Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wieder etwas Zeit ins Land gezogen, in der ich über den perfekten Zweithund nachdenken konnte.
    Leichter wird es irgendwie nicht. War mit einer Freundin im Tierheim und die Hunde die mir gefielen, waren der unverträgliche Schäferhund, ein Kangal und eine Puli-Mix-Hündin die etwas, naja, crazy war :hust:
    Die Freundin hat sich dann für eine 10-Monate-alte Golden Retriever Hündin entschieden, für die ich mich sehr begeistern konnte. Ich fand sie toll, aber war mir auch sicher, dass sie 1. nix für Jugendliche wäre und 2. ich mit der unterwürfigen Art nicht gut klar käme. Super war halt wie leichtführig sie war, das machte echt Spaß! Nicht diese sturköpfigen Terrier bei denen man alles 10x sagen muss und es dann immer noch nicht akzeptiert wird :roll:

    Gibts also Hunde die leichtführig/gut erziehbar sind, aber trotzdem selbstbewusst und nicht super sensibel? Eigentlich ist das so der Kern meines Hundewunsches. Ich schau nochmal meine früheren Beiträge an, ob ich mich da irgendwo widerspreche...

    Jetzt hab ich gerade ne Antwort geschrieben, dann war sie einfach weg. Also nochmal.

    Danke ruelpserle für die PN. Mir fehlt gerade die Zeit, aber das ist so spannend, dass ich mich damit sicherlich bald beschäftigen werde.

    Plan ist jetzt, gucken, dass Janosch hier klar kommt. Im Moment ist er sehr schreckhaft und sensibel. Ich schätze mal, dass der ganze Stress und die Veränderungen für ihn sehr anstrengend sind. Im neuen Jahr ist es hoffentlich wieder besser.

    Wenn der neue Hund kommen kann und soll, wird ein Konzept ausgearbeitet, damit das alles Hand und Fuß hat und man auch was offiziell anbieten kann. Der Hund muss dann halt entsprechend traniert werden, aber da hol ich mir dann Unterstützung.

    Ich wollte noch zusammenfassen welche Rassen jetzt für mich in Frage kommen, aber mir fällt nix mehr ein :hilfe: Am ehesten noch der Airedale, aber sicher bin ich mir nicht.
    Ansonsten fallen mir Rassen ein, die ich eigentlich schon lang ausgeschlossen habe.
    Z.B. Spitz und Aussie.
    Rassen die ich im Hinterkopf habe, sind halt die Retriever und der Husky.

    Gordon Setter ist wahrscheinlich wieder zu wibbelig, oder?

    Dann gäbs noch Broholmer und Irischer Wolfshund :headbash:

    Der Hund soll den Jugendlichen auf keinen Fall gehorsam sein! Das wär ja furchtbar für den Hund. Da bin ich ganz froh wie Janosch das macht. Tricks nur für Leckerli, ansonsten werden "Befehle" knallhart ignoriert :D

    Ich wohn nähe Ingolstadt.

    Dreamy
    Zughundesport finde ich gut. Nicht ableinbar im schlimmsten Fall, eher weniger.

    @cruzado
    Vielleicht reden wir aneinander vorbei?
    Hohe Reizschwelle ist für mich halt nicht gleichbedeutet mit der lässt sich alles gefallen und ist zu allen lieb.
    Mir gehts eher um Stressresistenz und Selbstbewusstsein und Souveränität. Ein Hund der weiß was er will, ist zwar schwerer zu händeln, aber lässt sich eben auch von ungewollten Einflüssen nicht so schnell beirren.
    Und weil ich eben keinen Hund möchte der dann nach vorne geht, habe ich meine Schäfis ausgeschlossen.

    Night
    Ich möchte schon einen Hund den ich einsetzen kann und den die Arbeit nicht kaputt macht. Da wir aber hier keine Therapieeinrichtung sind, läuft es oft auf "kleine" Arbeiten hinaus. Also mal streicheln lassen, Balli spielen usw.

    @MeaningofLife
    Die hören sich jetzt zum Beispiel beide für mich passender an als ein Hund der alle toll findet.


    Nochmal allgemein:

    Der Airedale ist immer noch im Rennen, aber sein evtl. vorhandener Schutztrieb lässt mich etwas zögern. Auch die Bewacherqualitäten. Da kommts halt sehr auf den jeweiligen Hund an.
    Ich kenne auch keinen persönlich, könnte mir aber vorstellen, dass sie insgesamt eher mal zum Wibbeln neigen.

