Beiträge von AnjaNeleTeam

    Der Tibi ist eigentlich nicht besonders pflegeaufwändig. 2-3x die Woche bürsten reicht + regelmäßig die Haare an schwierigen Stellen kürzen. Allerdings bringen sie mit den feinen Haaren schon viel Dreck mit rein. Wesentlich mehr als ein Labbi. Abspülen ist da nach Matschspaziergängen eigentlich ein Muss, dann dauerts aber etwas bis sie trocknen.

    Corgi find ich ne gute Empfehlung.
    Islandhund ist vielleicht auch ne Überlegung wert. Da habe ich eine ganz nette Züchterin auf einer Messe kennen gelernt. Kann dir mal ihre Kontaktdaten geben wenn du möchtest. Sind aber evtl. zu groß?

    @Sus.scrofa
    Danke für deine ausführliche und informative Antwort :gut:
    Für die Jpr brauch ich wohl keinen Jagdschein, obwohl ich das so rum Quatsch fände. Das Verletzungsrisiko schreckt mich auch ab. Deinen Rat werde ich befolgen und hier erstmal fragen was vor allem gejagt wird und ob es da überhaupt Möglichkeiten für einen Retriever gibt.

    @RafiLe1985
    Der Trainer züchtet auch, ihn werde ich dann fragen.

    @dragonwog
    Also laut ist Leo gar nicht. Was ich auch gut finde, aber dann ist er da wohl raus. An das Verletzungsrisiko habe ich nicht gedacht, bzw. die Suche nicht zu ende gedacht. Wildschärfe hat er mMn wenig.
    Geht man da nicht im Team? Dass einer den Hund führt und der andere dann schießt?
    Mir wurde das so erklärt, dass man zu Nachsuchen gerufen werden kann und das impliziert ja, dass jemand anders das Wild geschossen hat und auch interessiert sein wird wo es ist. Bin dann davon ausgegangen, dass die mitgehen und dann übernehmen.
    Danke auch für deinen Beitrag :gut:

    @Jojo81
    Deswegen sind die alle im Norden. Wir haben schon gerätselt :D
    Da müsste man dann wahrscheinlich Glück haben ein geeignetes Revier zu finden. Allerdings sind hier echt viele Seen und Felder natürlich. Aber hauptsächlich werden sicher Rehe und Wildschweine gejagt. Ich werde mich da mal erkundigen.
    Leo ist bisher auch sehr still bei sowas, aber keine Ahnung ob man ihm das beibringen könnte. Aber wie oben geschrieben bin ich froh wenn er leise ist.


    Leo hat jedenfalls tolle Vorstehereigenschaften! Das hat sich schon ganz früh herauskristallisiert. Alles was Geflügel ist wird vorgestanden (sagt man das so?). Gestern ist dann ein Fasan neben uns hoch geflattert und Leo verharrt prompt mit einem erhobenen Vorderbein. Gab natürlich sehr viel Lob.

    20x am Stück Ball werfen??? :shocked:
    Wofür braucht er denn die Ausdauer? Wollt ihr mit ihm mal was bestimmtes machen?
    Rennen und Sprinten kann jeder normal bemuskelte Hund und sinnlos Balli hetzen sollte kein Hund machen müssen, von dem her hat dein Hund wahrscheinlich schon ausreichend Kondition.

    Wenn du einen Balljunkie möchtest, dann kannst du so weiter machen. Ich hab hier einen solchen Junkie und wünsche es keinem. Irgendwann haben die nur noch Ball im Kopf und vergessen alles andere. Hundekontakte, mal in Ruhe schnüffeln, ne Runde spielen usw. Da ist dann nur noch Ball, Ball, Ball. Vom gesundheitlichen Aspekt, gerade bei einem größeren Hund mal ganz abgesehen.

    Nachsuchen ist schonmal absolut ausgeschlossen..

    Aber mit einem Curly kannst du einen wertvollen Beitrag zur Jagd auf Wasserwild leisten, wenn er gut mit wehrhaften Gänsen klarkommt.

    Ich würde mich mit dieser Frage an deine Züchter und den DRC bzw. deine DRC-Ortsgruppenmitglieder wenden


    Warum sind die Nachsuchen so anspruchsvoll? Ich hab mir das ehrlichgesagt eher einfach vorgestellt und gedanklich mit Mantrailing verglichen. Nicht das das einfach ist, aber doch einem nasenbegabten Hund gut beizubringen.

    Ab Oktober mach ich Dummytraining bei einem der seine Labradore jagdlich führt, den werde ich mal fragen.
    Danke!

