Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich habe hier auch schon gelesen, dass jeder Hund, der irgendwie in die Zucht geht ein Gewinn ist..


    Da fühle ich mich mal angesprochen.
    "Irgendwie in die Zucht" ist nicht mein Standpunkt. Der Hund muss natürlich noch rassetypisch sein und dafür gibts ja die ganzen Prüfungen zur ZZL die jetzt beim Curly nicht so wenig sind. Ich muss auch sagen, dass ich es nicht gut fände, wenn beim Curly die Arbeitsprüfungen als Voraussetzungen gestrichen werden (die Stimmen gibts auch) nur um noch mehr Hunde zu haben.
    Aber es sind derzeit nur 7 Deckrüden gemeldet (im Vergleich Golden Deckrüden 460) und da ist tatsächlich jeder zuchttaugliche Hund mehr ein Gewinn.

    Da gehöre ich sicher dazu :D

    Der Kauf von Leo hat wirklich einen ganzen Rattenschwanz hinter sich hergezogen, der so anfangs nicht geplant war. Ausstellen, Workingtests usw. hatte ich überhaupt nicht im Kopf. Dummytraining wollte ich natürlich machen, aber gerade das gestaltete sich dann auch nicht so einfach.

    Die erste Pfostenschau war dann so gut, dass ich gerne weiter machen wollte und dann war auch unsere erste CACIB super, so dass ich mir den deutschen Jugendchampion als Ziel setzte (haben wir inzwischen :) ).

    Das Ziel "Zuchtzulassung" kam irgendwo dazwischen glaube ich. Beim Curly ist das sicher noch etwas anders als bei anderen Rassen. Hier ist jeder Hund mehr in der Zucht wertvoll, weil sie einfach so selten sind. Wenn er dann noch ein gutes Gebäude hat (das sehe ich so langsam bestätigt durch die Ausstellungen), das Wesen rassetypisch ist und dieser Jagdgebrauchshund auch noch arbeiten kann (auch hier zeigt er sich bisher recht gut), dann ist da ein ZZL schon super.
    Das war auch mein vorrangiger Grund - die Zuchtbasis beim Curly zu vergrößern.

    Ja und die ganzen Aufgaben sind für mich wahnsinnig spannend. Es macht mir viel Spaß bei Shows andere Curlybesitzer zu treffen oder jagdlich mit dem Hund zu arbeiten, aber auch im Dummytraining Fortschritte zu sehen.
    Wichtig ist für mich dabei, dass Leo unter meinem Ehrgeiz nicht leiden muss.
    Sollte ich merken, dass er von Shows tierisch gestresst ist oder völlig hohl dreht beim Dummytraining oder er nicht sauber jagdlich arbeitet, dann wird das eben reduziert oder gestrichen. Auch bei der Ausbildung versuche ich nicht das Prinzip höher, schneller, weiter gelten zu lassen. Vorrangig ist der Alltag.

    Meine Züchterin hat sich sehr gefreut, ich bekam aber von ihr dazu gar keinen Druck.

    "Lücken" werden bei Leo wahrscheinlich erst ganz sichtbar sein, wenn er ausgewachsen ist. Er hat etwas zu helle Augen, also da sollte die Hündin sehr dunkle haben.
    Ansonsten ist er bisher rassetypisch.

    Schäufele Cup ist jetzt doch gemeldet :D

    Bin sehr gespannt! Wenns so läuft wie heute, kann aber gar nix schief gehen.

    Leo war einfach suuuuuuuper :applaus: Er hatte wahnsinnig Spaß dabei, war irrsinnig schnell beim hin und zurück kommen! Er hat einige Male punktgenau markiert, hat aber noch Probleme beim Positionswechsel. Suche macht er inzwischen eh toll und auch Voran wird immer besser.

    Jetzt muss ich für den WT nur an mir arbeiten, dass ich ihn nicht zuquatsche oder unbewusst irgendwelche Sachen mache wie gegens Bein klopfen.

    So kanns weiter gehen :herzen1:

    Also es gibt bei einigen Rassen Show- und Arbeitslinie. Teilweise dann auch noch eine dual-purpose Linie, die eine gute Mischung zum Ziel hat. Also Hunde die arbeiten können, aber trotzdem noch rassetypisch aussehen.

    Beim Golden ist die Showlinie die die man kennt. Die Arbeitslinie ist schmaler, oft dunkler und hat mehr Pfeffer im Hintern. Kann sich dann manchmal auch in viel Jagdtrieb und auch fehlender Ruhe bemerkbar machen.

    Hunde aus Showzucht sind in der Regel nicht teurer, außer vielleicht von ganz besonderen berühmten Zuchten.
    Mit 1200 könntest du hinkommen. Weiß beim Golden die Preise nicht genau.

    Ehm es ist doch ein Hund mit hoher Reizschwelle gesucht, da käme mir ein leider häufig eher nervöser Gröni oder Tervueren nicht in den Sinn.

    Hovawart könnte ich mir vorstellen (vielleicht kann @Ulixes da was zu sagen), vielleicht auch der Spitz.

    Beim Retriever eher der Golden. Labradore neigen manchmal zum Überdrehen.


    Für das SUV-Problem gäbe es sowas wie Rampen, die man zusammengeklappt gut transportieren kann.