Beiträge von AnjaNeleTeam

    Von der Kastration würde ich auch eher abraten, viele Hunde neigen dann erst recht zu unsicherem/ängstlichen Verhalten.
    Dass ihr einen Trainer hinzu zieht finde ich super! Ich hoffe es ist auch ein guter Trainer der was von seinem Handwerk versteht. Leider kommt man viel zu oft an Möchtegern-Hundeflüsterer. Also auch wenn ihr auf Hilfe angewiesen seid, wenn euch eine Methode komisch vor kommt und ihr ein schlechtes Gefühl dabei habt, dann sucht lieber nochmal weiter.
    Vielleicht kann hier jemand einen kompetenten Trainer empfehlen, wenn ihr sagt wo ihr wohnt.

    Zum Schnappen selber möchte ich eher keine Tipps geben, weil da einfach erstmal die Ursache geklärt werden muss. Anscheinend hat er mit dem Schnappen irgendwie Erfolg gehabt (z.B. Abstand zu den Personen vergrößert) und zeigt es deshalb eben häufiger. Ein Grundmisstrauen bestand ja schon.

    Wichtig ist jetzt erstmal, dass ihr verhindert, dass sowas nochmal passiert. Finde es gut, dass ihr mit Maulkorb rausgeht und das auch bei Besuch gut managed. Allerdings würde ich überlegen, wie verlässlich er mit euren Kindern ist. Wenn ihr da den geringsten Zweifel habt, dann zieht ihm auch im Haus einen Maulkorb auf, oder verhindert den Kontakt, z.B. durch eine Box oder räumliche Trennung.
    Sowas geht schneller als man denkt. Ich spreche da aus Erfahrung und dann den Hund als Beißer abzugeben ist eben sehr ungünstig und für den Hund blöder als ein Maulkorb. Wichtig halt, dass der gut sitzt. Er damit hecheln und trinken kann und auch Leckerlis nehmen.

    Draußen würde ich versuchen kritische Situationen zu vermeiden, also Bögen gehen und Leuten ausweichen. Wenn er ruhig und entspannt ist, dann kannst du das ja belohnen.

    Wenn man länger hier im Forum mit liest, stellt man unweigerlich fest, dass die Meinungen und Einstellungen bzgl. Hundeanschaffung z.T. SEHR auseinander gehen.

    Mir geht's gar nicht so sehr nur um die üblichen Fragen wie Tierschutz/Züchter/Vermehrer ja oder nein, sondern auch um deutlich detailliertere Aspekte. Ist für euch bei einem Züchter z.B. ein vorhandener Garten Voraussetzung oder wäre euch das eher egal? Papiere ja oder nein/von einem bestimmten Verein? Sollten die Hunde mit im Haus und im Rudel leben? Habt ihr eine festgelegte Obergrenze was den Preis oder die Entfernung betrifft? Symphatie mit dem Menschen wichtig oder eher nicht? Muss es immer ein Welpe sein? Würdet ihr auch bei jemandem kaufen, dessen Zweitrasse in euren Augen eine Qualzucht ist? Mit welchen Praktiken könntet ihr grundsätzlich leben, mit welchen nicht? (die Fragen lassen sich z.T. natürlich auch auf Tierschutzvereine oder "Privatkäufe" übertragen).

    Das sollen nur Beispiele und Anregungen sein, ich bin sicher, euch fällt da noch viel mehr ein. :-)

    - ein Garten wäre Voraussetzung, damit die Welpen lernen, dass man eigentlich auf Gras machen sollte und nicht auf Fliesen oder Parkett
    - wenn ich einen Rassehund hole, dann sollte er auch Papiere haben. Ich habe eine bestimmte Vorstellung von dem Hund und am sichersten bin ich da einfach beim Züchter der einem Verband angehört (FCI oder bei best. Rassen auch andere) und die Hunde dann Papiere haben
    - im Familienverband sollten die Welpen auch leben, weil sie so bei mir auch gehalten werden. Wenn sich das mal ändert sieht es vielleicht anders aus
    - ein Rudel braucht es nicht, allerdings sollte der Züchter dafür sorgen, dass auch mal ein anderer Hund als die Mama kennen gelernt wird
    - Obergrenze wären ca. 1500 € und die Entfernung, nicht mehr als 8h Fahrt. Sonst wird es für den Welpen sehr hart.
    - Sympathie finde ich eigentlich schon wichtig, aber eher noch, dass ich merke der Züchter versteht was von seinem "Handwerk" und geht gut mit den Hunden um
    - Was meinst du mit Zweitrasse? Also wenn der noch eine andere Rasse züchtet. Ich würde mit ihm wohl trotzdem reden und mir die Welpen anschaun. Mir gehts ja vor allem um die andere Rasse. Kommt aber auch auf die Qualzucht drauf an. Beim Teacup-Chi würde ich Abstand nehmen, bei der franz. Bulldogge nicht.
    - ich könnte nicht wirklich damit umgehen wenn mir viel Misstrauen entgegen schlägt und ettliche Nachweise verlangt werden (z.B. Arbeitsvertrag). Auch wenn mir Druck gemacht wird, so du musst aber bis dahin den Welpen abholen sonst ist er weg

    Sehr wichtig fand ich bei Leos Züchterin, dass sie uns eine ehrliche Einschätzung zu ihren Hunden gegeben hat. So hat sie mich davon überzeugt Leo zu nehmen, anstatt den Wurfbruder in den ich mich sofort verguckt hatte. Und das war genau richtig. Also Kompetenz ist mir wirklich wichtig, weil das natürlich Auswirkung auf das ganze Hundeleben hat.

