Beiträge von AnjaNeleTeam

    So, üben müssen wir:
    - Grundstellung, Fuß, Sitz mit Ablenkung
    - Dummy halten (hab einen tollen Tipp bekommen: Handtarget zur Hilfe nehmen)
    - korrekte Befehle und Körpersprache (keine große Armbewegung und Ausfallschritt; erst los beim Signal)
    - Kommpfiff unter Ablenkung festigen


    So in der letzten Zeit haben wir einiges getan.
    Leo lernt so unglaublich gut und schnell, dass wir Punkt 1 schon viel viel besser können.
    Großes Problem ist leider das Halten. Es will nicht klappen :/ Draußen bringt er mir den Dummy schon oft schön in die Hand, auch wenn ich stehen bleibe, aber den Dummy einfach so halten versteht er nicht. Wenn ich ihm ihn gebe, dann steht er auf, sage ich ihm sitz, spuckt er ihn aus, sage ich nichts, geht er damit weg, knautscht und bringt ihn entweder wenn ichs sage oder spuckt ihn aus. Einfach sitzen und halten ist nicht drin im Köpfli und mit den bisherigen Tipps hats noch nicht funktioniert. Am besten gehts noch wenn ich in Bewegung bleibe, aber das kanns ja auf Dauer auch nicht sein :???:
    Körpersprache ist glaube ich schon etwas besser und beim Kommpfiff haben wir das Umstellungschaos erstmal wieder rückgängig gemacht. Der einzig schlechte Tipp des Trainers.

    Heute haben wir folgende Übung gemacht:
    Mit Leo Fuß in eine Wiese, sitz und bleib machen lassen. Ich bin vor und habe einen Dummy nach rechts vor einen Baum geworfen und einen nach links vor einen Pfosten (das war sein Felldummy, den liebt er) und wieder zurück.
    Dann erstmal noch zu den Dummies gucken lassen, dann 90° Fußwende -> Dummy 5 Meter werfen und das 4x bis wir wieder in Blickrichtung des erstgeworfenen Dummies waren. Da gabs ein Bleib und ich hab ihn geholt. Den zweiten durfte er holen (hat er gut gemacht), den dritten auch (sehr schön :) ) und den vierten hab ich wieder geholt.
    Damit war ich echt sehr zufrieden. Dann sollte er den Felldummy holen. War kein Problem, auch wenn er weiter ausholte, weil ich den Wind nicht beachtet hatte. Der zweite war dann für ihn schwieriger. Ich musste ihn 2x Voran schicken und näher gehen. Hat dann aber auch geklappt. Zur Belohnung gabs ne kleine Rauferei und ein Dummy holen ohne bleib usw. =)
    Er macht sich gut der Große!

    Ich finde das hört sich ziemlich gut an. Du kannst deine Zeit gut einteilen und den Hund mit auf Arbeit nehmen, das ist doch super!
    Ich würde nur nicht so oft mit dem Hund raus und dafür 1-2x lang + 1x kurz. Nicht 4x am Tag 30 Min oder sowas.
    Vom Welpen würde ich auch abraten, der würde sich nicht problemlos einfügen.

    Was du abklären solltest
    - darfst du einen Hund mit auf den Sportplatz nehmen? Was machst du wenn er damit nicht klar kommt und es im Sommer zu heiß im Auto wird?

    Und wenn du einen DSH möchtest, dann würde ich den holen und nicht wegen den Kindern was netter aussehendes. Allerdings solltest du auch mit dem Worst Case rechnen und eben überlegen wie du ihn sicher und für euch beide, entspannt unterbringst in deiner Arbeitszeit.

    Hallo :winken:

    vorab, find ich gut, dass du dir Gedanken machst und was gegen deine Unsicherheit machen möchtest!

    Jetzt zur Situation. Ich finde es geht gar nicht, dass die Leute ihren Hund nicht anleinen. Im Haus sollte er an der Leine laufen, vor allem wenn er sich so aufführt.
    Deine Angst finde ich da nicht ganz unberechtigt. Im Hausflur kann sich der Hund schnell in die Enge getrieben fühlen und dann weil es für ihn bedrohlich ist schnappen.
    Das gilt auch für draußen.
    Ich würde da klare Worte finden und das nochmal ansprechen, dass du glaubst, dass er nicht aggressiv ist, aber du trotzdem Angst hast und sie bittest ihn anzuleinen.
    Zur Not, also wenn sie gar nicht einsichtig sind, würde ich sogar den Vermieter einschalten.

