Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ne Brizo, da gings gerade um das Thema seinem Hund einen Anschiss zu verpassen, wenn der sich gerade prollig benimmt. Von demher ist der Einwand schon berechtigt.
    Genauso wenig sollte man da irgendwas schmeißen um den anderen Hund nicht evtl. zu traumatisieren.

    Auf Leo war ich gestern unglaublich stolz!
    Wir haben auf dem Spaziergang Pfiffe geübt, weil wir da leider ein kleines Chaos reingebracht haben. Ich hab nicht die ganze Zeit gepfiffen, aber ein paar mal schon.
    Zum Ende des Spazierganges entdeckte Leo einen Storch auf der Wiese neben unserem Weg. Er lief auf ihn zu (war noch weit entfernt) und ich pfiff den Stoppfiff. Leo blieb 1a stehen und setzte sich, drehte sich nur leider nicht zu mir um, sondern fixierte weiter. War schon sehr spannend für ihn.
    Dann kam der Kommpfiff und er drehte um und raste zu mir :herzen1:

    Er ist wirklich ein toller Bub. Unglaublich bemüht alles richtig zu machen und schlau wie nochmal was. Dem reichen echt wenig Erklärungen und er weiß was gemeint ist (außer beim Dummy halten :muede: ).

    Und heute morgen ist mir ein Babygläschen von der Anrichte gefallen. Er kommt her, nicht wie meine bisherigen Hunde die dann abgehaun wären, schaut sich das Glas an, ich sag "brings" und er bringt mir das allen Ernstes in die Hand :shocked:
    Dieser Hund ist echt mega :herzen1:


    Ich hoffe er bleibt so.
    Haben sich eure Hunde in der Pubertät enorm verändert, oder danach? Oder sind sie eigentlich gleich geblieben, nur unaufmerksamer, weil abgelenkt von ihren Hormonen?

    Ist einfach gesagt :smile: ja wenn ich ihn nicht zu diesen Hunden hinlasse kann ich das Prollgehabe unterbinden. Und wie gesagt nehme ich ihn auch ran, wenn ich ich mir sicher bin dass ein potenzielles Opfer kommt. Es gibt ja immerhin auch Rüden mit denen er kein Problem hat. Worin er unterscheidet, keine Ahnung. Wahrscheinlich wie sie sich ihm gegenüber verhalten. Ich kann ihm ja nicht den Kontakt zu jeglichen kleinen Hunden untersagen. Wie soll er es denn lernen? Darum geht es mir. Glaub mir, ich finde es auch nicht toll wenn mein Hund von anderen eins drauf bekommt. Habe aber auch Verständnis das sowas unter Hunden passiert.

    Andersrum wird ein Schuh draus: du solltest ihn nur dann nicht anleinen, wenn du dir sicher bist, dass er sich mit dem Hund verträgt, weil du den Hund kennst.
    Natürlich kannst du ihm den Kontakt zu jedem kleinen Hund untersagen! Wenn du eh weißt es geht meist schief, warum willst du es laufen lassen?
    So wie du es bisher handhabst (laufen lassen und eingreifen wenns schon schief gelaufen ist) ist jedenfalls kein Lerneffekt erkennbar.

    So bin ich mit meinem Proll, der vor allem größere unkastrierte Rüden angegangen ist, weiter gekommen:
    - angeleint bei jeder (!) Hundesichtung, außer ich kannte den Hund und wusste das geht gut
    - einen Bogen gelaufen
    - anzeigen des anderen Hundes und friedliches Vorbeilaufen wurde belohnt

    Als ich das konsequent durchgezogen habe, hat er sich endlich beruhigt und nach einigen Monaten konnte ich ihm wieder mehr Freiheit geben.

    Dein Hund verpasst nix, wenn du ihn nicht jeden Hund kennen lernen lässt, im Gegenteil. Etwas weniger Fremdhunde, mehr bekannte Hunde und dein Hund wird sich beruhigen. Vielleicht auch seine Unsicherheit (ein sicherer Hund muss sich nicht aufführen) bewältigen und Selbstvertrauen finden.

