Wow, danke für die vielen tollen Bilder, das sieht ja wirklich nach einem Traumhaften Urlaub aus. Mein Freund würde auch gerne nach Südfrankreich, bis jetzt hält uns aber diese ewig lange Autofahrt noch etwas ab. Wie warm war es denn als ihr dort ward?
Ja es war wirklich toll! Ich kann nur sagen es lohnt sich! Die Autofahrt ist schon anstrengend und ich würde inzwischen fast empfehlen irgendwo einen Zwischenhalt zum Übernachten zu machen. Wir waren halt 3 Fahrer für ein Auto, da ging das schon, aber zum Schluss waren wir alle fertig. Bei der Hinfahrt gab es wenigstens nur einen Mini-Stau vor einer Mautstation, aber zurück wars übel und wir brauchten 24 Stunden. Ging alles, aber hat geschlaucht.
So warm wars eigentlich nicht. Immer so um die 30° und durch die Meerluft wesentlich angenehmer als in Deutschland
Gleich am nächsten Tag sind wir dann ans Meer gefahren. Die Gastgeberin warnte uns noch vor, dass wir uns erkundigen sollen an welche Strände man mit Hund darf. Das taten wir und fuhren los. Eine Stunde dauerte es bis wir am Strand waren. Leider erwartete uns gleich ein paar hundert Meter weiter ein Hundeverbotsschild für einen riesengroßen Abschnitt, den wir nicht so einfach umgehen konnten Also sind wir noch eine dreiviertel Stunde zu einem anderen Strand gefahren. Da waren die Hunde dann über ein weites Stück nicht verboten. Allerdings war der Strand ziemlich hoch frequentiert, so dass Janosch fast nur angeleint blieb und Leo immer im kleinen Radius bleiben musste. Leider hat der Depp dann recht viel Salzwasser getrunken. Ein paar Stunden nach seiner ersten Meerschwimmerfahrung hat es ihn dann ziemlich durchgeräumt und einen Brand hatte er Erst hat er üblen Durchfall gehabt, dann gesoffen wie ein Loch und dann noch ins Auto getröpfelt, weil er übergelaufen ist. Abends dann im Häuschen (Garten) mehrmals wieder das nicht-mehr-Meerwasser wieder erbrochen Irgendwann beruhigte er sich aber wieder und hat auch das dann gut überstanden. Janosch war nicht so doof und hat Meerwasser getrunken, sogar Schwimmen hat er sich getraut, aber die Leut waren ihm halt zu viel.
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Mehr Bilder gibts nicht, ich hatte da nicht so Ruhe dafür. Ich denke ich werde auch nicht nochmal zum Meer mit den Hunden fahren und wenn dann nur, wenn da nix mehr los ist und Leo kapiert, dass er Salzwasser nicht trinken sollte
Am nächsten Morgen hatten ich und mein Bruder dann die grandiose Idee auf den Pic Saint-Loup (Berg des heiligen Wolfes) raufzugehen um 6 Uhr früh Es war wunderschön so früh da oben zu sein, aber mein Kreislauf hat sich anfangs echt beschwert und ich bin da hochgekrochen wie ne Schnecke und gekeucht hab ich... Aber es hat sich dann wirklich gelohnt
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Am nächsten Tag ging es nach Saint-Guilhem-le-Désert. Ein sehr schönes kleines Örtchen mit viel Tourismus, aber es war trotzdem eine angenehme Atmosphäre
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Die Hunden kamen dann auch auf den Geschmack. Überhaupt wurden sie zu richtigen Gourmets. Feigen, Roquefort, Brombeeren und alles was sonst so leckeres verputzt wurde
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Die Hunde haben das wirklich toll gemacht mit den vielen Ausflügen. Wir haben auch immer einige Hunde gesehen, aber die zwei waren meist brav und wegen dem unproblematischen Umgang der Franzosen mit ihren Hunden, hielt sich auch der Stress für mich in Grenzen.
Am Freitag haben wir dann nochmal die nähere Umgebung erkundet und am Samstag gings dann auf in die nächste Unterkunft und in unsere zweite Woche Frankreich. Dazu morgen mehr
ich werde hier mal von unserem Urlaub in den letzten zwei Wochen berichten
Wie schon geschrieben ging es nach Frankreich in die Region Languedoc-Roussilon, die im Süden Frankreichs am Mittelmeer gelegen ist. Aus organisatorischen Gründen hatten wir zwei Ferienhäuser für je eine Woche gemietet. Das erste Haus war in Cazevieille bei Montpellier und am Pic Saint-Loup gelegen. Das zweite Haus war inmitten des kleinen Städtchens Caunes-Minervois.
