Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich kann nur von Janosch berichten. Er ist nach seiner Kastration immer noch sehr an läufigen Hündinnen interessiert, aber er steigert sich nicht so rein. Holt man ihn weg, ist die Dame schnell vergessen. Trotzdem versuchte er schon häufiger aufzureiten. Also ganz weg ist dieser Trieb sicher nicht, aber meiner Meinung nach kontrollierbarer.
    Die Unsicherheit und Aggressivität anderen unkastrierten Rüden gegenüber hat sich eher gesteigert. Die anderen Rüden nehmen ihn nicht mehr für voll, er riecht ja nicht mehr nach "richtigem" Rüden, so dass er sich noch mehr aufmanteln muss. Inzwischen, mit viel Training, ist er auch wieder verträglicher und ruhiger bei sowas geworden.

    Boah, das freut mich ja total! Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Danke swetchy fürs Überreden :gut:

    Die Autoidee kam mir auch. Das Bild von Balljunkie gefällt mir gut, allerdings würde es glaub ich etwas besser aussehen wenn das Kennzeichen "lackiger" wegretuschiert worden wäre.

    Das Türmchen ist vielleicht niedlich! Bildausschnitt gefällt mir sehr gut :gut:

    Das Bild von RonjaRäuber gefällt mir auch sehr gut. Da kann man viel drin sehen. Ich finde es sieht nach einem coolen Sonnenbrillenträger aus mit einem verzerrten Grinsen :D

    Ja meins war eigentlich ziemlicher Zufall. Hätte die Sonne gerade anders geschienen, wär da sicher gar nichts zu sehen gewesen. So wars ein grimmiger Baum.


    Ich überleg mir jetzt mal ein neues Thema...

    Ich schlag mal den Broholmer vor. Gibt es recht selten, aber unmöglich ist es nicht einen zu bekommen.

    Als Sensibel würde ich sie jetzt nicht unbedingt beschreiben, aber als unsensibel auch nicht. Haben schon manchmal einen Sturkopf, hält sich allerdings in Grenzen.
    Wenig Jagdtrieb, will to work, geeignet für Mantrailing, für die Größe eine sehr gesunde Rasse -> 10+ ist in der Regel kein Problem, Reserviert gegenüber Fremden, aber auch das hält sich in Grenzen, die die ich kenne sind sehr verträglich, hohe Reizschwelle.

    Es ist echt die Frage wie man Unverträglichkeit oder auch Aggression definiert.

    Einige Leute würden meinen Hund wohl als unverträglich bezeichnen, ich finde ihn aber schon verträglich.

    Ich verallgemeiner mal kurz ganz arg: der durchschnittliche Labbi oder Goldi-Halter findet Hunde verträglich die sich über alle anderen Hunde freuen und immer spielen wollen. Zudem nie Streit anfangen.

    Die Leute mit den vermeintlich unverträglichen Hunden finden eher distanziertes und ruhiges Verhalten als ein Zeichen von Verträglichkeit.

    Janosch führt sich an der Leine gerne auf wenn er andere Hunde sieht und der Abstand zu gering ist. Im Freilauf ist er aber sehr viel unproblematischer. Er erwartet aber Respekt und ist ein Hund zu aufdringlich, stürmisch und bedrängt zu arg, sagt er in Form von Knurren und dann Bellen und Knurr-Schnappen (in die Luft), das er darauf keinen Bock hat. Für mich in Ordnung solange er es dann gut sein lässt.
    Leider kapieren das gerade die lieben kleinen Junghunde nicht so richtig, weswegen es dann schon mal lauter werden kann. Ich mach deshalb auch lieber einen Bogen um Welpen und Jungrüden wenn ich das Gefühl habe sie können sich nicht benehmen. Damit meine ich nicht, dass sie total unterwürfig sein müssen, sondern einfach ruhig und zurückhaltend.

