Beiträge von AnjaNeleTeam

    @Knallerbse
    Wenn er nach dem Signal auf dich zu läuft, dann würde ich ihm gar kein Leckerli geben und das Ganze nochmal neu aufbauen.
    Ich würde ihn auch nicht mit einem Leckerli von dir weg schicken, sondern warten bis sich die Situation zufällig ergibt.
    Bei der DVD von Imke Niewöhner wird das so beschrieben: Der Hund kommt in deine Richtung, du pfeifst und schmeißt dann mit deiner Hand ein großes Leckerli hinter (oder so, dass er es fangen kann) den Hund. Die Hand bzw. der Arm sollte dabei so ausgestreckt werden wie später beim Stopp
    Wenn du das schnell genug machst, dann kann dein Hund eigentlich gar nicht anders als stehen zu bleiben. Wenn das gut klappt, pfeifst du, tust die Hand hoch und schmeißt erst dann das Leckerli.

    Ich hab das Ganze mit einem Ball gemacht, weil das viel besser klappte und mehr Spannung reingebracht hat.
    Allerdings hab ich auch anders aufgebaut fällt mir gerade ein. Stopppfiff -> Hand hoch und Sitz gesagt -> Ball geworfen hinter den Hund.

    @Czarek
    Ich hab mir das Ganze angelesen und dann abgeschaut bei den Ausstellungen. Ist sehr praktisch wenn man mit einem jungen Hund anfängt, da muss noch nicht alles perfekt passen. Nur bei einem Richter hab ich dadurch dann schlechte Erfahrungen machen müssen, die anderen Richter waren sehr nett, haben alles nochmal erklärt und klare Anweisungen gegeben.

    @Helemaus
    Also ich kenn eine Profihandlerin die oft bei den Flats unterwegs ist. Sie selber hat einen Curly. Auch andere, vorzugsweise Jagdis, stellt sie aus.
    Und ich finds echt krass, wie viel das ausmacht!
    sie ist natürlich nicht nur in Deutschland unterwegs, aber hauptsächlich. Hab auch schon einige andere Handler auf den Ausstellungen gesehen. Bei den Cockern kann ich mich noch dran erinnern.

    Achja was ich noch erzählen wollte:
    Habe gestern und heute etwas mit Blinds geübt. Wollte einfach ein bisschen testen was geht und was eher nicht.
    Auf jeden Fall besteht noch einiges an Verbesserungsbedarf :D Aber was Leo toll macht ist das rausgehen. Auch ohne einen Punkt der ihm bekannt ist, achtet er auf die Richtung die ich ihm vorgebe und rennt los.
    Allerdings kann er auf eine längere Distanz die Line nicht mehr halten und driftet meist nach rechts ab. Dies könnte ich sicher mit einer Geländehilfe regeln, aber habe Bedenken, dass er dann wieder nicht schaut wo genau ich ihn hinschicken möchte. Werde aber den Wind mehr berücksichtigen. Das habe ich gestern gemerkt, dass es dann deutlich besser klappt.

    Ich werde also häufiger echte Blinds arbeiten lassen, aber keine Geländehilfen dazu nehmen oder nur sehr selten, dafür eine sehr kurze Distanz und die nach und nach erweitern.
    Leo und ich hatten heute eine mords Gaudi dabei :D Er hatte richtig Spaß und fand das wohl spannend. Er ließ sich auch 3x problemlos ansetzen. Mir zeigt das, dass er mir auf jeden Fall vertraut, dass da was ist, wenn ich ihn schicke. Jetzt fehlt nur noch das Vertrauen, dass ich ihn dann genau in die "richtige" Richtung schicke :D

    Es sollte auf jeden Fall eine abwechslungsreiche Belohnung sein. Mal nochmal werfen und hinterher hetzen lassen, mal viele Leckerli, mal zergeln usw.

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich mit den Futterbeuteln nicht so auskenne. Ich mag sie inzwischen auch nicht mehr so gerne. Normale Dummies sind mir da viel lieber.
    Warum deine Hündin manchmal schnell abgelenkt ist, kann verschiedene Ursachen haben und je nach dem gibts einen oder mehrere Lösungsansätze.
    Evtl. ist der Dummy nicht interessant genug, so dass ihr schnell langweilig wird und sie sich anders beschäftigt -> Training oder Futterbeutel spannender gestalten.
    Oder sie weiß nicht genau was du erwartest und merkt schon deine Anspannung/Genervtheit/Druck und bricht lieber selber ab, bevor sie was falsch macht -> Training lockerer gestalten und einen spaßigen Neuaufbau gestalten.

    Ich finde Empfehlungen wie im Nacken packen und weg ziehen immer recht schwierig. Ich habe Leo als Welpen auch ziemlich deutlich gezeigt, dass ich das nicht möchte, aber würde das anderen nicht empfehlen, weil man das eben auch falsch machen kann. Wenns halbherzig gemacht wird, verschlimmert es vielleicht das Problem, wenns zu hart gemacht wird, führt es evtl. schon in diesem jungen Alter zu einem Vertrauensbruch.

    Übrigens hab ich noch nie einen Hund gesehen, der einen Welpen am Nacken weg zieht, wenn der Welpe zu diesem Hund zu frech geworden ist. Da gibts eher Nackenstöße, weggehen, Verwarnschnappen o.Ä. Aber am Nacken wegziehen?

    Was ich bei so völlig überdrehten Hunden relativ gut finde, ist die Bewegung komplett rausnehmen in dem man den Welpen fest hält, so lange bis er sich beruhigt. Aber auch da ist es wichtig, dass man das ruhig macht, dem Welpen nicht weh tut dabei und das gut dosiert.

    Wie baust du denn deine Übungen auf am Sportplatz? Wirfst du nur und sie soll dann holen oder versteckst du den Futterdummy auch mal für sie nicht sichtbar?

    Was mir so einfallen würde als eventuelle Problemlöser:
    1 Woche keinen Futterdummy mehr und keine tollen Leckerli die es meist nur bei dem Futterdummy gibt; dann damit nicht auf den Sportplatz gehen, sondern in ein bekanntes, ruhiges Gebiet; Übungen etwas anspruchsvoller gestalten, nicht was die Entfernung angeht, sondern den Versteckort. Z.B. auf einem Baumstamm, hinter einem Graben.
    Evtl. mit mehr Action belohnen. Nicht gleich den Futterbeutel öffnen, sondern bspw. nochmal zum Hinterherjagen schmeißen.


    Achja, wie reagierst du bisher wenn sie ihrem Privatvergnügen hinter her geht, statt dem Dummy?

    Ich würde einfach den passenden Zeitpunkt abwarten. Vielleicht eher gegen Ende des Spaziergangs, oder einen Weg hin und zurück gehen, damit er schon bekannt und weniger interessant ist.
    Vielleicht braucht es auch mehr Spannungsaufbau und die Übungen sind zu langweilig?

    Über Zwang (Futter gibts nur noch so) würde ich nicht gehen.

    Janosch hat auch manchmal überhaupt keinen Bock darauf Dummies zu suchen, dann brech ich das Training ab und versuch es wann anders wieder. Man merkt ihm das gut an, wann er daran interessiert ist mit einem zu arbeiten und wann eben nicht. Wichtig ist bei ihm auch, dass das Training abwechslungsreich und nicht zu leicht (aber natürlich auch nicht zu schwer) gestaltet wird. Und die Belohnung muss stimmen :D