Beiträge von AnjaNeleTeam

    So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind, so vielfältig sind auch die Anforderungen an den Hund und somit ist es kaum zu sagen, wie es dem Hund geht, oder wie er sein muss um das gut zu machen.
    Am besten ist: man kennt den Hund und weiß für was er genau geeignet ist und setzt ihn dann dementsprechend ein. Mein erster ist super für ängstliche und ruhige Kinder und jüngere Jugendliche und bei Einzelgesprächen/Kleingruppen. Mein zweiter ist klasse bei Action und wilderen Gruppen.
    Erst sagen was der Hund können soll und dann einen Hund da reinpressen wollen, geht fast immer schief oder gelingt nur mit Glück. Möglichst sicher kann man sein, wenn man einen Welpen einer bestimmten Rasse vom guten Züchter holt.

    Auch die Ausbildungsmöglichkeiten sind sehr unterschiedlich und es gibt bisher keine anerkannte Ausbildung. Hier kannst du dich dazu informieren: http://www.esaat.org/ ( @RafiLe1985 Wo machst du deine Ausbildung, weil du anerkannt schreibst?)
    Was anerkannt ist, ist ein Wesenstest, den man von staatlichen Prüfern (Vetamt ca. 150€-200€) machen lassen kann. Die Begleithundeprüfung ist einheitlich und auch der Hundeführerschein (ca. 250€) sind anerkannte Prüfungen. Wenn man die Sachen hat, steht man im Zweifel vor Gericht schon mal ganz gut da, weil es handfeste Nachweise sind.
    Ansonsten benötigst du ein gutes Konzept und Fachwissen zum Thema. Wenn du da Hilfe brauchst, ist Martina Kirchpfenning sehr empfehlenswert. Ihr Buch, sowie das persönliche Gespräch mit ihr.
    Allerdings gibt es keine gesetzlich festgeschriebenen Regeln zum Einsatz von Hunden in der sozialen Arbeit, deswegen kannst du theoretisch deinen Hund auch ohne jegliche Ausbildung und Zertifikat mitnehmen. Davon abhängig was der Arbeitgeber fordert.

    Ich hab meinen als Welpen schon ins Jugendzentrum mitgenommen und das war sehr gut so. Wichtig ist, dass es für den Hund einen Rückzugsort geben muss, an den kein Kind dran darf! Eine Box eignet sich da, bei mir wars das Büro. Auf Überforderung muss sehr geachtet werden, viele Ruhezeiten, nicht zu viel auf einmal.
    Bevor du den Hund mitbringst, könntest du mit den Kindern bei euch Regeln erarbeiten und Verhaltensweisen schon mal ohne Hund üben (nicht von oben streicheln, nicht anstarren. nicht füttern usw.)

    Was ist das für ein Hund den du holst?

    Finde den Einwand in deinem ersten Post spannend :)

    Also ich würde an deiner Stelle unterschiedliches üben. Mal rufen wenn sie etwas entfernt ist und nach außen orientiert, mal wenn du was wirfst und dann wenn sie neben dir ist. Dann schauen, was am besten klappt und was nicht so und wie sie darauf reagiert.

    Wenn du möchtest, dass sie auch mal öfter weg von dir geht, solltest du dir rechtzeitig einen zweiten Hund dazu holen ;)

    Also statt Taschenlampe geht Stirnlampe, dann hast du die Hände frei. Gibts oft für Jogger im Angebot bei Lidl o.Ä.
    Für den Hund gibts zusätzlich Led-Anhänger oder sowas wenn man ein K9-Geschirr hat http://www.alsa-hundewelt.de/leuchtstreifen-led
    Für die Schleppleine fällt mir nix ein. Wenn er stiften geht, würde ich entweder eine Flexi dran machen oder an der kurzen Leine halten.

    Bei mir schaut es so aus, dass ich ohne "Beleuchtung" spazieren gehe. Je mehr am Hund leuchtet oder ich mit irgendwas leuchte, desto weniger sehe ich wenn ich wegschaue von der Leuchtquelle. Die Hunde laufen frei, allerdings sind die Wege hier auch sehr einsam.

    Weiß jemand welche Ursache rote Hoden haben können?
    Leo hatte auf einmal leutend rote Eier, aber nicht empfindlich. Erst dachte ich, es kam vielleicht vom Sitzen auf Asphalt/Straße aber das war wenn nur kurz und bei 27° wechselhaft :???:
    Cortison hatte er 3 Tage vorher bekommen und, war eventuell auch Einbildung, seine Augen waren etwas gerötet.

    Naja vielleicht wissen die Rüdenbesitzer mehr. Inzwischen haben sie wieder eine gesündere Farbe :tropf:

    Hi Ramona,

    das gleiche würde ich auch sehr gern machen. Bisher mangelts mir an Zeit und Geld.
    Überlegt habe ich bei einer guten Trainerin Co-Trainer zu machen, vielleicht kennst du da auch wen?
    In der aktuellen "SitzPlatzFuss" stehen einige Tipps und Infos zum Thema Hundetrainer werden drin, wie z.B. steuerliche und rechtliche Aspekte. Wenn du magst bring ich dir das mal im Oktober mit.
    Da wird empfohlen sich als zweites Standbein entweder Hundetagesstätte oder Gassiservice aufzubauen.
    Über Gassiservice könntest du dich hier informieren: http://hundeservice-nuernberg.de/
    Ich finde sie sehr kompetent und meiner Meinung nach kann man hier ein professionelles Beispiel für einen Gassiservice sehen. Ich glaube auch, dass sie Kurz-Ausbildungen zum Gassigänger anbietet oder in einer entsprechenden Gruppe vernetzt ist. Kannst sie einfach mal fragen, nett ist sie auch noch ;-)

    Inzwischen bin ich auch mehr davon überzeugt sich selbst durch Seminare gezielt Wissen anzueignen, bei verschiedenen Referenten. Am Schluss kommt es eh drauf an wie du mit den Menschen umgehst und ihnen helfen kannst. Die Abschlüsse sind den Leuten meist egal.
    Wenn man allerdings von einer Richtung absolut überzeugt ist, würde ich das machen, aber bei mir gibts da aktuell nix. Ist mir zu starr alles, egal ob Canis oder Cumcane.

    Also in deinem Fall fände ich Gassiservice neben dem Studium sinnvoll, aber ein Auto musst du dir dann wohl zulegen :)