Es ist tatsächlich schwierig auf einen Moment zu reduzieren.
Mit Nele hatte ich so viele unvergessene Momente. Am schönsten fand ich immer ihre überschwängliche Begrüßung und wenn sie mich auf dem Spaziergang einfach ansah oder strahlend zu mir kam.
Einer meiner schönsten Momente mit ihr war bei einem Ausritt. Sie fand Pferde immer doof und trottete beim Ausritt eher hinterher. An einem Tag musste ich dann alleine ausreiten, das erste Mal. Ich schnappte mir mein Lieblingspferd und wir gingen raus. Auf einem Hügel bin ich dann losgaloppiert und auf einmal seh ich, dass Nele rechts auf einem erhöhten Feld mitrennt. Das war so cool, weil wir quasi auf Augenhöhe waren und mit der gleichen Geschwindigkeit unterwegs
Und das war ein Traber, der konnte nur sehr schnell galoppieren, aber sie hat mitgehalten!
Die meisten Situationen die ich mit Janosch noch im Kopf habe, sind solche die mir einen Schreck eingejagt haben oder mich sauer machten. Der Tritt vom Esel, Streit suchen mit einem Cane Corso, mich beißen, Fahrradfahrer und Jogger jagen, um nur einige zu nennen.
Aber der Quatschkopf macht viel mit seinem Humor wett und so langsam zeigt er auch seine sensible und verletzliche Seite. Wenn er dann Nähe sucht und man genau weiß wie es ihm geht, das ist schon toll.
Ja und der kleine (große) Leo hat mir bei seiner Abholung von der Züchterin gezeigt, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. Ich glaub eigentlich nicht so an dieses "der Welpe kam zu mir und da wusste ich der muss zu uns", aber als ich zur Züchterin das erste Mal bin und sich alle streicheln ließen und her kamen, außer Leo (der hat gepennt), da war ich mir nicht sicher, ob ich der Empfehlung der Züchterin wirklich nachgehen sollte. Sie sagte Leo würde zu meinem Umfeld am besten passen. Ich hatte auch nur Augen für Berti, sein schwarzer, megachilliger Bruder.
Ich traf dann eine Vernunftsentscheidung und wählte Leo. Das sagte ich der Züchterin am nächsten Tag, fuhr hin und wer begrüßte mich vor allen anderen? Der Leo
Er ging auch gar nicht mehr weg! Bis wir alles erledigt hatten, blieb Leo bei mir, ließ sich kuscheln und das Geschirr anziehen. Da war ich mir sicher, dass ich mit ihm sicher nicht die falsche Wahl treffe.