Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich reite jetzt nicht mehr, bin aber früher sehr viel geritten. Ich habe die Erfahrung gemacht (und auch von vielen Leuten bestätigt bekommen), dass vor allem Pferde mit kurzem Rücken gut Gewicht tragen können. Also eher kompakte Pferde, die aber nicht schwer gebaut sind. Eher Fjord Pferde, Haflinger u.A.
    Abraten würde ich dir von großen Pferden mit langem Rücken, die auch eher schmal gebaut sind, genauso von Kaltblütern. Die sind dafür gedacht Gewicht zu ziehen, nicht zu tragen. Zu tragen haben sie mit ihrem Körpergewicht oft schon genug. Auch Esel und Maultiere sind nicht die besten Lastenträger.

    Zu bedenken ist aber: je schwerer du bist, desto besser musst du reiten können und dein Pferd trainieren. Nur langsam durch die Gegend gondeln ist jetzt zwar nicht besonders belastend fürs Pferd, aber wenn es dich trittsicher bergauf und bergab durchs Gelände tragen soll und du vielleicht auch mal traben oder galoppieren möchtest, dann solltest du dich drum kümmern, dass dein Pferd gut gymnastiziert ist und gut eine ausgebildete Muskulatur hat.
    Dies erreichst du anfangs, mit einem evtl. untrainierten Pferd auch gut über Bodenarbeit und Longieren (wenn man es richtig macht).

    Eine Überlegung wert ist vielleicht auch Sulky fahren.

    Kannst du denn schon reiten, weil du nach Schulpferden fragst?

    Reitanfänger zu sein mit dem Gewicht ist halt schon sehr belastend für ein Pferd, egal wie gut es trainiert ist.

    Da hat sie ja was für sich entdeckt...
    Solange sie in dieser Phase ist, solltest du ihr unbeaufsichtigt kein Halsband dran lassen. Aber du kannst versuchen solche Situationen herauszufordern um dann in dem Moment einzugreifen, z.B. mit einem Abbruchsignal.
    Gleichzeitig würde ich ihr in Wartesituationen etwas anderes zum Knabbern geben, damit sie gar nicht auf die Idee kommt sich an ihrem Halsband auszutoben.
    Und zusätzlich könntest du ihr ne Kette kaufen. Die bekommt sie nicht durch. Allerdings würde ich das nur ausprobieren, wenn du sie im Blick hast. Nicht das sie sich da so reinsteigert, dass sie sich die Zähne kaputt macht.

    Du bist dir aber sicher, dass sie nix am Hals hat? Wurde sie vielleicht geruckt o.Ä. und hat deswegen eine doofe Verknüpfung mit dem Halsband?

    Um Zusätze würde ich mir erstmal nicht so einen Kopf machen.
    Ein schönes Öl dazu reicht anfangs erstmal.
    Es gibt auch so Barf-Komplettmischungen, nach denen könntest du dich mal umsehen. Langfristig gesehen ist es sicher gut sich intensiver in das Thema einzulesen.

    Und warum gehst du so viel mit ihm Spazieren? Bleibt er sonst nicht ruhig allein?

    THP kann ich dir nochmal ans Herz legen. Bei Janosch hat es leider nicht so gut geklappt, aber bei Nele war das meine letzte Rettung. Eine einmalige Investition von ca. 100 € (Erstgespräch + div. Mittel) und ich musste Ewigkeiten nicht mehr zum TA und das obwohl die Symptome echt krass waren. Zum Schluss blutiger Durchfall und Erbrechen.

    Stress spielte auch eine Rolle, deswegen frag ich auch nach den 3h+ Bewegung. Aber gut, dass er nicht so oft in Fremdbetreuung muss.

    Ihr bekommt das wieder hin!

    Ich würde mir das jetzt so erklären. Balou hat grundsätzlich ein Problem mit dem Verdauungstrakt, weshalb sich auch immer wieder Parasiten ansiedeln. Gesunde Hunde nehmen ja auch diese Parasiten auf, werden aber dadurch nicht unbedingt krank.

    Empfehlen würde ich deshalb auf selbstgekochtes Futter umzustellen. Kein Barf, weil da wahrscheinlich die Keimbelastung für deinen Hund zu hoch wäre.
    Ich würde darauf achten recht hochwertig zu füttern bis du merkst das geht gut. Dann kann man auch mal etwas fetteres Fleisch nehmen und Innereien.
    Anfangs nicht zu viel auf einmal, sondern erstmal eine Art Ausschlussdiät. Also zum Beispiel eine Woche Lamm, Kartoffel und Karotte und dann erst was anderes dazu oder abwechseln. Getreide wie Weizen, Dinkel, Gerste, Reis und Mais würde ich komplett weglassen. Lieber Pseudogetreide wie Quinoa, Hirse, Amaranth usw. und Kartoffeln oder Süßkartoffeln.

    Die schon empfohlene Buttermilch dazu und was zum Aufbau der Darmflora.
    Eine Entgiftung wäre evtl. auch nicht schlecht, da kann dir ein THP weiterhelfen.

    Sollte die Fütterungsart gut klappen, könntest du auch der Einfachheit halber mal ein Nassfutter ausprobieren. Aber da kein Rinti, sondern was hochwertiges. Terra Canis, O'Canis, Herrmanns, Wildes Land usw. Reinfleischdosen mit Selbstgekochtem dazu ist sicherlich auch ne gute Möglichkeit.

    Bosch Soft Plus, sowie Josera wäre mir bei einem Hund mit Verdauungsproblemen nicht hochwertig genug.

