Ich seh das etwas anders. Indem du sie der Situation aussetzt und ihr da durch hilfst, wird sie sich irgendwann dran gewöhnen und auch Vertrauen zu dir aufbauen. Wird aber dauern.
Da sie so kurz bei dir ist, würde ich nicht locken. Du machst dir dadurch deine Freundlichkeit kaputt. Sie traut sich nicht mehr zu dir.
Nimm sie dir, ruhig aber bestimmt und setze sie ins Auto. Die Fahrt ist einfach unvermeidbar, also versuche das so kurz und schmerzlos zu gestalten wie es nur geht. Kein Tamtam drum machen.
Wie hast du sie im Kofferraum untergebracht?
Evtl. hilft es ihr, wenn sie in einer Box (positiv aufgebaut) auf dem Rücksitz ist und dich noch sehen kann, aber der Blick nach draußen versperrt ist.
Ansonsten würde ich ganz viel Desensibilisierungstraining machen. D.h. du ziehst dich an, nimmst den Schlüssel und tust ihn wieder weg und ziehst dich aus. Das mehrmals am Tag auch mit Abweichungen. Damit sie lernt, das muss nicht immer Auto fahren heißen. Auch kannst du mit ihr zum Auto gehen, jeden Schritt darauf zu belohnen und dann normal Gassi gehen, nicht ins Auto. Wenn das richtig gut klappt, dann auch mal ins Auto hüpfen lassen und wieder raus.
Das kann aber wirklich sehr lange dauern. Gerade bei Auslands-Angsthunden hast du da teilweise monatelang zu tun.
Übrigens meiner fand autofahren auch ganz fürchterlich. Er hat gesabbert und sich auch erbrochen.Trotzdem mussten wir mehrmals am Tag autofahren. Inzwischen (er ist nun 9 Monate) hüpft er gerne rein, sabbert nicht mehr und bricht auch nicht mehr, also gib die Hoffnung nicht auf ;-)