Beiträge von AnjaNeleTeam

    So, inzwischen habe ich festgestellt, dass Janosch nur zwei Sorten von TC wirklich gut verträgt. Lamm (mit Getreide) und Pute (mit Getreide, ohne Reis). Bei der Sorte Pute mit Reis hat er so dermaßen Durchfall bekommen, sogar mit nachts brechen.
    Da er das Mein Hundefutter trotz kaum vorhandener Umstellphase gut vertragen hat, habe ich jetzt eine zwei-Monatsration bestellt. 5 verschiedene Sorten (Pute/Buchweizen, Ziege/Kartoffel, Lamm/Hirse, Schinken/Kartoffel und Huhn/Hirse) die alle gehen müssten. Vom preislichen bin ich total zufrieden damit. Obwohl ich es recht hochwertig finde, komme ich damit nur auf ca. 1,50 € am Tag :gut:

    Einziges Problem ist, dass er mit Platinum Leckerlis zusätzlich echt etwas in die Breite geht. 1 Dose für zwei Tage hat so gut gepasst, aber ich denke ich werde doch reduzieren müssen, weil das auch 820g Dosen sind.

    Um Ausgewogenheit würde ich mir eher weniger Gedanken machen. Lieber schaun, dass er es fressen mag und verträgt. Es gibt auch solche Barf-Komplett-Zusätze. Davon kannst dann etwas untermischen.

    Neles Lieblingsgericht war damals Hühnerleber+irgendein Fleisch, z.B. Putenbrust+Kartoffeln+Karotten+Kräuter. Auch Seelachsfilet mit Quinoa oder Hirse und Zucchini fand sie gut. Was sie gern aß, aber nicht so gern wie die anderen zwei Menüs war Hackfleisch mit Kartoffeln und Gemüse, weil das alles ein Pampf war. Lieber paar Stückchen auf denen sie rumkauen konnte.
    Achja und Herzen waren sehr beliebt!

    Ei ist auch ne schöne Sache, weil es sehr hochverdauliches Eiweiß ist und normalerweise gern genommen wird.

    Damit er etwas zunimmt kannst du dann Gänseschmalz dazu geben.

    Bei Nele war das auch so. Ihr ging es schlecht, aber sie konnte noch laufen, fressen, Häufchen machen, wenn auch unter Anstrengung. Bei mir war einfach das schwierigste die Entscheidung an sich. Davor habe ich mich gedrückt, aber ich musste sie treffen, das war ich ihr einfach schuldig. Sie hätte erst nach langer Leidensphase wirklich gezeigt, dass es nicht mehr geht. Und man muss sich einfach klar machen, dass es nicht mehr wirklich bergauf gehen wird. Vielleicht noch eine kurze Hoch-Phase, aber insgesamt geht es aufs Ende zu und wird nicht besser.
    Ich bereue meine Entscheidung nicht, sondern bin froh, dass ich ihr ein langes Leiden erspart habe. Einen natürlichen Tod konnte ich ihr nicht bieten, also war das das Richtige. Alles andere wäre nur ein Hinauszögern.

    Ich wünsche euch noch eine schöne gemeinsame Zeit :smile: und mach dir keine Vorwürfe! Du warst immer für sie da und ihr Leben lang begleitet, dazu gehört eben auch diese Phase, so schwer sie für uns ist.

    Ich würde auch erstmal anfüttern durch Leckerli. Dann mal mittags eine kleine Portion eingeweichtes Futter geben, so circa eine Woche. Wird das gut vertragen, kannst du versuchen eine Mahlzeit mit eingeweichtem Trofu zu ersetzen. Auch da würde ich erstmal etwas weniger geben als normal.

    Verträgt sie nach langer Umstellphase das Trofu nicht, würde ich in Erwägung ziehen für sie zu kochen. Fleischabschnitte und gewolftes Fleisch bekommst du teilweise recht billig. Gemüse und Kohlehydrate ebenso. Ich hab für meine zwei Hunde richtig wenig Geld ausgegeben, als ich für Nele kochen musste, weil sie nix mehr vertragen hat.

    Ich würds mir einfach machen und eine lange Gerte mitnehmen. So kannst du deinen Hund von oben auf Abstand halten wenn er zu nah an die Beine kommt. Beim ersten Ausritt erstmal im Schritt, nicht gleich im Galopp und wenn er es da akzeptiert, im Trab und dann auch schneller. Je nach Hund reicht vielleicht ein Stups mit der Gerte, ansonsten würde ich evtl. etwas rabiater werden. Das kann schließlich sehr gefährlich werden wenn der Hund versucht die Beine zu zwicken oder sonstwas.
    Um zu verhindern, dass er zu nah an die Pferde ran geht oder unten durch, tut es auch ne Leine mit der du ihn wo anbindest.

    Mein Hund kann auch nicht einschätzen wie gefährlich so ein Pferd werden kann. Da muss man halt immer wieder abrufen, ein Auge drauf haben und dafür sorgen, dass das Risiko minimiert wird.

    Bei uns ist/war das eigentlich unterschiedlich. Als ich noch mit zwei Hunden unterwegs war, benötigten wir natürlich mehr Platz.
    Im RE der DB hab ich meist versucht einen 4er Sitz zu ergattern. Nele war dann am Fenster unten und Janosch zwischen meinen Füßen. Ein Platz war dann noch für einen toleranten Mitreisenden frei.
    Wenn es zu voll war, dann hab ich geschaut, dass meine Hunde liegen können ohne ständig den Weg frei machen zu müssen und ich stand dann davor, damit keiner auf sie drauf tritt.

    Im Bus sind wir meistens in die Mitte gegangen wo eigentlich Rollstühle und Kinderwägen hin können. Hundis liegen, ich stehe. Oder auf die Einersitze. Nele unterm Sitz, ich seitlich und Janosch zwischen meinen Füßen.

    In der U-Bahn fand ich immer die Endplätze im Abteil gut, weil da der Hund vor der Fahrertür liegen kann und ich daneben sitzen.

    Nur mit Janosch ist es kein Problem, obwohl ich für ihn auch oft einen Sitzplatz belege. Zur Not ginge aber auch nur einer.


    Da man für Hunde auch meist eine Fahrkarte zahlen muss, belege ich auch die entsprechenden Plätze. Gerade wenn es sehr voll ist, ist die Gefahr groß, dass der eigene Hund getreten o.Ä. wird. Natürlich mach ich Platz so gut es geht und steh auch für alte Mitfahrer auf, aber ich nehm nicht jede Unbequemlichkeit für uns in Kauf, damit wir nicht negativ auffallen.
    Leut die sich an Hunden stören, stören sich auch wenn man Rücksicht nimmt.

    Ich halte von Tapen auch nix. Je nachdem wie es gemacht ist, hindert es den Welpen daran seine Ohren zum Hören korrekt zu stellen. Das wär für mich sehr viel wichtiger als schöne Ohren. Gerade in der Sozialisation kann das zu Unsicherheiten führen. Muss mMn nicht sein.

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    Den Kleinen hier hat es auf den ersten Blick nicht gestört, er hat sich aber häufiger gekratzt und war sehr froh als die Tapes draußen waren. Vor allem dieses mittlere was die Ohren zusammen hält.

    Wenn man mit einem Hund züchten möchte und der nen zuchtausschließenden Fehler hat, dann gehört da auch nix mehr geschummelt. Und nur für die Optik find ichs daneben. Wieso kann man den Hund nicht akzeptieren wie er ist?