Ja der erste Terrier verändert schon so ein bisschen die Weltsicht die man vorher hatte ![]()
Vieles was du schreibst kommt mir sehr sehr bekannt vor. Ich hoffe du hast Glück mit dieser Trainerin aus dem Hundeclub.
Mit Janosch hab ich damals einige Trainer "verbraucht" bis es dann mal mit einem klappte.
Wie schon geschrieben wurde, solltest du darauf achten, dass nicht mit Gewalt, sondern eher über Motivation und Spaß trainiert wird. Fühlen sich Terrier ungerecht behandelt, wird gerne geblockt und man erreicht eher das Gegenteil.
Als kurzer Tipp fürs Management:
Ich wohnte früher auch mitten in der Stadt mit hochfrequentierten Gassiwegen. Lange Zeit habe ich gesagt, dass ich Janosch nicht anleinen kann bei jeder Hundebegegnung, weil die so häufig stattfinden und ausweichen wäre auch schlecht möglich, aber im Endeffekt hat es dann doch geklappt und auch geholfen.
Seit dem ich bei jeder Hundesichtung angeleint habe und ausgewichen bin, wurde alles viel entspannter und ruhiger. Die paar Hunde die uns trotzdem entgegen kamen, bekamen wir auch irgendwie gemanaged.
Grundsätzlich solltest du dich davon verabschieden deinen Hund als aggressives Monster zu sehen. Er verhält sich typisch und ist ganz und gar nicht unnormal. Unnormal sind eher die Hunde die zu zehnt hinter einem Ball her laufen und "lieb" zueinander sind. Erwarte nicht von ihm, dass er brav ist zu Hunden, Mülltonnen usw. Ist er es dann doch, dann belohne ihn hochwertig!
Wenn du merkst dein Hund spannt sich an, dann vergrößere den Abstand, bis er sich wieder entspannen kann.
Belohne ihn wenn er ruhig bleiben kann und lerne auf seine Körpersprache zu achten. Meist gibts da einige Stufen zwischen lieb sein und sich festbeißen und das ist nicht nur Knurren. Steif machen, fixieren, Zähne fletschen oder sogar nur mit dem Bart zucken usw. gehört alles dazu.
Wenn du es da schaffst möglichst früh einzugreifen und entsprechend zu reagieren, kannst du verhindern, dass es überhaupt zur Eskalation kommt. Warten bis er knurrt und bellt und dann schimpfen hilft in der Regel nicht.
Ich könnte ewig weiter schreiben, aber ich denke dir hilft eine Person vor Ort am meisten.