Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich bin recht überzeugt von Lederhalsbändern. Erstens wegen der Optik, zweitens wegen der Weichheit und drittens wegen der Haltbarkeit.

    Die gibts sogar in bezahlbar ;-) Guck mal hier:
    http://www.modler-gmbh.de (so schön, aber leider zu schmal für meinen: http://www.modler-gmbh.de/Fettleder-Flec…LE-mit-Schnalle )
    http://www.hundesportprofi-klin.de
    da werde ich mir demnächst das geflochtene HB bestellen, die haben aber auch ganz normale zu guten Preisen.


    EDIT:
    Wenn du wegen der Größe unsicher bist, könntest du zum Zugstopphalsband greifen. Im lockeren Zustand wird das immer passen, wenn du richtig gemessen hast und wenn dein Hund eh gut leinenführig ist, dann machts auch nix, wenn es im Winter etwas zu eng wäre. Oder du suchst halt ein verstellbares Halsband. Mehr als 2-3cm sollte das Fell ja nicht ausmachen.

    Ok kein Problem :) Uns hat das nur sehr weitergeholfen, aber da muss halt jeder seins finden.


    Ich kann dir nur empfehlen dich mit Zeigen und Benennen mal näher auseinander zu setzen. Ich war anfangs auch nicht überzeugt und habe dann die Übungen abgewandelt.

    Eigentlich soll es ja so sein: Hund sieht einen Reiz -> man sagt "wo ist der ..." -> Click -> Leckerli, egal ob der Hund gerade her schaut oder nicht. Die Umorientierung erfolgt meist viel später.
    Ich habs dann so gemacht: Hund sieht einen Reiz -> ich sage "wo ist der ..." -> clicke -> und Leckerli gibts dann nur, wenn ich angeschaut werde. D.h. ich hab immer nur die Umorientierung zu mir gelobt, nicht das Anschauen.
    Schaut der Hund zu dir, kannst du dann wieder fragen "wo ist der ..." und wenn er guckt, wieder clicken und das Leckerli geben wenn er zu dir schaut.

    Wenn Aaron den Clicker kennt und gut drauf reagiert, dann mach das mal auf Entfernung und taste dich immer näher ran.
    Bei Janosch funktioniert das lang nicht immer, also das ich ihn damit vom Pöbeln abhalten kann, aber was dadurch geklappt hat (immer ;-) ), ist die bessere und schnellere Ansprechbarkeit und eine nicht mehr so ernste Kläfferei. Nach mehreren Monaten üben ist die Stimmung einfach anders. Es fängt ja schon damit an, dass man nett mit dem Hund spricht und nicht mehr so streng und angespannt ist. Janosch hat das verwirrt :D Er ist jetzt in so einem Zwiespalt "eigentlich will ich den anderen fertig machen, aber eigentlich hätte ich auch gern ein Leckerli und will mit Frauchen üben". Das lässt ihn nicht mehr kläffen, knurren, beißen, sondern jammer-knurr-bellen in viel höherer Frequenz und weniger ernsthaft. Weiß nicht ob du dir das vorstellen kannst wie ich das meine.

    Und gerade beim Herdi könnte ich mir doch vorstellen, dass du über Freiwilligkeit mehr erreichst als über Zwang.

    Bzgl der "Verlernen" Geschichte: Ich behaupte steif und fest, dass Hunde sehr gut unterscheiden können, bei wem sie was dürfen. Ich habe noch keinen Hund erlebt, der bei mir leinenführig war, den ich einer anderen Person gegeben habe (da ist er natürlich nicht leinenführig, das muss sie sich mit ihm erarbeiten, dass er sie da respektiert). Und der es dann danach bei mir nicht wieder genau so gut gewesen wäre wie vorher. Und ich habe das mit vielen Hunden erlebt.

    Das war ziemlich genau so, dass der Hund gemerkt hat, wer die Leine in der Hand hatte. Deswegen glaube ich nicht, dass man sich damit irgendwas kaputt macht.


    Also ich merke hier bei beiden Hunden einen ziemlichen Unterschied, wenn die mal von wem anders geführt wurden und ich sie dann wieder nehme.
    Da Janosch schon älter und gesetzter ist, braucht es bei ihm mehrere Tage in fremden Händen, damit es bei mir wieder schwieriger ist. Bei Leo reichen schon 10 Min in ungeübter Hand und ich hab die nächsten 15 Minuten ordentlich zu tun.
    Ich muss natürlich nicht wieder von 0 anfangen, aber es braucht schon wieder eine Erinnerung die eben abhängig ist von der Zeit die sie weg waren und wo sie waren.

