Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich würd da eher ne Box zwischen klemmen. Ist meiner Meinung nach wesentlich sicherer als Geschirr. Dann kannst über den Fahrersitz rauslassen. Schondecken kenn ich nur die die man an den Vorder-Kopfstützen fest macht.

    EDIT: also so, nur mit etwas größerer Box. Evtl. würde sie sogar ausreichen.

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    Mit Janosch war das ein großes Stück Arbeit. Er kam als Balljunkie zu mir und hat wirklich das Hirn ausgeschaltet, wenn er nen Ball gesehen hat. Anfangs ist er dann immer mit dem Ball abgehaun, das war echt schwierig.

    Ball aufnehmen war also nie ein Problem, deswegen kann ich dir da nicht so recht helfen. Janosch macht auch mehrminütige Freiverlorensuchen bis er den Ball findet.

    Kopf einschalten ging bei uns viel über den Gehorsam (aus und brings festigen) und wenn er nicht mitgedacht hat, gabs halt keinen Ball.

    Fuß laufen klappte über Blickkontakt. Also ich stell den Ball in Aussicht, er bekommt ihn aber nur wenn er mich anschaut, nicht den Ball fixiert. Hat er das kapiert, gings in die Grundstellung und dann eben einen Schritt vor, der Ball in meiner rechten Hand, nicht sichtbar. Ist er vor, gings wieder zurück.
    Bei ihm ist halt die Motivation so hoch, dass ihm auch korrigieren nix ausmacht. Er ist halt auch ein Terrier, kein Hüti :D

    Kann Smilla denn grundsätzlich etwas bringen? Wenn nicht, würde ich das mit ihr üben und dann eben auch mit unbeweglichen Sachen. Arbeiten kann man dann auch gut mit zwei Bällen. Wenn sie das unbewegliche bringt, dann gleich werfen, damit sie hinterher kann.

    Weiß nicht ob das hilft, ist irgendwie schon so lang her mit Janoschl :D

    Mit Janosch, Terriermix, habe ich eine zetilang Mantrailing gemacht. Er war sehr gut, leider wurde es dann eine zu große gesundheitliche Belastung für ihn, so dass wir damit aufgehört haben. Seitdem wird er eigentlich sehr breitgefächert beschäftigt, aber nix mehr intensiv und regelmäßig. Also bissl Dummy machen wir gerade, Tricks liebt er, sowie Fährte und Freiverlorensuchen. Hürden hüpfen mag er auch :D
    Er ist so der Typ Hund mit dem man alles machen kann, der aber auch ohne zufrieden ist und dem Spaziergänge reichen.

    Ja und mit Leo, waschechter Retriever, mache ich seit kurzem Dummyarbeit und es ist echt krass zu sehen was bei ihm schon angeboren ist. Z.B. dass er mit der Beute automatisch zu mir kommt, bzw. zumindest in meine Richtung. Janosch ist immer weggerannt mit der Beute. Wir tun uns bei manchen Aufgaben wirklich sehr sehr leicht, weil es wie für ihn gemacht ist und das ist richtig schön! Ich denke aber auch, dass er mit anderen Sachen zufrieden wäre, aber so genau kann ich das noch gar nicht sagen, er ist ja noch so klein

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    Ja ich glaub auch :D

    Ich hab schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass es manchmal einfach besser ist nicht mehr den Hund so auf kleinste Regungen und Veränderungen zu beobachten. Dadurch hast du innerlich eine große Anspannung, die sich natürlich auch auf den Hund überträgt.
    Als meine Nele damals immer wieder Durchfall hatte (mit viel Schleim und Blut) und ich mir wirklich jeden Haufen akribisch genau angeschaut habe, mir Sorgen gemacht habe ohne Ende, mich über Therapieformen und Fütterungsarten belesen habe, wurde und wurde es nicht besser. Ich war gestresst, Nele war gestresst und wir waren beide fertig durch die Anspannung. Das hat sich erst gelegt, als ich gezwungenermaßen durch meinen Job und später dann durch Janosch die Aufmerksamkeit nicht mehr auf ihr hatte.
    Sie hatte natürlich teilweise immer noch Durchfall oder etwas Schleim im Kot, aber dadurch, dass ich da nicht mehr so drauf geachtet habe, konnten wir wieder entspannen und nach und nach wurde der Durchfall seltener.