    Meine dürfen keine größeren Mengen futtern. Also mal ein paar Halme sind ok, aber ich rufe sie dann relativ schnell weiter.

    Das hat folgende Gründe:
    Als Nele endoskopiert wurde, hat uns der Tierarzt erzählt, dass es beim Rauspressen von dem breiten scharfkantigen Gras den Enddarm ganz leicht einschneidet. Bei einem gesunden Hund nicht so das Problem, aber bei einem vorbelasteten Hund eher nicht so gut.
    Da Nele immer wieder Durchfallproblematiken hatte und auch Janosch, habe ich Grasfressen, was über 3-4 Halme hinaus ging verboten.

    Die Hündin meiner Mutter musste wegen Darmverschluss operiert werden. Sie hatte Magenschmerzen und hat sehr viel Gras gefressen in einer irrsinnigen Geschwindigkeit. Es bildete sich ein Kinderfaustgroßer Grasball in ihrem Magen der dann nur noch operativ entfernt werden konnte.

    Gras hat außerdem keinen wirklichen Nutzen.
    Wenn ich merke, dass sie mehr als sonst Gras futtern wollen, überlege ich an was es liegt. Vielleicht den Knochen von gestern nicht vertragen o.Ä. und vermeide das dann nach Möglichkeit.

    Danke fürs Daumen drücken! Bericht kommt auf jeden Fall :)


    Noch ein Bild von heute:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Er kann endlich halten! Lang hats gedauert, aber jetzt haben wirs geschafft! Mit Dummy in die Grundstellung und Fuß gehen klappt auch gut.
    Er hat einfach noch den richtigen Anreiz gebraucht und etwas Zeit. Ich bin soooo stolz auf ihn! :herzen1:


    Auch sonst klappts ganz gut. Vor allem ist er freudig und motiviert dabei, das ist eh das wichtigste!

    Janosch hat (hatte) ganz ähnliche Probleme. Sehr oft Durchfall, eigentlich gabs keinen Tag ohne und morgens immer wieder erbrechen. Er hat auch manchmal so Dreckfress Anfälle bekommen, bei denen er alles essbare aufgeschleckt und gefressen hat
    Irgendwann war es sehr akut, ihm ging es schlecht, er war auch sehr ängstlich und einfach nicht mehr er selbst.
    In einer Tierklinik wurde dann ein großes Blutbild gemacht und ein Ultraschall der Organe. IBD konnte so wohl ausgeschlossen werden, aber es stellte sich heraus, dass er eine Pankreatitis hat. Sehr wahrscheinlich aufgrund von Stress und Lebensmittelunverträglichkeit.
    Eine Ausschlussdiät (die eigentlich bis heute andauert) brachte Besserung.
    Auch die Behandlung seiner Schilddrüsenunterfunktion und mehr Ruhe.

    Hunde entwickeln oft eine SDU in der Pubertät, die nicht unbedingt dauerhaft sein muss. Dadrauf würde ich ihn mal untersuchen lassen.
    B12 kann helfen, einfach mal den TA drauf ansprechen.
    Eine Ausschlussdiät mit Gekochtem würde ich dir empfehlen. Davon mehrmals am Tag eine kleine Portion.

    Gras fressen würde ich unbedingt verhindern. Das kann nicht nur zu Darmverschluss führen (hatte die Hündin meiner Mutter auch deswegen), sondern auch zu kleinen Verletzungen im Darm führen, wenn es rausgedrückt wird.


    Letztens hatte Janosch einen Rückfall. Er hatte was falsches gefressen und darauf mit sehr starkem Durchfall reagiert. Ab 4 Uhr morgens, bis 12 Uhr mittags immer wieder Durchfall und irgendwann dann natürlich ordentlich blutig. Da half ihm Antibiotika sehr gut mit anschließender Darmkur. Jetzt passt wieder alles.


    EDIT: Zum Thema kastrieren: Janosch ist kastriert. Stresst sich trotzdem und hat das alles trotzdem bekommen. Kastration allein wird da nicht helfen. Außerdem begünstigt das eine SDU.

    Also Janosch auf die Rückbank werde ich nicht machen. Wenn das Auto groß genug wird, will ich mir nicht wieder 1-2/3 Rückbank nehmen.

    @oregano
    Problem bei so einem Trenngitter wäre ja, dass Janosch trotzdem noch die ganze Tiefe hätte und dann genauso weit fliegt.

    Wahrscheinlich würden nur zwei individuelle Boxen gehen, die nebeneinander stehen. Weiß allerdings nicht ob das von den Maßen dann noch ausreichend wäre.

    Ich fände ja eine Box auch nicht schlecht, aber das Problem große Box - kleiner Hund - erhöhte Gefahr, hätte ich trotzdem immer. Außer ich lass mir eine getrennte Box maßanfertigen, aber ich denke dann geht zu viel Platz verloren.

    Ich hab mal eine Box gesehen, da war auf der Box eben noch eine kleinere für einen Yorkie montiert, aber das würde ich nicht wollen. Der Hund soll nicht die ganze Zeit rausschauen und so weit oben stört es auch im Blickfeld.

    Alternativ schaue ich jetzt nach Heckgittern, aber 600€ dafür???? Für ne Box seh ich das ja gerade noch ein, aber doch nicht für ein einzelnes Gitter.

    Wüsste sonst jemand eine praktikable Lösung einen großen Hund (68cm, knapp 40kg) und einen kleinen Hund (40cm, 8,5kg) sicher im Kofferraum unterzubringen?