Beiträge von AnjaNeleTeam

    Mein Vater hatte eine lammfromme Bernhardiner-Hündin mit der ich die ersten 3 Lebensjahre aufgewachsen bin. Ich wurde zwischen ihre Pfoten gelegt und lag sowieso fast immer bei ihr. Ich bin mir sehr sicher, dass mich das geprägt hat. Heute könnte ich gar nicht mehr ohne Hund.
    Als ich 10 war zog dann Nele ein und wurd mein Seelenhund. Bin mir ziemlich sicher, dass ich so einen Hund nicht nochmal bekomme. Aber so gern ich sie mochte, sie hat mich doch dazu gebracht einen nicht ganz so führerweichen und sensiblen Hund als Nachfolger zu holen.
    Aber rein optisch ist sie mein Idealbild von Hund. Mittelgroß, nicht zu schwer, schwarzes Fell, stehende Ohren - irgendwann zieht bestimmt mal ein Groenendael ein, nur wegen ihr :smile:

    Mein Retrieverbub richtet hier auch immer ne Sauerei an. Schlimm ist es wenn er Durst hat, aber aufgeregt ist und dann bissl trinkt, weggeht/Wasser verteilt, wieder trinkt, Wasser verteilt usw. Der trinkt auch nicht so wie das normale Hunde tun, nein, da steckt die ganze Schnute unter Wasser und dann wird getrunken wie ein Karpfen.
    Ne Lösung hab ich dafür leider auch nicht. Ich leg immer ein Handtuch drunter und der Rest wird weggewischt.

    Gesundheitliche Folgen würde ich jetzt eher nicht so im Vordergrund sehen. Wenn der Hund ausgewachsen ist und es "nur" eine Woche war, sollten da keine bleibenden Schäden sein.
    Psychisch wird ihn das mehr verstören, wie du ja auch schreibst.
    Ich würde ihm nach Möglichkeit etwas Zeit lassen. Nicht gleich mit dem Alleinebleibtraining anfangen, sondern erst ca. 2 Wochen wieder zur Ruhe kommen lassen. Dann ganz langsam wieder anfangen.

    Aber sowas ist schon krass. Man lässt seinen Hund ja meist eh nur ungern zuhause wenn man länger weg ist. Wenn dann auch noch sowas passiert und der Hund dadurch im schlimmsten Fall lebenslang eine "Macke" hat... :( :

    Wie macht man das, dass sie sich nicht schütteln beim aus dem Wasser gehen?
    Einfach zügiges Herkommen sehr verstärken oder auch mit Abbruch arbeiten? Wahrscheinlich eher nicht oder?

    Wir hatten mal nen Golden Retriever in der Familie aus dem Tierheim. Der war leider ganz und gar nicht unproblematisch. Wollte Männer nicht rein lassen und hat dann leider auch meine kleine Cousine ins Gesicht gebissen. Man muss dazu sagen wir hatten nicht viel Ahnung und konnten so nicht dementsprechend erziehen.
    Wie aber @Krümel21 schreibt, neigen Golden Retriever nicht zu aggressivem Verhalten, aber man kann jedem Hund Quatsch beibringen und ihn schlecht behandeln, so dass er problematische Verhaltensweisen zeigt.

    Wenn ihr bei Apollo ein gutes Gefühl habt, dann ists doch super :)

    Hört sich gut an was du so schreibst :)

    Anscheinend hast du einen sehr leichtführigen Hund. Die kann man meiner Meinung nach gut davon überzeugen das richtige zu tun, man muss es ihnen nur beibringen. Das heißt zeig deinem Hund eine Alternative zu seinem Verhalten.
    Deswegen ist Fuß, Sitz und Bleib oder Platz gar nicht so schlecht. Du gibst deinem Hund etwas zu tun und belohnst das dann.

    Richtung wechseln finde ich nen guten Ansatz, allerdings ist es auch ziemlich schwierig. Dein Hund muss sich von dem Reiz weg bewegen obwohl er wahrscheinlich lieber hin will und hat ihn dann im Rücken. Spannung kann sich dadurch auch immer weiter aufbauen. Solange es aber gut geht würde ich es machen.

    Eine hilfreiche Übung ist auch das Zeigen und Benennen. Das bringt vor allem, dass sich dein Hund selbstständig vom anderen Hund abwendet und du damit den Hund ernst nimmst (bitte Suchfunktion benutzen, der Aufbau ist nicht so schnell erklärt).

    Hinlegen lassen würde ich gar nicht zulassen und bei jeglichem prolligen Verhalten eingreifen und anleinen + Abstand aufbauen.

    Achja, mach dich drauf gefasst, dass der gute Gehorsam nicht von Dauer ist, sobald der Hund etwas länger bei euch wohnt ;-) Wenn er sich sicher fühlt, wird er anfangen auszutesten. Schadet nicht da frühzeitig dran zu denken, damit man gleich überlegen kann wie man drauf reagiert.


    Willst du denn mit Leo überhaupt Prüfungen laufen?
    Wenn ja:
    Mach doch erst einmal ein Schnupperseminar und finde heraus, ob dir das ganze überhaupt Spaß macht. Tagesseminare, Schnupperstunden etc.

    Wenn nein (und so liest es sich):
    Weshalb holst du dir nicht eine DvD und ein Buch und legst einfach los?


    Also ich will Prüfungen zumindest nicht ausschließen. Gerne würde ich ihn erfolgreich auf solchen Prüfungen führen, wenn wir es denn hinbekommen.
    Ich würde ihn auch gerne kören lassen und dann als Deckrüde zur Verfügung stellen, aber das macht meiner Meinung nach keinen Sinn, wenn er nicht auch Arbeitsleistung zeigen kann und die muss man eben irgendwie nachweisen.

    Deswegen würde ich ungern grobe Schnitzer fördern. Vielleicht ist das aber alles Quatsch und ich sollte einfach loslegen. Dachte ich mir zumindest heute und hab ihn eine leere Coladose apportieren lassen. Er fand die die ganze Zeit interessant, also hab ich ihn Sitz machen lassen, die Dose sichtbar hingelegt (er hat sie im Auge behalten) und dann zum Holen geschickt.
    Hat er mega toll gemacht! Er wollte sie zwar nicht zu mir bringen, sondern erstmal in Ruhe drauf rumknautschen auf dem Teppich, aber er hat sich gut davon abhalten lassen und kam dann brav zu mir.
    Ich als Laie kann natürlich nicht sicher sein, aber ich glaube er bringt gute Anlagen mit. Warten, gerade vor laufen und umkehren macht er schön.
    Bin also guter Dinge, dass er sich trotzdem gut schlägt auf dem Treffen :) und ich werde weiter so nebenher ein bisschen üben.