Leckerlis interessieren sie wenig (schon probiert), ausserdem bis sie da wäre hätte die anderen 3 mir die schon aus der Hand gefressen. Und mit bis auf einen uralten halben Fussball hat sie auch kein grossen Interesse an Spielzeug.
Na auf irgendwas wird sie schon stehen und das nimmt man eben als Belohnung nur wenn sie da richtig schnell ist. Und wenns Käse oder Fleischwurst ist. Ansonsten hilft lange Leine und wenn nicht schnell genug reagiert wird, wird sie halt rangeholt.
Bissl anheizen mit Spieli? Meiner liebt zum Beispiel zergeln. Damit etwas Action, schon gehts schneller. Oder super Futterbelohnung, am besten abwechselnd. Selber etwas Schnelligkeit reinbringen in dem man ruft und wegläuft. Da gibts schon einige Möglichkeiten ;-)
Was mir gleich einfällt zum Thema anpöbeln und nicht respektieren ist, dass du da nen Retriever hast, die oft nicht klar kommen mit Ansagen und Genervtheiten, andererseits aber auch mal deutlich was erklärt brauchen. Meiner reagiert oft mit fiddle around wenn ich mal strenger werde. Das typische Beispiel (das bei uns allerdings noch nicht vorkam) ist wegrennen wenn man angeleint werden soll und Frauchen strenger ruft.
An deiner Stelle würde ich sehr ruhig werden und eine klare (leise gesprochene) Anweisung geben, z.B. aus (Leine beißen) oder sitz (euch beißen) und das dann durchsetzen wenn er nicht reagiert. Aber eben ruhig.
Den Junghundeblues habe ich vielleicht im Moment auch etwas. Ich bin sehr ungeduldig mit Leo, weil er häufig unkonzentriert ist und viel zu überschwänglich. Vorhin waren sie zum Beispiel total brav am Zaun angeleint und haben gewartet. Ich bin hin und wollte sie dann loben, beug mich runter und er springt mich volle Kanne an und haut mir die Lippe blutig. Andererseits ist er toll wenn man ruhig ist und nix erwartet. Wirklichen Trainieren ist schwierig, weil er sich nicht konzentrieren kann. Aber wenn er Spaß hat und dabei ist, dann ists einfach ne Gaudi :)
Stells mir jedenfalls doof vor so eine vollgepinkelte Hauswand zu haben. Wenigstens seid ihr Hauseigentümer (oder?) sonst hättet ihr bestimmt schon eine Mahnung oder Kündigung.
Leo hab ich hier noch gar nicht erwähnt. Die Fellpflege von Curlies ist schon etwas kompliziert, weil man so viele unterschiedliche Meinungen dazu hört. Die einen sagen nur mit Wasser durchmassieren, die anderen nehmen sogar den Furminator. Ich hab inzwischen eine einigermaßen gute Methode gefunden: erst den Zoom Groom, dann einen engen Metallkamm, nochmal den Zoom Groom und dann mit den nassen Fingern nochmal durch. Danach werden noch die zu langen Haare geschnitten, z.B. hinter den Ohren und an der Rute. Das machen wir so alle paar Wochen. Im Fellwechsel etwas häufiger.
Schöne Idee und viele schöne Bilder von den Regenbogenhunden :)
An Nelchen kann ich inzwischen auch meist mit einem Lächeln zurück denken, aber vermissen tu ich sie immer noch. Einfach ihre immer fröhliche und sanfte Art und ne Quatschmaus war sie
Ich seh gerade du wohnst nicht soooo weit von Nürnberg weg. Da gibts eine sehr gute Mantrailing-Institution. Du könntest da einen Einsteigerworkshop belegen um schon mal die Grundlagen zu lernen. http://suchhundezentrum-nuernberg.de/index.php/eventsys/events/ Da sind sogar noch Plätze am 27. frei. Wenn man sich dann noch etwas in Bücher einliest, bekommt man es evtl. hin mit seinem Hund einfache Trails zu laufen. Wiegesagt, man braucht auf jedenfall eine zuverlässige Versteckperson. Und wenn du nicht den Anspruch hast das "richtig" zu machen, dann gehts eventuell.
Mantrailing geht meiner Meinung nach nicht allein zu üben, vor allem nicht wenn man noch Anfänger ist.
Du brauchst eine absolut zuverlässige Versteckperson (Leuten die den Sport nicht kennen, kannst du 10x sagen "bleibt genau da, nicht weggehen!", sie halten sich trotzdem oft nicht dran) und eine Person die den Trail legt/kennt, deinen Hund kennt, die Streckenschwierigkeit kennt (wie steht der Wind, wie warm/kalt ist es, was ist beim Untergrund zu beachten, wie viele Abzweigungen baue ich ein) und dich dann auch noch sinnvoll begleitet. Man kann zwar auch den Trail selber kennen, aber da baut man dann zu viele Führfehler ein, weil man den Hund lenkt, obwohl man es nicht sollte.
Wenn man schon ein erfahrener Trailer ist, dann ist es sicher möglich alleine zu trainieren, aber auch nicht dauerhaft.