@naijra Danke für deine Antwort. Das stimmt natürlich. Ich bräuchte dann wohl ein Entengebiet. Hier sind viele Weiher und Seen, vielleicht ist das gar nicht so ungeeignet. Reviergänge mitgehen ist auch ein guter Tipp, danke!
ich würde mich gerne mehr über die Jagd mit Hund informieren. Ich hab da noch nicht wirklich Erfahrungswerte, finde das Thema aber spannend. Versuche mich nun zu informieren, aber finde keine guten Seiten. Wenigstens habe ich schon den Jagdverein in der Nähe gefunden, bei dem man auch einen Jagdschein machen könnte, aber erst würde ich gern mehr übers Thema wissen. Z.B. welche realistischen Möglichkeiten es bei der Jagd mit Hund überhaupt gibt? Kommt natürlich auf den Hund an. In meinem Fall kommt wohl mehr die Nachsuche in Frage, aber vielleicht noch anderes? Wo gibts ne Übersicht übers Jägerjargon? (außer Wikipedia) Ich würde das jedenfalls nicht nur machen für den Hund, sondern es interessiert mich allgemein. Und auch nur, wenn ich hier in der Gegen Jäger kennen lerne, die einer Zusammenarbeit mit uns offen gegenüber sind. Ein eigenes Revier möchte ich nicht (gibts so einfach bestimmt auch nicht), aber ganz ohne Connections machts sicher auch keinen Sinn. Vielleicht könnt ihr mir da ein bisschen weiterhelfen, damit ich entweder den Gedanken verwerfen oder konkretisieren kann
Hier bitte nicht diskutieren über Jagd - ja oder nein.
Leo hatte als Welpe auch eine fiese Ohrenentzündung mit Pilz. Ich habe mich gefragt, nachdem er in der Praxis von 3 Leuten gehalten werden musste, wie ich das alleine machen soll. Im Endeffekt halfs ja nix, das Zeug musste in die Ohren und für Training war keine Zeit. Zumal er es sicher auch mit Training scheiße gefunden hätte. Ich hab ihn auf den Teppich auf die Seite gelegt, mich dann quer auf ihn drauf gesetzt. Mit meinem Bein seine Hinterfüße hinten und unten gehalten. Mit einem Arm den Kopf auf den Boden fixiert und mit dem Ellebogen die Vorderfüße weg vom Kopf gehalten. Dann hatte ich noch eine Hand frei um ihm Salben-Tropfen ins Ohr zu geben und auch die Ohren zu spülen. Das war die ersten Male ein Kampf, bis er merkte er kommt nicht aus, dann wars gut. Gern gemacht hab ich das nicht, aber eine Alternative gab es nicht. Und lieber so, als lange rumdoktorn. Als Belohnung gab es dann immer was aus dem Kühlschrank, so dass er bald von selbst nach der Behandlung zum Kühlschrank lief. Fand ich toll
Inzwischen ist die Entzündung abgeheilt und ich kann ihm die Ohren spülen ohne mit drauf zu setzen, mache das aber immer noch im Liegen mit ihm, so gehts einfach ruhiger.
EDIT: Achja, damit er auch nicht nach hinten weg kam, habe ich das so gemacht, dass am Hintern die Couch war. Wand o.Ä. ginge sicher auch.
Ich war jetzt auf einem Seminar und kann dir sehr empfehlen zu dem Thema ein ähnliches Seminar zu nehmen. So viel ist da zu beachten beim Hund wie bei der Organisation usw.
Martina Kirchpfenning ist übrigens eine sehr kompetente Ansprechpartnerin.
