Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wir hatten mal nen Golden Retriever in der Familie aus dem Tierheim. Der war leider ganz und gar nicht unproblematisch. Wollte Männer nicht rein lassen und hat dann leider auch meine kleine Cousine ins Gesicht gebissen. Man muss dazu sagen wir hatten nicht viel Ahnung und konnten so nicht dementsprechend erziehen.
    Wie aber @Krümel21 schreibt, neigen Golden Retriever nicht zu aggressivem Verhalten, aber man kann jedem Hund Quatsch beibringen und ihn schlecht behandeln, so dass er problematische Verhaltensweisen zeigt.

    Wenn ihr bei Apollo ein gutes Gefühl habt, dann ists doch super :)

    Hört sich gut an was du so schreibst :)

    Anscheinend hast du einen sehr leichtführigen Hund. Die kann man meiner Meinung nach gut davon überzeugen das richtige zu tun, man muss es ihnen nur beibringen. Das heißt zeig deinem Hund eine Alternative zu seinem Verhalten.
    Deswegen ist Fuß, Sitz und Bleib oder Platz gar nicht so schlecht. Du gibst deinem Hund etwas zu tun und belohnst das dann.

    Richtung wechseln finde ich nen guten Ansatz, allerdings ist es auch ziemlich schwierig. Dein Hund muss sich von dem Reiz weg bewegen obwohl er wahrscheinlich lieber hin will und hat ihn dann im Rücken. Spannung kann sich dadurch auch immer weiter aufbauen. Solange es aber gut geht würde ich es machen.

    Eine hilfreiche Übung ist auch das Zeigen und Benennen. Das bringt vor allem, dass sich dein Hund selbstständig vom anderen Hund abwendet und du damit den Hund ernst nimmst (bitte Suchfunktion benutzen, der Aufbau ist nicht so schnell erklärt).

    Hinlegen lassen würde ich gar nicht zulassen und bei jeglichem prolligen Verhalten eingreifen und anleinen + Abstand aufbauen.

    Achja, mach dich drauf gefasst, dass der gute Gehorsam nicht von Dauer ist, sobald der Hund etwas länger bei euch wohnt ;-) Wenn er sich sicher fühlt, wird er anfangen auszutesten. Schadet nicht da frühzeitig dran zu denken, damit man gleich überlegen kann wie man drauf reagiert.


    Willst du denn mit Leo überhaupt Prüfungen laufen?
    Wenn ja:
    Mach doch erst einmal ein Schnupperseminar und finde heraus, ob dir das ganze überhaupt Spaß macht. Tagesseminare, Schnupperstunden etc.

    Wenn nein (und so liest es sich):
    Weshalb holst du dir nicht eine DvD und ein Buch und legst einfach los?


    Also ich will Prüfungen zumindest nicht ausschließen. Gerne würde ich ihn erfolgreich auf solchen Prüfungen führen, wenn wir es denn hinbekommen.
    Ich würde ihn auch gerne kören lassen und dann als Deckrüde zur Verfügung stellen, aber das macht meiner Meinung nach keinen Sinn, wenn er nicht auch Arbeitsleistung zeigen kann und die muss man eben irgendwie nachweisen.

    Deswegen würde ich ungern grobe Schnitzer fördern. Vielleicht ist das aber alles Quatsch und ich sollte einfach loslegen. Dachte ich mir zumindest heute und hab ihn eine leere Coladose apportieren lassen. Er fand die die ganze Zeit interessant, also hab ich ihn Sitz machen lassen, die Dose sichtbar hingelegt (er hat sie im Auge behalten) und dann zum Holen geschickt.
    Hat er mega toll gemacht! Er wollte sie zwar nicht zu mir bringen, sondern erstmal in Ruhe drauf rumknautschen auf dem Teppich, aber er hat sich gut davon abhalten lassen und kam dann brav zu mir.
    Ich als Laie kann natürlich nicht sicher sein, aber ich glaube er bringt gute Anlagen mit. Warten, gerade vor laufen und umkehren macht er schön.
    Bin also guter Dinge, dass er sich trotzdem gut schlägt auf dem Treffen :) und ich werde weiter so nebenher ein bisschen üben.

    Also das lange nicht da sein sehe ich auch als kritisch. Ich halte auch nix davon, wenn man den Hund den ganzen Tag zum Hundesitter gibt.
    Anders wäre es, wenn du mit deinen Eltern zusammen einen Hund holst, quasi als Familienhund. Dann müsstest du dich aber auch nach den Bedürfnissen deiner Eltern richten.
    D.h. sie müssen den Hund auch mal halten oder zum Tierarzt bringen können wenn du nicht da bist. Vielleicht musst du mal berufsbedingt auf eine Fortbildung?
    Ich denke deshalb eher an einen kleinen Hund.
    Guck mal hier http://www.hunderassen.de/de/gruppen/ges…egleithunde.php

    Berufstätig sein + Hund geht gut in dem man den Hund zum Beispiel mit in die Arbeit nimmt (das mach ich) oder man mittags mal nach Hause fährt und Gassi geht.

    Und nur so am Rande:
    Bällchen schmeißen ist nichts was ich unter einer guten Beschäftigung für einen Hund sehe. Auslastend und nicht so hochpushend sind zum Beispiel Schnüffelspiele. Die können deine Eltern auch machen. Einfach eine handvoll Leckerli ins Gras werfen, schon ist der Hund beschäftigt. Das Riechen strengt auch mehr an als man meist denkt.

    Habt ihr ein Blutbild machen lassen? Ein Ultraschall o.Ä.?
    Mein Bube war auch sehr anders drauf als er eine Pankreatitis hatte. Er hatte einfach Bauchschmerzen. Hat häufig erbrochen und konnte mit stress weniger gut umgehen. Draußen war er fast normal.

    Wenn ein Hund sich so sehr in seinem normalen Verhalten verändert, dann würde ich ihn gründlich durchchecken.