Janosch hat (hatte) ganz ähnliche Probleme. Sehr oft Durchfall, eigentlich gabs keinen Tag ohne und morgens immer wieder erbrechen. Er hat auch manchmal so Dreckfress Anfälle bekommen, bei denen er alles essbare aufgeschleckt und gefressen hat
Irgendwann war es sehr akut, ihm ging es schlecht, er war auch sehr ängstlich und einfach nicht mehr er selbst.
In einer Tierklinik wurde dann ein großes Blutbild gemacht und ein Ultraschall der Organe. IBD konnte so wohl ausgeschlossen werden, aber es stellte sich heraus, dass er eine Pankreatitis hat. Sehr wahrscheinlich aufgrund von Stress und Lebensmittelunverträglichkeit.
Eine Ausschlussdiät (die eigentlich bis heute andauert) brachte Besserung.
Auch die Behandlung seiner Schilddrüsenunterfunktion und mehr Ruhe.
Hunde entwickeln oft eine SDU in der Pubertät, die nicht unbedingt dauerhaft sein muss. Dadrauf würde ich ihn mal untersuchen lassen.
B12 kann helfen, einfach mal den TA drauf ansprechen.
Eine Ausschlussdiät mit Gekochtem würde ich dir empfehlen. Davon mehrmals am Tag eine kleine Portion.
Gras fressen würde ich unbedingt verhindern. Das kann nicht nur zu Darmverschluss führen (hatte die Hündin meiner Mutter auch deswegen), sondern auch zu kleinen Verletzungen im Darm führen, wenn es rausgedrückt wird.
Letztens hatte Janosch einen Rückfall. Er hatte was falsches gefressen und darauf mit sehr starkem Durchfall reagiert. Ab 4 Uhr morgens, bis 12 Uhr mittags immer wieder Durchfall und irgendwann dann natürlich ordentlich blutig. Da half ihm Antibiotika sehr gut mit anschließender Darmkur. Jetzt passt wieder alles.
EDIT: Zum Thema kastrieren: Janosch ist kastriert. Stresst sich trotzdem und hat das alles trotzdem bekommen. Kastration allein wird da nicht helfen. Außerdem begünstigt das eine SDU.