    Hallo Foris,

    ich würde mich gerne mehr über die Jagd mit Hund informieren. Ich hab da noch nicht wirklich Erfahrungswerte, finde das Thema aber spannend.
    Versuche mich nun zu informieren, aber finde keine guten Seiten. Wenigstens habe ich schon den Jagdverein in der Nähe gefunden, bei dem man auch einen Jagdschein machen könnte, aber erst würde ich gern mehr übers Thema wissen. Z.B. welche realistischen Möglichkeiten es bei der Jagd mit Hund überhaupt gibt? Kommt natürlich auf den Hund an. In meinem Fall kommt wohl mehr die Nachsuche in Frage, aber vielleicht noch anderes?
    Wo gibts ne Übersicht übers Jägerjargon? (außer Wikipedia)
    Ich würde das jedenfalls nicht nur machen für den Hund, sondern es interessiert mich allgemein.
    Und auch nur, wenn ich hier in der Gegen Jäger kennen lerne, die einer Zusammenarbeit mit uns offen gegenüber sind. Ein eigenes Revier möchte ich nicht (gibts so einfach bestimmt auch nicht), aber ganz ohne Connections machts sicher auch keinen Sinn.
    Vielleicht könnt ihr mir da ein bisschen weiterhelfen, damit ich entweder den Gedanken verwerfen oder konkretisieren kann :smile:

    Hier bitte nicht diskutieren über Jagd - ja oder nein.

    Leo hatte als Welpe auch eine fiese Ohrenentzündung mit Pilz. Ich habe mich gefragt, nachdem er in der Praxis von 3 Leuten gehalten werden musste, wie ich das alleine machen soll.
    Im Endeffekt halfs ja nix, das Zeug musste in die Ohren und für Training war keine Zeit. Zumal er es sicher auch mit Training scheiße gefunden hätte.
    Ich hab ihn auf den Teppich auf die Seite gelegt, mich dann quer auf ihn drauf gesetzt. Mit meinem Bein seine Hinterfüße hinten und unten gehalten. Mit einem Arm den Kopf auf den Boden fixiert und mit dem Ellebogen die Vorderfüße weg vom Kopf gehalten. Dann hatte ich noch eine Hand frei um ihm Salben-Tropfen ins Ohr zu geben und auch die Ohren zu spülen.
    Das war die ersten Male ein Kampf, bis er merkte er kommt nicht aus, dann wars gut. Gern gemacht hab ich das nicht, aber eine Alternative gab es nicht. Und lieber so, als lange rumdoktorn.
    Als Belohnung gab es dann immer was aus dem Kühlschrank, so dass er bald von selbst nach der Behandlung zum Kühlschrank lief. Fand ich toll :D

    Inzwischen ist die Entzündung abgeheilt und ich kann ihm die Ohren spülen ohne mit drauf zu setzen, mache das aber immer noch im Liegen mit ihm, so gehts einfach ruhiger.

    EDIT: Achja, damit er auch nicht nach hinten weg kam, habe ich das so gemacht, dass am Hintern die Couch war. Wand o.Ä. ginge sicher auch.

    Ich war jetzt auf einem Seminar und kann dir sehr empfehlen zu dem Thema ein ähnliches Seminar zu nehmen. So viel ist da zu beachten beim Hund wie bei der Organisation usw.

    Martina Kirchpfenning ist übrigens eine sehr kompetente Ansprechpartnerin.

    Danke fürs verlinken :)

    @BataviaDog
    Ich erzähl dir einfach mal meine Überlegungen.
    Ich wollte auf jeden Fall einen Hund vom Züchter mit einer guten Sozialisation, weil ich in meiner Familie 2 Auslandshunde habe, die schlecht sozialisiert wurden und einen Knacks fürs Leben haben.
    Eine Hündin kommt aus Griechenland. Kam mit 12 Wochen zu meiner Mutter, aber die Zeit hat gereicht, dass sie unsicher/aggressiv bei Fremden war und alles gefressen hat was halbwegs ins Maul passte. Und das war trotz gutem Training nur in den Griff zu kriegen, aber nicht wegzubekommen.
    Der andere kam erst mit zwei Jahren zu mir und hat bis dahin schon so viel schlechte Erfahrungen gemacht, dass es dementsprechend schwierig war ihn zu erziehen. Allerdings war er ein Megaschatz mit Kindern. Die durften alles mit ihm. Stress hat er nur nicht so gut abkönnen, widersprach sich also etwas.
    Man darf das nicht unterschätzen, wie viel die kleinen Dropse schon im Alter von ein paar Wochen vermittelt bekommen, was sie ihr ganzes Leben lang prägt. Das bekommt man auch nicht weg, so viel Mühe man sich gibt. Hatte die Mutter Angst vor Menschen oder nur Männern/Kindern usw. dann wird sie das sehr sicher schon an die Welpen übertragen haben. Und meist weiß man sowas nicht.
    Mit 15 Wochen kannst du den Hund auch nicht mehr so gut sozialisieren, was ich für den Einsatz als Therapiehund schon kritisch sehe. Ich bin total froh drum, dass mein kleiner mit 11 Wochen schon ins Juz mitkam. Der hat heute kein Problem mit der Lautstärke o.Ä.
    Also wenn es nur ein Zuckerle wäre, dass der Hund auch für den Einsatz als Schulhund geeignet ist, dann würde ich es wagen. Wenn man aber fest vor hat den Hund einzusetzen und damit plant, dann käme für mich nur ein Hund vom guten Züchter in Frage.