Hallo 
vorab, find ich gut, dass du dir Gedanken machst und was gegen deine Unsicherheit machen möchtest!
Jetzt zur Situation. Ich finde es geht gar nicht, dass die Leute ihren Hund nicht anleinen. Im Haus sollte er an der Leine laufen, vor allem wenn er sich so aufführt.
Deine Angst finde ich da nicht ganz unberechtigt. Im Hausflur kann sich der Hund schnell in die Enge getrieben fühlen und dann weil es für ihn bedrohlich ist schnappen.
Das gilt auch für draußen.
Ich würde da klare Worte finden und das nochmal ansprechen, dass du glaubst, dass er nicht aggressiv ist, aber du trotzdem Angst hast und sie bittest ihn anzuleinen.
Zur Not, also wenn sie gar nicht einsichtig sind, würde ich sogar den Vermieter einschalten.
Tipps zum Umgang mit fremden Hunden:
- schau den Hund nicht direkt in die Augen wenn er dich anbellt, das könnte er als Bedrohung sehen
- nicht über den Hund drüber lehnen. Beim Hand hinstrecken lieber seitlich hinstellen
- kommt der Hund auf dich zu, dann stehen bleiben und atmen
Wiegesagt nicht anschauen
- wenn du an ihm vorbeigehst, dann nicht anschauen und in normalem Tempo (nicht hektisch oder zu schnell) vorbei
- wenn du mutig bist und Hunde magst und die Besitzer auch gut leiden kannst, dann sprich mit ihnen ab ob du dich schön füttern darfst. Also wenn ihr euch trefft, dann gib ihm ein Stück Wurst (wieder beachten, nicht anschaun, nicht drüber beugen, nicht in die Enge treiben, hinhocken hilft evtl.). Du könntest erst auch nur was hin schmeißen, bis er sich näher traut.