Danke fürs verlinken :)
@BataviaDog
Ich erzähl dir einfach mal meine Überlegungen.
Ich wollte auf jeden Fall einen Hund vom Züchter mit einer guten Sozialisation, weil ich in meiner Familie 2 Auslandshunde habe, die schlecht sozialisiert wurden und einen Knacks fürs Leben haben.
Eine Hündin kommt aus Griechenland. Kam mit 12 Wochen zu meiner Mutter, aber die Zeit hat gereicht, dass sie unsicher/aggressiv bei Fremden war und alles gefressen hat was halbwegs ins Maul passte. Und das war trotz gutem Training nur in den Griff zu kriegen, aber nicht wegzubekommen.
Der andere kam erst mit zwei Jahren zu mir und hat bis dahin schon so viel schlechte Erfahrungen gemacht, dass es dementsprechend schwierig war ihn zu erziehen. Allerdings war er ein Megaschatz mit Kindern. Die durften alles mit ihm. Stress hat er nur nicht so gut abkönnen, widersprach sich also etwas.
Man darf das nicht unterschätzen, wie viel die kleinen Dropse schon im Alter von ein paar Wochen vermittelt bekommen, was sie ihr ganzes Leben lang prägt. Das bekommt man auch nicht weg, so viel Mühe man sich gibt. Hatte die Mutter Angst vor Menschen oder nur Männern/Kindern usw. dann wird sie das sehr sicher schon an die Welpen übertragen haben. Und meist weiß man sowas nicht.
Mit 15 Wochen kannst du den Hund auch nicht mehr so gut sozialisieren, was ich für den Einsatz als Therapiehund schon kritisch sehe. Ich bin total froh drum, dass mein kleiner mit 11 Wochen schon ins Juz mitkam. Der hat heute kein Problem mit der Lautstärke o.Ä.
Also wenn es nur ein Zuckerle wäre, dass der Hund auch für den Einsatz als Schulhund geeignet ist, dann würde ich es wagen. Wenn man aber fest vor hat den Hund einzusetzen und damit plant, dann käme für mich nur ein Hund vom guten Züchter in Frage.