Beiträge von AnjaNeleTeam

    Danke für eure Antworten!

    Was ich noch klarstellen will. Ist jetzt nicht so, dass ich wöchentlich gewechselt habe. Janosch ist jetzt seit knapp 4 Jahren bei mir, in der Zeit waren die oben genannten Wechsel. Extruder hab ich nicht lange probiert, TC dafür länger konstant gefüttert weil das gut ging.
    Was für ihn sicherlich belastend war/ist, sind die zusätzlichen Leckereien, die er so in unserer Arbeit findet: Würstchen, Brötchen, Essensreste usw.

    Quarus
    Danke für deinen Diagnostik-Tipp! Das hilft mir sehr weiter.

    Fusselnase
    Die Ausschlussdiät haben wir 4 Wochen gemacht. Dann habe ich angefangen mal anderes Dosenfutter dazu zu nehmen, also gleiche Firma, aber anderes Fleisch. Diese Zeit war sein Output nie so gut wie bspw. beim Gekochten. Ich weiß ehrlichgesagt nicht mehr wann und warum ich auf "normales" Futter umgestellt habe.
    Mein Problem bei der Ausschlussdiät ist auch, dass wir viel über Leckerlie machen und ohne geht es kaum. Platinum verträgt er halt eigentlich gut, deshalb bekommt er das. Finde mal bezahlbare Leckerlie in größeren Mengen die 100% Pferd oder so enthalten :/

    Clemens
    Danke auch dir für die Tipps was der TA untersuchen sollte. Aber warum Schilddrüse? Wirkt die sich auch auf die Verdauung so aus? Ich dachte eher an die Bauchspeicheldrüse. Und muss der Hund bei diesem Röntgen in Narkose?
    Ein großes Blutbild ist sicherlich sinnvoll und auch eine Kotuntersuchung.
    Da ich bald umziehe, muss das evtl. noch etwas warten.

    Ich werde vermehrt darauf achten, dass Janosch nix außer der Reihe bekommt und erstmal das MeinHundefutter weiter geben. Vielleicht mal die einzelnen Sorten in der Reihe geben und nicht 2 Tage Schwein, 2 Tage Lamm usw. Sondern 6 Tage Schwein, 6 Tage Lamm usw. Meint ihr das macht Sinn oder ist der Wechsel dann wieder zu groß nach der knappen Woche?

    Ich find der Kleine hört sich etwas gestresst an. Versuch doch weniger Action zu machen. Evtl. hat er alle zwei Stunden gar nicht mehr nötig. Spielen bei Pieselrunden würde ich vermeiden. Die Waldrunden kurz halten (ca. halbe Stunde) oder nur einmal am Tag. Spielzeug draußen weg lassen. Und wofür ist der Dummy?
    Lieber würde ich ruhiges Verhalten und braves an der Leine gehen belohnen. Deine Ansätze bei den "Ausrastern" finde ich gut. Entscheide dich für eins und zieh das konsequent durch. Z.B. immer auf die Leine steigen und Hosen beißen dann ignorieren.
    Anbinden und weggehen würde ich nicht machen. Das regt ja eher mehr auf und mit Alleinelassen bestrafen würde mir widerstreben.

    Außerdem bezweifle ich, dass dein Hund wirklich "aus" kann. Hunde lernen oft situationsbezogen und wenn sie in einem höheren Erregungslevel sind, können sie das nicht leisten.

    Mit Spielzeug ablenken würde ich nicht. Das dreht wieder mehr auf. Schau lieber, dass sich dein Hund ruhig beschäftigt, z.B. mit Schnüffeln.

    Fusselnase
    Ich kann halt nicht wirklich komplett vermeiden, dass er nix außer der Reihe frisst. Weil er mich auch zur Arbeit begleitet und ich ihn nicht immer im Blick habe. Da ich jetzt die Arbeitsstelle wechseln werde, kann es sein, dass es anders laufen wird, aber genau weiß ich das noch nicht.
    Und sowas wie Kausachen ist doch wichtig. Er neigt eh zu Zahnstein...

    Wie kann man denn herausfinden, dass es eine Futtermittelallergie ist? Nur über Ausschlussdiät oder machen die Tests evtl. Sinn?


