@zauberpony
Ziemlich genauso macht Leo es auch. Ich hab das auf seine Retrievergene geschoben. Vielleicht ist bei Fellow ja ein Retriever mit drin
Golden oder Labrador ![]()
Beiträge von AnjaNeleTeam
-
-
Die Frage ist dann natürlich, warum maßregelt Janosch Leo nicht?
Würde nicht gerade so ein "Möchtegern-Chef" von einem souveränen Althund gemaßregelt werden?
Zumindest hat das bei uns Aaron so gemacht.
Da gabs für Zorro ne ordentliche Ansage und gut war es.Deshalb dachte ich eher an die andere Variante.
Das frag ich mich halt auch. Janosch wird normalerweise garstig wenn ihm was nicht passt. Allerdings akzeptiert er deutlich überlegene Hunde schon und backt dann kleinere Brötchen. Das nimmt ihm halt den Stress versuchen zu wollen der Chef zu sein. Bei anderen Sachen maßregelt auch Janosch den Leo. Z.B. wenn dieser zu grob ist, auf ihn drauf latscht oder an seinen Kauknochen möchte oder nur guckt

Also entweder es interessiert Janosch einfach nicht. So nach dem Motto: "mei wenn du es so nötig hast, dann mach doch". Das wäre für mich schon ein souveränes Verhalten, dass er vielleicht bei Leo zeigt, weil er ihn kennt und weil er zur Familie gehört.
Oder er akzeptiert das, weil er quasi nur drauf wartet, dass ihn einer einschränkt, klare Regeln gibt (auch im Freilauf) und das dankend annimmt. Beides halte ich für plausibel, vielleicht ist es auch eine Mischung daraus... -
Also Leo ist noch nicht souverän, das kann er meiner Meinung nach auch noch gar nicht sein in dem Alter.
Was mir Hoffnung macht ist eben, dass er bei Hundebegegnungen sehr selbstsicher auftritt. Er reagiert nicht ängstlich auf Drohungen, lässt sich beschnüffeln ohne gleich dieses fiddle about zu machen, auf Ansagen reagiert er angemessen. Beim spiel ist es häufig so, dass er anderen Hunden die Spielis "bringt" also hin hält und wartet bis einer nimmt und dann wird gezergelt. Lässt der andere los, geht er wieder hin. Aber nicht aufdringlich oder so.Was er auch macht ist lauern (hinlegen, fixieren und losspringen) wenn ein Hund auf ihn zu kommt. Das hab ich von anfang an unterbunden, weil ich das schon bei Fremdhunden nicht leiden kann, da muss es mein eigener nicht tun.
Auch dieses Jagen habe ich unterbunden, aber ich sehe halt inzwischen wie es wirkt und das find ich eben gar nicht schlecht.
Aber wie Corinna sagt, wird es auch für Leo Stress sein auf Janosch aufzupassen.
Ich werde es wohl weitermachen wie bisher -
Das kann auch sein, aber warum nimmt er sich dann zurück? Er ist anfangs immer zuerst die Treppe runter, das macht er nun nicht mehr. Das ist aber nur ein Beispiel. Langsamer losrennen tut er am Anfang des Spaziergangs nun manchmal, aber nicht immer.
-
@Lucy_Lou
Bei den Beweggründen denke ich ist es vor allem Spiel. Vielleicht nervt es ihn auch?
Mir kommts bei Leo halt so vor wie "schau mal ich bin genauso schnell/schneller als du". Deswegen lasse ich es meist nicht laufen.
Ich würde Janosch, auch wenn ich es könnte, wahrscheinlich nicht so einschränken. Aber ich weiß schon, dass ihm wenig Entscheidungsfreiheit gut tut.Ich denke, solange Leo das souverän macht, würde ich es laufen lassen. Immer ein besonderes Auge drauf haben, was du ja sicher hast, und eingreifen, wenn du merkst, dass es Janosch zu viel wird.
So würde ich es wohl machen.Naja, souverän... Er ist ja erst ein halbes Jahr, wie souverän kann ein Hund da sein?
Bisher mach ich es so wie du sagst. :)Bewegungseinschränkung ist ein Zeichen von Führung. Damit macht dein Leo nur klar das er Aufregung seitens Janoschs nicht duldet.
Janosch schwingt schon länger nicht mehr das Zepter in der Pfote.
Sei Stolz auf den kleinen Mann, der macht das schon. Musst ihm halt bissel Vertrauen.
Wiegesagt, Leo ist ein halbes Jahr alt. Ich fänd es gut, wenn er die Führung bei den beiden übernimmt, aber bis jetzt kann er sie eben noch nicht halten.Das ist eben das was mich fasziniert, Janosch lässt sich von dem jungen Hupfer was sagen. Er ist sonst absolut nicht der der schnell klein beigibt oder Frust in sich reinfrisst. Wenn ihm was nicht passt oder ihn was nervt, dann bekommt derjenige das sehr schnell und deutlich zu spüren.
