Hast du nicht vielleicht ein paar Leute in der Nähe mit denen du sowas üben könntest?
Beiträge von AnjaNeleTeam
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Ich würde auch den Umweltaspekt mit bedenken. Ich finde grundsätzlich ein Hobby, bei dem ich regelmäßig weit mit dem Auto fahren muss, nicht angemessen. Und wenn man eigentlich die Natur hegen und pflegen möchte und sie dann auf diese Weise mit zerstört, passt das ja auch nicht so gut zusammen.
Das gilt für mich für Hundesport oder Ausstellungen genauso.
Und ich fahre auch noch Diesel!

Ich fahre grundsätzlich schon ziemlich viel Auto und denke, dass sich das durch ein weiter entferntes Revier von der Kilometerzahl nicht viel ändern würde. Ich könnte stattdessen eben andere Fahrten nicht machen.
Da ich nicht in den Urlaub fliege und kaum Arbeitsweg habe, hält sich mein schlechtes Gewissen diesbezüglich in Grenzen.
Ich verstehe aber natürlich dein Argument und lieber wäre es mir definitiv nicht weit fahren zu müssen, aber ich sehe dann doch mehr meine direkten Auswirkungen auf Natur und Umwelt.
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kamue : Was brauchst du denn für ein Auto?
LG
SaccoJa wenn ich das selber so genau wüsste

Ich brauche für die Jagd auf jeden Fall einen Allrad der auch etwas mehr Bodenfreiheit haben sollte.
Allerdings sollte es auch ein Alltagsauto sein, das auch mal längere Strecken auf der Autobahn fahren kann. Am besten auch noch (für zukünftige Familienplanung) platztechnisch Familiengeeignet. Kein Automatik, kein Diesel und gerne auch ein Hybrid und möglichst sparsam im Verbrauch.
Im Moment habe ich den neuen Suzuki sx2 s-cross und den Vitara als Mild Hybrid auf der Liste
Außerdem noch den Skoda Yeti und Subaru xv (der ist aber wohl eher raus).
Ich hab den Yeti, aber nicht die Allrad Variante und bin recht zufrieden. Im Revier komme ich die meisten Wege durch, nur die mit vielen Wurzeln meide ich, aber eher aus Sorge, fahren könnte man die auch noch. Auf der normalen Straße ist er super und Platz hat er auch viel.
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Danke für eure Antworten!
Ist ja doch sehr eindeutig dagegen.
Ich finde es echt schwierig, weil ich glaube dort wirklich eine tolle Gemeinschaft mit ähnlichen Einstellungen zur Jagd zu haben. Ich bin ganz froh, dass ich noch bis nächstes Jahr überlegen kann, aber die wüssten natürlich auch gern, ob sie auf mich zählen können oder weiter nach Leuten suchen müssen...
Ich habs jetzt nicht mehr auf dem Schirm, was hat dir im alten Revier nicht gefallen?
Meine Erfahrung mit einigen Begehungsscheinen lehrt mich, dass man am Anfang nie weiss, wie es laufen wird. Wir sind jetzt das erste Mal in einem, wo wir den Begehungsschein um ein Jahr verlängern. Weil es uns gefällt und wir mit dem Jagdherren gut klar kommen. Wir sind nur alle 2 Wochen da, fahren mit dem Wohnwagen fast 300 km übers Wochenende her und der Begehungsschein ist teuer. Aber im Vergleich ist es uns das wert. Das Wildbret gehört uns.
Spricht etwas gegen 2 Begehungsscheine?
Zwei Begehungsscheine habe ich auch schon überlegt. Dadurch, dass das eine Revier so super nah ist und ich dort auch in der Mittagspause hin kann, könnte ich mir schon vorstellen, dass es ginge. Zumal dort nicht viel Mitarbeit gefordert wird. Aber irgendwie bin ich halt eher so der "ganz oder gar nicht" Typ, deswegen weiß ich nicht, ob wenig Mitarbeit für mich wirklich ne Option wäre. Das kann ich dieses Jahr auch noch schauen und ich muss einfach noch mit den anderen quatschen wie sie sich das genau vorstellen in dem weiter entfernten Revier.
Kostengründe könnten noch dagegen sprechen. Der jetzige Schein ist recht teuer, aber das mit dem Wildbret was du ansprichst ist klar geregelt. Ist bei den BaySF, die verkaufen das extern oder man kann es selber günstig abkaufen wenn man möchte.