    MiaMaus
    Bei den Pottkiekern war ich ne Weile als ich für Nele gekocht habe. Ideen sind also da. Aber bezüglich der Ausgewogenheit bin ich mir eben nicht sicher.

    Hallo Ihr Lieben,

    ich mach jetzt noch ein Thema auf, weil es echt kein Ende nimmt. Mit Nele hatte ich ja schon sehr viel Probleme was den Magen-Darmtrakt anging und Janosch steht ihr kein bisschen nach. Er fängt halt schon viel früher damit an. :/
    Ganz kurz zu seiner Ernährungs-Vorgeschichte:
    in Ungarn wurde er vor allem mit Abfällen und Resten ernährt, im Tierheim und in der Pflegestelle mit Billigtrofu und Dofu, bei mir gabs dann Mittelklasse Futter. Verschiedene Extrudersorten die er alle nicht vertrug, MM als kaltgepresste Variante hat er auch nicht vertragen. Gut ging eine Zeit lang morgens Platinum, abends Dosenfutter. Dosen wie Real Nature und Animonda verträgt er gar nicht, also gab es dann Terra Canis einmal am Tag.
    Als Nele noch lebte, gab es dann häufiger Selbstgekochtes mit wenig Fleischanteil und viel Kartoffel/Gemüse. Barf gab es nur ab und zu und wird teilweise gut vertragen.

    Bei all diesen Fütterungsarten (bis auf das Gekochte) gab es auf kurz oder lang Durchfall. Oft verbunden mit Stress (er ist ein kleiner Stresser), aber auch so. Eine Weile geht es nach der Umstellung gut (außer bei Trofu) und dann gehts wieder los, dass er nix verträgt. Er hat früher z.B. alle TC Sorten (bis auf Rind) gut vertragen, jetzt nur noch Pute (ohne Reis, mit Getreide) und Lamm mit Getreide. Weil zwei Sorten zu wenig sind, hab ich ihn umgestellt auf MeinHundefutter, wo er die Probedosen alle super vertragen hat und jetzt ist es wieder so, dass er nur 2 von 5 Sorten wirklich gut verträgt.
    Sowas wie eine Ausschlussdiät haben wir schon gemacht: Pferde-Reinfleischdosen mit Hirseflocken. Ging super, aber sobald etwas anderes dazu kommt oder wieder mehr gewechselt wird, z.B. mal Ziege-Reinfleischdose, reagiert er drauf. Und sein Leben lang Ausschlussdiät kanns ja nicht sein, oder?

    Dazu kommt, dass er, wenn er nach 17 Uhr mehr als seine Leckerlie (Platinum) bekommt, morgens erbrechen muss. Da kommt nur etwas gelber Schaum/Schleim, was aber auf dauer auch nicht gut sein kann. D.h. ich kann ihm eigentlich überhaupt keine Kausachen geben, weil er immer drauf reagiert.


    So, jetzt hab ich die Theorie, dass er durch seine Zeit in Ungarn als Welpe und Junghund eher minderwertiges Futter gewöhnt ist. Große Menge, wenig Nährstoffe. Und dass er dadurch viel Gemüse gut verträgt und eher wenig hochwertiges Fleisch. Das ganze am besten gekocht und nicht in Dosenform. Gekochtes verträgt er nämlich fast immer.
    Nachdem der Futterwechsel schon wieder nicht funktioniert hat, hat er mich fast soweit, dass ich für ihn wieder koche, auch wenn ich darauf echt überhaupt keine Lust habe. Evtl. gehts aber nach meinem Umzug besser.
    Ich hab halt Bedenken, dass es nicht ausgewogen ist. Bei Nele war das in ihrem Alter egal, aber Janosch ist ein Hund in seinen besten Jahren.

    Und damit der Titel Sinn ergibt, wollte ich euch Fragen, welche sinnvollen Tests o.Ä. es gibt, die ich mit ihm beim TA machen lassen sollte?
    Zum TA bin ich noch nicht, weil die halt meist nur ihr Diätfutter verticken wollen und selten herausfinden an was es jetzt wirklich liegt. Aber wenn ich gleich mit einer Idee komme, lasse ich mir das Zeug hoffentlich nicht aufquatschen ;)

    Also ich wäre dankbar über Tipps und Hinweise, wie ich an die Sache am besten rangehen sollte, ohne ständig das Futter zu wechseln.
    Ist jetzt doch etwas länger geworden :ops:

    Ich habe auch einen Hund in der Gewichtsklasse und ein ähnliches Problem. Bzw. haben wir das Problem inzwischen annähernd aus der Welt geschafft.