    Bitte schau dir nochmal die Links von den empfehlenswerten Hundeschulen an.

    Man kann solche Sachen, wie das anzeigen von Futter (Katzenschälchen), so toll trainieren. Positiv und ohne schimpfen oder rumgezerre am Hund.
    Auch aus und nein geht positiv trainiert gleich besser.

    Du hast da einen schwierigen Hund, bei dem gehen die 0815 Tipps eben nicht. Du brauchst eine kompetente Anleitung für positives Training, damit du und der Hund endlich von dem gegeneinander Trip runter kommt und entspannen könnt.

    Frisst sie Gemüse in ursprünglicher Form? ALso mal ne Karotte knabbern oder Gurke oder Apfel? Das könntest du gut anbieten.
    Ansonsten ist Buttermilch sehr gut. Da kann man auch Karotten reinraspeln. Das füllt den Magen.
    Wenn sie bei sowas mäkelt ist der Hunger nicht groß genug ;-)

    @Usambara
    Weil du geschrieben hast "gekochte Karotten", die sind gar nicht zu unterschätzen als "Dickmacher". LIeber roh, dann werden sie nicht so gut verwertet vom Hund und füllen trotzdem schön.

    Einiges was du schreibst bereitet mir etwas Bauchschmerzen.

    1. 3h spielen
    Das ist viel zu viel. In der Wohnung sollte Ruhe gehalten werden, draußen darf getobt werden. Ich würde an deiner Stelle jegliches Spiel in der Wohnung verhindern und für absolute Ruhe sorgen. Jeder auf seinen Platz, kein kontrollieren, kein miteinander spielen. Nur wenn du sagst sie dürfen sich jetzt frei bewegen, können sie rumlaufen.
    Das muss kein Dauerzustand sein, aber zum jetzigen Zeitpunkt würde ich das sehr konsequent so durchziehen.

    2. auf den Arm nehmen + Knurren und anschließender Kampf
    Warum nimmst du den Mäx auf den Arm? Für viele Hunde ist das eine schwierige Situation. Der oben kann sich nicht frei bewegen, der unten findet das ganze komisch. Dann noch knurren.
    Wenn du Mäx hoch nimmst, dann lass die Hündin im Abstand sitz machen (zur Absicherung anleinen!). Bleibt sie, dann setz Mäx wieder runter. Bleibt sie nicht, bring sie zurück. Knurrt Mäx, kommt er wieder runter.

    3. Terrier und Junghund der mit Verletzungsabsicht beißt + ungleiches Größenverhältnis
    Terrier sind dafür bekannt nicht aufzugeben. Der wird sich nicht unterordnen wollen und die Hündin kommt damit nicht klar. Entweder du bekommst das in den Griff, mit viel Management und einem guten Trainer oder du gibst die Hündin ab.
    So weiter machen und nur trennen wenn du nicht da bist, wird höchstwahrscheinlich nicht gut enden.

    Wenn man sich zwei Hunde holt, hört bei den meisten Nicht-Hundehaltern das Verständnis einfach auf. Ich durfte mir ähnliches anhören, ob das wirklich sein muss, was tust du dir an usw.
    Fakt ist, mit zwei Hunden ist es nicht wie mit einem. Ins Restaurant gehen, eine Betreuung finden, eine Wohnung finden, ist alles nicht mehr so einfach. Auch wenn die Hunde etwas unterschiedlich sind, hat man evtl.Schwierigkeiten jedem gerecht zu werden. Der eine mag Dummyarbeit, der andere kanns gar nicht und will lieber mantrailen. Dann kann man sich entscheiden, für wen der Sonntag oder Samstag drauf geht.
    Und doppelt Freude? Anfangs eher nicht. Da wird erstmal doppelt Frust aufkommen, weil die Ziele die man mit dem Ersthund erreicht hat plötzlich nicht mehr vorhanden sind und der Zweithund noch gar nix kann. Wenn die zwei dann das erste Mal jemanden verbellen oder einen anderen Hund mobben, weil zu zweit ist man stark, dann überlegt man schon ob das richtig war.

