areale getroffen?

    Was könnte das für uns als Menschen bedeuten wenn wir mal in so eine Situation kommen sollten?

    Ich möchte dir mal ganz wertfrei meine Lebenssituation schildern, vielleicht bekommst du eine Ahnung davon, was so ein Hund heißen kann wenn man sich allein um ihn kümmert und arbeiten geht.

    Ich habe zwei Hunde in einer Wohnung die nicht größer ist als deine. Ist kein Problem, sie werden gut beschäftigt und schlafen drinnen die meiste Zeit.
    Im Studium war das Alleinebleiben auf max 6h begrenzt, was aber eher selten vor kam.
    Jetzt nach dem Studium habe ich mir eine Arbeit gesucht die zeitlich sehr flexibel ist. Ich konnte mir meinen Dienstplan selbst gestalten (Vollzeit). Mo und Do hab ich richtig lange Tage. Ich komm mittag heim und geh mit den Hunden eine Stunde, dann wieder in die Arbeit. Für mich ist das wahnsinnig anstrengend. Die Fahrerei, eigentlich hat man bei 9h Arbeitszeit keine richtige Pause, weil man nur unterwegs ist und natürlich wieder pünktlich zurück sein muss. Abends sind die Hunde dann froh, dass ich endlich wieder da bin und ich nur müde.
    Die anderen Tage sind sie 6,5h allein, was ich für meine Hunde als Maximum sehe. Es geht länger, aber dann sind sie sehr aufgedreht, weil sie einfach müssen. D.h.: Jobsuche ist schwer, mal länger bleiben is nicht und rechne mit einem schlechten Gewissen, weil du nicht für den Hund da bist.

    Von einem Welpen würde ich dir auf jeden Fall abraten! Eigentlich auch von einem Junghund. Die packen das auf keinen Fall so lange ruhig, ohne die Wohnung umzugestalten oder die Nachbarn zu nerven, allein zu bleiben.
    Statt nach einem Tierheimhund (da bekommst du wahrscheinlich eh keinen bei deinen Voraussetzungen), kannst du dich nach Tierschutzhunden auf Pflegestellen umsehen. Die wissen dann vielleicht schon ob das lange Alleinebleiben für den Hund machbar wäre.
    Die Rasse musst du dann eh hinten anstellen, weil selten Rassehunde die du genannt hast, vermittelt werden.

    Ich muss sagen, 8h halte ich für deutlich zu viel. Es mag Hunde geben die das können und gewohnt sind, aber von einem Hund der gerade erst bei dir einzieht, würde ich das niemals verlangen.
    Eine Möglichkeit wäre, dass du jemanden findest, der mit dem Hund dann zwischendurch mal rausgeht. Hundetagesstätten gibt es auch immer häufiger, ist aber natürlich nicht billig. Ist ein Hund aber eh nicht, oder hättest du die 1000 Euro für einen Rassewelpen locker?

    Ich kann deinen Wunsch total nachvollziehen, denke aber, dass du warten solltest, dem Hund zuliebe.

    Nummer 7 ist schon mal falsch.
    Kinder über 14 dürfen einen Hund führen, solange sie von den Eltern eine Genehmigung haben und einen Sachkundenachweis.

    Einige Punkte finde ich sinnvoll. Einige aber auch nicht. Zum Beispiel, dass Menschen mit psychischen Krankheiten und Abhängigkeiten keine Hunde führen dürfen.

    Der Hundeführerschein an sich wurde ja schon mehrfach diskutiert. Ich finde ihn an sich nicht schlecht, denke aber, dass die Inhalte teilweise nicht korrekt sein werden.

    Hallo Rolf,

    also zuerst mal finde ich, dass sich euer Plan vernünftig anhört. Allerdings gehört wirklich eine gute Auswahl des Hundes dazu und auch eine professionelle Begleitung von eurem Sohn. Hundeschule oder Verein bietet sich da an, obwohl man wirklich gut gucken muss ob es wirklich passt.

    Bedenken solltet ihr, dass so ein Hund, gerade wenn sie kleiner sind, gut 15 Jahre und älter werden kann. Dein Sohn will vielleicht nach der Schule studieren oder so, zieht aus und dann ist die Frage, was passiert mit dem Hund. Wollt ihr den Hund dann weitere 5-10 Jahre alleine weiter betreuen, wenn euer Sohn ihn nicht mitnehmen kann?
    Und ist es dem Hund nicht vielleicht unfair gegenüber, wenn er eigentlich den Sohn als Bezugsperson hat, der dann aber plötzlich weg will?