@BataviaDog Ich erzähl dir einfach mal meine Überlegungen. Ich wollte auf jeden Fall einen Hund vom Züchter mit einer guten Sozialisation, weil ich in meiner Familie 2 Auslandshunde habe, die schlecht sozialisiert wurden und einen Knacks fürs Leben haben. Eine Hündin kommt aus Griechenland. Kam mit 12 Wochen zu meiner Mutter, aber die Zeit hat gereicht, dass sie unsicher/aggressiv bei Fremden war und alles gefressen hat was halbwegs ins Maul passte. Und das war trotz gutem Training nur in den Griff zu kriegen, aber nicht wegzubekommen. Der andere kam erst mit zwei Jahren zu mir und hat bis dahin schon so viel schlechte Erfahrungen gemacht, dass es dementsprechend schwierig war ihn zu erziehen. Allerdings war er ein Megaschatz mit Kindern. Die durften alles mit ihm. Stress hat er nur nicht so gut abkönnen, widersprach sich also etwas. Man darf das nicht unterschätzen, wie viel die kleinen Dropse schon im Alter von ein paar Wochen vermittelt bekommen, was sie ihr ganzes Leben lang prägt. Das bekommt man auch nicht weg, so viel Mühe man sich gibt. Hatte die Mutter Angst vor Menschen oder nur Männern/Kindern usw. dann wird sie das sehr sicher schon an die Welpen übertragen haben. Und meist weiß man sowas nicht. Mit 15 Wochen kannst du den Hund auch nicht mehr so gut sozialisieren, was ich für den Einsatz als Therapiehund schon kritisch sehe. Ich bin total froh drum, dass mein kleiner mit 11 Wochen schon ins Juz mitkam. Der hat heute kein Problem mit der Lautstärke o.Ä. Also wenn es nur ein Zuckerle wäre, dass der Hund auch für den Einsatz als Schulhund geeignet ist, dann würde ich es wagen. Wenn man aber fest vor hat den Hund einzusetzen und damit plant, dann käme für mich nur ein Hund vom guten Züchter in Frage.
Wegen dem Schütteln haben wir jetzt den Tipp bekommen weglaufen und rufen wenn der Hund aus dem Wasser kommt. Weiß aber nicht ob das jetzt für dich hilfreich ist.
Wo bestellt ihr eigentlich eure Dummys? Will mir ne kleine Sammlung zulegen
So ich bin zurück vom Treffen und es war echt super! Sehr beruhigt hat mich, dass die anderen Curlies seines Alters auch noch nicht viel weiter waren. Einer hatte schon gute Übung im Dummytraining, aber hatte dann mit Wild ziemliche Probleme und Fährte hat dann wieder ein anderer gut gekonnt. Also jeder hatte so seine Lieblingsaufgaben. Leo hat es trotz fehlender Übung ganz toll gemacht. Man sieht da halt echt ganz schön die Veranlagung der Hunde. Am krassesten war es dann als eine Ente ins Spiel gebracht wurde. Er war von seinen Geschwistern am wildesten darauf und hat die Ente dann so gut gebracht wie kein Dummy davor. Auch später mit einem Kaninchen hatte er wenig Berührungsängste und hat die Fährte recht gut verfolgt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Insgesamt denke ich nun, dass es ganz gut ist es ruhig angehen zu lassen, den jungen Hund erstmal nicht zu überfordern und vor allem Spaß an der Sache bekommen. Ich bin guter Dinge, dass ich jetzt auch einiges selbst aufbauen kann.
Und die Leute da waren echt mega mega nett. Kein "aber warum kann der denn nicht noch mehr?" oder sowas, sondern tolle HIlfestellungen und die meisten meinten auch, dass ihre Curlies recht lange gebraucht haben, bis sie sicher waren im Dummytraining.
Ich finde an Janosch toll: dass er sich in meine Hand schmiegt wenn er Nähe braucht dass er (kurze Heulpause kanns schlecht in Worte fassen) sich mir gegenüber so geöffnet hat. Er zeigt mir seine sensible, verletzliche Seite, obwohl er ein großer Terrier ist. dass er mir genau zeigt was er möchte und was nicht. dass er ein Quatschkopf ist und einen einmaligen Charakter hat.
An Leo finde ich toll: dass er so ausdrucksstarke Augen hat dass er immer für Spaß zu haben ist dass er so leichtführig ist dass er stressresistent und in sich ruhend ist
Ja bei Leo merke ich nun auch, dass er viel Energie hat und was zu tun braucht. Ich hoffe am Wochende auf einige Tipps.
Für eine Trainingsgruppe ist die Voraussetzung, dass der Hund den Komm- und den Sitzpfiff kann, deshalb hab ich das heut mal getestet. Nach 3x hat er es einigermaßen kapiert, wird nicht mehr lang dauern, bis er es ohne verbales Kommando kann. Interessanterweise hat Janosch es sofort gecheckt, total cool! Voran haben wir heut auch kurz geübt. Macht er gut, allerdings ist das Bringen echt so ein Problem, aber das wird noch wenn ich mal weiß wie ich ihm das schmackhaft mache.