Mir gefällt am jetzigen Revier nicht:
- relativ teuer
- wenig gemeinsame Absprachen
- einige Dinge die in der rechtlichen Grauzone sind, um es vorsichtig auszudrücken, und die sich dann natürlich auch aufs Jagen auswirken
- wenig Anleitung
- kaum Anblick - reines Waldrevier + starker Freizeitdruck
Es gibt natürlich auch einige Vorteile. Ich mag einige der Mitjäger echt gern. Es ist eigentlich alles da was man braucht (Wildkammer usw.), ich kann so ziemlich alles machen was ich möchte/viele Freiheiten.
Für mich wärs nix.
Aber jeder Jeck ist anders und die örtlichen Gegebenheiten sind ja auch sehr unterschiedlich.
Magst du erklären was konkret für dich daran nix wäre?
Ich befürchte mir ist das auch zu wenig dabei sein.
Ich würde in dem näheren Revier bleiben, weil einfach sehr viel Zeit auf der Strecke bleibt. Man fährt nicht mal kurz zum kirren raus und wenn beim Ansitz irgendwas stört, dann fährt man gefrustet 40 Minuten wieder heim. Bei Nachsuchen ist man auch nicht sehr flexibel, wenn z. B. eine nach Verkehrsunfällen ansteht. Zudem gehen 100km auch schnell mal ins Geld.
Sind nur ein paar Beispiele. Aber ich schätze, sowas wird auf Dauer sehr anstrengend werden. Ist zumindest meine Erfahrung.
Wenn ich jetzt nur die DIstanz betrachte, dann würde ich auch definitiv das nähere Revier wählen. Aber das weiter entfernte Revier wäre interessanter (Feld/Wald) und die Zusammenarbeit besser. Ich bin mir noch nicht sicher wie ich das gewichten sollte. Aber mit deinen Punkten hast du definitiv recht, das sind auch meine Bedenken.
Nach vielen Jahren Jagd in unterschiedlichsten Revieren käme für mich nur noch ein wohnortnahes Revier in Frage. Der Aufwand, mehrmals in der Woche viele Kilometer zu fahren und dadurch auch zeitlich für nichts anderes mehr Zeit zu haben wäre mir zu viel.
Für mich würde Jagd ohne das ganze Drumherum keinen Sinn ergeben. Dann würde ich mein Wildbret bei Freunden kaufen und nur auf dem Schießstand schießen.
Danke für deine Einschätzung. Ja sind auch meine Bedenken... Ich mach das ja vor allem wegen dem Drumherum.
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Ein bisschen was hat sich wieder getan. Unter anderem habe ich evtl. ab nächstem Jahr die Möglichkeit auf einen Begehungsschein in einem Revier mit Wald und Feld und tollen Mitjägern. Allerdings 50km (40min) entfernt. Jetzt sind es nicht mal 10km und ich kann jeden Tag ohne Probleme hinfahren. Das wäre dort natürlich anders. Ich bin echt am überlegen, weil es mir eigentlich schon wichtig ist zu wissen was so im Revier los ist. Ich möchte eingebunden werden und auch mal spontan helfen können und ich weiß nicht ob das wirklich im normalen Alltag gut machbar wäre. Ich schätze ich könnte 1-2x die Woche hinfahren, aber mehr wird echt schwer. Wie würdet ihr euch entscheiden? Oder wie habt ihr euch entschieden?
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Ich finde ja den Futterbeutel nicht unbedingt geeignet um mit dem Dummytraining zu beginnen.
Das was dein Hund noch nicht kapiert hat: es lohnt sich etwas zu dir zu bringen.
Du kannst nun damit beginnen das Halten aufzubauen, um beizubringen in die Hand zu apportieren, allerdings sind die meisten Leute ohne Erfahrung und ohne Anleitung damit überfordert.
Am einfachsten funktioniert rückwärts zu gehen und zu rufen, bzw. zu pfeifen und wenn der Hund her kommt, kann man mit Futter oder Spielzeug belohnen. Eine gute Abgabe wäre mir sowieso erstmal egal.
Zuhause kann sowas auch geübt werden, zB. in einem langen Gang, wo es wenig Ausweichmöglichkeiten gibt.
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Gibts zu Ostern besondere Färbeaktionen?
Außer bei den Ostereiern versteht sich.

