Beiträge von AnjaNeleTeam

    Eigentlich ist es doch ganz einfach: Übe weiter das runter, auch mit Locken. Sitz oder Platz übt man ja auch mit Locken, warum nicht das runter?
    Zudem würde ich auch das "Hopp" üben. Dann könnte ihr ein paar mal am Tag kleine Trainingseinheiten machen.
    Du sagst hopp, wenn der Kleine gerade vor der Couch steht. Du lockst ihn mit einem Leckerlie hoch, was er dann bekommt wenn er oben ist.
    Dann sagst du runter und lockst ihn mit einem hammertollen Leckerlie nach unten. Hier wird voll auf Lachscreme und Leberwurst abgefahren.

    Wenn du merkst so langsam checkt der Kleine das, dann lockst du nicht mehr (oder nur andeutungsweise), sondern belohnst nur noch, wenn er dem Kommando folgt. Bis das sitzt, kann es etwas dauern.
    Bevor das Kommando noch wackelig ist, würde ich versuchen solche Situationen zu verhindern. Also wenn du nachts aufstehst um auf die Toilette zu gehen, dann mach einfach schnell die Box zu, oder nimm den Hund mit ins Bad. Und von der Couch musst du ihn vielleicht gar nicht locken, wenn du so tust als würdest du sein Futter herrichten.

    So, was ist nun wenn es doch passiert. Du willst ins Bett, aber Welpi liegt da.
    Sag ihm den Befehl und locke ihn runter (bevor er knurrt! Knurrt er, würde ich nicht mehr locken!), macht er das nicht, dann beförderst du ihn runter. Ich würde das mit der Hand machen, aber wenn du dich wohler dabei fühlst, dann nimm ein Kissen. Hausleine am Halsband ist vielleicht auch eine Möglichkeit, allerdings solltest du ihn nur so stark ziehen, dass er zumindest die Möglichkeit hat mitzugehen.

    Seit ich Leo habe, also er 10 Wochen alt war, geh ich mittags ca. eine halbe Stunde mit den Beiden. Alles andere würde mir Janosch etwas übel nehmen. Inzwischen klappt das natürlich besser. Wir können mehr Strecke in der Zeit machen, weil Leo ziemlich fix unterwegs ist. Trotzdem lassen wir uns viel Zeit.

    Ich hab Leo gerade nochmal gemessen: 48cm (beim letzten Mal habe ich mich glaube ich etwas vermessen, jetzt passt es) und 15,6 kg mit 15 Wochen. Seine Brüder sind auch ungefähr so groß und er ist überhaupt nicht mopsig, aber massig.

    Heute bin ich mit ihm das erste Mal am Halsband raus gegangen. Hat gut funktioniert. Er zieht ja auch am Geschirr gar nicht. Das werde ich aber nur üben wenn Janosch nicht dabei ist, damit ich mich voll auf ihn konzentrieren kann.

    Achja, alleinebleiben hat gestern nicht soo gut geklappt. Er war die erste halbe Stunde am Zeug zerstören, war die zweite halbe Stunde noch unruhig und hat sich dann endlich hingelegt und gepennt. Ich werde versuchen ihn öfter auch kurz alleine zu lassen, damit er da nicht so aufgeregt ist. Das ist der Nachteil wenn die Hunde überall hin mit kommen können ;-)

    drinnen

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    draußen

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    manchmal spielen sie drinnen auch total süß =)

    Herzlichen Glückwunsch zum Einzug!
    Gibts ein größeres Foto als dein Avatar? Beagle sind ja absolut niedlich als Welpen :D


    @Sternenwolf und @Irene08
    Warum trennt ihr denn eure Hunde? Auf die Idee wäre ich ja noch gar nicht gekommen :???:
    Später möchte ich das schon mal üben, dass jeder für sich auch alleine bleiben kann, falls mal was ist, aber zum beibringen ist doch nichts besser, als ein Ersthund der es schon kann?!

    Meine Beiden bleiben heute auch wieder etwas länger daheim. Ich hatte so 2h geplant. Wir machen ein etwas komisches Alleinebleibtraining (keine langsame Staffelung und nicht regelmäßig). Ich bin mal gespannt, ob ich das bereue, aber bisher geht es richtig gut.