    Retriever find ich schwierig. Vielleicht wär ein Labbi genau richtig. Nicht zu beeindrucken und wenn, dann schmeißt er sich halt hin und lässt sich das Bauchi kraulen. Sucht Kontakt, bringt brav Balli und freut sich über Besucher. Aber ich bin der Meinung, dass Jugendliche es nicht so einfach haben sollten und auch ich kann mich nicht so recht mit dem Wesen anfreunden. Von Janosch ganz zu schweigen :hust:
    Beim Golden kanns halt passieren, dass sie zu sensibel sind.
    Den Chessie kann ich mir am ehesten vorstellen, aber kenn ich halt nicht persönlich.

    Nochmal zusammengefasst wie ich mir den Hund hier vorstelle:
    - ist eher zurückhaltend, knüpft aber Kontakte mit Personen die sich mit ihm beschäftigen und die er kennt
    - freundlich bis neutral, aber nicht aufdringlich
    - Besucher und andere Hunde sind ok
    - lärmunempfindlich
    - kommt zur Ruhe wenn ich nicht da bin (Büro und draußen Lärm)
    - erfreut sich auch an gemeinsamen Aktivitäten
    - ist selbstbewusst, souverän und stressunempfindlich

    Die Jugendlichen sollen sich ruhig das Interesse des Hundes erarbeiten. Der Hund sollte nicht zu aufdringlich sein, da es auch Besucher gibt die Angst vor Hunden haben.

    Ich kann gerade nicht ausführlich antworten, deshalb etwas kurzgefasst:

    ruelpserle
    Ich kann dir voll zustimmen. Erstmal braucht auch Janosch ein gutes Training um sich gut zu verhalten.
    Du hast glaub ich schon was vorgeschlagen, aber welche Rassen hältst du für geeignet in meiner situation? Und kennst du zufällig Ausbildungen zu "juz-therapiehunden"? Also hunde die halt mit Jugendlichen zu tun haben.

    Night
    Der Meinung bin ich auch, aber ich will es mir auch nicht schwerer machen als nötig. Lieber geh ich auch danach welcher hund zu meinen lebensumständen passt, als welchen ich am coolsten fände.

    @cruzado
    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein hund mit Jugendlichen eben nicht immer freundlich sein sollte und sich alles gefallen lassen sollte. Hohe reizschwelle und coolness/Souveränität fände ich erstmal wichtig.


    Was meint ihr, wäre vielleicht doch ein husky geeignet?

    Die Jugendlichen testen halt auch gerne mal oder provozieren den hund. Natürlich sag ich dann sehr deutlich was, aber es kann trotzdem passieren. Ein hund der da cool bleibt wäre da super, aber geht wahrscheinlich nicht von Anfang an. Einen Herder oder schäfi kann ich mir bei sowas einfach nicht cool vorstellen, allein schon von der Veranlagung her.

    Einen Tag zu Hause, einen dabei, ist für Janosch doof, der braucht konstante Abläufe.

    Der hund soll eigentlich nicht nur im Büro sein, auch mit dabei, aber die bürozeit halt gut "aushalten".

    Lang ist das nicht, aber für mich ist es leichter der hund kommt mit. Dann muss ich auch nicht nach der Arbeit noch ewig für Auslastung sorgen und bin einfach flexibler.

    Nachdem ich jetzt 1,5 Monate hier arbeite, frage ich mich, ob es überhaupt den passenden Hund gibt, der das hier gut mitmacht.

    Also der Hund müsste sehr gute Nerven haben! Knallende Türen, schreiende Jugendliche, laute Musik muss er aushalten. Selbstbewusst muss er sein. Wenn er allein im Büro ist, cool bleiben können auch wenn es laut draußen ist.

    Nach wie vor finde ich, dass er nicht zu gutmütig sein darf, aber beißen darf er natürlich auch nicht.

    Bei allen Hunden die ich favorisiere, befürchte ich, dass sie zu hibbelig sind und nicht tiefenentspannt genug.

    Alternative: nicht mit in die Arbeit und 4,5h am Tag alleine bleiben. Obwohl das eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache war.

    Umzugskartons hab ich einige von Freunden und Bekannten bekommen :-)

    Könnt ihr mir mal helfen? Mein Vermieter hat mir gerade geschrieben, dass ich den Passus zur hundehaltung einfach selbst ergänzen soll, weil der Vertrag eh noch nicht unterschrieben ist. Also reicht: die hundehaltung ist erlaubt, solange die anderen Mieter dadurch nicht beeinträchtigt sind? Das ist ja sehr vage... Wie würdet ihr das schreiben?