Ich würde meine Hunde gerne so füttern, aber es klappt nicht. Mit Nele fing es an, mit Janosch haben wirs auch schon durch und nun sieht es bei Leo auch nach irgendeiner Unverträglichkeit o.Ä. aus :/ Entweder mach ich was falsch oder meine Hunde sind einfach keine Hunde die man nach ABAM ernähren kann, nicht mal ansatzweise.
Würden sie alles vertragen, würden sie sehr viel mehr Abwechslung kriegen, aber geht leider nicht, weil schnell Durchfall, Erbrechen oder anderes die Folge ist.
Heute ist Leo so aufgewacht, wahrscheinlich weil er was falsches gefuttert hat (Stich ist nahezu ausgeschlossen):
Uns kam ein Mann mit Boxer entgegen. Ich hab schnell Leo angeleint und bin dann ein Stück auf die Seite. Er rief dann von weitem: "Hallo" Ich: "Hallo" Er: "Wie gehts ihnen?" Ich: *lach* "gut und ihnen?" Er: "Ist das ein Rüde?"
Ich musste echt lachen Fand die Frage nach meinem Befinden so nett, bevor er zum Kern des Gesprächs kam
guuut, dann ohne. Oh, er muss erst "tragen" lernen bevor er "holen" lernt? Hmpf, ich glaub, mit den Internet-Erklärungen komm ich nicht weiter.
kennt jemand ein gutes Buch? Am allerliebsten Kindle-Edition (dann hab ichs immer dabei *hüstel*)
Denn grundsätzlich kann er das alles noch gar nicht. Er trägt so gut wie nie was im Maul, auch holen und wieder abgeben haben wir noch nie gemacht.
@Snaedis die Grundkommandos sind für uns beide im Moment schon noch sehr anstrengend, aber ich wollte eben noch eine "spaßigere" Komponente mit rein bringen - oder ist das ne blöde Idee, so lange wir noch so weit am Anfang der Beziehung+ Grundgehorsam stehen?
Also bei uns hat das nicht geklappt, erst beibringen zu halten. Das hat ihm alles vermiest. Fand er einfach nur mega langweilig. Für ihn muss es Action sein Wir haben uns da beim Curly-Treff mit den Junghunden ziemlich zum Affen gemacht Das lief so ab: erstmal ein bisschen heiß auf den Dummy gemacht, dann festgehalten, geworfen (da jemand anders) und geschickt. Die meisten sind sofort hin, aber nicht immer wurde aufgenommen und gebracht. D.h. wir sind mit dem Hund hingelaufen und haben teilweise so getan als würden wir ihn vor der Nase wegschnappen. Die meisten Hunde haben dann aufgenommen und dann muss man rückwärts oder in die Hocke gehen und anfeuern . Kommt er auf einen zu, großes Lob und gleich ein Zerrspiel mit anderem Spieli oder mega-Leckerli anbieten. Genauigkeiten wie in die Hand abgeben oder direkt auf einen zu sind erstmal nicht so wichtig. Das kann man später verfeinern. Vor allem wenn es um den Spaß gehen soll.
Du kannst das ja zum Festigen nutzen. Erstmal nur kurz weggehen oder mit einer Leine sichern. Oder du legst nicht aus, sondern wirfst und hältst ihn derweil fest.
Wichtig ist, sollte er mal einspringen, dann lass ihn laufen und korrigiere nicht (zu stark)! Wenn du Pech hast, verdirbst du ihm sonst damit den Spaß.
EDIT: Wenn du wegen der Größe unsicher bist, könntest du zum Zugstopphalsband greifen. Im lockeren Zustand wird das immer passen, wenn du richtig gemessen hast und wenn dein Hund eh gut leinenführig ist, dann machts auch nix, wenn es im Winter etwas zu eng wäre. Oder du suchst halt ein verstellbares Halsband. Mehr als 2-3cm sollte das Fell ja nicht ausmachen.
Ok kein Problem :) Uns hat das nur sehr weitergeholfen, aber da muss halt jeder seins finden.
Ich kann dir nur empfehlen dich mit Zeigen und Benennen mal näher auseinander zu setzen. Ich war anfangs auch nicht überzeugt und habe dann die Übungen abgewandelt.