    So jetzt zum Positiven. Toll ist einfach wie die Hunde miteinander kommunizieren und agieren. Mir macht das sehr viel Freude da zuzusehen. Vorteil ist auch, dass der Hund nicht so einen Sonderstatus hat, sondern sich den eben teilen muss (ich bin auch nicht für Einzelkinder ;-) ).

    Ich wusste, dass ich durch einen zweiten Hund wieder eingeschränkter sein werde, aber habe das in Kauf genommen, weil ich einfach ein Hundemensch bin. Ich hatte seit ich 10 war immer einen Hund und möchte auch immer einen haben bis ich uralt bin. Auf Urlaube verzichten oder nicht so viel Geld für Klamotten o.Ä. zu haben macht mir nix aus. Die Hunde sind mir definitiv wichtiger.

    Lass ihn zuhause wie du es geplant hast. Die 4 Tage im gewohnten Umfeld wird er verkraften. Vielleicht mehr an dir hängen wenn du wieder da bist, aber das normalisiert sich dann auch alles wieder.

    Ich hatte solche Situationen auch mit Nele. Die konnte irgendwann einfach nicht mehr so mithalten, also blieb sie öfter zuhause. Das mochte sie natürlich auch nicht so gern, aber es half nix. Ich hab natürlich versucht das in Grenzen zu halten.

    Bei Janosch jetzt ist es so, dass er 4x die Woche 4h ganz allein bleiben muss, weil er die Arbeit nicht mehr packt. Leo kommt allerdings mit. Für Janosch ist es das beste was ich entscheiden konnte. Er weiß inzwischen was los ist und nimmt das sehr entspannt.

    Wenn man mehr als einen Hund hat, muss halt immer einer zurück stecken. Das gehört dazu.
    Ich glaube auch, je mehr man selbst mit der Entscheidung hadert, desto mehr merkt es der Hund und desto mehr "leidet" er dann. Nicht wegen der Entscheidung, sondern weil Frauchen unsicher ist.

    Also wenn ich das richtig verstehe, dann soll der Hund unter 19 kg schwer sein und unter 39cm hoch?

    Wie würdest du ihn denn gerne beschäftigen? Nur spazieren gehen oder auch Hundesport? Und wenn ja, welcher sagt dir zu?

    Den Junior von Cesar Millan kenne ich nicht, was ist das für ein Hund?


    Von dem Gedanken, dass ein Mischling gesünder als ein Rassehund ist, kannst du dich verabschieden. Das kann man so generell nicht sagen. Es gibt kranke Mischlinge und kranke Rassehunde. Wenn man nach den guten Züchtern sucht, kann man das Krankheitsrisiko sogar reduzieren, wenn auch nicht ausschließen.
    Gezielt nach Mischlingen suchen, heißt, dass du Vermehrer unterstützt oder ups-Würfe (die teilweise nur getarnte Vermehrerwürfe sind), außer du suchst im Tierheim oder Tierschutz. Die Hunde aus dem Tierschutz und/oder aus dem Ausland, haben allerdings oft eine schwierige Vergangenheit (Nahrungsmangel, schlechte Haltung usw.) was ein Krankheitsrisiko begünstigen kann.

    Vorteil an Rassehunden ist, dass du eben bestimmte Eigenschaften wie: arbeitet gern mit dem Menschen zusammen, ist leicht erziehbar, eher vorher sagen kannst obs zutrifft oder nicht.


    Rassen die evtl. passen könnten (wenn ich das mit 19/39 richtig verstanden habe):
    - Border Terrier (evtl. Kritikpunkt Gehorsam/Eigensinnigkeit)
    - Cocker Spaniel (evtl. Kritikpunkt Ohren- und Fellpflege + Jagen)
    - Boston Terrier (evtl. KP Sturheit, Atmung)
    - Labrador (evtl. KP Jagen, Sturheit)

    Rassen von denen ich abraten würde
    - Border Collie ;-)
    - Sheltie
    - Staffordshire (stur, Gehorsam wie ein Schäferhund trifft nicht wirklich zu, das gleiche bei Bullterriern)
    - Jack Russell