Wenn man sich zwei Hunde holt, hört bei den meisten Nicht-Hundehaltern das Verständnis einfach auf. Ich durfte mir ähnliches anhören, ob das wirklich sein muss, was tust du dir an usw.
Fakt ist, mit zwei Hunden ist es nicht wie mit einem. Ins Restaurant gehen, eine Betreuung finden, eine Wohnung finden, ist alles nicht mehr so einfach. Auch wenn die Hunde etwas unterschiedlich sind, hat man evtl.Schwierigkeiten jedem gerecht zu werden. Der eine mag Dummyarbeit, der andere kanns gar nicht und will lieber mantrailen. Dann kann man sich entscheiden, für wen der Sonntag oder Samstag drauf geht.
Und doppelt Freude? Anfangs eher nicht. Da wird erstmal doppelt Frust aufkommen, weil die Ziele die man mit dem Ersthund erreicht hat plötzlich nicht mehr vorhanden sind und der Zweithund noch gar nix kann. Wenn die zwei dann das erste Mal jemanden verbellen oder einen anderen Hund mobben, weil zu zweit ist man stark, dann überlegt man schon ob das richtig war.
So jetzt zum Positiven. Toll ist einfach wie die Hunde miteinander kommunizieren und agieren. Mir macht das sehr viel Freude da zuzusehen. Vorteil ist auch, dass der Hund nicht so einen Sonderstatus hat, sondern sich den eben teilen muss (ich bin auch nicht für Einzelkinder ;-) ).
Ich wusste, dass ich durch einen zweiten Hund wieder eingeschränkter sein werde, aber habe das in Kauf genommen, weil ich einfach ein Hundemensch bin. Ich hatte seit ich 10 war immer einen Hund und möchte auch immer einen haben bis ich uralt bin. Auf Urlaube verzichten oder nicht so viel Geld für Klamotten o.Ä. zu haben macht mir nix aus. Die Hunde sind mir definitiv wichtiger.