@Helfstyna hat woanders was von glitzerhoden in den USA geschrieben

Würde mich allerdings tatsächlich interessieren ob da was dran ist. In meiner Vorstellung gibt es sowas maximal als "fake news"

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Wie spielst du denn mit deinen Hunden Ball?
Sie hören sich teilweise etwas ballverrückt an, da kann das natürlich auch deutliches Konfliktpotenzial haben. -
Kastration macht nicht nur bei medizinischen Gründen Sinn. Wenn man nicht in der Lage ist, seinem unkastrierten Rüden ein angenehmes Leben zu bieten, dann sollte man ihn meiner Meinung nach lieber kastrieren lassen. Auch ein gemischtes Pärchen im eigenen Haushalt wäre ein Grund, oder auch häufige Fremdbetreuung.
Bequem hört sich negativ an, aber wie gesagt, kann es manchmal auch einfach besser und stressfreier sein.
Beim Kastrationsalter würde ich ab 2 Jahren sagen. Allerdings sind dann viele "Vorteile" der Kastration (weniger ausgeprägtes Rüdenverhalten, Markieren, jugendlicheres Verhalten) nicht mehr gegeben. Der Eingriff ist immer der gleiche. Bei der Frühkastration gib es allerdings einige gesundheitliche Probleme, z.B. wird der Größenwachstum gestört.
Chemisch oder komplett kastriert macht natürlich einen ziemlichen Unterschied. Der Chip wirkt meist nicht sofort und endet von der Wirksamkeit her auch nicht abrupt, d.h. du hast mehr auf und ab was die Hormone angeht. Vorteil: wenn du merkst, dass der Hund sehr ängstlich wird, kannst du den Chip auslaufen lassen und dich gegen eine Kastration entscheiden.
Mehr als 2x Chips zu geben finde ich persönlich mega scheiße dem Hund gegenüber. Dann doch lieber ganz kastrieren, als ständig so ein Hormonchaos zu veranstalten. Auch würde ich in der Pubertät keinen Chip geben.Klar ändert sich der Rüde im Verhalten, sonst könnte man sich das ganze ja schenken. Die meisten werden ruhiger und umgänglicher. Weniger an Mädels interessiert. Manche fangen an sich plötzlich für andere Sachen zu interessieren. Der Rüde meiner Mutter z.B. hat nach der Kastration einen ziemlich krassen Jagdtrieb entwickelt. Vor der Kastration war er noch auf andere Gerüche fokussiert.
Einige entwickeln auch Ängste und Unsicherheiten.
Mit anderen Hunden ändert sich auch einiges, vor allem natürlich in der Begegnung mit anderen Rüden. Mein kleiner kastrierter Rüde wurde überhaupt nicht für voll genommen von anderen Rüden, was ihn tierisch nervt. Vorteil ist, dass er eher ignoriert wird, als angegriffen. Aber mein Terriermix würde das nicht als Vorteil sehen

Ich habe hier einen kastrierten und einen unkastrierten Rüden.
Der kastrierte wurde mit 2 Jahren kastriert, als ich ihn aus dem Tierschutz übernommen hatte. Er hat sich wahnsinnig aufgeführt, markiert wie blöd, ständig auf 180, hatte sich regelmäßig selbstbefriedigt und einen ziemlichen Vorhautkatarrh. Nach der Kastration hat er sich immer noch aufgeführt, war auf 180 und den Mädels hinterher. Hatte aber keinen Vorhautkatarrh und wurde nicht mehr ernst genommen von anderen Rüden. Er hat außerdem ein nicht besonders gutes Fell und teilweise ziemliche Ängste/Unsicherheiten, von denen ich aber nicht genau weiß ob die nicht vorher auch schon da waren.
Bereue ich die Kastration? Eigentlich nicht. Ich denke er hätte deutlich weniger Freiheiten haben können wenn er unkastriert wäre. Wahrscheinlich hätte er einige Kämpfe mit sehr ungleichen Gegnern geführt die deutlich größer als er gewesen wären. Also vielleicht habe ich ihn auch vor Verletzungen bewahrt. Ideal sind die Auswirkungen aber natürlich trotzdem nicht.
Der unkastrierte Rüde war schon immer ziemlich brav und leicht zu händeln, mit dem richtigen Maß an Konsequenz und Durchsetzungsvermögen und sehr frühem Training mit Hündinnen. Ich habe ihm von Anfang an gesagt wie man sich zu Verhalten hat. Hündinnen werden nicht bedrängt und Streitereien geht man möglichst aus dem Weg. Inzwischen hat er 3 Hündinnen gedeckt und kann sich trotzdem vernünftig und brav mit ihnen benehmen. Mit seinen 6 Jahren ist er ein gestandener Rüde, wird von anderen Hunden auch durch seine Größe ernst genommen und kommt sehr gut klar mit Rüden und Hündinnen.
Aber es ist halt auch nicht jeder Rüde so souverän, deswegen finde ich es nicht verwerflich seinen Hund kastrieren zu lassen. Man muss das je nach Hund und Lebenssituation entscheiden.
(Kastrieren ist natürlich erlaubt, da man immer begründen kann evtl. nicht ausreichend aufpassen zu können und so ungewollten Nachwuchs zu produzieren. Das ist rechtlich logischerweise kein Problem.)
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Ich könnte mir vorstellen, dass du mit diesem Ranggedanken da mehr Unruhe als Klarheit reinbringst. Rang wäre mir persönlich erstmal nicht wichtig. Es gäbe ein paar unumstößliche Regeln, z.B. niemand frisst wem anders was weg, ich werde nicht verteidigt, unhöfliches Verhalten wird unterlassen, und ich würde für die Durchsetzung sorgen. Wenn ein eher devoter Hund zu mir käme und ein dominanter im Anschluss, würde ich einfach beide streicheln. Ich entscheide wem ich die Aufmerksamkeit schenke und nicht einer der Hunde. Dafür ist es aber ziemlich wichtig zu wissen welcher Hund wie tickt, außerdem müssen schon die Vorboten von eventuellen Eskalationen registriert werden. Ja und dann kann es natürlich auch sein, dass manche Hunde nicht zusammen passen und du entweder dauerhaft trennen oder einen abgeben musst.
Von Mirjam Cordt gibts ein gutes Buch "Hundereich". Das könnte für deine Situation evtl. auch empfehlenswert sein.