Beiträge von AnjaNeleTeam

    Geht es ihn irgendwo anzubinden? An einem Baum, einer Laterne? Ist halt nicht überall praktikabel.

    Ich hab da leider auch mit meinem Winzling Probleme, obwohl der ja wesentlich einfacher fernzuhalten sein sollte.

    Aber zum Verständnis. Stehst du dann zwischen Aaron und dem anderen Hund oder dreht er sich nach dir um und schnappt dann?
    Janosch schnappt mich nur wenn ich ihm im Weg stehe. Halte ich ihn quasi von hinten passiert das nicht.
    Hatten wir aber schon ewig nicht mehr :)

    Hier ist es noch nicht ganz so schlimm, aber Leo macht das auch gerne. Bei Janosch versucht er es manchmal, aber da weiß er schon, dass es ziemlich eine auf den Deckel geben würde. Ich unterbinde das schon im Ansatz und gebe ihm da möglichst keine Gelegenheit andere Hunde zu bedrängen. Wir treffen hier aber gsd selten Hunde, deshalb kann er sich das gar nicht so angewöhnen. Bin froh nicht mehr in der Stadt zu wohnen, da sähe das sicher anders aus.

    Belohnt hab ich ihn natürlich auch, wenn er brav war.
    Das kam bei ihm aber erst an, als er sich schon etwas beruhigt hatte und aufnahmefähig war.
    Selbst die Hundetrainerin hat sich gewundert wie er drauf ist. Normalerweise ist er wesentlich entspannter.

    Und in dieser speziellen Situation war er halt einfach nicht Thema. D.h. weggehen 5 Min rumsitzen ging einfach nicht. Das Los der Zweithunde ;) Hätte ich nur ihn dabei gehabt wäre das vielleicht nochmal anders gewesen.

    Boah heute wars nervig mit Leo, zumindest anfangs.
    Eigentlich hat Janosch heute seinen Tag und Leo sollte im Auto warten, aber kaum war ich weg hat er das Jaulen und Heulen angefangen :muede:
    So konnte ich ihn nicht drin lassen, also musste er mit zum Hundeführerschein-Training, was mir gar nicht gepasst hat, weil ich mich dann nicht so gut auf Janosch konzentrieren kann.
    Die Tochter der Trainerin hat sich dann angeboten ihn zu halten, aber das ging gar nicht. Der hat gezogen wie ein Ochse bei ihr. Sich ins Halsband gehängt und geschnauft. Dann das Jammern angefangen sobald ich zwei Schritte mit Janosch weg bin um Übungen zu machen. Einmal ist er bei sowas voll in die Leine gesprungen und dann rückwärts auf den Rücken geknallt, weil er eben festgehalten wurde :lepra:
    Mir wurde das dann zu bunt, also hab ich ihn doch genommen. Konnte mich sowieso nicht richtig auf Janosch konzentrieren, wenn mir ein schnaufender, bekloppter Leo im Rücken hängt.
    Ich musste ihn dann erstmal sehr konsequent einschränken beim kleinsten Abweichen, dann gings irgendwann und er kam runter.

    Ich hab mir dann allerdings Gedanken gemacht, ob das wirklich nötig ist, oder es auch anders geht?
    Die Leinenführigkeit ist ihm nicht fremd und auch so Sachen wie Sitz und Bleib nicht. Ich hätte jetzt jedes richtige Verhalten belohnen können, aber irgendwie glaube ich nicht, dass ihn das beruhigt hätte. Klare und strenge Ansagen haben da recht gut funktioniert.

    Wie sieht das so bei euch Junghund-Besitzern aus. Müsst ihr in solchen, dem normalen Alltag abweichenden Situationen auch sehr streng und begrenzend sein, oder wie arbeitet ihr da? Einfach kurznehmen und durch?

    Achso, mhm, das haben wir noch gar nie ausprobiert. Aber bei Leo ist die Motivation da sicher auch niedriger. Mit Beute im Maul rumrennen ist einfach viel cooler, als nur was aufzuheben :D

    Keine Ahnung ob das so im Dummytrainingslager vorkommt oder gern gesehen wird ;-) aber ich hatte gerade die Idee, dass man in solchen Fällen an den Dummy eine dünne Schnur binden könnte und wenn du Carlo sagst "nimms" oder wasauchimmer, dann ziehst du den Dummy schnell ein Ministück. Möglichst ohne große Handbewegung und nicht zu viel. So dass er lernt "ok, ich sollte schnell zupacken, sonst haut der vielleicht ab" und spaßiger ists evtl. auch noch. Das könnte man dann abbauen, wenn es gut klappt.

    Wir haben gerade mal wieder seit 3 Wochen oder so etwas Dummytraining gemacht und es war soooooo toll! :applaus: :gut: :D :hurra:

    Leo hat richtig Spaß dabei gehabt und es war überhaupt kein Problem ihn für die Dummys zu begeistern. Er hat sie gesehen und war sofort fokussiert.
    Anfangs wars leider chaotisch, weil Janosch nicht sitzen blieb und ich erst später drauf kam ihn einfach an einen Baum zu binden :roll:

    Wir hatten wieder verschiedene Aufgaben
    - Dummy unbemerkt im Gehen fallen lassen und dann über eine kurze Distanz Voran schicken (Leo hatte den Dummy vor dem Voran gesehen, find ich aber noch ok) -> super duper gemacht!
    - 2 Dummies rechts und links von mir werfen, Leo auf den zweiten schicken (habs ihm leicht gemacht, das war der Felldummy :D ) -> super!
    - Einen Dummy verstecken während Leo zusieht, dann schicken -> auch toll :D
    - Dummy geworfen neben Leo stehend -> holen lassen -> natürlich super geklappt
    - und die schwierigste Übung, evtl. noch zu schwierig, aber dafür hat er es gut gemeistert: sitzen lassen, 3 Dummies in 2-3 Meter Abstand aber in kleinem Bereich verstecken, 3x schicken und suchen lassen. Dafür das es so schwierig war hat er es toll gemacht. Der letzte Dummy war der schwerste, aber er hat die Suche nicht aufgegeben. Eine dementsprechend große Belohnung gabs

    Sachen die zurzeit noch nicht so klappen sind zuverlässig in die Hand abgeben (lässt es manchmal kurz vor mir fallen), die 500g Dummies richtig tragen, direkt zu mir zurück kommen und steady sein während er nicht dran ist. Ich denke aber, dass das altersentsprechend ist und mache mir da noch nicht viele Sorgen. Hoffentlich gehts ab Oktober dann wirklich los mit richtigem Training!


    Achja und Janosch bekommt fast die gleichen Aufgaben, nur mit 250g Dummies und macht das megatoll! Suchen liebt er ja eh und das Bringen sieht er so langsam auch ein :D