    Tipps zum Umgang mit fremden Hunden:
    - schau den Hund nicht direkt in die Augen wenn er dich anbellt, das könnte er als Bedrohung sehen
    - nicht über den Hund drüber lehnen. Beim Hand hinstrecken lieber seitlich hinstellen
    - kommt der Hund auf dich zu, dann stehen bleiben und atmen :D Wiegesagt nicht anschauen
    - wenn du an ihm vorbeigehst, dann nicht anschauen und in normalem Tempo (nicht hektisch oder zu schnell) vorbei
    - wenn du mutig bist und Hunde magst und die Besitzer auch gut leiden kannst, dann sprich mit ihnen ab ob du dich schön füttern darfst. Also wenn ihr euch trefft, dann gib ihm ein Stück Wurst (wieder beachten, nicht anschaun, nicht drüber beugen, nicht in die Enge treiben, hinhocken hilft evtl.). Du könntest erst auch nur was hin schmeißen, bis er sich näher traut.

    Ich hab ein Problem, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

    Vor einer guten Woche war ich mit Leo das erste Mal zum Dummytraining. Janosch kam mit, aber musste größtenteils im Auto warten.
    Jetzt war es so, dass Janosch sich jedes Mal aufgeführt hat wenn ich mit Leo weggegangen bin. Er hat mich natürlich trotzdem gehört und dann fast die ganze Zeit gebellt.

    Umgekehrt ist es ähnlich. Muss Leo im Auto bleiben und ich geh mit Janosch weg, startet kein Bell-, aber ein Heulkonzert.

    Jetzt habe ich mir gedacht, ok, übst du das halt auch zuhause. Normalerweise hab ich beide beim Üben dabei und einer muss angebunden oder frei auf die Sachen aufpassen, während ich mit dem anderen in Sichtweite rumlaufe.
    Hier war es allerdings genauso doof und beide haben sich aufgeregt.

    Habt ihr Tipps wie ich ihnen beibringen kann ruhig im Auto zu warten obwohl sie mich hören und mitmachen wollen? Einfach weiter üben und hoffen sie gewöhnen sich dran?

    Ich finde nicht, dass man über Strafe streiten kann. Das ist ganz klar definiert.
    Da kommts dann nur noch auf den Hund an.
    Die meisten Hunde lieben ihren Freilauf, deshalb ist es eine Strafe für ihn ihn anzuleinen. Wenn der Hund allerdings die Leine liebt, weil da ists sicher und im Freilauf passieren nur doofe Sachen, dann wärs keine Strafe.

    Wie lang alleinebleiben ist denn "länger"?

    Zwergpinscher brauchen nicht nur mehr Zeit beim sauber werden, sie können auch als geübte und erwachsene Hund einfach nicht so lange einhalten. Die Zwergpinscher einer Freundin konnten anfangs höchsten 4h einhalten. Da sie länger alleinbleiben mussten, gab es eine Hundetoilette auf dem Balkon die zugänglich war. Vielleicht wäre das bei euch auch eine Option?

    Ansonsten wurde einige Tipps schon gegeben. Reinheitserziehung wie beim Welpen, nicht schimpfen wenn doch was passiert und nur begrenzten Raum zur Verfügung stellen. Ein Zimmer reicht.

    Um sicher zu gehen, ob die Hunde sich auch in eurer Abwesenheit gut verstehen würde ich die zwei mal filmen. Bei mir hat der Laptop eine Webcam, darüber geht das ganz gut. Dann wisst ihr zumindest sicher, dass sich die zwei verstehen und in welchen Situationen Maylo reinmacht (gleich nach dem Gehen -> Stress beim alleinebleiben; mittendrin nach "Spiel" mit dem anderen -> Stress mit Ersthund; oder eher zum Ende -> kann einfach nicht so lange aushalten). Ist jetzt natürlich vereinfacht ausgedrückt, aber ich denke das würde was bringen.