    Es kommt natürlich darauf an wie das Problem gelagert ist, aber bei dir denke ich schon, dass Stress ein großer Faktor ist. Deswegen: wenn du dich sicherer fühlst, wenn du nochmal den Chip setzen lässt, dann mach das, aber notier dir vorher wie die Wirkung sein muss, damit du ihn kastrieren würdest und wann eben nicht. Und setz dir einen Zeitpunkt an dem du eine Pro und Contra Liste machst (evtl. 2 Mon. nach Chipsetzung). Bis dahin denke nicht dran wie es wirkt oder ob es wirkt, sondern mach dein Ding und nimm ihn so wie er ist. Weil man sowas auch "zerdenken" kann ;)

    Also beim Chip habe ich nun schon häufiger gehört, dass es anfangs zu einer "Erstverschlimmerung" kommen kann (das kenn ich von ner normalen Kastra nicht). Es dauert einfach etwas bis der wirkt und bis dahin ist Hormonchaos, dann hört er irgendwann wieder auf zu wirken (Hormonchaos Nr. 2) und dann denkt man sich "ja war besser mit Chip" und hat durch die Kastra Hormonchaos Nr. 3.

    Bei dir sieht es einfach so eindeutig aus meiner Meinung nach, dass eine Kastra helfen würde, deswegen plädiere ich für kein langes rumprobieren.
    Ich habe gerade geschaut: du hast vor 4 Monaten den Thread eröffnet und das Problem bestand schon vorher. Du hast ihn erwachsen werden lassen, hast ihm erzieherisch helfen wollen. Du hast getan was du konntest, leider hat es nicht funktioniert.

    Nein, macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Damit bringst du die Hormone wieder komplett durcheinander.

    Braune Labradore sind bekannt für ihre Hypersexualität. Du gibst dir alle Mühe, aber scheinbar gibt es immer nur kurze Erfolge. Kastration ist nicht das schlimmste der Welt, sondern manchmal gut und nötig.
    Länger warten macht meiner Meinung nach keinen Sinn, du hast ja schon einen erwachsenen Rüden und möchtest sicher nicht, dass sich das Verhalten weiter festigt.

    Lass ihn kastrieren, füttere ihn dann weniger und gib ihm eine Beschäftigung, dann wird er wahrscheinlich ein ruhiger und zufriedener Geselle, der aktiv sein kann, aber nicht mehr so gestresst ist.

    Es kommt einfach drauf an wie ein Hund das macht.
    Bei einem lauernden und fixierenden Border Collie, der seine Schafe bewacht und sich ablegt, wird auch keiner davon ausgehen, dass er nur spielen will oder beschwichtigt.
    Das ist die Ruhe vor dem Sturm.
    Ich find dieses Verhalten so bescheuert, weil man nie weiß was der liegende Hund jetzt macht und dem nicht-liegenden Hund gehts genauso. Meist wird aufgesprungen und auf den Hund zugerast. Kurz vorher vielleicht noch gebremst. Ziemlich unhöflich.
    Es gibt auch Hunde die bleiben liegen und sind nett, aber die meisten sind frech, aufdringlich und pöbelig

    In dem man unerwünschtes Verhalten korrigiert und erwünschtes bestärkt ;)
    Bei Leo mach ich das so, dass ich ihn verbal streng ermahne wenn er sich hinlegt. Bin ich nah genug, dann agiere ich wie oben beschrieben, teilweise schneide ich auch den Weg ab, wenn er auf einen Hund (meist ist es Janosch, bei Fremdhunden macht er es bisher nicht) zurennt.
    Ist er höflich, dann gibts Lob + Leckerlie. Ich ruf ihn meist zu mir und lass ihn neben mir sitz machen. Für ruhiges beobachten gibts was. Inzwischen sind wir soweit, dass er sich nur noch in wildem Spiel hinlegt, da find ich es durchaus ok, aber das lauern wenn ein Hund auf ihn zu kommt macht er nicht mehr.

    Bei Janosch hab ichs so gemacht, dass er bei jeder Hundebegegnung angeleint wurde (in der Stadt sehr stressig, hat sich aber gelohnt) und ich mit ihm einen Bogen gegangen bin. Teilweise auch nur auf die Seite und ihn sitz machen lassen, weil er sich da leichter tut in der Bewegung. Meist sind die Hund nicht zu uns gekommen, wenn doch hab ich entweder vertrieben oder die Ruhe im angeleinten Zustand belohnt oder abgeleint. Je nach Hund und Art der Annäherung.
    Und ansonsten wie bei Leo jede höfliche Annäherung belohnt.
    Er war jetzt kein Lauerer, aber ein Pöbler.


    Zur Eingangsfrage:
    ich hab bisher noch keine ernste Rüdenrauferei miterlebt. Nur eine sehr ernsthafte Hündinnenrauferei. Die Raufereien waren immer nur so, dass höchstens Löcher entstanden, aber nix ernsteres.
    Blöd war nur, dass Janosch nie aufgegeben hat und das als körperlich meist unterlegener. Terrier halt :roll: