Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das Scheuchen und das Verbale passierte natürlich auch schon vorher. War trotzdem nicht effektiv. Im Gegenteil, er war dadurch so verunsichert, dass er meist noch gespannter und explosiver war.

    Inzwischen ist es schon so, wenn ich ihn rechtzeitig in ein Kommando nehme, dass es dann besser ist. Wird der Reiz dann zu groß (anderer Hund pöbelt, unkastrierter größerer Rüde, zu wenig Abstand) wird trotzdem gepöbelt.

    Das es hinterher nix mehr bringt ist mir auch klar und das man früher ansetzen muss. Ich hab das nur so geschrieben wegen dem Verbieten, weil es sich so anhörte, als passiere das während dem Pöbeln.

    Ja ok, vorab verbal unterbrechen oder auch körpersprachlich, geht wahrscheinlich bei genug Erfahrung und Hunden die das Verhalten nicht gefestigt haben ganz gut.
    Leo hat ja auch mal gedacht er müsste da einsteigen. Ein paar Ermahnungen haben gereicht, dass er das nun nicht mehr macht.

    Janosch explodiert auch bei frühem eingreifen wenn der Reiz zu groß wird, aber der ist halt meiner Meinung nach auch nicht mit einem Hund zu vergleichen, der es einem eigentlich recht machen will.

    "Ich verbiete ihnen schlicht das pöbeln"


    Das interessiert mich jetzt schon genauer.
    Ich hab hier nen Pöbler, an dem ich schon viel ausprobiert habe. Aversives sowie positives, nichts hat wirklich zu 100% geholfen. Einiges hat es höchstes besser zu managen gemacht.

    Dem Verbieten...
    Ich hab den auf den Boden gedrückt bis er ruhig war -> kein Erfolg
    Ich hab ihn gescheucht -> nur kurzfristiger Erfolg
    Verbal zur Sau gemacht -> hat der gar nicht mitbekommen
    Danach zusammengeschissen -> bringt sowieso nix, aber irgendwann platzt einem halt die Hutschnur

    Ich bin dem Aversiven nicht komplett abgeneigt, aber ich frage mich schon, wie ich ihm das "einfach verbieten" sollte. Ich müsste bei ihm wahrscheinlich so heftig werden, dass er hinterher nicht mehr laufen könnte oder keine Ahnung, deswegen erhoffe ich mir da eine Erklärung.

    Deswegen merke ich auch, dass es bei ihm positiv besser geht. Es hat uns zwar auch zu keinem 100% Erfolg gebracht, aber eine deutliche Besserung ist zu sehen (schneller ansprechbar, weniger ernst, längere Zeit bis zum Ausbruch).

    Und zum Hund der pöpelt und dann geht der Hundebesitzer an den Rand und lässt den Hund sich richtig hochpupsen und wartet, dass dann andere mit mehreren Hunden einfach locker vorbeigehen.

    Leute!
    Das ist oft einfach mal unfähr.
    Nehmt doch einfach den einen pöbelnden Hund und geht weiter. Möglichst so, dass der Hund keine Möglichkeit hat einen 5 m Radius zu haben.

    Der Pöbler muss sich in dem Moment auch nicht maximal wohlfühlen, ihr auch nicht. Schön wäre es, wenn andere Leute einigermassen vorbeikommen und die nicht noch beschimpft oder angegriffen würden. Das ist alles was ich mir so wünsche und die Erziehung des (einzig traumatisierten/schwieirigen..ect Hundes dieser Welt) geht dann eben an anderer Stelle ins 5. oder 6. Jahr. Nur bin ich da ungerneTeil von |)

    Und meine Hunde auch nicht.


    Ich hab ja nen Leinenpöbler (keinen Pöpler und auch keinen Pupser) und da gehe ich auf den Rand oder weiter weg und warte bis der andere vorbei ist.
    Einfach weil da noch eine Chance besteht, dass er ruhig bleibt. Beim Weitergehen ist die Chance gegen null und die Wahrscheinlichkeit ins Bein gebissen zu werden um einiges höher.
    Wir haben unsere Strategien wie ruhig geblieben wird wenn man steht. Im Laufen funktionieren die nicht und bisher auch keine andere Strategie.
    Den Hund hochnehmen geht noch und das mache ich auch bei Engstellen, aber dann kommt meist ein blöder Spruch. Also hab ich für mich beschlossen, recht machen kann man es eh nicht, deswegen mach ichs so wie es für meine Hunde passt.

    @flying-paws
    Und wie hast du das geübt?
    Einfach kein Erfolg, bzw. keine Bestätigung wenn sie es fallen gelassen haben?
    Draußen beim Dummytraining mache ich es so, dass wenn er ihn vor mir fallen lässt, dass ich ihn dann auffordere den Dummy nochmal zu nehmen und dann rückwärts gehe. Wenn ich dann schnell genug mit "aus" und fangen bin, gehts eigentlich ganz gut.

