Beiträge von AnjaNeleTeam


    Meine Hunde sind alles, aber bestimmt nicht perfekt. Und wenn die Weiber durchstarten zum anderen Hund, weil der Reiz einfach zu gross ist, nein dann müssen sie das nicht spüren, dass ich mich vielleicht ärgere, sondern ich entschuldige mich beim anderen HH und überlege was ich bieten kann, damit die Damen nicht noch mal durch starten.

    Das hat auch überhaupt nichts mit austesten oder ignorieren zu tun, sondern der Reiz zum anderen Hund zu flitzen ist einfach zu gross und meine Ablenkung, was auch immer, ist unter dieser Reizschwelle.

    Das find ich aber eben schwierig am "nur positiv" Training. Wie willst du denn einen besseren Reiz bieten als ein weglaufender Hase, eine läufige Hündin, ein Konkurrent. Die Belohnungsspirale nach oben finde ich teilweise bedenklich. Da wird ein ganzes Arsenal aufgefahren um auf alles vorbereitet zu sein.
    Nicht immer sinnvoll wie ich finde.

    Tipps für den nächsten Besuch:

    - frage vorher ob die Hunde da alle zum Spielen frei gelassen werden
    - gehe ohne Hund zur ersten Stunde
    - schau dir das mit Hund erstmal von draußen an
    - kommst du trotzdem in eine blöde Situation, dann höre auf dein Bauchgefühl und hilf deinem Hund da raus, auch wenn du verständnislose Blicke erntest
    - verlange nicht zu viel von deinem Hund (z.B. in der ersten Stunde gleich alles mitmachen)
    - schau ob der Trainer einen Blick für Individuen hat und die Übungen daran anpasst
    - lass dich zu nix zwingen (geht leider schneller als man meint)

    Viel Erfolg bei der Suche! :gut:

    @oregano
    So haben meine Beiden auch gespielt als leo noch kleiner war. Leo erstmal sehr irritiert vom lauten Knurren, aber dann hat er es einschätzen gelernt. Allerdings ist Janosch nicht sehr belastbar und der Grat an dem es kippt zwischen Spiel und Ernst ist sehr schmal. Bei deinen sieht das sehr süß aus, auch wenn der Kleine schon ganz schön frech ist =)


    Hier mal ein Foto von letztens:

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    Spielen tun sie nicht mehr viel, allerdings finde ich es trotzdem sehr harmonisch. Zusammen rumliegen ist auch eher selten, aber man merkt einfach, dass die Beiden jetzt zusammen gehören.

    Mein Grundsatz ist: so nett wie möglich, so streng wie nötig.
    D.h. ich bringe dem Hund möglichst alles mit positiver Verstärkung bei. Da gibt es allerdings Ausnahmen. Unerwünschte Verhaltensweisen gewöhne ich teilweise mit Strafe ab und belohne dann wenn sich zurück genommen wird.

    Wichtig ist mir vor allem zu wissen warum ein Hund jetzt gerade genau das tut. Ist die Intention Stress, werde ich anders drauf reagieren als wenn die Intention Langeweile oder "ich will Aufmerksamkeit" ist.
    Auch der Leistungsstand des Hundes ist ausschlaggebend.
    Für die Zukunft überlege ich mir dann wie ich die Situation händeln sollte und wo die Ursache lag.

    Konsequenz finde ich außerdem sehr wichtig.

    Mich hat tatsächlich Martin Rütter sehr geprägt. Da war ich so 15/16 als er noch bei einer Couch für alle Felle war. Er hat da die ganzen Hilfsmittel (Rütteldose, Wasserspritze, Halti usw.) sehr kritisiert und andere Wege gefunden. Das hat mich sehr beeindruckt. Daraufhin machte ich mir auch viel mehr Gedanken über Hundeerziehung, was zur Folge hatte, dass ich an Nele sehr viel ausprobierte :tropf: Unter anderem das Natural Dogmanship von Jan Nijboer. Allerdings brachte mich das dann dazu die ganzen Tipps und Ratschläge kritischer zu sehen und eher nach unserem eigenen Weg zu suchen.
    Ab da und ab Janosch mit dem ich anfangs doch viele Probleme hatte, waren noch zwei Trainer wichtig die ich sehr gut fand/finde. Die eine nach Canis, die andere eher nach Cumcane :D aber beide sehr kompetent, auch wenn ich nicht alles so sehe.

    Achja und wirklich geprägt hat mich mein Vater, der mich als Baby und Kleinkind ständig zu seiner Bernhardiner Hündin legte. Ich bin mir sicher das hatte seine Auswirkung =)