Uiuiui, da wirst du deinen Spaß mit haben, würde mich wundern, wenn es anders kommt.
Hattest du schon mal einen sehr kleinen Hund? Hattest du schon mal einen Terrier?
Die "Von-und-zu-Abstammung" beim Rassehunden ist nicht das ausschlaggebende, sondern dass da Leute sind, die wirklich Ahnung haben. Die die Welpen top sozialisieren und du für dein Geld dann Hunde bekommst die mit allerlei Lebensumständen super umgehen können. Wenn man sich auf den Hund einstellen kann, dann spricht natürlich nichts gegen einen Hund von privat oder aus dem Tierschutz. Man sollte sich aber bewusst sein, dass da einiges an Arbeit auf einen zu kommt und das wahrscheinlich die nächsten 10 Jahre lang.
Was ich mit meinem zweiten Satz sagen wollte: kleine Hunde sind einfach anders als große Hunde. Gerade Terrier. Da hast du kleine Hundekonzentrate mit viel Power und Durchsetzungwillen, die sich eben Gehör verschaffen, Streit anfangen und nicht aufgeben.
Meiner legt sich liebend gern mit größeren an, weil er sich von denen eher bedroht fühlt. Letztens erst wieder mit einem Schäferhund und selbst bei Raufereien würde ihm nie einfallen sich zu unterwerfen.
Solche Napoleonkomplexe können schon mal schwierig werden.
Wichtig fände ich, dass du dir eine sehr sehr gute Hundeschule oder einen guten Hundetrainer suchst, der euch Tipps geben kann, wie du den Hund richtig sozialisieren kannst. Da würde ich jetzt schon einen Termin ausmachen.
Kennst du da wen? Aus welcher Gegend kommst du, dann könnte ich meine Trainerin mal fragen ob sie jemanden kennt.
Welpenspielgruppen in denen die Hunde einfach zusammen gelassen werden und nicht drauf geachtet wird, dass es ein ausgewogenes Spiel ist, würde ich vermeiden.
Bei einem nicht so gut sozialisierten Hund ist einfach die Gefahr, dass die schlechten Erfahrungen in dieser Phase überwiegen und du dann sein Leben lang "Spaß" an den Problemen hast, die vielleicht vermieden hätten werden können.