    Ja und wichtig ist mir, das die Mutterhündin keine Macken hat. Also vom Verhalten her.

    Wenn Leo ein Spätentwickler ist, was ist dann Touli ? XD
    Der hebt mit fast 9 Monaten nicht das Bein, dafür weiß er schon etwas was Jagdtrieb ist :D


    Sag mal markiert Klecks viel und macht auch sonst einen auf wichtiger Rüde?
    Weil die Hundetrainerin meinte Leo wird kleingehalten von Janosch und benimmt sich deshalb häufig sehr welpig. Vielleicht ist das bei deinen auch so?

    Aber bisher war das Beinchen heben eine Ausnahme. Heute pieselt er wieder wie ein Baby.

    Gestern hat Leo das erste Mal sein Bein richtig gehoben :applaus: und er ist nichtmal dabei umgefallen. Echt ein Spätentwickler der Kleine. Jagdtrieb kennt er auch noch nicht. Meine Hundetrainerin meint so mit 10-12 Monaten wird es bei ihm soweit sein. Na mal sehen, ich bin nicht unfroh drum da noch ein bisschen Ruhe vor zu haben.
    Schleppleinentraining ist nämlich auch nicht mein liebstes :hust:

    Ich habe das mit Newton auch gelegentlich mal so gemacht. Klappte bei ihm auch super. Ich möchte allerdings bemerken, dass hier die Bindung zum Halter sehr gut sein muss. Ich kenne auch Hunde, denen ist das vollkommen egal. Die machen ihr Ding und Herrchen/Frauchen wird schon wieder auftauchen...

    Das hat meiner Meinung nach nicht unbedingt was mit der Bindung zu. Ein selbstständiger Hund kann eine gute Bindung zu Herrchen haben, aber trotzdem genug Selbstbewusstsein um dann halt allein die Gegend abzuchecken. Recht intelligente Hunde haben dieses Spiel schnell durchschaut und wissen dann so ungefähr wo Herrchen stecken könnte und lassen einen dann auflaufen.
    Also wenns klappt, ok. Zu häufig machen würde ich es nicht. Und ein Allheilmittel ist es leider auch nicht.


    Ich muss jetzt ehrlich sagen, bei mir gäbe es da einen kurzen Leinenimpuls mit einem Kommando wie z.B. "los" oder "weiter" und dann steht i.d.R. jeder Hund wieder auf. Nach einigen Impulsen hat normalerweise der Hund verstanden, dass es nichts bringt, sich hinzulegen.


    Leinenimpuls würde ich nicht machen, da man da sehr schnell seine eigene Wut mit rein bringt und der Mensch an sich eher die Intensität nach und nach steigert, was den Hund resistenter macht.
    Wenn Leinenimpuls, dann müsste der sehr punktgenau kommen (sofort wenn der Hund sich ansatzweise anfängt zu sperren) und dann so stark, dass es sofort wirkt und keine Wiederholung braucht. Aber wenn man da nicht dahinter steht und dann so halbherzig am Hund rumruckelt, kann mans auch gleich sein lassen.

    Ich wäre deshalb für einen gleichmäßigen Zug, der auch sofort kommt und nicht ruckt. Das erreicht man gut, wenn man die Hände vor den Bauch nimmt und einfach geht. Zur Übung kann man das schon beim normalen Laufen machen. Dann kommt die Reaktion auch sofort.

    Anscheinend lässt du dich da auf viele Spielchen ein.

    Wegen der Abrufbarkeit: Schleppleine am Geschirr dran machen und Rückruf nochmal neu aufbauen. Z.B. mit Pfeifentraining und immer unterschiedlicher Belohnung ( Leckerli, Würstchen, Rennspiel, Zerrspiel, Balli schmeißen usw.)

    Bei dem anderen würde ich ehrlichgesagt nicht lang rummachen. Die Leine an ein Zugstopphalsband oder ein Sicherheitsgeschirr woraus sie sich nicht winden kann und dann Hände vor den Bauch und gehen.


    Und natürlich liegt das an der Pubertät und deinem Verhalten. Es wird getestet was geht und was nicht und wenn man nicht rechtzeitig unterbindet, bzw. es nicht zum Erfolg kommen lässt, dann wird so ein Verhalten halt häufiger gezeigt.
    Ist nicht unnormal und auch nicht schlimm, solange man damit umzugehen weiß.

    Seid ihr in einer Hundeschule? Mit einem kompetenten Trainer übt ihr solche Sachen auch unter Ablenkung und wenns nicht klappt, sollte der Tipps an der Hand haben, wie du damit umgehen solltest.

    Das Wedeln würde ich jetzt mal nicht als freuen werten, aber naja...


    Ich bin immer allein beim TA mit zwei Hunden. Klappt prima. Janosch muss zwischen meinen Füßen sitzen und Leo muss in einer Ecke oder unter dem Stuhl platz machen. Beim Bezahlen ist es teilweise schwierig, aber da kommt Janosch auf den Arm wenn einer seinen Hund her lässt.
    Im Behandlungszimmer kanns schon mal sein, dass gequietscht oder geschrien wird. Leo hatte ne fiese Ohrenentzündung, das tat weh. Aber schnappen würde keiner der Beiden und sie halten generell brav ruhig.
    Schön ist es nie, aber ich bin zufrieden wie die zwei das machen.