    Achso, weils ja um die Ursache geht. Also teilweise ist die Verträglichkeit genetisch verankert, z.B. sollen Meutehunde sehr verträglich sein, Rassen wie der Akita Inu eher nicht.
    Dann liegt es natürlich an der Sozialisation. Janosch war ein Kettenhund und konnte deshalb nie das Verhalten "rausgehen aus der Situation" erlernen. Deutsche Hundewiesen Stadthunde sind sicherlich auch anders sozialisiert als rumänische Straßenhunde, dementsprechend kann es da schon mal zu Missverständnissen kommen.
    Ich möchte aber betonen, dass man einiges nachholen oder von vornherein üben kann. Ein Unverträglicher Hund muss das nicht bleiben und wenn man bei jungen Raufbolden richtig reagiert, festigt sich das Verhalten nicht. Also bei der richtigen Erziehung sollte das im Rahmen bleiben.

    Zitat

    Wie kommst du denn auf Arbeitslinien-Labbi für Langstreckenlaufen? Für mich sind das Hunde zum Apportieren, nicht um lange Strecken nur zu laufen. Oder sehe ich das falsch bzw übersehe ich da was? :???:

    Ich denke, dass so ein Labrador sicher in der Lage dazu wäre das mit zu machen.
    Die Langstreckenläufer fallen ja fast alle weg wegen dem Jagdtrieb...

    MiaMaus
    Ich hoffe doch dann eher eine Alternative zu finden. Das Nuckeln an der Tube ist bei Janosch nicht so hilfreich wie geworfene Leckerlie zu suchen wenn er sich mal wieder aufgeregt hat. Aber danke für den Tipp!


    @harry97
    Ich hab ihn anfangs viel später gefüttert. So um 19 Uhr. Da hat er das Erbrechen viel häufiger gezeigt. Und wiegesagt, gebe ich ihm etwas, außer die paar Leckerlie auf dem letzten Spaziergang, nach 17 Uhr, kann ich sicher sein, dass er am nächsten Morgen kotzt.


    @AudreyII
    Danke für die Links, die werde ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen. Dass sein Stress mit seiner Verdauung zu tun hat, das ist mir klar. Bin ich im Urlaub bei meiner Mutter (die wohnt auf dem Land) und geh da immer die gleichen langweiligen Runden, dann ist seine Verdauung sehr viel besser. Nüchternbrechen macht er da auch, aber er hat sehr viel weniger oft Durchfall.
    Jetzt ist nur mein Problem, halte ich ihn möglichst von Stress fern, wirkt sich das negativ auf sein Verhalten aus in kritischen Situationen. Bspw. Fremdhundbegegnungen. Da dreht er dann viel mehr hoch, als wenn er das täglich hat. Durch meinen Umzug in eine ländlichere Gegend wird das evtl. automatisch passieren, da verändert sich dann vielleicht nochmal der Stresspegel.
    Zur Arbeit muss ich ihn mitnehmen, da hilft nix. Ich habe niemanden der auf ihn dauerhaft aufpasst und bei einem Sitter oder in einer HuTa hätte er sicher mehr Stress als wenn er mit mir mitkommen kann.

    Ich werde aber schaun, dass er in der neuen Arbeit möglichst viele gleichbleibende Rituale hat. Das hilft ihm meist sehr.


    Clemens und Petra
    Also eine starke SDU oder SDÜ schließe ich eher aus, da er inzwischen sehr gut zur Ruhe kommt. Und eine schwache Ausprägung ist ja kaum zuverlässig nachzuweisen, oder? Selbst wenn man alle drei Werte testet, braucht man am besten einen Spezialisten der dann das richtige raus liest.
    Eine Ausschlussdiät werde ich angehen wenn sich bei mir die Lage beruhigt hat. Evtl. dann auch mit kochen. Aber wenn ich noch nicht umgezogen bin, macht es keinen Sinn jetzt noch was anderes anzufangen.


    Danke für die Antworten :smile: