Beiträge von AnjaNeleTeam

    @Nightstalcer
    Da hast du recht, aber bisher bin ich sehr optimistisch, weil er so schön zu motivieren ist und sehr schnell begreift. Man darf ihn halt nicht überfordern oder Druck machen. Aber bei einem positiven Aufbau wird er sicher eine gute Leistung zeigen.
    Er ist halt auch so chillig und nervenstark.

    @flying-paws
    Ja im Grunde hast du recht, man muss halt mal schaun was verlangt wird, dann kann man auch besser üben.
    Allerdings, wie du schreibst, kann man es dann nur beibringen, wenn man weiß wie es geht und da bin ich mir bei ein paar Sachen noch nicht im Klaren.

    Aber informieren ist schon mal gut. Werd ich angehen :D

    Auch wenn man den Tipp teils schon nicht mehr hören kann: ich würde mal die Schilddrüse checken lassen.
    Das könnte schon mal die Aufgeregtheit + Stimmungsschwankungen erklären.

    Wie reagierst du wenn er das macht?

    Bei einem Spitz könnte ich mir was territoriales vorstellen. Also er möchte die Eindringlinge nicht auf seiner Gassistrecke haben. Zeigt er das Verhalten auch wenn ihr mal woanders seid?

    Aber da gehts doch schon los. Einfach Apportieren ist doch nicht.
    Der Hund soll den Dummy mittig tragen, nicht knautschen, auf direktem Weg hin und zurück, nicht schütteln, den Dummy halten im Vorsitz usw. Das sind alles Sachen die ich einem Hund so noch nicht beigebracht habe. Meist wurde es von selbst angeboten und ich habs halt verstärkt. Anderes war mir einfach wurscht.

    Und wenn du da als Anfänger dann eben falsche Sachen verstärkst und zu schnell zu viel willst, dann kann man sich den Hund halt auch "versauen" oder muss die Fehler dann mühsam wieder ausbügeln.
    Ich bin da schon der Meinung, dass man einen rohen Hund (egal welches Alter) besser trainieren kann als einen Hund der etwas falsch gelernt hat und sich erst umgewöhnen muss.


    Also ich trau mir ehrlichgesagt nicht zu das alleine vorzubereiten und ich würde eigentlich schon sagen, dass ich weiß wie Hundeausbildung funktioniert.
    Aber erstens fehlt mir das Know-How um genau zu wissen was wie sein sollte und zweitens fehlen mir Lösungsstrategien wenn ich an Probleme stoße.

    Bei der Box oder beim hinlegen muss er irgendwann ruhiger werden. Geht gar nicht anders. Und gerade bei der Box: er dreht auf, du schickst in die Box, er tobt, wird irgendwann ruhig, dann kannst du ihm die Box wieder auf machen. Legt er wieder los das gleich von vorn. Du musst halt den längeren Atem als der Hund haben. Aber gerade Welpen drehen zwar schnell hoch, aber können dann genauso schnell wie tot umfallen und schlafen.
    Was ist denn da dein Problem ihn in die Box zu packen? Bringst du es nicht über dich ihn einzusperren?

    Ich bin jetzt mal ehrlich. Wenn mir der Welpe im Hosenbein hängt, dann warte ich nicht bis er keine Lust mehr hat oder laber ihn mit "aus" und "nein" zu. Da gibts einen kurzen Pieks in die Seite und wenn das nicht reicht, dann leg ich ihn auch mal auf die Seite bis er etwas ruhiger ist und für die Zukunft schaue ich wie ich im Vorfeld solche Situationen vermeiden kann.

    Bei der Treppensituation wärs relativ easy. Man bleibt auf der Treppe stehen und ignoriert das laute Verhalten. Ist er irgendwann ruhig, geht man hoch, dreht er wieder auf, geht man wieder runter usw.
    Und dann würde ich ihm beibringen wie man richtig Treppen nach unten geht und für die Zukunft unten ein Gitter hin machen.

    In der Hundeerziehung sollte man viel positiv trainieren, aber meiner Meinung nach kommt man nicht drum herum auch mal einen Konflikt auszutragen und Grenzen zu setzen. Auch vom aus dem Zimmer gehen halte ich da nicht viel. Wenn der Hund mich beißt, dann soll er merken, dass das mir weh tut und das muss ich ihm halt sagen.

    Da kann man schon einiges machen, allerdings ist da Geduld gefragt, auch von deinem Freund. Was du so beschreibst hört sich schon mal gut an.
    Folgende Tipps hätte ich für euch:

    - ich würde dem Hund einen relativ engen Rahmen stecken und wenig Entscheidungsfreiheiten lassen. Das wird sie zurzeit noch überfordern und ihr Angst machen. Z.B. kein allzu freies bewegen im Haus. Dich kontrollieren/verfolgen und dann vor Angst weglaufen bringt nix. Bring sie besser auf ihren Platz (bau ihr eine schöne Höhle mit Decken und einer Box), auf dem sie dann auch in Ruhe gelassen wird. Kein anschauen oder ansprechen, möglichst geschützt nicht mitten im Raum.
    7m im Garten finde ich nicht schlecht. Hat sie da auch einen Rückzugsort oder eine geschützte Ecke?
    - Klare und regelmäßige Abläufe und Regeln sind wichtig, also immer um die gleich Uhrzeit Fressen, Gassi, Garten usw. auch die gleichen Strecken gehen. Zeigt sie sich sicher, kann man etwas verändern, aber nur schritt für schritt
    - aktives Training mit deinem Freund würde ich noch nicht machen. Allerdings würde ich ihn immer als Begleiter bei den schönen Dingen mitnehmen. So dass sie merkt, der will nix von ihr, gehört aber dazu und wenn der da ist passiert was tolles.
    Wenn sie sich interessiert zeigt, dann nicht anschaun, nicht auf sie zu gehen, höchstens die Hand zu ihr strecken.
    Später würde ich ihn dann mit einbinden. Z.B. mal die Leine halten lassen, ein besonders leckeres Stück Fleisch geben lassen, Leckerlies verstecken lassen und sie dann zum Suchen schicken usw.
    - die Spaziergänge nicht zu lange machen! Mehr als 20min würde ich nicht gehen und eher 2 als 3 Mal am Tag. Auch wenn sie brav läuft draußen, können sie die Eindrücke überfordern und bei euch zuhause kommt sie dann nicht zur Ruhe.


    Empfehlen kann ich dir sehr diese Hundeschule: http://www.k9unit.de/ von @Buddy-Joy. Wenn das zu weit ist, kennt sie vielleicht auch wen gutes in Bonn.