Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das "schöne" ist ja, wenn man Hunde überwiegend positiv und leise erzieht, dann ist so ein Brüller viel effektiver :D

    Das sagt sogar unsere nur positiv Hundetrainerin. Sowieso die meisten nur-Positivler die ich kenne und die es gut machen, geben zu, dass sie auch strafen. Das finde ich, im Gegensatz zu den anderen Behauptungen mal ehrlich und realitätsnah. Ich denk es geht einfach drum, dass man positiv trainiert und fair mit dem Hund umgeht, ein Brüller an der richtigen Stelle gehört da mMn auch dazu.

    Es kommt halt auf den Hund drauf an.
    Meiner hatte anfangs panische Angst vorm U-Bahn fahren. Allein in die Unterführung gehen war schon schwierig. Wenn wir beim Gassi in die Nähe kamen, wollte er die Richtung wechseln oder schmiss sich auf den Boden.
    Anfangs hab ich ihn dann einfach geschnappt und getragen, später wurde er mutiger und ich konnte ihn mit viel Geduld dazu bringen selbst zur U-Bahn zu laufen. Wichtig finde ich da nicht zu locken, sondern stehen zu bleiben bis sich der Hund in deine Richtung bewegt (kann laaaange dauern) und das dann zu belohnen.

    Achja, ich würde sie im Auto nur auf der Rückbank lassen + Schutzdecke + Anschnallgurt. Je weniger Platz, desto weniger "rumfliegen", desto sicherer fühlt sich der Hund. Wenn sie nicht sooo groß ist, würde ich eine Plastikbox auf die Rückbank stellen.

    Ich seh das etwas anders. Indem du sie der Situation aussetzt und ihr da durch hilfst, wird sie sich irgendwann dran gewöhnen und auch Vertrauen zu dir aufbauen. Wird aber dauern.

    Da sie so kurz bei dir ist, würde ich nicht locken. Du machst dir dadurch deine Freundlichkeit kaputt. Sie traut sich nicht mehr zu dir.
    Nimm sie dir, ruhig aber bestimmt und setze sie ins Auto. Die Fahrt ist einfach unvermeidbar, also versuche das so kurz und schmerzlos zu gestalten wie es nur geht. Kein Tamtam drum machen.

    Wie hast du sie im Kofferraum untergebracht?
    Evtl. hilft es ihr, wenn sie in einer Box (positiv aufgebaut) auf dem Rücksitz ist und dich noch sehen kann, aber der Blick nach draußen versperrt ist.

    Ansonsten würde ich ganz viel Desensibilisierungstraining machen. D.h. du ziehst dich an, nimmst den Schlüssel und tust ihn wieder weg und ziehst dich aus. Das mehrmals am Tag auch mit Abweichungen. Damit sie lernt, das muss nicht immer Auto fahren heißen. Auch kannst du mit ihr zum Auto gehen, jeden Schritt darauf zu belohnen und dann normal Gassi gehen, nicht ins Auto. Wenn das richtig gut klappt, dann auch mal ins Auto hüpfen lassen und wieder raus.
    Das kann aber wirklich sehr lange dauern. Gerade bei Auslands-Angsthunden hast du da teilweise monatelang zu tun.

    Übrigens meiner fand autofahren auch ganz fürchterlich. Er hat gesabbert und sich auch erbrochen.Trotzdem mussten wir mehrmals am Tag autofahren. Inzwischen (er ist nun 9 Monate) hüpft er gerne rein, sabbert nicht mehr und bricht auch nicht mehr, also gib die Hoffnung nicht auf ;-)

    @yane
    Danke für den Hinweis! Ein Kontoauszug müsste doch auch reichen, oder?


    Ich bin zurzeit am Grübeln wie ich das mit Leo und dem Trimmen mache. Vor allem die Rute bekomme ich nicht ordentlich ohne Kanten.
    Entweder ich übe mich noch bis Januar und hole mir Tipps im Oktober und mache alles selbst oder ich geh im Oktober zu einer Groomerin, sag der sie soll sich vorher übers Curly-Trimmen informieren und schau dann was die an der Pfostenschau dazu sagen. Wenns gut ist, dann soll sie das auch vor der Cacib machen.
    Welchen Plan findet ihr besser?

    Wie alt ist Filou?

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, es ist zu früh.
    Euer Hund ist noch neu, gerade mal 3 Monate ist er bei euch.
    Er ist immer noch in der Einfindungsphase. Von dem wie er sich jetzt verhält kann man nicht auf die nächsten Jahre schließen. Klar sind gewisse Tendenzen absehbar, aber er wird ziemlich sicher noch austesten wie ein Junghund in der Pubertät. Das hat meiner zumindest gemacht. Anfangs hat er so toll gehört, war brav und zurückhaltend, aber so mit einem halben Jahr das ich ihn dann hatte, häuften sich die Probleme.
    Er hat sich dann sicher gefühlt, er ist angekommen, dadurch sind erst so Sachen wie Territorialaggression zu Tage gekommen. Er hat Jogger gejagt (vorher konnte er ohne Leine an denen vorbei), Fahrrädern hinterher, hat andere Hunde angebellt und mich dabei auch gebissen. Das hat dann erstmal gedauert das "wegzubekommen". In Anführungsstrichen, weil es nach wie vor nicht 100%ig weg ist.
    Janosch kam damals als Zweithund zu meiner absolut zuverlässigen Althündin. Hätte ich 3 Monate nach seiner Anschaffung entschieden noch einen Hund dazu zu holen, dann hätte ich sicher einige zeit später den Hund wieder abgeben müssen.

    Allermindesten ein halbes Jahr würde ich warten bis der nächste Hund kommt. Besser 1 Jahr und selbst das ist eher knapp bemessen.

    Ein bisschen kommt es drauf an was für einen Hund ihr euch zulegen wollt. Einen souveränen Althund ohne schlechte Vorgeschichte und Baustellen würde vielleicht gerade noch gutgehen.