Stells mir jedenfalls doof vor so eine vollgepinkelte Hauswand zu haben. Wenigstens seid ihr Hauseigentümer (oder?) sonst hättet ihr bestimmt schon eine Mahnung oder Kündigung.
Leo hab ich hier noch gar nicht erwähnt. Die Fellpflege von Curlies ist schon etwas kompliziert, weil man so viele unterschiedliche Meinungen dazu hört. Die einen sagen nur mit Wasser durchmassieren, die anderen nehmen sogar den Furminator. Ich hab inzwischen eine einigermaßen gute Methode gefunden: erst den Zoom Groom, dann einen engen Metallkamm, nochmal den Zoom Groom und dann mit den nassen Fingern nochmal durch. Danach werden noch die zu langen Haare geschnitten, z.B. hinter den Ohren und an der Rute. Das machen wir so alle paar Wochen. Im Fellwechsel etwas häufiger.
Schöne Idee und viele schöne Bilder von den Regenbogenhunden :)
An Nelchen kann ich inzwischen auch meist mit einem Lächeln zurück denken, aber vermissen tu ich sie immer noch. Einfach ihre immer fröhliche und sanfte Art und ne Quatschmaus war sie
Ich seh gerade du wohnst nicht soooo weit von Nürnberg weg. Da gibts eine sehr gute Mantrailing-Institution. Du könntest da einen Einsteigerworkshop belegen um schon mal die Grundlagen zu lernen. http://suchhundezentrum-nuernberg.de/index.php/eventsys/events/ Da sind sogar noch Plätze am 27. frei. Wenn man sich dann noch etwas in Bücher einliest, bekommt man es evtl. hin mit seinem Hund einfache Trails zu laufen. Wiegesagt, man braucht auf jedenfall eine zuverlässige Versteckperson. Und wenn du nicht den Anspruch hast das "richtig" zu machen, dann gehts eventuell.
Mantrailing geht meiner Meinung nach nicht allein zu üben, vor allem nicht wenn man noch Anfänger ist.
Du brauchst eine absolut zuverlässige Versteckperson (Leuten die den Sport nicht kennen, kannst du 10x sagen "bleibt genau da, nicht weggehen!", sie halten sich trotzdem oft nicht dran) und eine Person die den Trail legt/kennt, deinen Hund kennt, die Streckenschwierigkeit kennt (wie steht der Wind, wie warm/kalt ist es, was ist beim Untergrund zu beachten, wie viele Abzweigungen baue ich ein) und dich dann auch noch sinnvoll begleitet. Man kann zwar auch den Trail selber kennen, aber da baut man dann zu viele Führfehler ein, weil man den Hund lenkt, obwohl man es nicht sollte.
Wenn man schon ein erfahrener Trailer ist, dann ist es sicher möglich alleine zu trainieren, aber auch nicht dauerhaft.
Es geht einfach drum, dass ein gut sozialisierter Hund so eine stressige Arbeit besser leisten kann. Da gibts gar nix dran zu rütteln. Ein Auslandshund kann natürlich auch gut sozialisiert sein, aber das ist nicht so wahrscheinlich. Ich kenne auch ein paar Tierschutzhunde die einen guten Job machen. Meiner ist da auch drunter ;-) Trotzdem packt der Stress nicht so gut, so dass er nur ein paar mal im Monat sinnvoll eingesetzt werden kann. Mein zweiter Hund vom Züchter packt das dagegen viel besser. Auch wenn er sich mal erschreckt kann er das besser verarbeiten.
Ich weiß allerdings von einer Hündin die aus dem Ausland kommt und eingesetzt wird, weil sie einen Wurf an einer Schule bekam. Sie hatte anscheinend so viel Vertrauen in Kinder und Menschen, dass sie sich diesen Ort als geeigneten Platz zum Werfen ausgescuht hatte. Sehr wahrscheinlich, dass sie dann gut als Therapiehund eingesetzt werden kann. Aber das ist so nicht die Regel. Schwierig ist außerdem, dass man über die Herkunft zu wenig weiß und die Pflegestellen ihre Hunde eben oft beschönigen.
Sobald man den Hund nicht nur im Büro ohne Kontakt zu den Klienten unterbringt, sondern auch mal einbezieht, ist das Arbeit und dafür sollte man genügend Fachwissen haben, das abgeklärt haben mit dem Arbeitgeber und den Hund darauf vorbereitet haben. In der Regel ist das für einen Hund wirklich anstrengend, selbst wenns nur 10 Minuten mal kuscheln oder füttern ist. Das sollte man nicht unterschätzen. Viel zu viele Leute sind da gescheitert, weil sie ihrem Hund zu viel zumuten und der das eben irgendwann nicht mehr verkraftet.
An die TS: ich würde ehrlichgesagt von diesem Hund Abstand nehmen. Gesundheitlich ist er nicht fit, er neigt zu ängstlichem Verhalten und wahrscheinlich ist auch nicht klar, was der Hund alles erlebt hat. Es gibt Tierschutzhunde die man einsetzen kann, aber leicht ist das nicht und ich würde es nicht machen, vor allem wenn der Hund regelmäßig mitkommen soll. Zurückhaltung find ich nicht schlecht, allerdings sollte da nicht Angst die Ursache sein.
Eine bestimmte Rasse muss es nicht unbedingt sein, allerdings tust du dir leichter, wenn du weißt was auf dich zukommen wird. Das ist bei Mixen und/oder Auslandshunden oft nicht der Fall. Wenn du eine turbulente Arbeit hast, dann würde ich immer wieder zu einem Welpen raten, den man noch in der Sozialisationsphase an die Arbeit gewöhnen kann. Achja, du solltest einen Plan B haben, wenn sich herausstellt, dass dein Hund gar nicht mit deiner Arbeit klar kommt.