Beiträge von AnjaNeleTeam

    So ich war heute bei einer Hundesitterin die sowas ähnliches wie ne Huta hat. Der Erstkontakt war schon etwas semi-optimal, weil alle auf Leo einstürmten. Gab dann auch recht schnell Attacken auf Leo, der mit den vielen Hunden erstmal nicht so zurecht kam. Aber relativ schnell haben sich dann alle beruhigt und um die Wette gepieselt. Es gab zwar noch einiges an Imponiergehabe, aber das hat die Sitterin schnell unterbunden.
    Fazit: ich denke das ist auf jeden Fall jemand zu dem ich Leo geben könnte. Sie hat die Hunde im Griff, aber ich persönlich würde noch viel mehr drauf achten, dass solche Situationen die schnell kippen, gar nicht erst entstehen.

    Vorteil ist daran, dass es hier in der Nähe ist und bezahlbar.

    Trotzdem habe ich jetzt noch bei einer anderen Huta angerufen, die ich mir am Wochenende mal ansehen werde. Nicht jetzt für diese Woche, sondern wenn ich mal am Wochenende wen brauche oder für einen Tag.

    Ich befürchte aber, dass ich das Janosch nicht zumuten kann. Der hätte da eine Fetzerei nach der anderen und Herr Terrier gibt ja nicht auf. Außerdem Stress ohne Ende und somit wieder Durchfall und Verschlimmerung der Ängstlichkeit und Leinenpöbelei. Für einen Tag würd ichs ihm evtl. zumuten, wenn die den Eindruck machen, dass die auf sowas sehr aufpassen.


    Danke noch für eure Tipps! Ich werde da noch ein paar durchtelefonieren um einfach mal abzuchecken was ginge und was nicht so :)

    @Helemaus
    Ich glaube ich würde da beim VDH mal nachfragen. Finde das eine komische Geschichte. Und wenn das stimmt, dass das im Richterbericht stehen müsste, warum keine Anwartschaft, dann ist das ja ein guter Grund um nachzuhaken.
    Ich stimme @naijra schon zu grundsätzlich, aber so wie du das beschreibst hört es sich einfach nicht gut/professionell an.


    Von den zwei hübschen Geschwistern gibt es ein Foto vom letzten Wochenende

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich finde auch ohne Konkurrenz haben sie ihr V1 verdient :herzen1:

    Wäre für mich auch eine Markierung. Auch wenns flach geworfen wurde, dann wird man wahrscheinlich das Gras/Gebüsch in einer bestimmten Flugrichtung wackeln gesehen haben, oder?

    Bei uns war im Training ein Welpe, der das Voran lernen sollte und ich habe mich gewundert, warum der Trainer mit der Futterschüssel so weit weg gegangen ist. Das waren Minimum 50m. Hat auch gut geklappt.
    Da wurde dann eben gesagt, verkürzen kann man immer, also eher weite Distanzen üben.

    Ich bin aber auch eher bei dir.

    Also ich hab noch nicht alles gelesen, weil viel zu tun, aber ich meinte es so:

    1. Er will unbedingt sofort hin und es packen, bellt und knurrt aber nicht und wirkt nicht aggressiv bei: Besen, Eichhörnchen, Vögeln, Wurfscheiben, Bällen (mehr fällt mir gerade nicht ein, sind ja genug Beispiele). Da denk ich halt, dass das Jagdverhalten ist.

    2. Er bleibt stehen, fixiert, will irgendwann unbedingt hin, knurrt und/oder bellt dabei und wirkt sehr aggressiv bei: bestimmten anderen Rüden, rappelden Mülltonnen, Postfahrrädern, rumpelnden Rolläden, Kindern auf Skateboards (auch genug Beispiele)


    Da meinte ich ja nun, dass ich die Punkte bei 1 ja zumindest was Wurfspiele angeht nicht schlimm finde und Eichhörnchen oder Vögel erwischt er eh nie. Nun kam die Vermutung, dass ich dadurch dass ich sowas mit ihm spiele, das Jagdverhalten anheize usw. - das weiß ich halt nicht, weil er bei den problematischen Punkten (2.) ja auch ein ganz anderes Verhalten an den Tag legt. Ob das eine und das andere dann überhaupt das gleiche ist? Nie hab ich das Gefühl, dass er aggressiv ist, wenn er einen Ball jagt. Da sieht er eher fröhlich aus.