Eigentlich soll es ja so sein: Hund sieht einen Reiz -> man sagt "wo ist der ..." -> Click -> Leckerli, egal ob der Hund gerade her schaut oder nicht. Die Umorientierung erfolgt meist viel später. Ich habs dann so gemacht: Hund sieht einen Reiz -> ich sage "wo ist der ..." -> clicke -> und Leckerli gibts dann nur, wenn ich angeschaut werde. D.h. ich hab immer nur die Umorientierung zu mir gelobt, nicht das Anschauen. Schaut der Hund zu dir, kannst du dann wieder fragen "wo ist der ..." und wenn er guckt, wieder clicken und das Leckerli geben wenn er zu dir schaut.
Wenn Aaron den Clicker kennt und gut drauf reagiert, dann mach das mal auf Entfernung und taste dich immer näher ran. Bei Janosch funktioniert das lang nicht immer, also das ich ihn damit vom Pöbeln abhalten kann, aber was dadurch geklappt hat (immer ;-) ), ist die bessere und schnellere Ansprechbarkeit und eine nicht mehr so ernste Kläfferei. Nach mehreren Monaten üben ist die Stimmung einfach anders. Es fängt ja schon damit an, dass man nett mit dem Hund spricht und nicht mehr so streng und angespannt ist. Janosch hat das verwirrt Er ist jetzt in so einem Zwiespalt "eigentlich will ich den anderen fertig machen, aber eigentlich hätte ich auch gern ein Leckerli und will mit Frauchen üben". Das lässt ihn nicht mehr kläffen, knurren, beißen, sondern jammer-knurr-bellen in viel höherer Frequenz und weniger ernsthaft. Weiß nicht ob du dir das vorstellen kannst wie ich das meine.
Und gerade beim Herdi könnte ich mir doch vorstellen, dass du über Freiwilligkeit mehr erreichst als über Zwang.
Bzgl der "Verlernen" Geschichte: Ich behaupte steif und fest, dass Hunde sehr gut unterscheiden können, bei wem sie was dürfen. Ich habe noch keinen Hund erlebt, der bei mir leinenführig war, den ich einer anderen Person gegeben habe (da ist er natürlich nicht leinenführig, das muss sie sich mit ihm erarbeiten, dass er sie da respektiert). Und der es dann danach bei mir nicht wieder genau so gut gewesen wäre wie vorher. Und ich habe das mit vielen Hunden erlebt.
Das war ziemlich genau so, dass der Hund gemerkt hat, wer die Leine in der Hand hatte. Deswegen glaube ich nicht, dass man sich damit irgendwas kaputt macht.
Also ich merke hier bei beiden Hunden einen ziemlichen Unterschied, wenn die mal von wem anders geführt wurden und ich sie dann wieder nehme. Da Janosch schon älter und gesetzter ist, braucht es bei ihm mehrere Tage in fremden Händen, damit es bei mir wieder schwieriger ist. Bei Leo reichen schon 10 Min in ungeübter Hand und ich hab die nächsten 15 Minuten ordentlich zu tun. Ich muss natürlich nicht wieder von 0 anfangen, aber es braucht schon wieder eine Erinnerung die eben abhängig ist von der Zeit die sie weg waren und wo sie waren.
Und ich denke auch, dass sie bei einem Sitter der wenig Ahnung hat, schnell mal Quatsch lernen könnten, den man dann nicht so easy rausbekommt. Z.B.: Leo jagt einen Hasen, was durch mehr Voraussicht verhindert hätte werden können -> ich hab dann Spaß mit AJT. Sind vielleicht Sachen die sowieso irgendwann passiert wären, aber ich finde es trotzdem anders ob das mir passiert oder dem Sitter.
Trotzdem gehts halt manchmal nicht anders und bevor man den Hund ins Tierheim steckt, ist mir die liebevolle Hausmutti ohne Ahnung dann auch lieber.
Schade, dass auf meinen Vorschlag nicht eingegangen wurde. Wurde wahrscheinlich für nicht geeignet befunden.
wenn er auf Geräusche reagiert, kannst du den Clicker versuchen. Hast du mit ihm schon mal Zeigen und Benennen gemacht? Das hilft nicht sofort, aber wenn man es eine zeitlang macht (mehrere Monate), sieht man wie es langsam besser wird und der Hund ansprechbarer bleibt. In Kombination mit anderen Methoden finde ich das ziemlich gut.