Was ich mich frage, ist, warum sich soooo viele Menschen so einen Stress machen wegen eines Hundewelpens.
Alle wollen alles richtig machen und machen sich daraufhin nur so einen Druck, dass sie blockiert sind, Ängste haben und wie bei der TS körperliches Unwohlsein.
Das ist doch "nur" ein Hund. Kein Alien, kein Kunstwerk aus Glas, kein Weltuntergang. Wenn man in der Erziehung oder Haltung etwas falsch macht, dann ist das nicht schlimm! Wenn man eine zeitlang die Beschäftigung runterfährt und den Welpen nicht ständig beachtet, dann ist das nicht schlimm! Wenn man nicht sofort und dauerhaft Schmetterlinge im Bauch hat und Herzchen in den Augen, dann ist das verdammt noch mal nicht schlimm! Nicht für einen selber und auch nicht für den Hund!
Manchmal denke ich doch ist es besser nicht so viele Gedanken in die perfekte Haltung zu stecken, sondern einfach zu machen. Wenn man nicht ganz doof ist und bereit ist sich weiter zu bilden, dann bekommt man das hin. Man muss es eben wollen, dann findet man auch einen Weg.
Aber dieses (damit meine ich nicht nur die TS):
- mach ich auch wirklich alles richtig?
- hätte der Hund es nicht woanders besser?
- ist das wirklich das beste der besten Futtersorten? Warum kann ich mir keinen eigenen Koch für meinen Armen Hund leisten?
- bin ich wirklich gut genug?
- usw.
kann ich ein stückweit verstehen, aber man muss doch dann auch mal sagen können:
- ok, so ist es jetzt, kann man nicht ändern
- wir werdens überleben, der Hund auch
- wir machen das beste draus
Naja, soviel dazu. Der TS wird es nicht viel helfen, weil da anscheinend schon die Entscheidung gefallen ist. Ich will nur damit sagen, dass uns manchmal etwas weniger Perfektionismus gut tun würde. Sich so viel Druck machen ist meist nicht nötig und hilft nicht weiter.