Am Sonntag Nacht um 22 Uhr ging es dann los, schließlich wollten wir am Montag Abend um 18 Uhr bei unserem Ferienhaus sein. Die Abfahrtszeit hatten wir gut geplant. Wir haben dann tatsächlich auch 20h insgesamt gebraucht um pünktlich da zu sein. Die Fahrt war anstrengend, aber die Hunde haben es toll mitgemacht Abends dann angekommen, wars erstmal ziemlich stressig. Die Familie die das Haus vermietete hat uns ganz lieb empfangen, aber für Leo wars dann wirklich zu viel. Die zwei Kinder der Familie haben ihm Angst gemacht und dann war da auch noch eine alte Hundedame. Er musste also erst noch kurz im Auto bleiben, bis wir in Ruhe ausgepackt hatten. Janosch konnte ich derweil schon laufen lassen. Die Familie die das Häuschen besaß hat uns netterweise das ganze Grundstück von läppischen 6 Hektar zur Verfügung gestellt und die Hunde hätten auch überall rumlaufen dürfen. Leider ging das dann nicht ganz so problemlos, aber dazu später mehr.
Als Willkommensgruß gabs dann noch Mandeln frisch vom Baum
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Überall in dem Ort hatten die Leute ihre Grundstücke mit total hohen Mauern begrenzt. Wir haben uns erst gewundert, aber dann herausgefunden, dass das die Wildschweine fernhalten soll, die ansonsten wohl alles verwüsten. Hier kamen sie schon fast über die Mauer
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Schon nach ein oder zwei Tagen hatte Janosch einen ziemlichen Wachtrieb an den Tag gelegt und jeden verbellt der sich dem Häuschen genähert hat. Leider war das fast immer der Gastgeberhund. Eigentlich hat sich Janosch mit ihr gut vertragen, aber er legte wert darauf, dass niemand seinem Haus einfach so zu nahe kam. Also gabs Leinenpflicht für den Guten. Ja und Leo hat gleich am ersten Abend was tolles gebracht. Ich war gerade drinnen beim Aufräumen, als meine Oma sagte "Anja komm mal schnell, der Leo ist auf dem Dach!" und ich so Erst dachte ich echt sie will mich veräppeln, aber nein, Leo stand tatsächlich auf dem Dach der Gastgeber Ich hab mir nur gedacht "jetzt bloß nicht rufen!", bin langsam näher und hab dann gesehen, dass da eine steile Treppe hoch ging, wahrscheinlich zu einer Terrasse oder so. Derweil schlitterte Leo fröhliche über die Schindeln Er ist dann gsd recht schnell wieder von selber runter gekommen, aber auch das war dann ein Grund die zwei Deppen lieber an der Leine zu lassen
Am Dienstag machten wir uns dann auf zu unserer ersten Ortserkundung. Nur einen kurzen Spaziergang wollten wir machen...
Am Fuße des Pic-Saint-Loup war diese schöne Wolfsskulptur (leider war die Kamera nicht auf Autofokus und ich habs nicht bemerkt, deswegen unscharf)
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Bei Leo musste ich tatsächlich noch etwas mehr aufpassen, dass er nicht zu übermütig über die Steine und durch die Büsche hopste. Er konnte das noch nicht so abschätzen und der geröllige Boden machte ihm teilweise Probleme, aber dass man dann langsamer machen muss, kapierte er erst zwei Mini-Verletzungen später.
Mein kleiner Bub ist nun schon fast 8 Monate alt und man merkt wie die Knete im Kopf mehr wird, aber es hält sich immer noch in Grenzen. Bisher äußert sich das nur in positiver, etwas übermütiger Energie. Dadurch hab ich zwar inzwischen einige blaue Flecke und Kratzer, aber dem Kasperkopp kann man nicht böse sein
Dünn ist er zurzeit und Hunger hat er ohne Ende, dabei bekommt er schon wirklich viel Trofu, aber vielleicht braucht er ja noch mehr?
Aber was das hören angeht ist er einfach super. Er hat sich gestern von Janosch abrufen lassen, der einen Hasen gejagt hat. Ich bin mir nicht sicher ob Leo den Hasen gesehen hat, aber ich fands trotzdem ne große Leistung. Schön auch, dass er gar nicht diesen Hetztrieb hat wie Janosch. Der hat ja anfangs extrem auf Bewegungsreize reagiert und Radfahrer, Jogger usw. gejagt. Da hat Leo gar keine Ambitionen. Beim Fasan letztens ist er astrein vorgestanden, statt hinterher zu gehen. Dummytraining macht er super mit und will es einem nur recht machen. Macht einfach Spaß mit dem kleinen Großen.
Achja und da musste ich an @Dinakl denken, Leo markiert nämlich seit ein paar Tagen wie ein Großer Also nur ein bisschen Nachzügler.
Bei Janosch hat das wirklich super geklappt es gab trotz Ausführung von Kommandos kein Leckerli o.Ä. wenn er mich nicht angeschaut hat. Hat er dann recht schnell gelernt.