    Liest sie alles sehr schön und ich bin völlig deiner Meinung, dass der Wille "alles zu tun" wichtiger ist als das Geld.
    Aber angenommen du holst dir einen Hund, lebst nach diesem Motto und hat plötzlich einen Hund wie ich da sitzen der mal eben eine Magendrehung hatte, diverse chr. Krankheiten und Allergien hat.
    Mein Hund ist in der monatl. Grundversorgung aufgrund der Allergien schon fast teurer als mein Pferd. Und es gab auch mehrere Monate hintereinander, dass sie über 1000 € im Monat produziert hat.
    Will sagen, MAL eine OP oder teure Untersuchung kann man oftmals noch irgendwie wuppen, aber bei einem chr. kranken Hund wie meinem kommt man mit deiner Einstellung wirklich irgendwann ans Ende und wird es dann nicht mehr hinbekommen. Und dann?

    Ich könnte mit deiner Einstellung keine Tiere halten, was aber auch vermutlich an meinem Hund liegt. Wer einmal so einen hatte, überlegt es sich vermutlich beim nächsten Hund zweimal ob mal es finanziell schafft.

    Naja, sagen wir mal so: es könnte auch sein, dass morgen meine Bude abfackelt für die ich gerade erst viel Geld bei meinem Umzug bezahlt habe. Trotzdem habe ich keine Hausratsversicherung. Natürlich kann es sein, dass ich ernsthaft Probleme bekomme und vielleicht auch meine Familie irgendwann sagt, so gehts nicht weiter, aber ich halte das für nicht sehr wahrscheinlich und entscheide mich deswegen bewusst für dieses Risiko.
    Und um mich etwas mehr abzusichern habe ich eine OP-Versicherung abgeschlossen.

    Mehrere Monate hintereinander könnte ich niemals 1000 € locker machen, aber deswegen keinen Hund halten???

    Als ich Nele noch hatte, war ich Studentin. Sie hat mich sehr viel gekostet für meine damaligen Verhältnisse. Ich habe teilweise nur für sie gearbeitet, Extra"schichten" gemacht um TA-Rechnungen und Untersuchungen zu bezahlen. Das war nicht einfach, aber es hat funktioniert.
    Ich bin da optimistisch und der festen Überzeugung, dass wenn man will, es auch funktioniert.

    Zurzeit arbeite ich Vollzeit, aber ich würde auch nen 450 € Job zusätzlich machen, wenn solche Extra-Riesenrechnungen kämen.

    Achso, übrigens habe ich einen chronisch kranken Hund mit Allergie, Pankreatitis und SDU ;-) Finde ihn schon teuer, aber niemals so teuer wie ein Pferd. Meine vorige Hündin war auch chronisch krank.

    Was ich wichtiger finde als einen Betrag x auf dem Konto, ist, dass man die laufenden Kosten decken kann und dann noch etwas ansparen kann für Notfälle. Und dass kleinere Rechnungen wie Impfungen usw. nicht vom Sparkonto weg müssen.
    Das ist jetzt mein persönlicher Anspruch. Gerne würde ich mehr weglegen und sparen, aber das Geld habe ich nicht. Für die ganz gravierenden Notfälle habe ich auch meine Familie die mir helfen würde.
    Auf die Ausnahmefälle, in denen die TA-Kosten weit die 1000 Euro übersteigen, kann man sich mMn eh nicht vorbereiten, aber man findet dann doch immer wieder Möglichkeiten das zu wuppen.

    Ich finde es aber auch nicht verwerflich einen Hund zu halten, wenn man kaum genug Geld für sich selbst hat. Wobei da ab dem zweiten Hund das Verständnis aufhört. Es gibt einfach so viele Menschen die trotz Hartz IV, einem Leben auf der Straße o.Ä. Hunde halten und niemals würde ich ihnen das absprechen wollen, bloß weil sie eine Tumorentfernung nicht zahlen könnten.

    Was meiner Meinung mehr zählt als das Geld, ist der Willen alles mögliche und sinnvolle für den Hund zu tun. Zu versuchen dem Hund ein schönes Leben zu bereiten und ihm Liebe und Fürsorge zukommen zu lassen.