    Bei der Auswahl des Hundes ist einiges zu beachten. Ich halte einen älteren Hund aus dem Tierheim für sehr viel sinnvoller als einen Welpen. Bei Welpen weiß man nämlich nicht wie der Hund sich entwickeln wird. Man kann eine Rasse suchen, die zu den Vorstellungen passt, aber es heißt nicht, dass der Hund dann wirklich so wird. Da kann der Golden Retriever ein Artgenossenproblem entwickeln und der Pudel ein Jagdproblem. Ebenso kann man einen Aussie erwischen der die reinste Schlaftablette ist.
    Bei einem erwachsenen Hund kann man das viel eher abschätzen. Im tierheim kann man ihn häufig besuchen und mit ihm Gassi gehen um sich schon mal kennen zu lernen. Die schwierige Pubertät und so Sachen wie Stubenreinheit, Beißhemmung usw. muss man nicht durch machen.
    Es sitzen nicht nur gestörte Hunde im Tierheim, oft ganz liebe, normale, die wegen Zeitmangel oder Allergie abgegeben wurden. Und sei dir sicher, diese Hunde leben sich genauso in eine Familie ein wie Welpen :smile:

    Guckt doch erstmal im Tierheim bei euch in der Nähe. Euer Sohn kann dann schon mal das Gassi gehen testen und wenn absolut nichts passendes dabei ist, könnt ihr ja immer noch nach einem Züchter suchen.

    Passende Rassen fände ich eher so Kumpelhunde. Zum Beispiel den Mittelspitz, Cocker Spaniel, Mittelschnauzer, Kleinpudel.
    Bei der Züchtersuche bitte darauf achten, dass er dem VDH angeschlossen ist und die Welpen nicht unter Wert verkauft werden. Mit 1000 Euro muss man rechnen.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    Nele hat auch eine CNI (und noch ein paar andere Sachen), hält bis jetzt aber tapfer durch.

    Die Verdauung mag nicht mehr so richtig. Entweder gehts sehr langsam, oder sehr schnell. Macht sie 1-2 Häufchen normal geformt, dann bin ich sehr froh. Und gepieselt wird halt mega viel.

    Fressen ist so ne Sache. Ich koche auch für sie und habe gemerkt, dass sie gut frisst wenn ich das richtige für sie koche. Fertigfutter mag sie entweder nicht, oder sie verträgt es nicht.
    Was kochst du ihr denn?
    Hier kommt der Leber-Herz-Eintopf (Huhn) sehr gut an :smile:

    Abgenommen hat Nele auch sehr. 25% ihres Körpergewichts. Jetzt ist sie nur noch Haut und Knochen, aber laufen geht noch.
    Man muss sich einfach auch etwas dran gewöhnen, dass der Hund weniger frisst, weil er auch weniger Bedarf hat bei den kleinen Runden. Oder halt weil ihm schlecht ist.

    Für die Nieren gibt es auch noch die SUC-Therapie, das ist homöopathisch und sehr erfolgreich. Einfach mal googlen.

    Bei diesem Hund scheint es allerdings nicht zu klappen.

    Wahrscheinlich ist das seine Art mit Stress umzugehen. Anfangs wars der Eingewöhnungsstress, neue Umgebung usw., jetzt ist es der Dauerstress, weil er gar nicht richtig zur Ruhe kommen kann.

    Du musst ihm zeigen, wie er seinen Stress abbauen soll, ohne dich zu drangsalieren. Ein reines Deckeln behebt die Ursache nicht.
    Deswegen sagte ich, dass du am besten bevor er damit anfängt ihn ablenkst. Schmeiß ne handvoll Leckerlie ins Gras, oder lass ihn ne Maus ausbuddeln, was auch immer. Nur sag ihm was er stattdessen machen soll.

    Das ist viel zu viel Programm!

    Der Hund ist erst 1 Jahr alt! Wann hat er die Möglichkeit zur Ruhe und runter zu kommen?

    Mein Tipp wäre jetzt:
    1x am Tag langer Spaziergang von ca. 1h. Trainingseinheiten max. 2x 10 min am Tag.
    1-2x die Woche Schweißspur von max. 5 min.
    Spiel mit den gleichaltrigen Hunden auf eine halbe Stunde beschränken.
    Möglichst sehr wenig Balli schmeißen.

    Ansonsten Ruhe!

    Die Umstellungszeit wird erstmal knackig, weil er jetzt natürlich so ein Programm gewöhnt ist. Danach wird er aber ruhiger werden und die Erwartungshaltung senkt sich.

    Soll er denn später jagdlich geführt werden? Wenn ja, wie intensiv und wie oft ist da ein Training nötig?