    Kurz zum Sitz und Platz: wir haben das auch geraten bekommen von einer Trainerin. Haben es auch so gemacht und ich fands in unserem Fall gut. Janosch hat einen ziemlichen Terriersturkopf, wenn er nicht will, dann bringt auch ne tolle Belohnung nix. Bzw. soll es ja so sein, dass der Hund Sitz oder Platz macht und dann eine Belohnung bekommt wenn er es schon kann und nicht, es wird vor die Nase gehalten damit er das Kommando ausführt.
    Durch das runterdrücken und ziehen war das Thema sehr schnell gegessen.

    Dagegen finde ich die Methode wie dein Hund mit anderen Hunden klar kommen soll, ziemlich daneben.
    Mein Tipp (das hat bei uns am besten funktioniert):
    - leine deinen Hund an wenn euch ein Hund entgegen kommt, den du nicht kennst oder den ihr kennt und du weißt, dass deiner da knurrt
    - geh mit deinem Hund einen Bogen um ihn nicht in eine Konfliktsituation zu bringen -> belohne wenn er brav war. War er nicht brav, vergrößere den Abstand
    - belohne immer nettes Verhalten mit anderen Hunden. Dein Hund beschnüffelt sich mit dem anderen und geht weiter -> Keks, dein Hund geht einen Bogen -> Keks, dein Hund knurrt weil er bedrängt wird, geht aber weiter wenn der andere weg geht (lässt also das Abschnappen weg) -> Keks usw.
    - beobachte genau bei welchen Hunden das vermehrt passiert (Rüde, unkastriert?). Versuche gemeinsame Gassigänge zu organisieren und belohne braves oder höfliches Verhalten
    - Wenn er an der kurzen Leine ist, biete ein Ersatzverhalten an. Was kann er machen anstatt zu pöbeln? Z.B. Sitz oder ein Kunststückchen oder eine Handvoll Leckerlie auf dem Gehsteig suchen
    - Belohne Blickkontakt zum anderen Hund und die anschließende Umorientierung zu dir (weil du tolle Leckerlies hast oder einen Ball falls er darauf steht). Der Sinn davon ist, dass dein Hund nicht nur abgelenkt wird, sondern den anderen Hund aktiv wahrnehmen darf und soll, aber lernt sich nicht reinzusteigern, sondern das super Leckerlie bei Herrchen abzuholen.

    Übrigens: was ist an knurren und abschnappen schlimm? Oft müssen die Kleinen sich deutlicher zur Wehr setzen wenn sie bedrängt werden. Es sollte natürlich geschaut werden, dass es nicht ausartet, dass das eher die Ausnahme statt die Regel ist und dass es nur bei einem triftigen Grund passiert und nicht wenn der andere Hund eh schon ängstlich ist oder sich höflich verhält.

    "Wenn Sie so rücksichtslos sind und Ihren Hund anleinen, dann ist das Ihr Problem!"

    Ja tatsächlich ist das mein Problem, wenn dann so ein Idiot kommt und seinen Junghund zum 4ten Mal in uns rein rennen lässt. Wohlgemerkt an der Straße mitten in der Stadt und 3x ist er dann auch auf die Straße oder drüber gerannt. Das ist so ein typischer Tutnix, die Janosch eh gefressen hat.
    Bevor Janosch heute was sagen konnte, hab ich dem Kerl mal ordentlich die Meinung gegeigt. Das ist sau gefährlich und geht einfach nicht mitten in der Stadt wenn der Hund kein Stück hört.

    Er meint der Hund wär ja immer noch ein Hund und gehört nicht an die Leine und hören tut er sehr wohl! Kurz darauf sprang mich der super hörende ca. 60cm hohe Junghund dann noch an. Da gab es von mir einen etwas unsanften Schubser.
    Ein Wunder, dass Janosch so ruhig war, ich war wohl aufgebracht genug für uns beide :roll: