Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hi Ramona,

    das gleiche würde ich auch sehr gern machen. Bisher mangelts mir an Zeit und Geld.
    Überlegt habe ich bei einer guten Trainerin Co-Trainer zu machen, vielleicht kennst du da auch wen?
    In der aktuellen "SitzPlatzFuss" stehen einige Tipps und Infos zum Thema Hundetrainer werden drin, wie z.B. steuerliche und rechtliche Aspekte. Wenn du magst bring ich dir das mal im Oktober mit.
    Da wird empfohlen sich als zweites Standbein entweder Hundetagesstätte oder Gassiservice aufzubauen.
    Über Gassiservice könntest du dich hier informieren: http://hundeservice-nuernberg.de/
    Ich finde sie sehr kompetent und meiner Meinung nach kann man hier ein professionelles Beispiel für einen Gassiservice sehen. Ich glaube auch, dass sie Kurz-Ausbildungen zum Gassigänger anbietet oder in einer entsprechenden Gruppe vernetzt ist. Kannst sie einfach mal fragen, nett ist sie auch noch ;-)

    Inzwischen bin ich auch mehr davon überzeugt sich selbst durch Seminare gezielt Wissen anzueignen, bei verschiedenen Referenten. Am Schluss kommt es eh drauf an wie du mit den Menschen umgehst und ihnen helfen kannst. Die Abschlüsse sind den Leuten meist egal.
    Wenn man allerdings von einer Richtung absolut überzeugt ist, würde ich das machen, aber bei mir gibts da aktuell nix. Ist mir zu starr alles, egal ob Canis oder Cumcane.

    Also in deinem Fall fände ich Gassiservice neben dem Studium sinnvoll, aber ein Auto musst du dir dann wohl zulegen :)

    Ich wollte auch erst eine Mail schreiben, habe mich aber dann für ein Telefonat entschieden und ich denke auch, dass das besser so ist.
    Am Telefon kann man sich einfach besser unterhalten und schaun ob man auf einer Wellenlänge ist.

    Wenn du doch eine Mail schreiben willst, dann würde ich mit rein packen: wer man ist (Beruf, wohnen, Familie), ob man schon Hunde hat, warum man diese Rasse möchte, warum man bei diesem Züchter anfragt. Aber alles eher kurz gehalten, nicht zu ausufernd und genaueres dann per Telefon klären.

    Das ist halt wie Light-Futter. Vorteil ist: davon kannst du mehr füttern. Nachteil ist: es gibt da kaum hochwertige.
    Er ist halt jetzt in einer Umstellungsphase, die auch wieder rumgehen wird. Ich würde eher empfehlen die Ration zu verkleinern und dafür eben kalorienarme Füller zu geben. Wie Gemüse, Buttermilch usw.


    Finds gut, dass er anscheinend jetzt schon entspannter ist :gut:

    Oh ein Groeni :) Ich liebe sie :D Hast du ein Foto?

    Ich hab hier auch einen fast 9-Monate alten Rüden (Curly Coated Retriever) sitzen und kenne die Probleme die du schilderst auch, allerdings nicht in dem Ausmaß.
    Auch ich würde auf Überforderung und zu viel tippen.
    Ich schreib dir mal kurz meinen Tagesablauf
    8 Uhr: kurze Pipirunde
    12:30 Uhr: längere Mittagsrunde halbe bis maximal eine Stunde
    21 Uhr: kurze pipirunde, manchmal 15 Min mit Freilauf

    Ca. 2x die Woche auf dem Spaziergang Dummytraining
    1x die Woche Sozialgruppe Hundeschule
    Am Wochenende mal längere Runden oder in die Großstadt oder Ausflüge

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass er nachmittags 4 h mehr oder weniger aktiv als Jugendzentrums-Hund mitläuft. Auch ein Grund weshalb ich versuche den Rest des Tages möglichst ruhig zu gestalten.

    An deiner Stelle würde ich den Mittagsspaziergang sehr verkürzen, am besten nur in den Garten. Morgens wird er brauchen um dann allein zu bleiben schätze ich mal und Abends halt nochmal Freilauf.
    Gehorsamsübungen, Suchspiele usw. würde ich auch runterfahren. Weniger ist mehr. 2-3x die Woche etwas intensiver, ansonsten eher lassen.

    Es kann sein, dass er schon dadurch zuhause entspannter wird. Um das erlernte Verhalten in den Griff zu bekommen, würde ich ihm Ruhepausen in der Box machen lassen und ihn da auch aktiv reinschicken. Es mag ja sein, dass er dann aussieht wie ein geprügelter Hund, aber das ist besser, als wenn er die ganze Zeit auf Hochspannung ist. So weiß er genau, er kann nicht hinterher und kontrollieren.
    Beim Kuscheln kann es sein, dass er auf Körperkontakt einfach nicht so steht. Meine Hündin (Groenendael-BC-Mix) mochte das auch nie. Lieber Action und hochdrehen, als neben Frauchen auf der Couch entspannen. Ich kenne viele Hütis die so sind.

