Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wenn man sich zwei Hunde holt, hört bei den meisten Nicht-Hundehaltern das Verständnis einfach auf. Ich durfte mir ähnliches anhören, ob das wirklich sein muss, was tust du dir an usw.
    Fakt ist, mit zwei Hunden ist es nicht wie mit einem. Ins Restaurant gehen, eine Betreuung finden, eine Wohnung finden, ist alles nicht mehr so einfach. Auch wenn die Hunde etwas unterschiedlich sind, hat man evtl.Schwierigkeiten jedem gerecht zu werden. Der eine mag Dummyarbeit, der andere kanns gar nicht und will lieber mantrailen. Dann kann man sich entscheiden, für wen der Sonntag oder Samstag drauf geht.
    Und doppelt Freude? Anfangs eher nicht. Da wird erstmal doppelt Frust aufkommen, weil die Ziele die man mit dem Ersthund erreicht hat plötzlich nicht mehr vorhanden sind und der Zweithund noch gar nix kann. Wenn die zwei dann das erste Mal jemanden verbellen oder einen anderen Hund mobben, weil zu zweit ist man stark, dann überlegt man schon ob das richtig war.

    So jetzt zum Positiven. Toll ist einfach wie die Hunde miteinander kommunizieren und agieren. Mir macht das sehr viel Freude da zuzusehen. Vorteil ist auch, dass der Hund nicht so einen Sonderstatus hat, sondern sich den eben teilen muss (ich bin auch nicht für Einzelkinder ;-) ).

    Ich wusste, dass ich durch einen zweiten Hund wieder eingeschränkter sein werde, aber habe das in Kauf genommen, weil ich einfach ein Hundemensch bin. Ich hatte seit ich 10 war immer einen Hund und möchte auch immer einen haben bis ich uralt bin. Auf Urlaube verzichten oder nicht so viel Geld für Klamotten o.Ä. zu haben macht mir nix aus. Die Hunde sind mir definitiv wichtiger.

    Lass ihn zuhause wie du es geplant hast. Die 4 Tage im gewohnten Umfeld wird er verkraften. Vielleicht mehr an dir hängen wenn du wieder da bist, aber das normalisiert sich dann auch alles wieder.

    Ich hatte solche Situationen auch mit Nele. Die konnte irgendwann einfach nicht mehr so mithalten, also blieb sie öfter zuhause. Das mochte sie natürlich auch nicht so gern, aber es half nix. Ich hab natürlich versucht das in Grenzen zu halten.

    Bei Janosch jetzt ist es so, dass er 4x die Woche 4h ganz allein bleiben muss, weil er die Arbeit nicht mehr packt. Leo kommt allerdings mit. Für Janosch ist es das beste was ich entscheiden konnte. Er weiß inzwischen was los ist und nimmt das sehr entspannt.

    Wenn man mehr als einen Hund hat, muss halt immer einer zurück stecken. Das gehört dazu.
    Ich glaube auch, je mehr man selbst mit der Entscheidung hadert, desto mehr merkt es der Hund und desto mehr "leidet" er dann. Nicht wegen der Entscheidung, sondern weil Frauchen unsicher ist.

    Also wenn ich das richtig verstehe, dann soll der Hund unter 19 kg schwer sein und unter 39cm hoch?

    Wie würdest du ihn denn gerne beschäftigen? Nur spazieren gehen oder auch Hundesport? Und wenn ja, welcher sagt dir zu?

    Den Junior von Cesar Millan kenne ich nicht, was ist das für ein Hund?


    Von dem Gedanken, dass ein Mischling gesünder als ein Rassehund ist, kannst du dich verabschieden. Das kann man so generell nicht sagen. Es gibt kranke Mischlinge und kranke Rassehunde. Wenn man nach den guten Züchtern sucht, kann man das Krankheitsrisiko sogar reduzieren, wenn auch nicht ausschließen.
    Gezielt nach Mischlingen suchen, heißt, dass du Vermehrer unterstützt oder ups-Würfe (die teilweise nur getarnte Vermehrerwürfe sind), außer du suchst im Tierheim oder Tierschutz. Die Hunde aus dem Tierschutz und/oder aus dem Ausland, haben allerdings oft eine schwierige Vergangenheit (Nahrungsmangel, schlechte Haltung usw.) was ein Krankheitsrisiko begünstigen kann.

    Vorteil an Rassehunden ist, dass du eben bestimmte Eigenschaften wie: arbeitet gern mit dem Menschen zusammen, ist leicht erziehbar, eher vorher sagen kannst obs zutrifft oder nicht.


    Rassen die evtl. passen könnten (wenn ich das mit 19/39 richtig verstanden habe):
    - Border Terrier (evtl. Kritikpunkt Gehorsam/Eigensinnigkeit)
    - Cocker Spaniel (evtl. Kritikpunkt Ohren- und Fellpflege + Jagen)
    - Boston Terrier (evtl. KP Sturheit, Atmung)
    - Labrador (evtl. KP Jagen, Sturheit)

    Rassen von denen ich abraten würde
    - Border Collie ;-)
    - Sheltie
    - Staffordshire (stur, Gehorsam wie ein Schäferhund trifft nicht wirklich zu, das gleiche bei Bullterriern)
    - Jack Russell

    Ich finde sie sieht auf den Bildern zu moppelig aus. Das Fell kann zwar täuschen, aber so etwas erahnen kann man es.
    Janosch ist ja auch ne Fellbombe und vor kurzem hatte er etwas zu viel. Aufgrund des Fells dachte ich mir nix dabei, dann hat er abgenommen und man erkannte sehr gut den Unterschied und dass er nun Idealfigur hat und vorher nicht.

    Bei den Plüschis hilft aber wirklich nur anfassen. Die Fingerspitzen durchs Fell bis auf die Haut und dann ohne Druck über die Rippen gehen. Auch Hüftknochen und Schultern dürfen spürbar sein.

    @Angilucky2201
    Um einen Hund nicht in die Leine donnern zu lassen, brauchst erstmal ein passendes Signal. Sowas wie "kehrt", "steh", "sitz" oder irgendsowas. Das baust du vernünftig auf mit Superbelohnung und wenn du siehst dein Hund will reinbrettern, dann kommt das Signal. Wichtig ist eben das davor. Nicht erst einwirken, wenn die Leine schon gespannt ist.
    Leo kann zum Beispiel "hier lang", das ist wie ein "kehrt". Wenn ich ihm das sage, bevor sich die Leine spannt, kommt er zu mir gerannt und wir wechseln gemeinsam die Richtung.
    Solange der Hund das noch nicht kann, versuche ich abzudämpfen und vorausschauend zu laufen.

    Für mich macht einen Terrier aus, dass er nicht aufgibt. Wenn er von was überzeugt ist, dann beißt er sich notfalls auch durch, was dann wie Sturheit aussehen kann, wenn man eigentlich anderer Meinung ist.
    Rückzug und Flucht ist keine Option, Konflikte werden nach vorne ausgetragen, dabei ist die Größe des Gegners egal. Allerdings sind Terrier nicht dumm und können auch konfliktvermeidende Strategien erlernen, aber wenns mal zum Streit kommt, dann gehen sie ihm nicht aus dem Weg.
    Sie sind sehr loyal, furchtlos und einfach tolle Kasperhunde mit denen man alles machen kann.

    Ich find die Terrier total super!
    Anecken tut man aber auch :D Die laute und deutliche Kommunikation wenn was nicht passt und dass sie eben nicht Everybodys Darling sind, könnten Gründe dafür sein.