Ok kein Problem :) Uns hat das nur sehr weitergeholfen, aber da muss halt jeder seins finden.
Ich kann dir nur empfehlen dich mit Zeigen und Benennen mal näher auseinander zu setzen. Ich war anfangs auch nicht überzeugt und habe dann die Übungen abgewandelt.
Eigentlich soll es ja so sein: Hund sieht einen Reiz -> man sagt "wo ist der ..." -> Click -> Leckerli, egal ob der Hund gerade her schaut oder nicht. Die Umorientierung erfolgt meist viel später.
Ich habs dann so gemacht: Hund sieht einen Reiz -> ich sage "wo ist der ..." -> clicke -> und Leckerli gibts dann nur, wenn ich angeschaut werde. D.h. ich hab immer nur die Umorientierung zu mir gelobt, nicht das Anschauen.
Schaut der Hund zu dir, kannst du dann wieder fragen "wo ist der ..." und wenn er guckt, wieder clicken und das Leckerli geben wenn er zu dir schaut.
Wenn Aaron den Clicker kennt und gut drauf reagiert, dann mach das mal auf Entfernung und taste dich immer näher ran.
Bei Janosch funktioniert das lang nicht immer, also das ich ihn damit vom Pöbeln abhalten kann, aber was dadurch geklappt hat (immer ;-) ), ist die bessere und schnellere Ansprechbarkeit und eine nicht mehr so ernste Kläfferei. Nach mehreren Monaten üben ist die Stimmung einfach anders. Es fängt ja schon damit an, dass man nett mit dem Hund spricht und nicht mehr so streng und angespannt ist. Janosch hat das verwirrt
Er ist jetzt in so einem Zwiespalt "eigentlich will ich den anderen fertig machen, aber eigentlich hätte ich auch gern ein Leckerli und will mit Frauchen üben". Das lässt ihn nicht mehr kläffen, knurren, beißen, sondern jammer-knurr-bellen in viel höherer Frequenz und weniger ernsthaft. Weiß nicht ob du dir das vorstellen kannst wie ich das meine.
Und gerade beim Herdi könnte ich mir doch vorstellen, dass du über Freiwilligkeit mehr erreichst als über Zwang.