    EDIT: Vom Anleinen auf dem Platz würde ich abraten. Ich glaube ihm würde es gut tun nicht alles im Blick zu haben. Und Gelegenheit mit Außenreizen klar zu kommen gibst du ihm sicher genug, aber irgendwann ist auch mal gut mit Reizen ;-)

    Hallo Foris,

    so langsam bin ich am verzweifeln, aber von Anfang an.

    Nele war mein erster Hund, sie bekam 9 Jahre ihres Lebens immer das gleiche Futter. Hill's Science Plan Lamm und Reis. Als sie dann 7 wurde das für Senioren. Als Leckerli zum Kauen gab es Rinderhautknochen oder Hundekuchen. Sonst nix, keine Reste o.Ä. Mit 9 Jahren zog sie dann mit mir aus und ich fing an sie etwas abwechslungsreicher zu ernähren. Es gab mal etwas Dosenfutter, Kekse und Leckerli. Als sie 10,5 war fing es an mit Durchfällen die immer stärker und irgendwann blutig wurden. Sie hatte eine chronische Colitis aufgrund von Unverträglichkeiten entwickelt. Ich barfte sie dann (was sie nicht mochte) und fütterte ihr später sehr hochwertiges Dosenfutter, noch später fing ich an zu kochen für sie. Damit hatten wir das größtenteils im Griff.

    Janosch kam dann zu mir und war von Anfang an ein Stress-Durchfall-Hund. Erst dachte ich es läge am Futter und habe einige Male gewechselt um doch ein Futter zu finden mit dem er keinen Durchfall mehr hat. Erst bekam er morgens Trocken und Abends Dose, irgendwann nur noch Dose. Immer hochwertig, also TC, O'Canis, Lunderland usw. Trotzdem hörte der Durchfall nicht auf und er reagierte auch ab und zu mit Erbrechen auf Nüchternheit oder schwer verdauliche Kausachen. RFK vertrug er in Form von Entenhälsen, die gab es aber nicht so häufig.
    Er bekam dann eine Pankreatitis und SDU auch aufgrund von Stress, weshalb er eine Ausschlussdiät mit Pferd und Süßkartoffeln machen musste. Inzwischen hat er sich wieder eingekriegt, aber ich bleibe bei Pferd und Kartoffel oder Süßkartoffel, da er immer noch sensibel auf Abweichungen reagiert.

    So und nun der Leo. Vom Züchter und gut aufgewachsen. Er hat von Anfang an etwas schuppige Haut und dreckige Ohren. Ab und zu etwas matschigen Kot mit Schleim (keine Giardien o.Ä.), aber das normalisiert sich bald wieder. Zu fressen bekam er erst das Futter der Züchterin, dann Arden Grange für großwerdende Hunde (Output solala) und nun Lupo Natural. Bei der letzten Umstellung wurde der Kot sofort fester und weniger und ich hatte das Gefühl er verträgt das sehr gut.
    Wenn ich ihm mal Dosenfutter gebe, gibt es Durchfall (wahrscheinlich weil er es nicht gewohnt ist). Wenn er eine größere Menge besonders gute Trainingsleckerli bekommt (Würstchen, Hühnerbrust, Schweineleber gekocht usw.), merke ich das auch deutlich einen Tag später.
    Desweiteren kommt es relativ oft vor, dass er kleine Mengen Magensäure mit Leckerli spuckt. Meist bei Aufregung aber nicht immer.
    Ja und gestern wachte ich auf und sah, dass Leos Nase auf das doppelte angeschwollen war. Ich bin mir sehr sicher, dass es keine Wespe war, dafür war es zu symmetrisch. Ursache war eher, dass er irgendwas in der Arbeit aufgeschnappt hat. Da liegen oft Essenreste rum und wenn ich nicht schnell genug bin, findet er sie halt zuerst.

    Nun zum Kern der Frage: Warum reagieren meine Hunde so stark auf das alles? Ich habe schon einige Hunde erlebt die können fressen was sie wollen und die vertragen alles.
    Gerne würde ich meine Beiden mit Resten und Dose und Trockenfutter ernähren, aber das scheitert schnell.
    Nun füttere ich halt immer ein Hauptfuttermittel und versuche nicht zu arg davon abzuweichen. Resultat ist halt, dass sie größere Ausnahmen dann halt nicht vertragen. Allerdings sagte gestern die TA, dass das nicht stimmt und es gut wäre dem Hund nicht zu viel im Wechsel zu geben.

    Außerdem würde mich interessieren, was ihr im Fall von Leo raten würdet?
    Die TA meinte ich solle ihm ein Futter geben das sortenrein ist und mal nix anderes füttern. Also wie ne Ausschlussdiät, aber mit Trofu (Vet-Concept). Da kenn ich mich nun schon zur genüge aus, aber ist das wirklich sinnvoll? Woher kann er schon eine Unverträglickeit haben?

    Ich bin echt etwas am Verzweifeln, weil ich mich frage, warum meine Hunde immer Probleme mit der Ernährung haben??
    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.