Ist dann sehr witzig, wenn er gaaaaanz langsam seinen Kopf hebt, Kiefer geschlossen, aber die Zungenspitze schaut etwas raus und er dann versucht zu mir zu schauen und trotzdem noch zum Ball zu schielen
Versuche ich ja er soll Sitz machen und ich habe schon versucht gaaanz langsam meine Hand danach auszustrecken. Wenn ich kurz davor bin oder das Teil gerade berühre schnappt er danach. Er ist aber total fixiert (wahrscheinlich ist das das Problem ). Hebt dann immer schon eine Pfote vor Anspannung und kann sich nicht zusammenreißen.
Dann Blickkontakt üben. Belohnung gibts nur noch wenn er dich anschaut. So bekommst du die Fixierung vom Ball schon mal weg. Und ansonsten gäbs von mir ne kleine Ansage, wenn mir da in die Hand gehackt werden würde
Also schnapp dir wen der ein paar mal am Tag mit dem Auto vorbei fährt, mit dir abgesprochen. Dann nimmst du dir nen Haufen mega tolle Leckerli und schmeißt die ihm so lange hin wie das Auto vorbei fährt. Da du einen Labbi hast, denke ich das ist machbar und er wird die Leckerli nehmen, wenn sie lecker genug sind. So kleine Frikadellen vielleicht oder Wurststückchen oder gekochte/angebratene Leber.
Je nachdem wie arg es ist und wie ansprechbar dein Hund noch ist, würde ich ihn erst den Reiz wahrnehmen lassen und dann sofort was schmeißen. Am besten eben nachjagen lassen, damit er gleich etwas Energie abbaut. Nach Möglichkeit würde ich das mehrmals am Tag machen. Das wäre dann kein Ablenken, sondern den Reiz (den er wahrnehmen sollte) positiv verknüpfen. Und gleichzeitig durch das häufigere Auftreten des Reizes eine verminderung der Besonderheit des Reizes.
Wenn er irgendwann soweit ist, dass er dich schon erwartungsvoll anschaut, wenn ein Auto kommt, kannst du die Belohnung auch abweichen. Vielleicht ein Zerrspiel oder Balli verstecken o.Ä. Je nachdem eben wie gut ansprechbar ist und auf was er reagiert.
Draußen zeigt er das Verhalten auch? Dann wäre das ein schöner Fall für Zeigen und Benennen. Also wenn er genug Abstand hat, der Reiz aber trotzdem interessant ist, dann clickst du (kennt er den Clicker?) und gibst ihm Leckerli. Ziel soll sein, dass du dich immer weiter annähern kannst und er ansprechbar bleibt und sich nach dem Click zu dir orientiert.
Deine Hündin ist eine sensible Maus. Jetzt hat sie in kürzester Zeit einige einschneidende Veränderungen mitmachen müssen (Trennung, Umzug, Dogsharing). Wisst ihr was über ihre Vorgeschichte? Ist sie vielleicht depriviert (aufgewachsen in extrem reizarmer Umgebung)? Durch diese Veränderungen wird ihr Sicherheit fehlen und nachdem so ne richtige Ruhe nicht reinkommt (Dogsharing) wird sie ziemlich in Stress kommen.
Ich kann mal kurz von Janosch berichten. Ihn habe ich auch mit 2 Jahren bekommen. Er ist ein Kettenhund aus Ungarn. Ich hab ihn als Zweithund dazu geholt. Dann ist nach 4 Jahren zu dritt in einer Wohnung, meine Hündin verstorben, ich habe den Job und damit den Wohnort gewechselt. Für ihn war es zu viel. Er hat neue Ängste entwickelt und bestehende haben sich verstärkt (z.B. Gewitterangst). Da er auch noch immer wieder starken Durchfall hatte, bin ich zum Tierarzt und habe ein Blutbild machen lassen. Es kam heraus, dass er eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte und eine Schilddrüsenunterfunktion. Also Schmerzen + rein hormonell schon mal wenig gegen Stress. Ich hab ihn dementsprechend behandelt und nicht mehr mit in die Arbeit genommen (schweren Herzens) und nun gehts ihm wieder besser.
Also mein Tipp an dich: lass mal die Schilddrüse checken, da sie häufig der Verursacher ist für unbegründete Ängste. Wichtig ist dabei, dass TSH, T3 und T4 getestet werden, nicht nur ein Wert. Dann würde ich mir ernsthaft über das Dogsharing gedanken machen. Der HUnd ist sehr sensibel eh schon und wird dann so viel rumgereicht, das bedeutet einfach großen Stress für sie und wenig Kontinuität und Sicherheit. Helfen könnte auch ein Adaptil Spray auf ein Halstuch zu machen. Und versuche ihr eine sichere Ecke einzurichten. Bei Janosch war es das Bad (geräuscharm, dunkel, kühl). Eine Box hilft da vielleicht.