    Und ich denke auch, dass sie bei einem Sitter der wenig Ahnung hat, schnell mal Quatsch lernen könnten, den man dann nicht so easy rausbekommt. Z.B.: Leo jagt einen Hasen, was durch mehr Voraussicht verhindert hätte werden können -> ich hab dann Spaß mit AJT.
    Sind vielleicht Sachen die sowieso irgendwann passiert wären, aber ich finde es trotzdem anders ob das mir passiert oder dem Sitter.

    Trotzdem gehts halt manchmal nicht anders und bevor man den Hund ins Tierheim steckt, ist mir die liebevolle Hausmutti ohne Ahnung dann auch lieber.

    Schade, dass auf meinen Vorschlag nicht eingegangen wurde. Wurde wahrscheinlich für nicht geeignet befunden.

    wenn er auf Geräusche reagiert, kannst du den Clicker versuchen. Hast du mit ihm schon mal Zeigen und Benennen gemacht? Das hilft nicht sofort, aber wenn man es eine zeitlang macht (mehrere Monate), sieht man wie es langsam besser wird und der Hund ansprechbarer bleibt. In Kombination mit anderen Methoden finde ich das ziemlich gut.

    Nur eine kurze Frage...wenn ich auf der Leine stehe und die ist locker..wie ist das dann wenn der Hund losspringt ? Dann kann es doch passieren das mir die Leine unter dem Fuss weggeht oder ? Bzw im schlimmsten Fall mich selber zu Fall bringt ?
    Ich stehe deshalb eher sehr eng am Hundekopf auf der LEine damit , wenn sie los will nicht zuviel Anlaufmöglichkeit ist , nicht das ich dann auf der Nase liege und mein Hund ein Erfolgserlebniss hat :fear:


    Da muss man den Abstand finden, der noch locker ist, aber die Leine trotzdem möglichst sicher festgehalten werden kann. Lockere Leine entspannt den Hund einfach viel mehr, als wenn man ihn auf den Boden zwingt. Und wenn der Hund nicht Platz macht ist das einfacdh praktikabler.

    Wie reagiert Aaron auf Körperkontakt? Mag er denn? Wie ist er im Freilauf? Bzw. wie ist er wenn die Leine locker bleibt?

    Für uns war anfangs die ultimative Lösung bei Engstellen Fremdhundbegegnungen folgende:
    - auf die Leine stellen (locker ohne Spannung für den Hund!!!), Ende in der Hand
    - Hund zwischen die Beine nehmen, mit Kopf Richtung anderem Hund
    - Situation "aussitzen"
    - Ist der Hund vorbei - Loben

    Aufgebaut wurde das in dem man auf die Leine gestiegen ist und dann den Hund rückwärts zwischen die Beine gezogen hat. Am Fell oder an der Hüfte (da müsste man schaun ihm wegen der Hüftgeschichte nicht unnötig weh zu tun). Wollte der Hund wieder weg, wieder zurück ziehen bis er ruhig steht, dann auflösen. Anfangs ohne Ablenkung und dann steigern.
    Janosch hat das wahnsinnig viel Ruhe und Sicherheit gegeben und die Leine konnte locker bleiben, was zusätzlich half.

    Ich hab leider keine Huta in der Nähe und teilweise auch Schwierigkeiten meine Hunde unterzubringen. Beide zusammen irgendwo ist gleich noch viel schwieriger. Also werden sie häufig aufgeteilt, aber Leo kann dann nicht so gut alleine bleiben.
    Der ist zurzeit eh ne Aufgabe für sich mit seinen fast 30kg und dem ganzen Quatsch im Kopf.
    Heute beim Spaziergang war er quasi nur springend und sabbernd unterwegs. Vorwärts springen, um mich rum springen, Janosch anspringen, rechts springen, links springen, sabbern weil man zwischen den Sprüngen vergisst zu hecheln :headbash:

    Was spricht denn gegen eine Maulkorbgewöhnung und dann drauf wenn er an der Leine ist?

    Bei Janosch gab/gibts einige Methoden die wir gemacht haben.
    Am besten funktioniert nach wie vor auf den Arm nehmen wenns eng wird, aber ich sehe ein, dass das bei euch eher schwierig wird ;)

    Joah und mit sehr viel Arbeit über Jahre klappt es inzwischen auch immer öfter mit Zeigen und Benennen und Leckerlis und Janosch zwischen die Beine nehmen und Leckerlis um den Hund verteilen, bis der andere vorbei ist. Alles gleichzeitig.
    Je nach Hund geht auch Sitz und Bleib.
    Weitergehen funktioniert bei uns nur sehr sehr selten. Ruhe und lockere Leine ist da besser.

    Und wenn man nicht ausweichen kann, kann man oft einfach umkehren.