    @AnjaNeleTeam und wie habt ihr den Rückruf mittels pfeife geübt?
    Ich muss sagen im Haus klappt das bleib und komm recht gut... aber draußen...

    Da hatte ich den Vorteil, dass die Züchterin das schon den Welpen beigebracht hat. Also wenn gepfiffen wurde gab es Fressen und alle sind reingerannt :D
    Das kann man so auch aufbauen. Fressen hinstellen, pfeifen und er darfs nehmen.
    Draußen halt Pfeifen und im Anschluss rufen, ggf auch wegrennen, wenn man sicher ist er ist nicht zu abgelenkt und kommt auf jeden Fall. Und dann gibts mega Party. Wichtig ist auch, dass man immer unterschiedliche Belohnungen nimmt, damit der Hund nicht denkt "ach, heut hab ich keine Lust auf Wiener" sondern " oh was gibts heut wieder tolles? Zerrspiel? Balli? Leberwurst?"

    Ich habe auch eine ACME Pfeife und finde sie super. Touli hört aber auf jede andere Pfeife bisher auch :headbash:

    Einen Stopppfiff würd ich auch gern aufbauen, dass ich zwei mal pfeife und er sich dann hinlegt, ich hab nur keine Ahnung wie ich dem Brot das beibringen soll xD

    Wir üben seit 2 Wochen Männchen machen aber er rallt es einfach nicht. Schäm Dich hatten wir auch angefangen aber das ist noch katastrophaler. Nun hab ich mir in den Kopf gesetzt mit ihm die BH zu machen, da bin ich mal gespannt :headbash:
    Ich hab noch nie einen so doofen Hund gesehen wie ihn. Der sitzt vor mir und guckt mich hohl an, mehr kommt da nicht :muede:

    Nanana, wirst doch wohl nicht den Touli als doof bezeichnen! Hat er denn den Clicker und das Prinzip kapiert?
    Bei Leo ist das noch nicht so ganz der Fall. Er kapierts nicht, will nix falsch machen und macht dann lieber gar nix.

    Der Stopppfiff geht eigentlich recht einfach aufzubauen (wobei ich Sitz leichter finde als Platz). Du lässt ihn neben dir Fuß gehen, pfeifst 2xkurz, sagst platz, Leckerli und weiter. Das machst ein paar mal, bis er schon beim Pfeifen weiß was du willst und sich hinlegt.
    Wenn er Platz auf Entfernung kann, dann 2x Pfeifen, Platz sagen oder das entsprechende Handzeichen und eben so oft wiederholen, bis er schon beim Pfiff weiß was los ist.
    Wichtig dabei, dass der Pfiff immer vor dem Signal kommt.

    Ein Video hab ich noch nicht geschafft, aber dafür einen kleinen Bericht.

    Habs nochmal versucht mit schönclickern und geendet hat es in Meideverhalten :omg: Erst hat er noch das Maul um den Dummy geschlossen (nicht zugepackt), dann hat er nicht mehr mittig genommen, sondern die Ränder beknabbert und dann nicht mal mehr hingeschaut, sondern sich gekratzt.
    Offensichtlich viel zu viel Druck auf ihn.

    Hab dann ne Pause gemacht, bringt ja so nix und das ganze mit Janosch geübt. Auch um zu sehen ob ich jetzt gar nicht mehr shapen kann oder was da los ist. Der kennt den Clicker, aber hat noch nie einen Dummy halten sollen. Innerhalb kürzester Zeit hielt er den Dummy für 2 Sekunden.

    Einen Versuch wollte ich Leo noch geben, hab aber dann abgewandelt. Erst hingehalten, er öffnet das Maul, ich hab den Dummy weggezogen und ihn so etwas provoziert. Das hat dazu geführt, dass er fester zugepackt hat und die Beute dann auch eher behalten wollte. Diesmal haben wir das richtige Maß gefunden, dass er zwar die Beute will, aber damit nicht wegrennt. Wir habens dann auch innerhalb einer Minute oder so, geschafft, dass er den Dummy genommen hat, sitzen geblieben ist, ich loslassen und "aus" sagen konnte.
    Ein voller Erfolg also. Auf die Art werde ich das jetzt noch weiter versuchen und dann mal schaun ob wir so weiter kommen.

    Jap mit Clicker.
    Allerdings ist das schwieriger als ohne, weil er sofort loslässt, wenn er ein tolles Leckerli in Aussicht hat. Ich hab (oder mache immer noch) ewig bestärkt, dass er Maul öffnet und zubeißt, aber wir schaffen es nicht zu verlängern. Also das er mal das Maul ruhig 1-2 Sekunden zuhält.