Da kann man schon einiges machen, allerdings ist da Geduld gefragt, auch von deinem Freund. Was du so beschreibst hört sich schon mal gut an.
Folgende Tipps hätte ich für euch:
- ich würde dem Hund einen relativ engen Rahmen stecken und wenig Entscheidungsfreiheiten lassen. Das wird sie zurzeit noch überfordern und ihr Angst machen. Z.B. kein allzu freies bewegen im Haus. Dich kontrollieren/verfolgen und dann vor Angst weglaufen bringt nix. Bring sie besser auf ihren Platz (bau ihr eine schöne Höhle mit Decken und einer Box), auf dem sie dann auch in Ruhe gelassen wird. Kein anschauen oder ansprechen, möglichst geschützt nicht mitten im Raum.
7m im Garten finde ich nicht schlecht. Hat sie da auch einen Rückzugsort oder eine geschützte Ecke?
- Klare und regelmäßige Abläufe und Regeln sind wichtig, also immer um die gleich Uhrzeit Fressen, Gassi, Garten usw. auch die gleichen Strecken gehen. Zeigt sie sich sicher, kann man etwas verändern, aber nur schritt für schritt
- aktives Training mit deinem Freund würde ich noch nicht machen. Allerdings würde ich ihn immer als Begleiter bei den schönen Dingen mitnehmen. So dass sie merkt, der will nix von ihr, gehört aber dazu und wenn der da ist passiert was tolles.
Wenn sie sich interessiert zeigt, dann nicht anschaun, nicht auf sie zu gehen, höchstens die Hand zu ihr strecken.
Später würde ich ihn dann mit einbinden. Z.B. mal die Leine halten lassen, ein besonders leckeres Stück Fleisch geben lassen, Leckerlies verstecken lassen und sie dann zum Suchen schicken usw.
- die Spaziergänge nicht zu lange machen! Mehr als 20min würde ich nicht gehen und eher 2 als 3 Mal am Tag. Auch wenn sie brav läuft draußen, können sie die Eindrücke überfordern und bei euch zuhause kommt sie dann nicht zur Ruhe.
Empfehlen kann ich dir sehr diese Hundeschule: http://www.k9unit.de/ von @Buddy-Joy. Wenn das zu weit ist, kennt sie vielleicht auch wen gutes in Bonn.