    Im Endeffekt ist die Ursache egal. Wenn du ihn bei einem geworfenen Ball bremsen kannst aus dem Laufen raus, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr viel höher, dass das mal beim auf einen anderen Hund zurennen klappt.

    Impulskontrolle ist hier das Stichwort.

    Was du auf keinen Fall mehr machen solltest, ist deinen Hund einfach unkontrolliert hinter einem Ball her laufen lassen.
    Lass ihn Sitz machen, wirf den Ball, und sag ihm dann, wenn der Ball liegt, dass er laufen darf. Er darf da nie zum Erfolg kommen, wenn er dein Sitz nicht beachtet.
    Oder sag Bleib, verstecke den Ball und lass ihn dann suchen.
    Und die Königsdisziplin (wenn der Rückruf sitzt) wirf den Ball, lass ihn hinterher laufen und ruf ihn ab, bevor er beim Ball ankommt. Hilfreich ist da ein zweiter Ball.

    Den Ball kannst du ansonsten super für den Rückruf nutzen. Kauf dir eine Pfeife um den Rückruf mit einem neuen, noch nicht abgenutzten Signal aufzubauen. Dann pfeifst du wenn keine Ablenkung da ist. Schaut er zu dir, dann wirf den Ball in die andere Richtung, so dass er an dir vorbei muss.
    Wenn das gut klappt, kann man den Ballwurf immer weiter hinauszögern, also warten, bis er schon in deine Richtung rennt und dann schmeißen.

    So würde ich den Ball einsetzen. Darüber bekommst du ihn sicher gut motiviert. Nur eben kein kopfloses Rumgehetze.

    Heute war wieder Dummytraining bei uns. Hab vermehrt drauf geachtet wie schnell Leo reinkommt. Interessant zu beobachten war, dass er sehr schnell reinkommt wenn er noch energiegeladen ist. Wird er müder und unkonzentrierter, wird er auch langsamer beim zurück kommen. Dann fällt ihm auch mal der Dummy aus dem Maul.

    War heute allerdings nur beim letzten Apport der Fall.

    Ansonsten hab ich geschaut wie ich gut den Ball als Beschleuniger einsetzen kann. Vor allem am Wasser hat das super funktioniert um ihn vom Schütteln abzuhalten. So können wir wahrscheinlich gut längere Distanzen zum Ufer aufbauen.

    Insgesamt bin ich super zufrieden mit Leo! Der arbeitet mit so viel Freude und inzwischen wirklich sehr zügig (hätte ich heut gern gefilmt, aber der Handyakku war leer).

    Eine Aufgabe hat er besonders gut gemacht. Es wurde eine Markierung geworfen, aber nicht gearbeitet, sondern um 90° gedreht und Voran in die kleine Suche geschickt. Für Leo war das eigentlich ein Blind, aber da er wusste, dass da was sein muss, weil die Trainingspartnerin da hin gegangen ist (für die Hunde nicht sichtbar), hat er es trotzdem super angenommen. Er wusste gleich, die Markierung kommt später dran. Beim ersten Voran ist er allerdings zu weit links abgedriftet. Beim zweiten ansetzen schön geradeaus.


    Ach ich wollte euch noch was fragen. Findet ihr es leichter Distanzen zu verlängern oder zu verkürzen?
    Ich habe dazu schon verschiedene Meinungen gehört. Die einen sagen wenn der Hund weite Distanzen kann, kann man immer noch verkürzen. Die anderen sagen, kann der Hund alles auf kurze Distanz, dann klappts auch in der langen.