Deswegen denke ich eben, dass ihm diese Einschränkung gut tut... -
Hallöchen,
einige von euch wissen vielleicht schon etwas über Janosch. Er ist inzwischen 6,5 Jahre und ein Terriermix. Er hat diverse Baustellen, die wir soweit im Griff haben. Vor allem ist das seine Leinenpöbelei bei anderen Hunden und dass er sich wegen allem Möglichen sehr aufregen kann (Geruch von einem anderen Hund, eine Fliege usw.).
Jetzt kam Leo dazu und ich habe mir extra die Rasse ausgesucht, weil sie meist sehr souverän und verträglich mit anderen Hunden sind, aber bei Bedarf schon ihren Standpunkt klar machen. Ein unsicherer oder ängstlicher Hund wäre nicht gut zu Janosch gewesen. Leo erfüllt bisher sehr gut diese Erwartungen.Jetzt ist es so, dass Leo Janosch von anfang an einschränkt. Selbst als Welpe schon. Das heißt er schneidet ihm den Weg ab, z.B. wenn Janosch zu hektisch die Treppe runter will, wenn er aus dem Auto springt und gleich losdüsen will, allgemein wenn Janosch aufgeregt rumläuft. Leo rennt ihm dann hinterher und "knapst" ins Nackenfell, also ohne ziehen oder Hautberührung.
Ich lasse das meist nicht zu, aber wundere mich doch immer wieder, dass Janosch sich das gefallen lässt. Und nicht nur das, er läuft inzwischen langsamer die Treppen runter und lässt Leo vor. Mag sich nicht weltbewegend anhören, aber wer Janosch kennt, weiß wieso das eher außergewöhnlich ist.Einerseits denke ich mir, sehr gut das Janosch das akzeptiert, vielleicht gibt er irgendwann sein Zepter an Leo ab und erspart sich so viel Stress. Vielleicht gibt Leos Souveränität ihm auch Sicherheit.
Andererseits sehe ich es aber so, dass Leo das nicht zu regeln hat. Er ist ein junger Kerl der noch keine Ahnung vom Leben hat. Aber durch seine Geschwindigkeit und Hartnäckigkeit schafft er es halt viel besser Janosch einzuschränken. Ich seh da gar nicht so die Notwendigkeit, aber eben die positiven Auswirkungen auf Janosch.
Ja und irgendwie befürchte ich, dass es irgendwann mal so richtig knallt wegen sowas, aber das lässt sich wahrscheinlich eh nicht vermeiden.Was meint ihr? Wie seht ihr das?
Was lasst ihr bei euren Hund an Einschränkungen usw. zu? Hab schon oft gelesen von Hunden die andere Hunde zurück holen o.Ä.
-
Was auch super wäre. Ein Training für uns Trainer, in dem es über den Umgang mit den Menschen geht! Wie bring ich den Leuten was am besten bei,....Aber mir fehlen da echt Kontakte und wo welche Trainer unterwegs sind,...

Da würde ich evtl. gar nicht so sehr an Hundetrainer gehen, sondern mal bei Trainer für Menschen schauen. Also in den sozialen Bereich. Sicher gibt es Fortbildungen zu genau dem Thema auch für externe Leute.
-
Es kommt drauf an wie exzessiv dein Hund Gras frisst, da gibts gerade ein aktuelles Thema:
-
Unsere Hundeschule ist da sehr fit.
Aktuell gabs/gibts:
- Giftköderseminar
- Tierarzttraining (auch beim TA)
- Welpen- und Junghundenachmittag (Infos, Tipps und angeleitete Übungsmöglichkeiten in der nächsten Kleinstadt für Besucher u.A.)
und dann halt sowas wie Clicker-Seminar, Trickdogging/Discdogging/Dogdancing-Seminar. Anti-Jagd-Training Workshop usw.Interessieren würde mich sehr ein Dummyseminar, bzw. richtige Kurse. Die Vereine trainieren oft mit Methoden die ich nicht gut finde und die Hundeschulen machen das oft nur Just4fun.
Deine Ideen find ich aber auch nicht schlecht -
Ich wäre da extrem vorsichtig. Die Hündin meiner Mutter hatte wegen sowas einen Darmverschluss und musste operiert werden. Bei ihr war es wahrscheinlich Stress. Sie hat innerhalb kurzer Zeit sehr viel Gras gefressen. Meine Mutter dachte sich nix dabei, aber etwas später ging es der Hündin richtig schlecht, so dass nur eine Not-Op half.
Seitdem seh ich die ganze Grasfresserei recht kritisch, vor allem wenn es eben im Übermaß passiert.